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Leg irgendetwas ab — ein Foto, ein PDF, ein Word-Dokument, ein Video, ein Lied. Das Format wird an den Bytes erkannt, und du siehst zuerst, was die Datei über dich mit sich führt, bevor du entscheidest, ob es verschwinden soll.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
Eine Datei hochzuladen, um zu erfahren, ob sie deine Adresse verrät, gibt die Adresse genau dabei preis. Das ist kein feiner Widerspruch, sondern der ganze Vorgang auf den Kopf gestellt — und der Grund, weshalb hier nichts übertragen wird.
Windows und macOS zeigen einen Teil dieser Angaben unter „Eigenschaften" oder „Informationen" an, und dort lassen sie sich mitunter auch löschen. Was diese Ansichten allerdings nicht zeigen, sind die Felder, die sie nicht kennen: den XMP-Block in einem PDF, die zweite Tag-Gruppe am Ende einer MP3, herstellereigene Abschnitte in einem Kamerabild. Genau die bleiben dabei stehen.
Es ist keine Anonymisierung. Was im Bild selbst zu sehen ist — ein Straßenschild, ein Nummernschild, ein Gesicht —, bleibt sichtbar. Und wenn du eine Datei bei einem Dienst hochlädst, weiß dieser Dienst ohnehin, von welchem Anschluss und welchem Konto sie kam. Metadaten zu entfernen nimmt der Datei das, was sie selbst über sich erzählt, und nicht mehr.
Die Bild-, Ton- und Videodaten werden unverändert übernommen; entfernt werden nur die Felder drumherum. Das Ergebnis ist deshalb Bit für Bit dasselbe Medium wie vorher — anders als bei Werkzeugen, die zum Entfernen der Angaben durch den Encoder gehen und dabei still und leise Qualität kosten.
Ein Foto vom Handy trägt in aller Regel die Koordinaten mit, an denen es aufgenommen wurde — genau genug, um ein Haus zu bestimmen. Dazu kommen Kameramodell, Objektiv, Belichtungswerte, die Uhrzeit auf die Sekunde und oft die Software, mit der zuletzt bearbeitet wurde.
Dokumente führen einen anderen Satz. Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien merken sich den Autor, wer zuletzt gespeichert hat, die Firma, die Vorlage, die Revisionsnummer und die aufsummierte Bearbeitungszeit. Bei einer Bewerbung, die aus der Vorlage des jetzigen Arbeitgebers entstand, steht dessen Name mit in der Datei.
Du bekommst den tatsächlichen Inhalt deiner eigenen Datei angezeigt, bevor irgendetwas entfernt wird — das ist mehr, als die meisten Werkzeuge zeigen, und es ist der Punkt, an dem die Entscheidung bei dir liegt statt bei uns.
Leg sie ab, dann siehst du es — vor dem Entfernen. Bei Fotos sind es meist Kameramodell, Belichtungswerte, Aufnahmezeit und häufig die Koordinaten. Bei Dokumenten Autor, Firma, Vorlage und die aufaddierte Bearbeitungszeit. Bei Audio und Video die Software, die sie erzeugt hat, und oft ebenfalls ein Datum.
Nein. Bild-, Ton- und Videodaten werden unverändert übernommen; entfernt werden nur die Felder drumherum. Das Ergebnis ist Bit für Bit dasselbe Medium.
Für einen Teil ja. Was diese Ansicht nicht zeigt, sind die Felder, die sie nicht kennt: der XMP-Block in einem PDF, die zweite Tag-Gruppe am Ende einer MP3, herstellereigene Abschnitte in einem Kamerabild. Die bleiben dabei stehen.
Nein, und das ist ein wichtiger Unterschied. Was im Bild zu sehen ist — ein Straßenschild, ein Nummernschild, ein Gesicht —, bleibt sichtbar. Und der Dienst, bei dem du die Datei hochlädst, weiß ohnehin, von welchem Anschluss sie kam. Entfernt wird, was die Datei selbst über sich erzählt.
Nein — und ausgerechnet hier wäre es widersinnig. Eine Datei hochzuladen, um zu verbergen, wo sie entstanden ist, gibt den Ort genau dabei preis.