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GLTF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in OBJ umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
GLTF in OBJ
glTF ist das Format, in dem Produktkonfiguratoren im Web ihre 3D-Vorschauen ausliefern und moderne Programme wie Blender es nativ lesen — für den Browser wurde es genau dafür entworfen. Ältere CAD-Programme und viele Slicer für den 3D-Druck kennen es dagegen gar nicht.
Wer ein Modell aus einem Web-Konfigurator oder einer Austauschplattform heruntergeladen hat und in einem Programm weiterarbeiten will, das nur OBJ, STL oder PLY einliest, braucht dafür eine Umwandlung — nicht, weil das Modell fehlerhaft wäre, sondern weil das Programm dieses Format schlicht nicht öffnet.
Übertragen werden ausschließlich die Geometrie — also wo die Dreiecke im Raum liegen — und, wo OBJ dafür einen Platz hat, die Namen der einzelnen Netzteile. Verschiebungen, Drehungen und Skalierungen, die im glTF als eigene Transformationsknoten gespeichert sind, werden dabei direkt in die Eckpunkte eingerechnet.
Das Ergebnis liegt also genau dort im Raum, wo es im ursprünglichen Modell zu sehen war — nur dass der Weg dorthin, über Knoten und Transformationen, danach nicht mehr existiert. Für eine reine Geometrieübernahme ist das genau richtig; wer die Szenenstruktur später wieder braucht, sollte die glTF-Datei zusätzlich aufheben.
Ein glTF-Modell aus einem Produktkonfigurator trägt meist Texturen, Materialdefinitionen und manchmal sogar eine kleine Animation — all das hat in dieser Umwandlung keinen Platz, weil sie ausschließlich Geometrie überträgt. Auch Kameras und Lichter aus der Szene werden nicht mitgenommen.
Das betrifft nicht nur diese Zielrichtung: Selbst eine Umwandlung von glTF in ein anderes texturfähiges Format wie 3MF verlöre hier dieselben Eigenschaften, weil sie nicht im gemeinsamen Zwischenformat existieren, über das jede Umwandlung auf dieser Seite läuft. Wer Material und Farbe braucht, bleibt bei der glTF-Originaldatei oder exportiert erneut aus dem Ursprungsprogramm.
Besteht das Modell aus mehreren benannten Netzteilen, etwa Gehäuse und Deckel eines Produkts, schreibt diese Umwandlung jedes Teil als eigene benannte Gruppe in die OBJ-Datei. Beim Öffnen in Blender oder einem CAD-Programm lassen sich die Teile dadurch weiterhin einzeln anwählen.
Das ist ein Unterschied zu STL und PLY: Diese beiden Formate fassen bei einer Umwandlung von dieser Seite alle Netzteile zu einem einzigen zusammen und verlieren dabei sämtliche Namen. Wer die einzelnen Bauteile eines mehrteiligen Modells getrennt weiterbearbeiten will, ist mit OBJ als Ziel deshalb besser bedient als mit STL.
glTF gibt es in zwei Varianten: als einzelne .glb-Datei mit allem eingebettet, oder als .gltf-Textdatei, die ihre Geometriedaten in einer separaten .bin-Datei danebenliegen hat. Diese Umwandlung nimmt nur die erste Variante entgegen — eine .gltf-Datei, die auf eine externe .bin verweist, wird zurückgewiesen.
Der Grund ist rein praktisch: Ein Dateiupload bringt nur eine Datei mit, die referenzierte .bin-Datei würde fehlen. Liegt das Modell als .glb vor, betrifft das nicht — dort steckt bereits alles in einer einzigen Datei, und genau die sollte hochgeladen werden.
Manche glTF-Dateien aus Web-Konfiguratoren nutzen Draco-Kompression, um die Geometrie kleiner für die Übertragung zu machen. Diese Umwandlung liest Draco-komprimierte Geometrie nicht — eine solche Datei wird mit einer Fehlermeldung zurückgewiesen statt mit einem leeren oder fehlerhaften Ergebnis.
In diesem Fall hilft, das Modell aus der Ursprungssoftware ohne Draco-Kompression erneut zu exportieren, falls das möglich ist, oder ein Programm zu nutzen, das Draco selbst entpacken kann, bevor die Datei hier hochgeladen wird.
glTF erlaubt neben Dreiecksflächen technisch auch Streifen, Fächer, Linien und einzelne Punkte als Geometrietyp. Diese Umwandlung liest ausschließlich echte Dreiecksflächen; die selteneren anderen Typen werden beim Einlesen übersprungen.
Die allermeisten Exporte aus Konfiguratoren und 3D-Programmen nutzen ohnehin Dreiecksflächen, weil das der am weitesten unterstützte Typ ist. Betroffen sind in der Praxis vor allem technische Visualisierungen mit reinen Liniennetzen, etwa Drahtgittermodelle.
Die Umwandlung läuft vollständig im Browser, als reines JavaScript ohne Server im Hintergrund. Das glTF-Modell verlässt dein Gerät nicht, und bis zu 100 MB pro Datei sind erlaubt.
Für ein Produktmodell mit ein paar tausend Dreiecken ist das großzügig bemessen; erst sehr detaillierte Scans oder architekturnahe Modelle mit sehr vielen Netzteilen nähern sich dieser Grenze an.
Bis zu hundert Dateien lassen sich gemeinsam ablegen und kommen als ZIP mit allen OBJ-Dateien zurück — praktisch, wenn eine ganze Produktreihe aus einem Konfigurator vorliegt und einzeln weiterverarbeitet werden soll.
Jede Datei wird dabei für sich umgewandelt; es entsteht keine gemeinsame Szene aus mehreren Modellen. Wer mehrere Modelle später gemeinsam in einem Programm anordnen will, tut das im Zielprogramm nach dem Import.
Enthält das glTF-Modell Flächen mit mehr als drei Ecken, werden sie beim Einlesen fächerförmig in Dreiecke zerlegt, ausgehend von einer gemeinsamen Ecke. Bei konvexen Flächen, bei denen keine Ecke nach innen einspringt, liefert das immer das richtige Ergebnis.
Bei konkaven Flächen — etwa einem L-förmigen Querschnitt als eine einzige Fläche gespeichert — kann diese einfache Zerlegung dagegen sichtbar falsch ausfallen und Dreiecke erzeugen, die außerhalb der eigentlichen Form liegen. In der Praxis exportieren die meisten 3D-Programme ohnehin bereits triangulierte Modelle, sodass dieser Fall selten auftritt.
Ein glTF-Modell aus einem Web-Konfigurator trägt seine Texturbilder oft direkt eingebettet in der Datei, was bei farbenfrohen Produktdarstellungen den Großteil der Dateigröße ausmachen kann. Da diese Umwandlung nur die Geometrie überträgt, fällt dieser Anteil komplett weg.
Das Ergebnis ist deshalb häufig eine deutlich kleinere Datei als das Original — nicht, weil die Geometrie selbst komprimiert würde, sondern schlicht, weil alles andere fehlt. Für die reine Formprüfung oder den 3D-Druck ist das ohne Belang; für eine originalgetreue Ansicht des Produkts fehlt danach die Textur.
Für den 3D-Druck selbst reicht reine Geometrie fast immer aus, und viele Slicer sind ursprünglich auf STL ausgelegt, obwohl die meisten inzwischen auch OBJ lesen. Wer unsicher ist, was der eigene Slicer erwartet, liegt mit STL selten falsch.
OBJ hat gegenüber STL den Vorteil, mehrteilige Modelle mit ihren Namen zu erhalten, wie oben beschrieben — bei einem einzelnen, einteiligen Objekt ohne diesen Bedarf ist der Unterschied für den Druck selbst unerheblich.
| GLTF | OBJ | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | GL Transmission Format | Wavefront-Objekt |
| Dateiendung | .gltf | .obj |
| Medientyp | model/gltf+json | model/obj |
| Erstmals veröffentlicht | 2015 | 1992 |
| Herausgegeben von | Khronos Group | Wavefront Technologies |
| Spezifikation | glTF 2.0 | — |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | GLB | PLY, STL |
Blender liest sowohl GLTF als auch OBJ — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: GLTF auf das Web und die Weitergabe fertiger Dateien, OBJ auf den Austausch zwischen Programmen und die Bearbeitung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
GLTF stammt von Khronos Group und wurde 2015 veröffentlicht. Festgehalten ist das in glTF 2.0 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
OBJ kommt von Wavefront Technologies und stammt aus 1992. Blender, MeshLab und Maya lesen das Format.
OBJ wurde 1992 veröffentlicht, GLTF 2015. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.
GLTF und OBJ beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Nur die Geometrie. Materialien, Farben, Texturen und Animation kommen nicht mit, und ein mehrfach platziertes Modell kommt so zurück, dass jede Kopie fest an ihrer eigenen Position sitzt.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise Wavefront Object anzeigt.