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STL kannst du hier kostenlos und ohne Konto in 3MF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
STL in 3MF
An einer Schule mit 3D-Drucker im MINT-Unterricht oder in einem FabLab an der Volkshochschule liegen meist Dutzende STL-Dateien aus unterschiedlichen Quellen herum — heruntergeladen, aus Tinkercad exportiert, von einer Schülergruppe konstruiert. Jede Datei trägt für sich keine Einheit und keine Angabe, wie groß das Bauteil eigentlich werden soll, und genau das führt bei einem Wechsel des Slicers oder des Geräts regelmäßig zu Verwirrung.
3MF wurde 2015 unter anderem genau für diese Situation entworfen: ein Paket, das seine Maßeinheit selbst mitbringt, statt sich auf eine stillschweigende Vereinbarung zu verlassen. Für eine Lerngruppe, die Modelle zwischen mehreren Rechnern und mehreren Druckern hin- und herreicht, ist das kein Komfortdetail, sondern der Unterschied zwischen einem Bauteil, das beim zweiten Drucker in der richtigen Größe ankommt, und einem, das nicht passt.
3D Systems veröffentlichte STL 1987 für eine Maschine, die nur Dreiecke kannte, und das Format ist bis heute genauso bescheiden: keine Einheit, keine Farbe, kein Name, kein Teilebegriff, keine gemeinsam genutzten Eckpunkte. Alles, was ein Klassenzimmer über ein Modell wissen müsste, lebt außerhalb der Datei — im Kopf der Lehrkraft oder in einer separaten Notiz.
3MF trägt diese Angaben in der Datei selbst: die Einheit ist deklariert, das Objekt ist eindeutig benannt, und das Ganze ist ein richtiges Paket mit Manifest statt eines rohen Bytestroms. Was dabei nicht entsteht, sind Farbe oder mehrere Teile, wenn das STL sie nie hatte — kein Umwandler kann eine Information erfinden, die nie in der Ausgangsdatei stand.
Ein STL speichert jedes Dreieck mit drei eigenen Eckpunkten, ganz ohne Verweis auf gemeinsame Ecken — ein einfacher Würfel besteht so aus sechsunddreißig Eckpunktangaben statt der acht, die er tatsächlich hat. Für eine Reparatur im Slicer, etwa vor dem Ausdruck eines von Schülern konstruierten Halters, ist das ein echtes Problem: Eine Netzprüfung findet an jeder dieser künstlichen Nähte eine offene Kante, obwohl das Bauteil geometrisch längst geschlossen ist.
Beim Umwandeln werden deckungsgleiche Eckpunkte auf sechs Nachkommastellen gerundet und zusammengelegt, weit unterhalb jeder druckbaren Toleranz und weit oberhalb der üblichen Rundungsabweichungen zwischen benachbarten Dreiecken. Danach meldet eine Netzprüfung im Slicer ein tatsächlich zusammenhängendes Bauteil, was die Fehlersuche bei einem Modell aus dem Unterricht erheblich abkürzt.
Die 3MF-Datei wird mit der Einheit Millimeter geschrieben, und die Koordinaten werden unverändert übernommen. Streng genommen setzt der Umwandler damit eine Einheit, die das STL nie erklärt hat — praktisch ist das der harmloseste aller denkbaren Fälle, weil die Fertigungs- und Druckwelt STL-Zahlen seit jeher als Millimeter liest und jeder Slicer sie so importiert.
Der Gewinn liegt darin, dass diese Annahme aufhört, eine Annahme zu sein: Eine 3MF-Datei mit deklariertem Millimeter kommt in PrusaSlicer, Cura, Bambu Studio oder dem Windows-3D-Builder gleich groß an, ohne dass eines der Programme eine eigene Hausregel anwendet. Nur eine aus einem CAD-Programm in Zoll exportierte STL, die ohnehin schon in falscher Größe ankam, bleibt in falscher Größe — jetzt mit einer Einheitsangabe, die diese falsche Größe nur bestätigt.
Manche STL-Dateien tragen am Ende jedes Dreieck-Datensatzes zwei ungenutzte Bytes, in die zwei unterschiedliche, sich widersprechende Konventionen eine Farbe hineinkodieren. Diese Bytes werden hier nicht ausgelesen, weil kein Umwandler zuverlässig raten kann, welche der beiden Konventionen ein bestimmtes Programm verwendet hat.
Für ein farbig konstruiertes Bauteil aus dem Unterricht heißt das: Die Farbe geht verloren, und das ist keine Nachlässigkeit, sondern die einzig verlässliche Entscheidung. Wer Farbe pro Bauteil tatsächlich mitführen möchte, sollte künftig direkt aus dem Konstruktionsprogramm als 3MF exportieren, das für so etwas einen richtigen Platz vorsieht — STL hat ihn nie gehabt.
Eine STL kennt den Begriff Teil nicht, deshalb enthält die 3MF-Datei genau ein Objekt, selbst wenn die Ausgangsdatei mehrere getrennte Körper enthält — etwa Gehäuse und Deckel eines Schülerprojekts, die zusammen exportiert wurden. Es gibt in der Datei nichts, das eine Trennung nahelegen würde, und sie zu erfinden wäre eine Modellierentscheidung, keine Umwandlung.
Jeder gängige Slicer kann getrennte Körper nach dem Import per Funktion wie In Teile trennen wieder auseinanderziehen, weil er die Zusammenhangskomponenten selbst erkennt. Das ist derselbe Vorgang, nur mit Vorschau, und für ein Klassenprojekt meist der schnellere Weg als eine neue Exportdatei von der Ursprungssoftware anzufordern.
STL kommt in zwei Varianten, und Schülerinnen und Schüler exportieren meist ohne zu wissen, welche ihr Programm gerade wählt. Der naheliegende Test — beginnt die Datei mit dem Wort solid? — ist unzuverlässig, weil eine binäre STL in ihrem achtzig Byte langen Kopf beliebigen Text stehen haben darf, und einige Exportwerkzeuge schreiben ausgerechnet dieses Wort hinein.
Verlässlich ist stattdessen eine einfache Rechnung: Eine binäre STL ist exakt 84 plus 50 mal die Anzahl der Dreiecke groß. Stimmt diese Zahl, wird binär gelesen; andernfalls wird die Datei als Text interpretiert. Beide Wege führen zum selben verschweißten Ergebnis, unabhängig davon, welches Programm die Datei ursprünglich geschrieben hat.
Eine binäre STL ist für eine gegebene Dreieckszahl immer exakt gleich groß, unabhängig von der Form, weil jedes Dreieck fünfzig Bytes belegt. Das ist zugleich der Grund, warum STL-Dateien so viel größer sind, als die eigentliche Geometrie es rechtfertigt — der überwiegende Teil sind wiederholte Koordinaten, die sich nach dem Verschweißen erübrigen.
Die 3MF speichert jeden verschweißten Eckpunkt genau einmal als XML-Element und jedes Dreieck als drei Verweise darauf, bevor das Ganze im ZIP-Paket komprimiert wird. Für einen Fundus von Unterrichtsmodellen, der über Jahre auf einem gemeinsamen Netzlaufwerk wächst, ist das ein spürbarer Unterschied im belegten Speicherplatz.
Drei Einträge in einem ZIP-Paket: eine Datei, die die Inhaltstypen festlegt, eine mit der einen Beziehung zwischen ihnen, und die eigentliche Geometrie im 3MF-Kernnamensraum. Das ist dieselbe Paketstruktur, die auch hinter einer DOCX- oder XLSX-Datei steckt — ein bewährtes, offenes Format und kein Eigenbau.
Es handelt sich um eine Modell-, nicht um eine Projektdatei: keine Druckeinstellungen, keine Materialzuordnung, keine Plattenanordnung, kein Vorschaubild. All das sind slicereigene Ergänzungen, die der jeweilige Slicer beim eigenen Speichern selbst hinzufügt, sobald das eingestellte Profil angewendet wurde.
Löcher bleiben Löcher, umgedrehte Dreiecke bleiben umgedreht, sich überschneidende Flächen und innenliegende Wände bleiben ebenfalls unverändert erhalten. Geprüft wird ausschließlich, welche Eckpunkte an derselben Stelle liegen — alles andere an der Topologie bleibt exakt so, wie es aus dem Konstruktionsprogramm kam.
Was sich durch das Verschweißen tatsächlich ändert, ist die Fehlerklasse, die durch nicht geteilte Eckpunkte entsteht — und die betrifft jede einzelne STL-Datei ohne Ausnahme. Danach arbeiten Reparaturwerkzeuge im Slicer mit dem Bauteil, das gemeint war, statt mit tausenden loser Einzeldreiecke, was eine Fehlersuche im Unterricht spürbar verkürzt.
| STL | 3MF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Stereolithography | 3D Manufacturing Format |
| Dateiendung | .stl | .3mf |
| Medientyp | model/stl | model/3mf |
| Erstmals veröffentlicht | 1987 | 2015 |
| Herausgegeben von | 3D Systems | 3MF Consortium |
| Spezifikation | — | 3MF Core Specification |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | OBJ, PLY | OBJ |
PrusaSlicer und Cura lesen sowohl STL als auch 3MF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
3MF kommt von 3MF Consortium und stammt aus 2015, festgehalten in 3MF Core Specification. PrusaSlicer, Cura und Microsoft 3D Builder lesen das Format.
STL wurde 1987 veröffentlicht, 3MF 2015. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.
STL und 3MF beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Nur die Geometrie. Materialien, Farben, Texturen und Animation kommen nicht mit, und ein mehrfach platziertes Modell kommt so zurück, dass jede Kopie fest an ihrer eigenen Position sitzt.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise 3D Manufacturing Format anzeigt.