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GPX kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TCX umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
GPX in TCX
Viele Aufzeichnungsgeräte in Deutschland exportieren ausschließlich GPX: Radcomputer ohne Garmin-Ökosystem, ältere Outdoor-Apps, auch die Routenplaner mancher Radverbände speichern in diesem Format. Plattformen wie Garmin Connect oder TrainingPeaks erwarten dagegen eine Aktivität mit Start, Dauer, Distanz und Sportart, bevor sie überhaupt nach der Streckenform fragen.
Diese Umwandlung überbrückt genau das: Sie nimmt die reine Geometrie der GPX-Datei und legt die strukturellen Pflichtangaben eines TCX darum, damit die Datei als abgeschlossene Trainingseinheit importiert wird, statt als bloße Route in einer Bibliothek zu landen — oder gleich abgelehnt zu werden.
Training Center XML ist strenger als GPX. Jeder Lap muss eine StartTime, eine TotalTimeSeconds, eine DistanceMeters, eine Intensity und eine TriggerMethod deklarieren, und jede Aktivität muss eine Sportart aus einer festen Liste angeben. Fehlt eine dieser Angaben, wird die Datei nicht nachsichtig gelesen — Garmin Connect verweigert dann schlicht den Import.
Alle fünf werden deshalb geschrieben. Intensity erhält den Wert Active und TriggerMethod den Wert Manual — die neutralen und zugleich ehrlichen Werte für eine Aufzeichnung, die nie durch einen Rundenknopf am Gerät strukturiert wurde. Die verbleibenden drei — Start, Dauer und Distanz — werden aus den Trackpunkten berechnet, und genau darum geht es in den nächsten Abschnitten.
Eine GPX-Datei speichert an keiner Stelle eine Gesamtdistanz. Der Wert in DistanceMeters entsteht, indem die Großkreisdistanz zwischen allen aufeinanderfolgenden Trackpunkten aufsummiert wird, auf Grundlage einer Erdkugel mit 6.371.000 Metern Radius. Gegenüber einer exakten ellipsoidischen Rechnung liegt der Fehler bei einigen tausendstel Prozent — deutlich unter dem, was das GPS-Signal selbst an Rauschen mitbringt.
Höhenunterschiede fließen dabei nicht ein, was weniger ausmacht, als man erwarten würde: Eine Steigung von 1.000 Metern über 40 Kilometer verlängert die tatsächliche Streckenlänge nur um wenige Meter. Empfangsschwankungen sind das größere Problem — jedes Zittern zwischen zwei Punkten wird addiert statt ausgeglichen, sodass eine dicht aufgezeichnete Strecke tendenziell etwas zu lang gemessen wird. Die eigene Distanzanzeige des Geräts, oft aus einem Radsensor, ist meist die genauere Zahl.
TotalTimeSeconds ist die auf ganze Sekunden gerundete Differenz zwischen dem ersten und dem letzten Zeitstempel im Track. Für eine aufgezeichnete Fahrt ist das die verstrichene Zeit, nicht die Bewegungszeit: Eine vierzigminütige Kaffeepause mitten in der Tour steckt vollständig in dieser Zahl, weil die Datei nur festhält, wo der Empfänger war, nicht ob er sich bewegte.
Die eigentliche Falle ist eine GPX ganz ohne Zeitstempel, wie sie ein reiner Routenplaner ausgibt. Dann gibt es nichts zu subtrahieren, die Dauer wird null — und weil ein Lap trotzdem eine Startzeit braucht, wird stattdessen der Unix-Epoch geschrieben. Die Aktivität erscheint dann mit Datum 1. Januar 1970 und ohne jede Dauer: schema-gültig und als Trainingseinheit trotzdem bedeutungslos. Wer eine geplante Route statt einer Aufzeichnung hat, sollte sie stattdessen als Route und nicht als Aktivität behandeln.
Die Sportart wird bei jeder Aktivität als Other geschrieben. TCX beschränkt dieses Feld auf eine kurze Aufzählung, eine GPX-Datei enthält gar kein Feld dafür, und aus der Durchschnittsgeschwindigkeit zu raten wäre eine Erfindung, die zufällig oft stimmt — die gefährlichste Art von Fehler, weil sie unauffällig bleibt.
Der praktische Aufwand danach ist gering. Garmin Connect, Strava und TrainingPeaks erlauben es, die Sportart nachträglich zu ändern, und das lohnt sich: Trainingsbelastung, Pace-Zonen und persönliche Bestzeiten hängen an dieser Angabe, und eine als Other eingeordnete Einheit fällt aus den meisten dieser Auswertungen still heraus.
Ein TCX kann Herzfrequenz, Trittfrequenz, Leistung und punktweise Distanz tragen — eine hier umgewandelte Datei enthält davon nichts. Wo eine GPX-Datei Herzfrequenzwerte in ihrem eigenen Erweiterungsblock speichert, wie es viele Sportuhren tun, werden diese Werte nicht gelesen und tauchen deshalb auch im TCX nicht auf, obwohl das Zielformat durchaus einen Platz dafür vorsieht.
Das ist eine echte Grenze dieser Umwandlung, die man kennen sollte, weil der reine Formatwechsel den Eindruck erweckt, Trainingsdaten müssten mitkommen. Sie kommen nicht mit. Wer Sensordaten in der GPX hat und im TCX braucht, sollte die Aufzeichnung stattdessen direkt am Gerät oder in der Aufzeichnungs-App als TCX oder FIT exportieren.
Jeder Track wird zu einer Aktivität mit genau einem Lap, der die gesamte Aufzeichnung umfasst. GPX kennt kein Lap-Konzept — eine Trackgrenze markiert dort einen Signalabbruch, keinen Rundenknopf —, sodass es in der Quelle nichts gibt, das sich auf Runden abbilden ließe.
Für eine gleichmäßige Fahrt ist das eine treue Darstellung. Für ein Intervalltraining glättet es die eigentliche Struktur: Zwölf Wiederholungen kommen als eine durchgehende Belastung an, und die Rundensplits, die ein Trainer als Erstes sehen möchte, fehlen vollständig. Die meisten Plattformen erlauben, eine Aktivität nachträglich manuell zu teilen, was die Zeitgrenzen rekonstruiert, aber nicht die Rundendurchschnittswerte, die das Originalgerät berechnet hätte.
Eine Trainingseinheit kennt keine Wegpunkte. Enthält die GPX-Datei sowohl Tracks als auch Wegpunkte, werden Letztere schlicht weggelassen, weil TCX kein Element dafür hat und ein selbst erfundenes das Schema für jeden Leser brechen würde.
Eine GPX-Datei, die ausschließlich aus Wegpunkten besteht, wird anders behandelt und nicht abgelehnt: Die Punkte werden in der gespeicherten Reihenfolge als ein einziger Track interpretiert, sodass eine gültige Aktivität entsteht, die „diese Positionen, in dieser Reihenfolge" beschreibt. Ob das sinnvoll ist, hängt ganz von der Quelle ab — eine Reihe von Vermessungspunkten wird zu einer Aktivität, die eine Distanz behauptet, die niemand zurückgelegt hat.
Enthält eine GPX-Datei mehr als einen Track, entstehen im TCX ebenso viele Activity-Elemente, jedes mit eigener Startzeit, eigener berechneter Distanz und eigenem Lap. Auch Routen, im GPX-Format als rte gespeichert, werden dabei wie Tracks behandelt — eine zusammengeführte Datei einer ganzen Trainingswoche wird dadurch zu einer Woche einzelner Sitzungen, statt zu einer einzigen unrealistischen.
Nicht jede Importfunktion geht damit gleich um: Manche Plattformen zerlegen eine Mehrfach-Aktivitäts-Datei automatisch, manche übernehmen nur die erste und ignorieren den Rest. Kommt beim Import nur eine Sitzung statt der erwarteten fünf an, ist das Teilen der GPX-Datei vor der Umwandlung der zuverlässigere Weg — und erlaubt zugleich, jede Einheit einzeln zu benennen.
Das Lesen der GPX-Datei und das Schreiben der TCX-Datei laufen beide direkt in diesem Browser-Tab, ohne dass eine Anfrage die Datei irgendwohin überträgt — im Netzwerk-Tab während einer Umwandlung nachprüfbar. Am Ende wird das Ergebnis natürlich hochgeladen, aber genau dorthin, wo es hinsoll, und nirgendwo dazwischen.
Der Unterschied ist bei diesem Format-Paar mehr als eine Formalie: Eine Trainingsdatei nennt minutengenau, wo jemand war, für die gesamte Dauer der Aufzeichnung. Nach der Datenschutz-Grundverordnung zählen Gesundheitsdaten nach Artikel 9 zu den besonders geschützten Kategorien, und Standortverläufe erlauben ähnlich sensible Rückschlüsse. Einen zusätzlichen, unbekannten Webdienst dazwischenzuschalten wäre ein weiterer Verarbeiter ohne jede Vereinbarung — genau der Schritt, den eine rein lokale Umwandlung überflüssig macht.
Bis zu hundert GPX-Dateien lassen sich in einem Durchgang ablegen, jede wird unabhängig zu ihrer eigenen TCX-Datei und kommt gesammelt als ZIP zurück. Für jemanden, der Jahre an Aufzeichnungen aus einer alten App exportiert und komplett zu einer neuen Plattform migrieren will, ist das der Unterschied zwischen einem Nachmittag und einer Datei nach der anderen von Hand.
Die freie Obergrenze liegt bei 100 MB je Datei, was für eine einzelne GPX-Aufzeichnung — selbst ein mehrtägiger Bikepacking-Trip mit sehr dichter Punktrate — in aller Regel weit mehr ist, als je gebraucht wird.
Bevor eine ganze Saison an umgewandelten Dateien in ein Trainingskonto importiert wird, lohnt sich eine einzelne Testdatei zuerst. Eine TCX in einem Texteditor zu öffnen zeigt sofort, ob Sport, Distanz und Startzeit plausibel aussehen — ein Datum von 1970 oder eine Distanz von null Metern ist auf den ersten Blick zu erkennen und bedeutet fast immer eine GPX ohne Zeitstempel.
Die meisten Plattformen zeigen zudem eine Vorschau der Route und der Kennzahlen, bevor der Import endgültig bestätigt wird. Diese Vorschau zu nutzen ist der letzte und einfachste Prüfschritt, bevor eine ganze Saison an Trainingsdaten mit falschen Werten in einem Konto landet, aus dem sie sich schwerer wieder entfernen lassen als vorher zu prüfen.
| GPX | TCX | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | GPS Exchange Format | Training Center XML |
| Dateiendung | .gpx | .tcx |
| Medientyp | application/gpx+xml | application/vnd.garmin.tcx+xml |
| Erstmals veröffentlicht | 2002 | 2007 |
| Herausgegeben von | Topografix | Garmin |
| Spezifikation | GPX 1.1 | Training Center XML |
| Lizenzlage | Offener Standard | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | KML | FIT |
Strava liest sowohl GPX als auch TCX — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
GPX stammt von Topografix und wurde 2002 veröffentlicht. Festgehalten ist das in GPX 1.1 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
TCX kommt von Garmin und stammt aus 2007, festgehalten in Training Center XML. Garmin Connect, Strava und TrainingPeaks lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.
GPX und TCX beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Positionen, Höhen und Zeitstempel kommen mit. Sensordaten, Gestaltung und eingebettete Bilder nicht.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise Training Center XML anzeigt.