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JPG
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
EXIF-Daten zu entfernen löscht Kamera, Aufnahmezeit und Koordinaten aus einem Foto und lässt das Bild dabei exakt so, wie es war: Die komprimierten Bilddaten werden übernommen und nicht neu berechnet. Du bekommst also dieselbe Aufnahme zurück, nur ohne das, was sie über dich verrät.
Wo es läuft
In deinem Browser. Eine Datei, die du aus Datenschutzgründen bereinigst, wird nie hochgeladen.
Was entfernt wird
Kamera, Aufnahmeort, Autor, Software und Zeitstempel, die in JPG geschrieben wurden.
Was bleibt
Der Inhalt selbst, unangetastet und in derselben Qualität — es wird nichts neu kodiert.
Ein JPEG aus einem Handy oder einer Kamera trägt einen Block namens EXIF, und der ist länger, als die meisten vermuten. Hersteller und Modell des Geräts. Objektiv, Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO. Datum und Uhrzeit auf die Sekunde genau, meist mit Zeitzone. Oft die Seriennummer des Gehäuses — die jedes Foto, das diese Kamera je gemacht hat, mit jedem anderen verbindet.
Und wenn beim Auslösen die Ortungsdienste an waren: Länge und Breite auf wenige Meter genau, also die Adresse. Neben EXIF kann ein XMP-Block stehen, den ein Bildbearbeitungsprogramm geschrieben hat, mit Autorname und Software, und ein IPTC-Block mit Bildunterschrift und einer Copyright-Zeile, die vor Jahren jemand eingetippt und längst vergessen hat.
Der naheliegende Weg wäre, das Foto in Bildpunkte zu zerlegen und neu zu speichern — das macht jeder Konverter nebenbei, weil die neue Datei für den alten Block schlicht keinen Platz hat. Es funktioniert, und es kostet jedes Mal eine Generation JPEG-Qualität.
Hier passiert das nicht. Ein JPEG ist eine Folge beschrifteter Abschnitte, gefolgt von den komprimierten Bilddaten; Metadaten zu entfernen heißt, die Liste der Abschnitte neu zu schreiben und die Bilddaten Byte für Byte zu übernehmen. Was herauskommt, ist dasselbe Bild — identisch, nicht bloß gleichwertig. Kleiner ist die Datei nur, weil die Metadaten fehlen.
Nicht alles am Anfang einer JPEG-Datei handelt von dir. Das Farbprofil — ein ICC-Block — beschreibt, welche Farben die Zahlen in der Datei meinen; entfernt man es, wirken Grün- und Rottöne aus einem großen Farbraum sichtbar flau. Über den Fotografen sagt es nichts.
Der JFIF-Block enthält die Auflösungsangabe, der Adobe-Block die Anordnung der Farbkanäle — ein CMYK-Bild ohne ihn wird mit vertauschten Farben angezeigt. Alle drei bleiben. Entfernt wird alles, was eine Person, einen Ort, ein Gerät oder eine Uhrzeit benennt.
Es hält sich die Annahme, nur JPEGs trügen Metadaten. Stimmt nicht. Ein PNG kann Textabschnitte enthalten — dort schreiben Design-Programme Autor und Software hinein —, dazu einen Zeitstempel und einen vollständigen EXIF-Block samt Koordinaten. Ein WebP hat eigene EXIF- und XMP-Abschnitte und ein Feld, das sie ankündigt.
Leg beides hier ab, und es passiert dasselbe: Die Metadaten-Abschnitte fallen weg, die Bilddaten werden übernommen, das Farbprofil bleibt. Die Seite heißt nach EXIF, weil danach gesucht wird — das Werkzeug richtet sich danach, was wirklich in der Datei steht.
Nein, kein bisschen — und auch nicht „kaum". Die komprimierten Bilddaten werden aus der Originaldatei übernommen, ohne sie zu dekodieren; die Bildpunkte sind hinterher bitgenau dieselben. Genau das ist der Unterschied zu Werkzeugen, die das Foto zum Entfernen der Daten neu speichern und dabei jedes Mal still und leise eine Generation JPEG-Qualität kosten.
Nein — und auf dieser Seite zählt das mehr als auf jeder anderen. Ein Foto hochzuladen, damit ihm der Aufnahmeort genommen wird, macht die Sache ja gerade zunichte: Die Datei mit den Koordinaten ist dann bereits weg. Alles läuft in deinem Browser, du kannst es im Netzwerk-Tab nachsehen, und es funktioniert auch ohne Internetverbindung.
Ja, das ist die zweite Einstellung. Dann wird nur das GPS-Verzeichnis gelöscht und der Rest des EXIF-Blocks bleibt stehen — Belichtung, Objektiv und Datum überleben. Die Koordinaten werden dabei überschrieben und nicht bloß ausgeblendet: Ein leeres Verzeichnis würde jedes Programm zufriedenstellen und die Zahlen trotzdem in der Datei liegen lassen.
Die großen Plattformen entfernen EXIF aus dem, was sie anzeigen — das schützt dich vor Fremden, nicht vor der Plattform, die vorher mitgelesen hat. Und es gilt nicht für ein Foto, das du per E-Mail verschickst, in ein Kleinanzeigen-Inserat stellst, an ein Formular hängst oder auf deine eigene Website lädst. Dort bleibt alles drin.
Die Seite zeigt es dir. Was gefunden wurde, steht vor dem Entfernen da, und danach wird das Ergebnis noch einmal ausgelesen — du siehst die Liste also leer werden, statt es uns glauben zu müssen. Wer unabhängig prüfen will: Jeder EXIF-Betrachter liest die heruntergeladene Datei.
Or turn this JPG into something else: