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1 KiB = 0,0009765625 MiB
Trag einen Wert ein, und die Umrechnung von Kibibyte nach Mebibyte läuft mit, während du tippst. Auf 1 KiB kommen 0,0009765625 MiB — ein Verhältnis, das per Definition feststeht und nicht gemessen wurde. Gerechnet wird auf deinem eigenen Gerät: Die Zahl, die du eintippst, wird nie Teil einer Anfrage — Werbung lädt die Seite drumherum wie jede andere.
512 KiB is 0,5 MiB
— ein halbes Mebibyte.
4 KiB is 0,003906 MiB
— eine Speicherseite auf den meisten Systemen.
716800 KiB is 700 MiB
— eine Audio-CD — daher stammt die Zahl.
8192 KiB is 8 MiB
— ein Speicherblock, wie ihn ein Programm anfordert.
| KiB | MiB |
|---|---|
| 10 | 0,009765625 |
| 20 | 0,01953125 |
| 50 | 0,048828125 |
| 100 | 0,09765625 |
| 500 | 0,48828125 |
| 1000 | 0,9765625 |
| 5000 | 4,8828125 |
| 10000 | 9,765625 |
KiB in MiB umrechnen
Ein Kibibyte sind exakt 1.024 Byte. Der Name wurde 1998 eingeführt, damit „Kilobyte" wieder 1.000 bedeuten kann — durchgesetzt hat sich die Gewohnheit nie ganz.
Ein Mebibyte sind 1.024 Kibibyte, also 1.048.576 Byte. Linux-Werkzeuge und Speicherangaben meinen in aller Regel das, auch wenn „MB" dasteht.
In dieser Richtung wird geteilt, und zwar durch eine ganze Zahl: 1.024 davon passen restlos in ein Mebibyte. Unangenehm ist daran nur, dass die Ergebnisse als Brüche herauskommen — ein Drittel, ein Zwölftel — statt als die runden Zahlen, die die Gegenrichtung liefert.
Verloren geht dabei trotzdem nichts, denn die Division ist exakt. Wenn dein Ergebnis als Dezimalzahl nicht stillhalten will — 0,0833… und Verwandte —, dann ist das der Bruch, der durchscheint, und kein Fehler, der sich einschleicht.
Ein KiB sind 1.024 der Einheit darunter, ein kB sind 1.000. Auf dieser Seite ist das der Unterschied zwischen 0,001 MiB und 0,001 MiB — 2,4 % —, und der Abstand wächst mit jeder Stufe. Bei einem Foto ist er ein Rundungsfehler, bei einer Festplatte ein sichtbares Stück.
Darin besteht das Rätsel um den fehlenden Speicherplatz vollständig. Eine Platte, die als kB verkauft wird, enthält exakt das, was draufsteht; Windows teilt anschließend durch 1.024 statt durch 1.000, behält den dezimalen Namen bei und zeigt deshalb eine kleinere Zahl an. macOS rechnet seit Version 10.6 in den dezimalen Einheiten und zeigt die Zahl von der Verpackung — dieselbe Platte, zwei Rechner, zwei Größen, und verloren geht dabei nichts.
Wichtiger als die Rechnung danach ist, welcher Befehl die Zahl geliefert hat. GNU du zählt belegte Dateisystem-Blöcke in Einheiten von 1.024 Byte, also beantwortet du -sk build/ die Frage „wie viel vom Dateisystem ist belegt“, nicht „wie viele Byte Inhalt liegen dort“. ls -l liefert die zweite Zahl, in Byte, und beide weichen für dasselbe Verzeichnis regelmäßig um ein Vielfaches voneinander ab.
Das wird genau dann wichtig, wenn die MiB-Zahl in eine Entscheidung einfließt. Die Größe eines Docker-Images oder eines Backup-Archivs zu planen ist eine Inhaltsfrage und will die scheinbare Größe; zu prüfen, warum eine Partition auf dem Root-Server vollgelaufen ist, ist eine Belegungsfrage und will genau das, was du gemeldet hat. stat klärt das für eine einzelne Datei sofort: Die Size-Zeile ist die Länge in Byte, die Blocks-Zeile die Belegung in 512-Byte-Einheiten unabhängig von der Blockgröße des Dateisystems, und die Hälfte davon ergibt Kibibyte.
Die Vorsilben sind Kurzformen: aus kilobinär wurde kibi, aus megabinär mebi, aus gigabinär gibi. Die IEC übernahm sie 1998 als Ergänzung zu IEC 60027-2, das IEEE bestätigte sie 2002 in IEEE 1541, und heute stehen sie in ISO/IEC 80000-13. Die Absicht war, dass „Kilobyte“ überall wieder tausend Byte bedeuten könnte, während die binäre Lesart einen eigenen Namen bekommt.
Die Übernahme blieb halb stecken. Linux- und BSD-Werkzeuge, viele Normen, mehrere Hypervisoren und Kubernetes verwenden die IEC-Vorsilben konsequent; Speicherhersteller, Windows, macOS und die meisten Programmiersprachen-Dokumentationen taten es nie. Diese Spaltung ist der Grund, warum eine KiB-Zahl auf einem deutschen Server fast immer aus einem Unix-Werkzeug stammt — und warum dieselbe Größe woanders als KB beschriftet wäre, ohne dass sich die Konvention erkennen ließe.
Auf einem deutschen vServer oder Root-Server prägt die Distribution die Konvention: Debian, Ubuntu und die meisten anderen Linux-Systeme liefern GNU-Coreutils aus, bei denen ein großgeschriebenes K — wie in du -h oder df -h — verlässlich 1.024 Byte bedeutet, während ein kleines k in manchen Werkzeugen dezimal gemeint sein kann. POSIXLY_CORRECT verändert bei du sogar die Standard-Blockgröße auf 512 Byte und verdoppelt damit still jede Zahl, die man ausliest.
Wer eine KiB-Zahl aus so einem Aufruf hat und sie in MiB braucht, teilt einfach durch 1.024 — ohne Rundung, weil beide Einheiten Zweierpotenzen von Byte sind. Die eigentliche Arbeit liegt nicht in dieser Division, sondern darin, vorher sicherzustellen, welcher Befehl mit welcher Blockgröße die Ausgangszahl erzeugt hat.
1 KiB sind 0,0009765625 MiB. Das Verhältnis von Kibibyte zu Mebibyte ist per Definition festgelegt und nicht gemessen; gerundet wird allein die Anzeige, die nach zwölf signifikanten Stellen aufhört.
Nein. Die Rechnung läuft in deinem Browser. Du kannst die Verbindung trennen und weiterrechnen — das ist zugleich die einfachste Art, es nachzuprüfen.
Weil zwei verschiedene Einheiten denselben Namen tragen. Hersteller rechnen mit 1 GB = 1.000.000.000 Byte, Windows zeigt Gibibyte an, also 1.073.741.824 Byte, nennt sie aber „GB". Dieselbe Platte wirkt dadurch um etwa sieben Prozent kleiner. Verschwunden ist nichts.
Ein MiB sind 1024 KiB. Es ist dasselbe Verhältnis rückwärts gelesen — ein Ergebnis von der einen Seite durch die andere geschickt muss also wieder dort landen, wo es losging.
Was diese Seite über Dateneinheiten behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.
Der Faktor steht als Konstante in der Seite, und die Rechnung besteht aus vier Schritten. Es wird also nichts verschickt und auf nichts gewartet — was du eintippst, verlässt den Browser nie, weil es gar keine Anfrage gibt, in der es reisen könnte.