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3MF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in PLY umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
3MF in PLY
Es gibt eine eigenständige Aufgabe, die weder Drucken noch Modellieren ist: herausfinden, ob ein Bauteil das ist, was es sein soll. Ist die Wand tatsächlich 1,6 mm stark, wie es die Zeichnung vorschreibt. Wie viel Material verbraucht dieses Teil. Stimmt die Datei eines Zulieferers mit der freigegebenen Geometrie überein. Wie weit ist ein gedrucktes Bauteil vom Modell abgewichen, nachdem es zurückgescannt wurde.
Nichts davon passiert in einem Slicer, und alles davon passiert routinemäßig in MeshLab, CloudCompare, Open3D und trimesh — Werkzeuge, die PLY als das Format behandeln, das keine Erklärung braucht. Die Umwandlung ist also ein Schritt in einer Messung, keine Lieferung, und die Fragen, die auf dieser Seite zählen, drehen sich um die Treue der Zahlen, nicht um das Aussehen.
In der deutschen Fertigungstechnik ist Maßhaltigkeit ein fester Begriff, und Institute wie das Fraunhofer IPA oder Prüfstellen mit TÜV-Akkreditierung arbeiten regelmäßig mit genau dieser Frage: Weicht ein additiv gefertigtes Teil innerhalb der zulässigen Toleranz vom Modell ab. Ein 3MF-Paket eignet sich für diesen Vergleich besser als die meisten anderen Druckformate, weil es sein Maßsystem selbst festlegt — und das ist die Eigenschaft, die diese Umwandlung ausnutzt.
Ein nach DIN-Normen dokumentierter Prüfbericht braucht eine Einheit, die nicht erraten werden muss. Ein aus einer 3MF gewonnenes PLY liefert genau das, ohne dass jemand vorher in der Modellierungssoftware nachschauen muss, in welcher Einheit dort gearbeitet wurde.
PLY selbst kennt keine Einheit. STL, OBJ und glTF ebenso wenig. Ein Scan von einem Gerät liegt in Millimetern vor, von einem anderen in Metern, und ein Netz aus einem Modellierprogramm in dem, was die Person, die es baute, gerade im Kopf hatte — die Einheit eines auf gewöhnlichem Weg entstandenen PLY muss also gesondert festgestellt werden, bevor ein Volumen etwas bedeutet.
Eine 3MF ist die Ausnahme, weil das Format vorschreibt, dass das model-Element eine Einheit deklariert: Mikrometer, Millimeter, Zentimeter, Zoll, Fuß oder Meter. Der Umwandler löst das auf, multipliziert mit 25,4 für Zoll und mit 1000 für Meter, sodass das entstehende PLY unabhängig von der Quellangabe in Millimetern vorliegt. Das von MeshLab gemeldete Volumen ist dann in Kubikmillimetern, und der gemessene Abstand ist in Millimetern, ohne einen Umrechnungsfaktor, den sich jemand auf einem Zettel notieren müsste.
Manche Quellen auf dieser Seite werden beim Einlesen verschweißt, weil eine STL-Datei drei unverbundene Eckpunkte je Dreieck speichert und ohne dieses Verschweißen absurd große Dateien entstünden. Eine 3MF speichert bereits eine indizierte Eckpunktliste, sodass innerhalb eines Objekts nichts verschweißt und nichts neu nummeriert wird — Positionen und Dreiecksindizes kommen so an, wie die Datei sie hielt.
Genau das braucht ein Vergleich. Meldet die Quelle 48.212 Eckpunkte, steht im PLY-Kopf dieselbe Zahl, und eine Abweichung ist eine echte Abweichung, kein Artefakt der Umwandlung. Das bedeutet auch, dass doppelte Eckpunkte, die das Ursprungsprogramm hinterlassen hat, weiterhin vorhanden sind — wichtig zu wissen, bevor ein Algorithmus läuft, der eine saubere geschlossene Fläche voraussetzt. Im eigenen Werkzeug mit einer ausdrücklichen Toleranz verschmelzen, statt anzunehmen, das sei schon geschehen.
Eine 3MF trennt, was ein Objekt ist, von wo es liegt: Der Ressourcenbereich hält die Netze, der Bauabschnitt platziert jedes davon mit einer Transformation. Der Umwandler wendet diese Transformationen auf die Eckpunkte an, weil PLY keine Möglichkeit hat, eine Platzierung eigenständig auszudrücken.
Die Folge ist eine Messfalle, die man kennen sollte. Die Koordinaten im PLY sind Plattenkoordinaten, keine Bauteilkoordinaten — ein Teil, das hinten links auf einem 256-mm-Bett angeordnet war, sitzt weit vom Ursprung entfernt, und seine umschließende Box ist korrekt, während seine Position als Beschreibung des Bauteils bedeutungslos ist. Für Volumen, Fläche und Wandstärke spielt das keine Rolle. Für die Registrierung gegen einen Scan oder den Vergleich zweier Exporte desselben Teils zuerst jedes Netz auf seinen eigenen Schwerpunkt verschieben — mesh.apply_translation(-mesh.centroid) in trimesh —, sonst startet der Ausrichtungsschritt mit einem Versatz von mehreren hundert Millimetern, den er erst selbst finden muss.
PLY hält eine einzige Eckpunktliste und eine einzige Flächenliste. Eine 3MF mit drei benannten Objekten, oder mit einem fünfmal platzierten Objekt, ergibt deshalb eine Oberfläche, in der die Eckpunktlisten aneinandergehängt und die Flächenindizes entsprechend verschoben sind.
Die Geometrie ist vollständig, die Identität ist weg: keine Namen, keine Objektgrenzen, keine objektbezogenen Metadaten. Eine Analyse der zusammenhängenden Komponenten stellt die einzelnen Teile wieder her — sowohl MeshLabs „Split in Connected Components" als auch trimesh.Mesh.split() leisten das —, aber ein an der zusammengeführten Datei gemessenes Volumen ist die Summe über alles auf der Platte, die falsche Antwort auf die Frage „wie viel Material braucht dieses eine Teil". Bei Bedarf pro Bauteil einzeln konvertieren, indem die übrigen Objekte im Slicer gelöscht und die Datei erneut gespeichert wird.
Ein 3MF-Objekt kann als Baugruppe definiert sein — eine Liste von <components>, die auf andere Objekte verweisen, jede mit eigener Transformation —, statt als eigenes Netz. Der Umwandler löst diese Verweise rekursiv auf und multipliziert jede Transformation in die darüberliegende hinein, sodass ein zwei Ebenen tief verschachteltes Teil dort landet, wo die Datei es vorsieht, statt am Ursprung.
Eine 3MF, die an keiner Stelle Dreiecksgeometrie liefert, meldet einen entsprechenden Fehler, statt still ein leeres PLY zu erzeugen, und ein Komponentenverweis, der auf sich selbst zurückführt, wird abgeschnitten statt in eine Endlosschleife zu laufen.
Der Kopf lautet immer format ascii 1.0. Es gibt keine binäre Option, jede Koordinate wird also als Dezimalzahl geschrieben und jede Fläche als Zeile, die mit einer 3 beginnt. Formatübersichten — auch die dieser Seite — beschreiben PLY als Binärformat, und das stimmt für die Spezifikation, nicht für das, was hier herauskommt.
Der Größenunterschied ist erheblich: Eine gepackte Float32-Koordinate belegt vier Byte, ihre geschriebene Form zehn bis fünfzehn Zeichen. Eine 3MF ist komprimiertes XML, sodass ein Paket von wenigen Megabyte routinemäßig zu einem PLY anwächst, das um ein Vielfaches größer ist. Alles liest das Ergebnis, und head -20 zeigt sofort den Kopf — ein fairer Tausch für eine Datei, die ohnehin gleich in ein Analysewerkzeug geladen wird. Wird eine gepackte Fassung gebraucht, schreiben sowohl MeshLab als auch trimesh beim erneuten Speichern binäres PLY.
Farbgruppen, Grundmaterialien, dreiecksbezogene Materialzuweisungen, Objektnamen, Druckeinstellungen, Stützstrukturen, Modifikatornetze, das Druckerprofil, die Plattendefinition, das Vorschaubild und jeder Rest an Slicer-Metadaten. Nichts davon wird gelesen, und das PLY deklariert ausschließlich x, y und z ohne Farbe, Normalen oder Texturkoordinaten.
Für eine reine Maßfrage ist das meist unerheblich, mit einer Ausnahme: Ist das Bauteil mehrmaterialig, steht die Grenze zwischen den Materialien als Dreieckszuweisung im Original, und nach der Umwandlung lässt sich ein Bereich vom anderen nicht mehr unterscheiden. Das Volumen allein des flexiblen Abschnitts zu messen, ist eine Frage, die diese Datei nicht mehr beantworten kann.
MeshLabs „Compute Geometric Measures" liefert in einem Durchgang Oberfläche, Volumen, umschließende Box und Schwerpunkt, und seine topologischen Kennzahlen melden die Zahl der zusammenhängenden Komponenten, Randkanten und nicht-mannigfaltigen Kanten — zusammen die Antwort auf „wie viel Material" und „ist das überhaupt ein geschlossener Körper". Seine „Distance from Reference Mesh" vergleicht zwei Netze eckpunktweise und erzeugt eine eingefärbte Fehlerkarte.
CloudCompare ist das bessere Werkzeug, wenn eine Seite ein Scan ist: Sein Cloud-to-Mesh-Abstand nimmt die gescannten Punkte und das umgewandelte PLY und meldet vorzeichenbehaftete Abstände mit einem Histogramm — der übliche Weg zu zeigen, dass ein gedrucktes Teil auf einer Fläche um 0,3 mm zu klein geraten ist. Beide Zahlen sind in Millimetern, weil es die 3MF so festgelegt hat, und genau das ist der Grund, warum sich diese Umwandlung lohnt statt eine STL zu exportieren.
STL ist der naheliegende Gedanke, weil es das verbreitetste Austauschformat für 3D-Druck ist, und für das reine Drucken genügt es. Für eine Messaufgabe hat es zwei Nachteile, die eine 3MF nicht hat: Es trägt keine Einheit, sodass jede STL-Datei erst durch einen Blick in die Modellierungssoftware oder durch eine Plausibilitätsprüfung der Maße einer Einheit zugeordnet werden muss, und es speichert jedes Dreieck mit drei eigenen, unverbundenen Eckpunkten, sodass Eckpunktzahlen zwischen Quelle und Export ohnehin nie direkt vergleichbar sind.
Wo eine 3MF verfügbar ist, ist sie für diese Aufgabe deshalb grundsätzlich die bessere Quelle, und der Umweg über PLY statt über STL ist kein Stilbruch, sondern die Konsequenz aus genau diesen beiden Eigenschaften.
In diesem Browser-Tab. Das Archiv wird entpackt und die Modell-XML von JavaScript in der Seite selbst gelesen, ohne WebAssembly-Modul, ohne Upload, ohne Konto und ohne Tageskontingent. Der Netzwerk-Tab während einer Umwandlung bestätigt das.
Druckdateien sind häufig geistiges Eigentum von jemand anderem — ein Kundenteil, die Geometrie eines Zulieferers, ein Bauteil unter einer Geheimhaltungsvereinbarung —, und genau in dieser Situation steht die Qualitätssicherung auf dieser Seite. Eine Umwandlung, die die Datei nie verschickt, ist die einzige Version dieses Arbeitsschritts, für die kein Gespräch mit jemandem nötig ist.
| 3MF | PLY | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | 3D Manufacturing Format | Polygon File Format |
| Dateiendung | .3mf | .ply |
| Medientyp | model/3mf | model/ply |
| Erstmals veröffentlicht | 2015 | 1994 |
| Herausgegeben von | 3MF Consortium | Stanford University |
| Spezifikation | 3MF Core Specification | — |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | STL, OBJ | OBJ, STL |
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: 3MF öffnest du in PrusaSlicer, Cura und Microsoft 3D Builder, PLY in MeshLab, Blender und CloudCompare — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: 3MF auf den 3D-Druck, PLY auf das Scannen und den Austausch zwischen Programmen. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
3MF stammt von 3MF Consortium und wurde 2015 veröffentlicht. Festgehalten ist das in 3MF Core Specification — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
PLY kommt von Stanford University und stammt aus 1994. MeshLab, Blender und CloudCompare lesen das Format.
PLY wurde 1994 veröffentlicht, 3MF 2015. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.
3MF und PLY beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Nur die Geometrie. Materialien, Farben, Texturen und Animation kommen nicht mit, und ein mehrfach platziertes Modell kommt so zurück, dass jede Kopie fest an ihrer eigenen Position sitzt.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise Polygon File Format anzeigt.