GPX in KML umwandeln

GPX kannst du hier kostenlos und ohne Konto in KML umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Neu aufgebaut KML funktioniert anders als GPX. Es ist also nicht der schleichende Qualitätsverlust eines verlustbehafteten Codecs: Was KML ausdrücken kann, wird originalgetreu wiedergegeben — was dort keine Entsprechung hat, bleibt ganz weg.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Positionen, Höhen und Zeitstempel kommen mit. Sensordaten, Gestaltung und eingebettete Bilder nicht.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Wer eine GPX-Datei als KML braucht

Ein Track von komoot, einer Garmin-Uhr oder einem Wanderverein liegt fast immer als GPX vor — das Format, das jedes Navigationsgerät schreibt und jede Outdoor-App liest. Google Earth kann GPX zwar öffnen, zeigt eine Wanderung durch die Allgäuer Alpen oder eine Radtour entlang des Rheins darin aber ohne die Geländeansicht, die KML-Dateien standardmäßig mitbringen.

Wer eine Tour für andere aufbereiten will — als Rückblick auf eine mehrtägige Wanderung, als Vorbereitung für eine Vereinsfahrt oder einfach, um die Höhenprofile einer Strecke in 3D nachzuvollziehen —, braucht dafür KML. Diese Umwandlung übernimmt genau die Umrechnung, ohne dass ein Desktop-Programm installiert werden muss.

Was von einem Punkt tatsächlich ankommt

Der interne Zwischenschritt kennt genau vier Werte pro Punkt: geografische Breite, Länge, Höhe und, wo vorhanden, einen Zeitstempel — dazu einen Namen pro Track oder Wegpunkt. Alles, was eine GPX-Datei über diese vier Werte hinaus mitträgt, hat in diesem Zwischenschritt keinen Platz und wird beim Lesen verworfen, bevor die KML-Datei überhaupt entsteht.

Für eine reine Streckenaufzeichnung — wo war ich, wie hoch, wann — reicht das vollständig. Für alles, was eine moderne Sportuhr sonst noch protokolliert, reicht es nicht, und genau das ist der Teil, den die meisten Nutzer beim ersten Export vermissen.

Herzfrequenz, Trittfrequenz und Leistung bleiben zurück

Die Sensordaten, die eine GPX-Datei aus einer Garmin- oder Wahoo-Aufzeichnung oft in eigenen Erweiterungsfeldern mitführt — Herzfrequenz, Trittfrequenz, Leistung in Watt, Temperatur, verbrannte Kalorien —, gehören zu genau diesen `<extensions>`-Blöcken, die diese Umwandlung nicht liest. Auch Geschwindigkeit, die Anzahl der empfangenen Satelliten und die Genauigkeitsangabe HDOP fallen darunter.

Wer die Trainingsdaten einer Radtour auswerten will, braucht dafür weiterhin die Original-GPX-Datei oder die Plattform, auf der sie aufgezeichnet wurde — die KML-Datei ist für die Kartendarstellung gedacht, nicht als Ersatz für die Trainingsanalyse.

Aus einer Route wird ein Track

GPX unterscheidet zwischen einer Route — einer geplanten Abfolge von Wegpunkten, wie sie eine Navigations-App vor der Fahrt berechnet — und einem Track, der tatsächlich aufgezeichneten Weg. Diese Umwandlung liest beides gleich: eine Route kommt als Track an, und der Unterschied zwischen geplant und gefahren geht dabei verloren.

Für die reine Kartenansicht spielt das selten eine Rolle, weil beide letztlich eine Linie auf der Karte ergeben. Wer aber gezielt zwischen einer geplanten und einer gefahrenen Strecke unterscheiden will, muss das vorher wissen — in der KML-Datei sieht man es der Linie nicht mehr an.

Mehrere Etappen werden zu einer zusammengeführt

Ein GPS-Gerät, das während der Aufzeichnung kurz das Signal verliert oder pausiert wird, teilt einen Track intern oft in mehrere Segmente. Beim Lesen werden alle Segmente eines Tracks zu einem einzigen zusammengefasst, und die KML-Datei schreibt entsprechend eine einzige durchgehende Linie.

Das bedeutet: Eine bewusste Pause am Gipfelkreuz oder eine kurze GPS-Aussetzer-Lücke lässt sich in der fertigen KML-Datei nicht mehr als eigener Abschnitt erkennen — die Strecke wirkt lückenlos, auch wenn sie es in Wahrheit nicht war.

Bei Tracks fehlt die Zeit an jedem einzelnen Punkt

Das ist der Punkt, an dem die beiden Formate wirklich unterschiedlich gebaut sind: KML stellt eine Strecke standardmäßig als reine Linie aus Koordinaten dar, ohne eine Zeit pro Punkt vorzusehen. Diese Umwandlung schreibt für keinen Punkt einen Zeitstempel in die KML-Datei — weder für einen Punkt auf der Strecke noch für einen einzelnen Wegpunkt, obwohl beide beim Einlesen der GPX-Datei ihre Zeit noch tragen.

Wer also wissen will, wann genau ein bestimmter Streckenabschnitt zurückgelegt oder ein Wegpunkt erreicht wurde, findet diese Information in der KML-Datei nicht mehr — nur noch in der ursprünglichen GPX-Datei. Für eine reine Kartendarstellung ist das ohne Belang, für eine zeitliche Auswertung der Tour ist es der entscheidende Unterschied.

Wie genau die Koordinaten übertragen werden

Jede Koordinate wird mit sechs Nachkommastellen geschrieben, was einer Genauigkeit von rund elf Zentimetern entspricht — weit unter dem, was ein handelsübliches GPS-Modul überhaupt aufzeichnet. Ein Genauigkeitsverlust durch die Umwandlung selbst findet also nicht statt.

Die Höhenangabe wird unverändert in Metern übernommen, so wie das Ausgangsgerät sie geschrieben hat, ohne Rundung oder Neuberechnung über benachbarte Punkte hinweg. Der Zeitstempel dagegen erreicht die KML-Datei gar nicht: Er wird beim Lesen der GPX-Datei aus jedem Punkt herausgelöst, aber beim Schreiben der KML-Datei nirgends wieder eingesetzt.

Was KML könnte, hier aber nicht entsteht

KML ist als Format reicher als das, was diese Umwandlung daraus macht: eigene Symbole für Wegpunkte, Linienfarben und -stärken, Beschreibungstexte mit HTML, sogar Bodenüberlagerungen und Netzwerklinks für dynamisch nachgeladene Inhalte gehören zu den Möglichkeiten des Formats. Nichts davon wird hier erzeugt, weil die GPX-Quelle nichts davon in sich trägt, das übernommen werden könnte.

Die entstehende Datei ist eine schlichte, aber vollständig gültige KML-Datei mit Linien und benannten Punkten — genau richtig für die Kartendarstellung, aber kein Ersatz für ein in Google Earth per Hand gestyltes Projekt.

Standortdaten verlassen das eigene Gerät nicht

Eine Trackaufzeichnung ist eine der eindeutigsten Formen von Standortdaten überhaupt — sie zeigt, wo jemand zu welcher Zeit war, oft bis vor die eigene Haustür. Die Umwandlung läuft vollständig im Browser, sodass die GPX-Datei den Rechner nicht verlässt, bevor die KML-Datei entsteht.

Die freie Version verarbeitet Dateien bis 100 MB, was auch eine mehrwöchige Wanderung mit dichter Punktrate deutlich überschreiten müsste, um an die Grenze zu stoßen. Mehrere Touren lassen sich in einem Durchgang ablegen und werden nacheinander umgewandelt.

Wann die GPX-Datei die richtige Wahl bleibt

Bleibt die Strecke innerhalb der eigenen Trainings- oder Navigationsplattform — beim erneuten Hochladen auf komoot, beim Import in eine Garmin-Uhr, beim Teilen mit jemandem, der dieselbe App nutzt —, gibt es keinen Grund zur Umwandlung. GPX ist dort das native Format, und eine KML-Datei würde dort ohnehin die Sensordaten vermissen lassen, die GPX mitbringt.

KML lohnt sich genau dann, wenn das Ziel Google Earth oder ein anderes KML-Werkzeug ist und es tatsächlich um die räumliche Darstellung geht, nicht um die Trainingsauswertung. Für alles, was mit Herzfrequenz oder Leistung zu tun hat, bleibt die GPX-Originaldatei die einzige vollständige Quelle.

GPX in KML umwandeln — so geht es

  1. Leg deine GPX-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl KML als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige KML-Datei herunter.

GPX und KML im Vergleich: was sich ändert

GPX im Vergleich zu KML
GPXKML
Vollständiger NameGPS Exchange FormatKeyhole Markup Language
Dateiendung.gpx.kml
Medientypapplication/gpx+xmlapplication/vnd.google-earth.kml+xml
Erstmals veröffentlicht2002
Herausgegeben vonTopografixKeyhole
SpezifikationGPX 1.1OGC KML 2.3
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Öffnet im BrowserKein BrowserKein Browser
Stattdessen erwogenTCXKMZ

Das Ergebnis öffnen

QGIS liest sowohl GPX als auch KML — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

GPX stammt von Topografix und wurde 2002 veröffentlicht. Festgehalten ist das in GPX 1.1 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

KML kommt von Keyhole, festgehalten in OGC KML 2.3. Google Earth, QGIS und ArcGIS lesen das Format.

GPX zu KML: häufige Fragen

Werden meine GPX-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.

Ist das Umwandeln von GPX in KML kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.

Geht beim Umwandeln von GPX in KML Qualität verloren?

GPX und KML beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Positionen, Höhen und Zeitstempel kommen mit. Sensordaten, Gestaltung und eingebettete Bilder nicht.

Muss ich etwas installieren, um KML-Dateien zu öffnen?

Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise Keyhole Markup Language anzeigt.

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