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STL
Der Standard für den 3D-Druck. Nur Dreiecke — keine Farbe, kein Material, keine Textur.
STL ist ein Binärformat, das nur einem Programm etwas sagt, das es kennt. Es speichert Formen und Koordinaten statt Bildpunkte und bleibt deshalb in jeder Größe scharf — ein Logo auf Plakatgröße verliert nichts. Eingesetzt wird es für den 3D-Druck.
Die Endung lautet .stl, der volle Name Stereolithography. Beides sagt weniger aus als das, was die Datei halten kann — und davon handelt der Rest dieser Seite.
3D Systems hat es 1987 veröffentlicht.
Einem Format, das so lange lesbar geblieben ist, kann man etwas anvertrauen, das man in zehn Jahren wiederhaben will.
Jeder darf sie umsetzen, ohne zu fragen und ohne zu zahlen. Deshalb taucht das Format in so vielen Programmen auf, und deshalb gehen Dateien von vor zwanzig Jahren heute noch auf.
STL speichert seinen Inhalt exakt. Erneutes Speichern ändert nichts, es lässt sich also beliebig oft öffnen, bearbeiten und wieder ablegen, ohne dass sich Schaden ansammelt — genau das macht es zu einem Arbeitsformat und nicht zu einem Ausgabeformat.
Blender, PrusaSlicer und Cura lesen es, und die meisten Programme derselben Art ebenfalls.
Wenn eine Datei nicht aufgeht, liegt es selten am Format — häufiger daran, dass das Programm älter ist als das Format. Die Umwandlung in etwas Älteres ist der verlässliche Weg daran vorbei, und dafür gibt es den Rest dieser Website.
Kein Browser liest es.
Das ist der häufigste Grund, es umzuwandeln: nicht dass das Format schlecht wäre, sondern dass die Stelle, an der die Datei erscheinen soll, es nicht lesen kann.
STL ist zum Öffnen und Ändern gedacht. Behalte die Datei in diesem Format, solange die Arbeit läuft, und exportiere daraus, wann immer eine fertige Fassung gebraucht wird.
| Endung | .stl |
|---|---|
| Medientyp | model/stl |
| Herausgegeben von | 3D Systems |
| Erstmals veröffentlicht | 1987 |