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WebP kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
WebP in TIFF
WebP 14 KB → TIFF 601 KB 41.9× größer
WebP 4 KB → TIFF 601 KB 139.0× größer
WebP 11 KB → TIFF 601 KB 56.8× größer
Viele deutsche Fachzeitschriften und wissenschaftliche Verlage verlangen für Abbildungen ausdrücklich TIFF, ebenso manche Druckerei-Uploadportale und Archivabgaben. Wer nur ein WebP zur Hand hat — weil das Bild von einer Website stammt oder eine Bildbearbeitung es beim Export so ausgegeben hat —, muss vor der Einreichung umwandeln, nicht weil TIFF besser aussieht, sondern weil die Spezifikation es so vorschreibt.
TIFF gilt zu Recht als das Format mit den größten technischen Möglichkeiten: 16 Bit je Kanal, CMYK, mehrere Seiten, keinerlei Kompression. Ein Behälter kann aber nichts zurückholen, was vorher schon fehlte. War das WebP verlustbehaftet — bei allem, was von einer Website stammt, der übliche Fall —, wandern seine Artefakte unverändert in die TIFF-Datei mit, nur zu einem deutlich höheren Preis in Byte.
Vier Kanäle zu je acht Bit, unkomprimiert, photometrisch RGB, in Streifen abgelegt, mit einer Auflösungsangabe von 72 dpi. Unkomprimiert ist eine bewusste Entscheidung: TIFF-Leser sind sich untereinander weniger einig, als man hoffen würde, LZW ist patentfrei und praktisch überall lesbar, Deflate nicht — und wer an eine Druckerei oder ein Portal einreicht, will genau die Variante, die jeder Leser versteht.
Der Preis ist die Größe. Bei 480 mal 320 Pixeln liegen die Testmotive dieser Website als TIFF durchweg bei 615.400 Byte, unabhängig vom Bildinhalt, gegen 14.700 Byte für dasselbe Foto als WebP — ein Faktor von etwa zweiundvierzig. Bei einem Upload-Limit im Portal ist das die Zahl, mit der geplant werden muss.
Das Auflösungsfeld in der TIFF-Datei ist fest auf 72 dpi gesetzt und wird aus nichts abgeleitet — WebP hat kein entsprechendes Feld, aus dem sich etwas ableiten ließe. Eine Druckerei, die dieses Feld ausliest, meldet dann fälschlich eine niedrig aufgelöste Datei, und genau das ist der häufigste Grund für Rückfragen bei dieser Umwandlung.
Was tatsächlich über die Druckfähigkeit entscheidet, ist die Pixelzahl, und die ändert sich durch nichts hier. Bei 300 dpi braucht ein 10 cm breiter Druck rund 1.180 Pixel, eine A4-Seite rund 2.480. Diese Zahl vor der Einreichung prüfen, denn ein von einer Website stammendes WebP ist oft 800 bis 1.200 Pixel breit — genug für ein kleines Bild, nicht für eine ganze Seite. Verlangt die Spezifikation ausdrücklich die 300-dpi-Angabe im Feld selbst, lässt sich das nach der Umwandlung in einer Bildbearbeitung setzen, ohne dass sich ein Pixel ändert.
TIFF unterstützt CMYK, und genau deshalb verlangen Druck-Workflows das Format oft — eine CMYK-TIFF mit dem richtigen ICC-Profil ist eine Datei, die eine Druckmaschine unmittelbar verwenden kann. Diese Umwandlung schreibt RGB und kann nichts anderes, weil die gesamte Bildpipeline hier auf 8-Bit-RGB dekodiert.
Verlangt eine Vorgabe ausdrücklich „CMYK-TIFF", erfüllt diese Datei sie nicht, und daran ändert keine Einstellung etwas. Die Separation muss in einer Software mit dem passenden Zielprofil erfolgen — Photoshop, Affinity Photo oder GIMP. Steht in der Vorgabe nur „TIFF" ohne Farbraumangabe, ist RGB in aller Regel ausreichend; im Zweifel lohnt eine kurze Rückfrage bei der Redaktion oder der Druckerei mehr als eine abgelehnte Einreichung.
Die TIFF-Datei bekommt einen vierten Kanal, ein WebP mit Alphakanal kommt also mit intakter Transparenz an. Für eine Illustration, die freigestellt auf einer farbigen Seite sitzen soll, ist das genau richtig und ein Grund, diesen Weg statt einer Umwandlung nach JPG zu wählen.
Für eine Einreichung kann es ein Problem sein. Manche Portale, manche Druck-RIPs und manche älteren Archivwerkzeuge lehnen eine TIFF-Datei mit Alphakanal ab oder interpretieren ihn als unerwarteten Zusatzkanal. Steht in der Vorgabe nichts zur Transparenz und braucht das Bild sie nicht, lohnt sich, vorab in einer Bildbearbeitung auf Weiß zu flachten.
TIFF kann mehrere Seiten, Ebenen, 16-Bit-Kanäle, Sonderfarben und ein ICC-Profil führen. Ein WebP hat davon nichts beizutragen — es ist ein einzelnes 8-Bit-RGB-Bild mit optionalem Alphakanal, jede dieser Fähigkeiten bleibt also leer. Das Ergebnis ist eine TIFF-Datei in dem Sinn, in dem eine einzeilige Textdatei ein Dokument ist.
Auch Metadaten reisen nicht mit. Jede Bildumwandlung hier dekodiert auf reine Pixel und kodiert neu, sodass EXIF, XMP oder ein ICC-Block im WebP verworfen werden — keine Einstellung hält daran fest. Verlangt eine Einreichung eingebettete Urheberangaben, müssen die anschließend in einer Software ergänzt werden, die IPTC schreibt, etwa Photoshop, exiftool oder ein Bildverwaltungssystem.
WebP führt entweder ein Standbild oder eine Animation, und der hier verwendete Dekoder liest nur die erste Sorte. Eine animierte Datei wird mit einer lesbaren Meldung abgelehnt statt still auf ein Einzelbild reduziert — dieselbe Absicht wie bei jedem anderen WebP-Paar auf dieser Website.
TIFF könnte als Mehrbildbehälter im Prinzip Einzelbilder aufnehmen, nichts in dieser Pipeline setzt sie aber zusammen, sodass die Frage sich nicht stellt. Wird nur ein Bild gebraucht, hilft ein Screenshot der pausierten Animation im Browser; soll die Bewegung selbst erhalten bleiben, ist WebP zu GIF die passende Seite dafür.
Geht es um eine exakte Kopie in einem Format, das überall geöffnet werden kann, ist WebP zu PNG in jeder Hinsicht besser: verlustfrei, mit Transparenz, ein Bruchteil der Größe, und keine Version, die ein Leser ablehnen könnte. TIFF lohnt den Umweg nur, wenn eine Spezifikation es ausdrücklich verlangt.
Ist die Gegenseite ein Mensch oder ein gewöhnlicher Druckdienst, ist WebP zu JPG die erwartete Form. Geht es um eine Dokumenteneinreichung, erfüllt WebP zu PDF häufig dieselben Portale, die auch TIFF anführen, bei deutlich geringerer Dateigröße. Die Vorgabe genau lesen lohnt sich: „hohe Auflösung" meint fast immer die Pixelzahl und nicht den Dateityp.
libwebp, kompiliert zu WebAssembly, dekodiert die Datei, utif2 schreibt die TIFF-Ausgabe, beide erst geladen, wenn sie tatsächlich gebraucht werden, beide im eigenen Tab. Nichts wird hochgeladen — bei unveröffentlichten Illustrationen, einem Kundenauftrag unter Sperrfrist oder einer Abbildung vor Redaktionsschluss kein unwesentlicher Punkt.
Die kostenlose Grenze liegt bei 100 MB je Eingabedatei; die eigentliche Grenze ist dabei der Arbeitsspeicher, weil eine unkomprimierte TIFF-Datei während des Schreibens mehrere Byte je Pixel im Tab belegt. Bei Ordnern funktioniert es trotzdem: hineinziehen, ZIP herausnehmen — dieses ZIP wird bei einem größeren Stapel allerdings entsprechend groß, weshalb sich ein Umwandeln in Gruppen bei vielen Bildern lohnt.
Ein zweiter Blick auf die genaue Formulierung der Spezifikation zahlt sich fast immer aus. „TIFF" allein ist eine andere Aufgabe als „TIFF, 300 dpi, CMYK", und diese Umwandlung erfüllt zuverlässig nur die erste. Wo Zweifel bestehen, ist eine kurze Nachfrage bei der Redaktion oder der Druckerei günstiger als eine abgelehnte Datei kurz vor Fristablauf.
Wer öfter für dieselbe Stelle einreicht, merkt sich am besten gleich, welche der drei Punkte — Format, Auflösung, Farbraum — die jeweilige Vorgabe wirklich meint, denn dieselbe Formulierung wird von verschiedenen Verlagen unterschiedlich streng ausgelegt.
| WebP | TIFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | WebP-Bild | Tagged Image File Format |
| Dateiendung | .webp | .tif, .tiff |
| Medientyp | image/webp | image/tiff |
| Kompression | Beides, je nach Einstellung | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2010 | 1986 |
| Herausgegeben von | Adobe | |
| Spezifikation | RFC 9649 | TIFF 6.0 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 8 | 32 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB, YCbCr | RGB, CMYK, Graustufen, Lab |
| Größtes Bild | 16.383 px je Seite | — |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | AVIF, JPG, PNG | PNG, PDF, DNG |
TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten WebP-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
Es geht nichts verloren. WebP und TIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
Die Transparenz bleibt. WebP und TIFF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
TIFF ist ein Arbeitsformat, WebP ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
TIFF kennt Ebenen. Eine WebP-Datei kommt bereits zusammengerechnet an, das Ergebnis hat also eine Ebene — die Struktur müsstest du von Hand neu aufbauen.
Nur ein Teil der Browser liest TIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
Adobe Photoshop liest sowohl WebP als auch TIFF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: WebP auf das Web und die Weitergabe fertiger Dateien, TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
WebP stammt von Google und wurde 2010 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.
TIFF kommt von Adobe und stammt aus 1986, festgehalten in TIFF 6.0. Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick lesen das Format.
TIFF wurde 1986 veröffentlicht, WebP 2010. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
Nein. TIFF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch.
TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten WebP-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.
Nur ein Teil der Browser liest TIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
Es geht nichts verloren. WebP und TIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
Was diese Seite über WebP und TIFF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.