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°F = °C × 9/5 + 32
Trag einen Wert ein, und die Umrechnung von Grad Celsius nach Grad Fahrenheit läuft mit, während du tippst. Hier steckt kein einfacher Faktor dahinter, sondern eine Verschiebung der Skala — deshalb hat die Formel weiter unten einen Summanden. Gerechnet wird auf deinem eigenen Gerät: Die Zahl, die du eintippst, wird nie Teil einer Anfrage — Werbung lädt die Seite drumherum wie jede andere.
200 °C is 392 °F
— ein heißer Backofen.
-18 °C is -0,4 °F
— ein Gefrierschrank.
176,7 °C is 350 °F
— mittlere Hitze, so wie ein US-Rezept es schreibt.
37 °C is 98,6 °F
— der klassische Wert für Körpertemperatur.
| °C | °F |
|---|---|
| -40 | -40 |
| -18 | -0,4 |
| 0 | 32 |
| 20 | 68 |
| 37 | 98,6 |
| 100 | 212 |
| 200 | 392 |
°C in °F umrechnen
Celsius legt die Null auf den Gefrierpunkt von Wasser und die Hundert auf den Siedepunkt, auf Meereshöhe. Anders Celsius hatte die Skala ursprünglich andersherum — bei ihm war die Null der Siedepunkt.
Fahrenheit setzt den Gefrierpunkt auf 32 und den Siedepunkt auf 212. Ein Fahrenheit-Grad ist damit fünf Neuntel eines Celsius-Grads groß, und dieser Größenunterschied ist der Grund, weshalb die Umrechnung nicht nur verschiebt, sondern auch multipliziert.
Grad Celsius und Grad Fahrenheit fangen nicht an derselben Stelle zu zählen an, deshalb rechnet keine einzelne Zahl zwischen ihnen um. Multiplizieren ist genau der Fehler, den diese Seite verhindern soll: er stimmt bei exakt einer Temperatur und daneben überall, und je weiter man sich von diesem Punkt entfernt, desto größer wird er.
Die beiden Enden dieser Seite zeigen es. 0 °C sind 32 °F, 100 °C sind 212 °F — hundert Schritte auf der einen Seite, 180 auf der anderen, und die beiden Nullpunkte liegen an verschiedenen Stellen. Deshalb hat die Formel oben zwei Teile, etwas zum Multiplizieren und etwas zum Addieren. Lässt man das Addieren weg, wird das Ergebnis nicht langsam falsch, sondern sofort deutlich falsch.
-40 °C und -40 °F sind dieselbe Temperatur — der eine Messwert, der gar keine Umrechnung braucht. Es ist der schnellste Beweis dafür, dass die Skalen verschoben und nicht skaliert sind: läge nur ein Faktor dazwischen, träfen sie sich ausschließlich bei null.
Als Anker taugt der Punkt auch andersherum. Jede Temperatur, die du umrechnest, muss auf der anderen Seite von -40° herauskommen als sie hineingegangen ist — und wenn nicht, ging die Addition in die falsche Richtung.
Wer eine USA-Reise plant und den lokalen Wetterbericht online liest, trifft auf Zahlen zwischen 60 und 100, die auf den ersten Blick nach extremem Klima aussehen, aber nur die gewohnten Celsius-Werte in Fahrenheit sind. 20 °C, ein angenehmer Tag, erscheint dort als 68; 30 °C, ein heißer Tag, als 86.
Fünf Ankerwerte reichen für die gesamte Reiseplanung: 0 °C sind 32 °F, 10 °C sind 50 °F, 20 °C sind 68 °F, 30 °C sind 86 °F, 40 °C sind 104 °F. Wer diese fünf Werte im Kopf hat, muss während der Reise kaum noch umrechnen und erkennt sofort, ob eine amerikanische Vorhersage von 75 Grad einen T-Shirt-Tag oder einen Pullover-Tag meint.
Die Kopfrechenregel verdoppelt die Celsius-Zahl und addiert dreißig: 20 °C ergeben 70 gegenüber exakt 68; 25 °C ergeben 80 gegenüber 77. Die Regel trifft bei 10 °C exakt und weicht mit jedem weiteren Grad um 0,2 °F ab, bleibt aber über den gesamten Bereich einer typischen Reisewetterlage nah genug an der Wahrheit.
Bei hohen Temperaturen versagt sie zusehends: 180 °C ergeben nach der Regel 390 statt tatsächlich 356. Für einen Backofen, ein technisches Datenblatt oder alles jenseits von etwa 40 °C lohnt sich deshalb die vollständige Rechnung — mit 1,8 multiplizieren und 32 addieren, oder das Feld oben benutzen.
Wer ein deutsches Rezept auf einer Reise oder im Ausland in einem amerikanischen Backofen nachbackt, muss die Celsius-Angabe umrechnen und dabei eine Besonderheit amerikanischer Backöfen kennen: Sie sind fast immer ohne Umluft ausgelegt, während viele deutsche Rezepte Umluft-Temperaturen angeben. Eine deutsche Umluftangabe von 160 °C entspricht ungefähr 180 °C Ober-/Unterhitze, und erst dieser Wert wird in Fahrenheit umgerechnet — 356 °F, gerundet auf die amerikanische Standardmarke 350.
Wer die Umluft-Celsius-Zahl direkt in Fahrenheit überträgt und dann auf einen amerikanischen Ofen ohne Umluft einstellt, bäckt zu kalt und zu lange, mit einer blassen Oberseite als Folge. Die Reihenfolge lohnt sich: erst Ofenart angleichen, dann in Fahrenheit umrechnen.
Ein in den USA gekauftes oder im Hotelzimmer vorgefundenes Fieberthermometer zeigt Fahrenheit an, und wer die gewohnten deutschen Schwellenwerte im Kopf hat, liest die falsche Zahl als beunruhigend. 38 °C, die deutsche Fiebergrenze, entspricht 100,4 °F; 39 °C sind 102,2 °F; 40 °C, ab der die meisten Leitlinien ärztliche Abklärung empfehlen, sind 104 °F.
Die Feinheit amerikanischer Angaben liegt oft in der Nachkommastelle: „above 101.3“ bedeutet ziemlich genau 38,5 °C und nicht 38 °C, weil ein Grad Celsius fast zwei Grad Fahrenheit umfasst. Ein digitales Thermometer, das auf Fahrenheit eingestellt ist, wird deshalb oft mit einer Nachkommastelle abgelesen, wo eine deutsche Anzeige in Celsius zur ganzen Zahl neigt.
−40 °C entspricht exakt −40 °F, der einzige Messwert, an dem beide Skalen dieselbe Zahl zeigen. Das folgt zwingend aus der Geometrie der Umrechnung: Beide Geraden haben unterschiedliche Steigungen, schneiden sich deshalb genau einmal, und dieser Schnittpunkt liegt bei −40.
Das ist mehr als eine Kuriosität — es ist eine verlässliche Gegenprobe. Jede Umrechnung, egal in welche Richtung, muss auf der richtigen Seite von −40 landen, und eine falsch erinnerte Faustregel verrät sich genau dort. Kälteangaben für Motoröl, Batterien oder Ausrüstung werden deshalb oft ohne Einheit bei −40 genannt, weil an dieser einen Temperatur keine Einheit nötig ist, um sie eindeutig zu machen.
Eine Klimazahl wie „1,5 Grad Erwärmung“ wird in Fahrenheit zu 2,7 °F, nicht zu 34,7 °F. Eine Differenz wird nur mit 9/5 multipliziert, ohne die 32 zu addieren, weil die 32 den Abstand zwischen den beiden Nullpunkten beschreibt und eine Differenz keinen Nullpunkt hat. Die vollständige Formel auf dieselbe Zahl angewendet ergäbe eine milde Frühlingstemperatur statt einer Klimaangabe.
Dieselbe Unterscheidung gilt überall, wo eine Celsius-Zahl eine Änderung statt eines Zustands beschreibt: Ein um zwei Grad höher eingestelltes Thermostat ist um 3,6 °F höher eingestellt, nicht um 35,6 °F wärmer. Das Wort vor der Zahl entscheidet — „ist“ verlangt die vollständige Formel, „wärmer“, „Anstieg“ und „je“ verlangen nur den Faktor 9/5.
Bei Temperaturen gibt es keinen festen Umrechnungswert, weil die Skalen unterschiedliche Nullpunkte haben. Die Formel steht weiter unten, und der Rechner oben nimmt dir das Einsetzen ab.
Nein. Die Rechnung läuft in deinem Browser. Du kannst die Verbindung trennen und weiterrechnen — das ist zugleich die einfachste Art, es nachzuprüfen.
Weil Celsius und Fahrenheit nicht beim selben Punkt anfangen. Bei Längen oder Gewichten ist null gleich null, da genügt ein Faktor. Bei Temperaturen liegt der Nullpunkt woanders, deshalb braucht die Formel zusätzlich eine Verschiebung.
Ein °F sind -17,2222 °C. Es ist dasselbe Verhältnis rückwärts gelesen — ein Ergebnis von der einen Seite durch die andere geschickt muss also wieder dort landen, wo es losging.
Was diese Seite über Temperatureinheiten behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.
Der Faktor steht als Konstante in der Seite, und die Rechnung besteht aus vier Schritten. Es wird also nichts verschickt und auf nichts gewartet — was du eintippst, verlässt den Browser nie, weil es gar keine Anfrage gibt, in der es reisen könnte.