Video drehen

Wähl eine Vierteldrehung, und das Video kommt aufrecht zurück, meist in unter einer Sekunde. Es wird nichts neu kodiert: Der Winkel wird als Anweisung in die Datei geschrieben, jedes Einzelbild kommt also genau so an, wie es die Kamera verlassen hat.

    • Wo es läuft

      Ein Video wird im Browser gelesen. Nichts wird hochgeladen.

    • Keine Warteschlange, kein Konto

      Es geht los, sobald du die Datei ablegst, und es fragt nie, wer du bist.

    • Kein Wasserzeichen

      Heraus kommt die Datei, die du gemacht hast — ohne Zusatz.

    So funktioniert es

    1. Leg ein Video auf das Feld oben, oder klick darauf, um eins auszuwählen.
    2. Wähl eine Vierteldrehung: 90, 180 oder 270 Grad im Uhrzeigersinn.
    3. Drück auf „Drehen". Das dauert etwa so lange, wie das Einlesen der Datei.
    4. Lade das Ergebnis herunter.

    Eine Drehung ist eine Zahl, kein neu gezeichnetes Video

    MP4 und MOV führen neben dem Bild eine Transformationsmatrix, und jeder Player liest sie, bevor er ein Bild zeichnet. Ein Video richtig zu drehen heißt, diese Zahl zu ändern. Die Bildpunkte werden unverändert durchgereicht — deshalb dauert das Millisekunden bei einer Datei, deren Neukodierung Minuten bräuchte, und deshalb ist das Ergebnis bitgenau so gut wie das Original.

    Aus demselben Grund ist die Datei danach so groß wie vorher. Es wurde nichts erneut komprimiert, also gibt es nichts zu verkleinern und nichts zu verlieren.

    Warum dein Video überhaupt quer lag

    Ein Telefon filmt in einer Lage und schreibt den Winkel dazu, in dem es gehalten wurde. Software, die dieses Kennzeichen liest, zeigt das Video aufrecht; Software, die es ignoriert, zeigt die rohen Bilder — und das ist die liegende Fassung. Deshalb sieht dieselbe Datei in der Telefongalerie richtig aus und im Schnittprogramm falsch.

    Ein Video ist also selten „falsch gefilmt". Es ist meist mit einem Kennzeichen gefilmt, das irgendwo weiter hinten niemand gelesen hat — und dieses Kennzeichen ausdrücklich zu setzen, wie es hier passiert, bringt alle Beteiligten zur Übereinstimmung.

    Video drehen: häufige Fragen

    Verliert das Drehen Qualität?

    Nein. Der Winkel wird als Anweisung im Container gespeichert und die Bilder werden durchgereicht, ohne dekodiert zu werden — das Ergebnis ist mit dem Original identisch. Deshalb ist es nach etwa einer Sekunde fertig und deshalb ändert sich die Dateigröße nicht.

    Wird mein Video hochgeladen?

    Nein. Das Drehen passiert in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät nicht. Du kannst vorher das Netz abschalten, und es funktioniert trotzdem — das ist die kürzeste Art, eine solche Behauptung zu prüfen.

    Kann ich um einen anderen Winkel drehen?

    Nein. Eine Vierteldrehung ist ein Umbenennen von Zeilen und Spalten und kostet nichts; jeder andere Winkel bedeutet, jeden Bildpunkt neu zu berechnen. Das ist eine Neukodierung und lässt schräge Kanten weicher zurück, als sie waren — eine andere Aufgabe zu einem anderen Preis.

    Nach dem Hochladen liegt es wieder quer. Warum?

    Weil die Gegenstelle das Drehkennzeichen ignoriert, meist während sie deinen Upload neu kodiert. Das ist eine bekannte Lücke in einigen Upload-Verarbeitungen und älteren Playern. Dann brauchst du die Drehung in den Bildpunkten selbst, und das ist eine Neukodierung.

    Gibt es eine Größenbeschränkung?

    Nur deinen eigenen Arbeitsspeicher. Weil nichts dekodiert wird, ist das eine der günstigsten Sachen, die man mit einem Video machen kann — eine Datei, die zu groß zum Umwandeln ist, lässt sich meist trotzdem drehen.

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