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KML
Das Format von Google Earth und Maps für Orte, Linien und Flächen.
KML ist ein reines Textformat, das sich in jedem Editor öffnen lässt. Eingesetzt wird es für Karten.
Die Endung lautet .kml, der volle Name Keyhole Markup Language. Beides sagt weniger aus als das, was die Datei halten kann — und davon handelt der Rest dieser Seite.
Open Geospatial Consortium hat es 2008 veröffentlicht. Die Spezifikation ist OGC KML 2.3.
Das Alter ist aus einem praktischen Grund interessant: je älter ein Format, desto mehr Programme hatten Zeit, es zu lernen.
Jeder darf sie umsetzen, ohne zu fragen und ohne zu zahlen. Deshalb taucht das Format in so vielen Programmen auf, und deshalb gehen Dateien von vor zwanzig Jahren heute noch auf.
KML speichert seinen Inhalt exakt. Erneutes Speichern ändert nichts, es lässt sich also beliebig oft öffnen, bearbeiten und wieder ablegen, ohne dass sich Schaden ansammelt — genau das macht es zu einem Arbeitsformat und nicht zu einem Ausgabeformat.
Google Earth, QGIS und ArcGIS lesen es, und die meisten Programme derselben Art ebenfalls.
Wenn eine Datei nicht aufgeht, liegt es selten am Format — häufiger daran, dass das Programm älter ist als das Format. Die Umwandlung in etwas Älteres ist der verlässliche Weg daran vorbei, und dafür gibt es den Rest dieser Website.
Kein Browser liest es.
Das ist der häufigste Grund, es umzuwandeln: nicht dass das Format schlecht wäre, sondern dass die Stelle, an der die Datei erscheinen soll, es nicht lesen kann.
KML ist zum Öffnen und Ändern gedacht. Behalte die Datei in diesem Format, solange die Arbeit läuft, und exportiere daraus, wann immer eine fertige Fassung gebraucht wird.
| Endung | .kml |
|---|---|
| Medientyp | application/vnd.google-earth.kml+xml |
| Herausgegeben von | Open Geospatial Consortium |
| Erstmals veröffentlicht | 2008 |
| Spezifikation | OGC KML 2.3 |