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Wähl ein paar Sekunden aus einem Video, und du bekommst ein animiertes GIF zurück. Die Voreinstellungen kürzen den Ausschnitt, senken die Bildrate und skalieren herunter — absichtlich, denn ein GIF eines ganzen Videos in Originalgröße zeigt dir nichts mehr an.
Kurz und klein. Ein langes GIF zeigt dir nichts mehr an.
Wo es läuft
Ein Video wird im Browser gelesen. Nichts wird hochgeladen.
Keine Warteschlange, kein Konto
Es geht los, sobald du die Datei ablegst, und es fragt nie, wer du bist.
Kein Wasserzeichen
Heraus kommt die Datei, die du gemacht hast — ohne Zusatz.
GIF speichert vollständige Einzelbilder hintereinander, ohne Bewegungskompensation und mit höchstens 256 Farben. Zwischen den Bildern wird überhaupt nicht komprimiert — das Format ist älter als die Idee. Zwei Minuten 1080p bei dreißig Bildern pro Sekunde ergeben eine Datei von hunderten Megabyte, die kein Chatfenster anzeigt.
Deshalb kürzen die Voreinstellungen hier den Ausschnitt, nehmen etwa zwölf Bilder pro Sekunde und skalieren die Breite herunter. Das ist nicht Vorsicht, sondern der Unterschied zwischen einer Datei, die funktioniert, und einer, die technisch korrekt und praktisch nutzlos ist.
Jedes Einzelbild eines GIF wählt eine Palette von höchstens 256 Farben. Ein Foto oder ein Video der wirklichen Welt hat weit mehr, die Farben werden also gruppiert und das Bild angenähert — daher der stufige Himmel und der grisselige Verlauf.
Strichzeichnungen, Bildschirmaufnahmen und Animation überstehen das gut, weil sie ohnehin aus wenigen Farben bestehen. Gefilmtes Material nie, wie gut der Encoder auch ist, und kein Werkzeug ändert das, ohne das Format zu ändern.
Nein. Die Einzelbilder werden in deinem Browser dekodiert und das GIF dort zusammengesetzt; weder Video noch Ergebnis verlassen dein Gerät. Es wird nichts gespeichert, und auf dem Ergebnis steht kein Wasserzeichen.
Weil GIF höchstens 256 Farben pro Bild erlaubt und gefilmtes Material weit mehr hat. Die Farben werden zusammengefasst, und das zeigt sich als Streifen in Himmel und Verläufen. Das ist das Format und nicht der Encoder, und keine Einstellung eines Werkzeugs entfernt es.
Weil GIF jedes Einzelbild vollständig speichert, ohne zwischen den Bildern zu komprimieren, während ein Video im Wesentlichen nur speichert, was sich geändert hat. Deshalb werden aus wenigen Sekunden Video ein Vielfaches an Größe.
Nur, wo die Gegenstelle kein Video annimmt. Chatprogramme, Ticketsysteme und soziale Netze wandeln dein GIF nach dem Hochladen ohnehin meist in MP4 um — du bekommst also schlechtere Qualität bei größerem Upload. Wo nur ein Bild-Tag zur Verfügung steht, ist GIF weiterhin die Antwort.