JSON in CSV umwandeln

JSON kannst du hier kostenlos und ohne Konto in CSV umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Neu aufgebaut CSV funktioniert anders als JSON. Es ist also nicht der schleichende Qualitätsverlust eines verlustbehafteten Codecs: Was CSV ausdrücken kann, wird originalgetreu wiedergegeben — was dort keine Entsprechung hat, bleibt ganz weg.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Verschachtelte Objekte werden zu Spalten flachgeklopft. Tief verschachtelte Daten verlieren dabei ihre Struktur.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Wann JSON in eine Tabelle muss

Offene Datenportale von Kommunen und Landesbehörden liefern ihre Datensätze oft ausschließlich als JSON — Radverkehrszählungen, Baumkataster, Fördermittellisten. Wer damit nicht programmiert, sondern in Excel oder LibreOffice weiterarbeitet, kommt an einer Tabelle nicht vorbei.

Der zweite häufige Fall ist ein Export aus einer Fachanwendung: eine Buchungssoftware, ein Ticketsystem oder eine API liefert JSON, aber der Kollege in der Verwaltung braucht eine CSV zum Einlesen. Beide Fälle lösen sich mit derselben Umwandlung, nicht mit einem Skript.

Verschachtelte Felder werden zu eigenen Spalten

JSON kennt Objekte in Objekten und Listen in Objekten — eine Tabelle kennt nur Zellen. Deshalb wird jedes verschachtelte Feld auf eine eigene Spalte abgebildet, benannt nach seinem Pfad: aus `adresse.plz` wird eine Spalte mit genau diesem Namen, aus `telefone.0` die erste Nummer einer Liste.

Das Ergebnis ist lesbar, aber breiter als das Original: Ein Datensatz mit drei verschachtelten Ebenen erzeugt entsprechend viele Spaltennamen mit Punkten darin. Das ist kein Fehler der Umwandlung, sondern die einzige Art, wie eine Baumstruktur in eine flache Tabelle passt.

Diese Umwandlung ist eine Annäherung, keine verlustfreie

Sobald aus einer Baumstruktur eine flache Tabelle wird, geht die Möglichkeit verloren, sie wieder eindeutig in denselben Baum zurückzuverwandeln — zwei unterschiedlich verschachtelte JSON-Dateien können nach dem Abflachen dieselbe Spaltenstruktur ergeben. Die Werte selbst bleiben erhalten, ihre ursprüngliche Form nicht.

Für eine Auswertung in Excel spielt das fast nie eine Rolle, denn dort wird ohnehin mit Zellen gearbeitet. Wichtig ist es nur, wenn die CSV später wieder als JSON in ein System zurückgespielt werden soll — dann lohnt sich ein Blick auf die Spaltennamen, bevor man sie verändert.

Was mit einer Liste von Objekten passiert

Der häufigste Fall ist eine JSON-Datei, die außen eine Liste von Objekten trägt — genau das Format, das die meisten offenen Datensätze haben. Jedes Objekt wird eine Zeile, jedes Feld eine Spalte, in der Reihenfolge, in der es im ersten Datensatz auftaucht.

Fehlt ein Feld in einem späteren Objekt, bleibt die Zelle dort leer, statt die ganze Spalte zu verschieben. Datensätze mit unterschiedlicher Feldmenge — etwa weil ein optionales Attribut nicht bei jedem Eintrag gesetzt ist — bleiben so trotzdem in der richtigen Spalte.

Das Trennzeichen lässt sich einstellen

Deutsches Excel erwartet je nach Ländereinstellung ein Semikolon statt eines Kommas als Trennzeichen, weil das Komma dort bereits als Dezimaltrennzeichen vergeben ist. Diese Umwandlung bietet die Wahl, statt eine Vorgabe zu treffen, die für die Hälfte der Nutzer falsch wäre.

Wer unsicher ist, welches Zeichen die eigene Excel-Version erwartet, öffnet die erste erzeugte Datei probeweise: Stehen alle Werte in einer einzigen Spalte statt in vielen, war es das falsche Zeichen, und ein zweiter Export mit dem anderen behebt es.

Es wird nichts hochgeladen

Die Umwandlung läuft im Browser, als reines JavaScript ohne Server im Hintergrund. Gerade bei Behördendaten mit Personenbezug — etwa Fördermittelempfängern oder Adresslisten — ist das kein Nebendetail, sondern der Grund, warum sich diese Seite dafür überhaupt eignet.

Bis zu 100 MB pro Datei sind erlaubt, ganze Ordner lassen sich auf einmal ablegen, und nichts davon läuft über einen Server, den wir betreiben. Im Netzwerk-Tab des Browsers ist das während der Umwandlung direkt nachprüfbar.

Wenn die Datei ein einzelnes großes Objekt ist, keine Liste

Manche APIs liefern kein Array, sondern ein einziges Objekt mit vielen Feldern — eine Konfigurationsdatei etwa, oder ein einzelner Datensatz statt eines Datensatzstapels. Auch das wird verarbeitet, ergibt am Ende aber nur eine einzige Zeile.

Steckt die eigentliche Liste unter einem einzigen Schlüssel — etwa `{"daten": [...]}`, wie es die meisten offenen APIs liefern —, erkennt diese Umwandlung das von selbst und wertet direkt die Liste darin aus, ohne Umweg. Stehen daneben weitere Felder auf derselben Ebene, etwa ein Status oder eine Gesamtzahl neben der eigentlichen Liste, greift diese Erkennung nicht mehr, und es entsteht wieder nur die eine Zeile mit der Liste als verschachtelten Spalten darin.

Zahlen, die zu groß für eine gewöhnliche Zahl sind

JSON kennt keine Obergrenze für Ganzzahlen, aber die Zahlenverarbeitung, mit der diese Umwandlung arbeitet, schon. Bei Werten oberhalb des sicheren Bereichs — etwa manchen IDs aus Datenbanksystemen — kann die letzte Stelle abweichen.

Für Beträge, Zählwerte und die meisten IDs aus deutschen Fachverfahren betrifft das praktisch nichts, weil diese Werte deutlich darunterbleiben. Bei sehr langen numerischen Kennungen lohnt sich ein Blick, ob sie in der CSV noch mit der Originaldatei übereinstimmen.

Ein ganzer Ordner Exportdateien auf einmal

Bis zu hundert JSON-Dateien lassen sich gemeinsam ablegen und kommen als ZIP mit einer CSV-Tabelle pro Datei zurück — praktisch, wenn ein offenes Datenportal seine Datensätze in mehreren einzelnen Dateien anbietet, etwa nach Bezirk oder nach Jahr getrennt.

Jede Datei wird für sich umgewandelt, es entsteht keine gemeinsame, zusammengeführte Tabelle aus mehreren Quellen. Wer die Ergebnisse später in einer einzigen großen Tabelle zusammenführen will, tut das im Anschluss in Excel — vorausgesetzt, die Spaltenstruktur der einzelnen Dateien stimmt überein.

Wenn die Liste nur einfache Werte statt Objekte enthält

Nicht jede JSON-Liste besteht aus Objekten mit mehreren Feldern — manchmal ist es schlicht eine Liste von Zahlen oder Zeichenketten, etwa eine Liste von Postleitzahlen oder IDs ohne weitere Angaben. Auch das ergibt eine Tabelle, dann eben mit einer einzigen Spalte.

Das kommt in der Praxis seltener vor als eine Liste von Objekten, tritt aber bei einfachen Nachschlagelisten auf, wie sie manche Behörden als Referenzdaten veröffentlichen. Die Umwandlung behandelt diesen Fall genauso wie jeden anderen, ohne eine Sonderbehandlung zu brauchen.

Der Rückweg: CSV wieder zu JSON

Diese Seite geht in eine Richtung; der Rückweg von CSV zu JSON ist eine eigene Umwandlung mit eigenen Eigenschaften. Wer Daten zum Bearbeiten nach CSV holt und danach wieder zurückspielen will, findet dort die passende Gegenseite.

Wichtig dabei: Die Spaltennamen mit Punkten — das Ergebnis der Abflachung hier — sind die Grundlage dafür, dass der Rückweg die Struktur einigermaßen wiederherstellen kann. Werden sie in Excel umbenannt, geht diese Zuordnung verloren.

Kommentare und Formatierung gibt es in JSON ohnehin nicht

Anders als bei manchen anderen Formaten fällt hier keine Formatierung weg, weil JSON keine kennt — keine Schriftart, keine Farben, keine Kommentare am Rand. Was in der Datei steht, sind ausschließlich Daten, und genau die kommen in der CSV wieder an.

Das macht JSON zu einem der ehrlicheren Ausgangsformate für eine Tabellenumwandlung: Es gibt schlicht nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste außer der Verschachtelung selbst.

JSON in CSV umwandeln — so geht es

  1. Leg deine JSON-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl CSV als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige CSV-Datei herunter.

JSON und CSV im Vergleich: was sich ändert

JSON im Vergleich zu CSV
JSONCSV
Vollständiger NameJavaScript Object NotationComma-Separated Values
Dateiendung.json.csv
Medientypapplication/jsontext/csv
Erstmals veröffentlicht20011972
SpezifikationRFC 8259RFC 4180
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Öffnet im BrowserJeder BrowserKein Browser
Stattdessen erwogenXML, YAML, NDJSONXLSX, Parquet

Das Ergebnis öffnen

Kein Browser liest CSV. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: JSON öffnest du in Visual Studio Code, jq und Postman, CSV in Microsoft Excel, LibreOffice Calc und pandas — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

JSON wurde 2001 veröffentlicht. Festgehalten ist das in RFC 8259 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

CSV stammt aus 1972, festgehalten in RFC 4180. Microsoft Excel, LibreOffice Calc und pandas lesen das Format.

CSV wurde 1972 veröffentlicht, JSON 2001. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.

JSON zu CSV: häufige Fragen

Werden meine JSON-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.

Ist das Umwandeln von JSON in CSV kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.

Geht beim Umwandeln von JSON in CSV Qualität verloren?

JSON und CSV beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Verschachtelte Objekte werden zu Spalten flachgeklopft. Tief verschachtelte Daten verlieren dabei ihre Struktur.

Öffnet sich eine CSV-Datei im Browser?

Kein Browser liest CSV. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

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