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TCX kannst du hier kostenlos und ohne Konto in GPX umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
TCX in GPX
TCX ist Garmins Format, und innerhalb dieses Ökosystems liest es sich mühelos. Außerhalb wird es zum Hindernis: komoot aus Potsdam und Outdooractive aus Baiersbronn — beide deutsche Unternehmen und beide unter Wanderern und Radfahrern hierzulande verbreitet — nehmen für den Import einer eigenen Strecke ebenso wie viele Vereinsportale und GIS-Werkzeuge GPX und sonst nichts, weil GPX das ältere Format ist, das ausschließlich Geografie beschreibt.
Diese Umwandlung ist also selten eine bewusste Wahl bei den Daten. Sie ist ein Kompatibilitätsschritt, weil ein bestimmtes Ziel die Datei sonst abgelehnt hätte, und die eigentlich wichtige Frage ist nicht, ob man umwandelt, sondern was danach nicht mehr da ist. Diese Liste lohnt sich vorher zu lesen statt sie erst zu entdecken, wenn ein Diagramm plötzlich leer bleibt.
Je Punkt: HeartRateBpm, Cadence, DistanceMeters und alles im Extensions-Block — genau dort stehen Laufkadenz, Watt und die vom Gerät selbst berechnete Momentangeschwindigkeit. Je Runde: TotalTimeSeconds, DistanceMeters, MaximumSpeed, Calories, AverageHeartRateBpm, MaximumHeartRateBpm, Intensity und TriggerMethod. Je Aktivität: die Rundeneinteilung selbst und ein Creator-Block, der das aufzeichnende Gerät benennt.
Das ist keine unvollständige Liste mit einem „und Ähnliches" am Ende — das sind genau die Elemente, die eine TCX-Datei kennt, und keines davon wird gelesen. Was bleibt, ist Time, die beiden Hälften von Position und AltitudeMeters — exakt das, was ein GPX-Trackpunkt von Haus aus trägt. Die Umwandlung ist treu, was die Strecke betrifft, und schweigt zum Training — und es lohnt sich zu wissen, welches der beiden man gerade mitnimmt.
Die einfache Erklärung wäre, dass GPX keine Herzfrequenz kennen kann, und sie ist falsch. Reines GPX 1.1 hat keine Sensorfelder, aber das Format ist ausdrücklich erweiterbar, und Garmins eigener TrackPointExtension-Namensraum fügt Herzfrequenz, Trittfrequenz, Temperatur und mehr innerhalb des extensions-Elements eines Trackpunkts hinzu. komoot, Strava, Garmin Connect und die meisten Trainingsplattformen lesen das, und eine von einer Uhr exportierte GPX-Datei enthält es oft ganz selbstverständlich.
Die hier erzeugte Datei enthält keinen einzigen Extensions-Block. Jeder Trackpunkt bekommt Breitengrad, Längengrad, optional ele und optional time und sonst nichts, weil die Umwandlung alle vier GPS-Formate über eine gemeinsame interne Form liest, und diese Form hat schlicht keinen Platz für einen Sensorstrom. Der Verlust liegt an dieser Umwandlung, nicht am Zielformat — und genau diese Formulierung ist der Unterschied zwischen einer zutreffenden und einer falschen Erwartung.
Positionen kommen mit sechs Nachkommastellen an, etwa elf Zentimeter — weit innerhalb der Ungenauigkeit von mehreren Metern, die ein handelsüblicher GPS-Empfänger ohnehin mitbringt. Die Höhe wird aus AltitudeMeters ohne Rundung und ohne Einheitenumrechnung nach ele übernommen, beides in Metern. Zeitstempel werden wörtlich übernommen statt neu formatiert, eine Garmin-Datei mit 2026-03-14T06:41:07.000Z behält also ihre Millisekunden und ihren UTC-Vermerk.
Genau das macht das Ergebnis zu einer echten Aufzeichnung statt einer bloßen Streckenführung. Eine GPX-Datei mit Zeitstempeln hat eine Dauer und ein Tempo und lädt als abgeschlossene Aktivität überall dort, wo GPX überhaupt akzeptiert wird — der häufige Grund für diese Umwandlung, und der Grund, warum sie sauber funktioniert. Was die empfangende Plattform daraus errechnet, ist deren eigene Rechnung und weicht leicht von den Werten ab, die Garmin gezeigt hat, weil Garmin dafür die Sensorströme genutzt hat, die nicht mehr in der Datei stehen.
Eine TCX-Datei gruppiert Trackpunkte in Runden, und Runden sind die Struktur, über die ein Training gelesen wird: die Zwischenzeiten, die Erholungsphasen, die Rundendurchschnitte. Diese Grenzen werden eingeebnet. Die Punkte jeder Runde werden der Reihe nach zu einem einzigen trkseg innerhalb eines einzigen trk zusammengefügt, nichts in der GPX-Datei markiert mehr, wo eine Runde endete.
GPX kennt zwar ein Segment-Konzept, in dem sich Runden im Prinzip abbilden ließen — nur bedeutet ein Segmentbruch in GPX üblicherweise eine Lücke in der Aufzeichnung, kein Rundentastendruck, und das so zu kodieren würde jedem Lesegerät zwölf Signalabbrüche vortäuschen, die es nie gab. Einebnen ist die weniger irreführende Wahl. Wer die Rundenstruktur braucht, behält die TCX-Datei — die meisten Plattformen erlauben, eine hochgeladene Aktivität nachträglich manuell aufzuteilen, auch wenn die Herzfrequenz-Durchschnitte je Runde dabei trotzdem verloren bleiben.
Ein Trackpunkt ohne Position kann nicht zu einem trkpt werden und wird verworfen. Das erklärt in den meisten Fällen, warum eine GPX-Datei weniger Punkte hat als die TCX-Datei: Uhren nehmen einmal pro Sekunde Werte auf, unabhängig davon, ob eine Satellitenverbindung besteht — eine Einheit, die auf einem Parkplatz startet, durch eine Unterführung führt oder zwischen hohen Gebäuden läuft, enthält Trackpunkte mit Zeit und Herzfrequenz, aber ohne Koordinaten.
Im Extremfall — Laufband, Rollentrainer, Rudergerät — enthält die Datei überhaupt keine Positionen, und die Umwandlung meldet dann, dass kein Track und keine Wegpunkte gefunden wurden. Das ist eine korrekte Meldung, kein Fehler: Es gibt keine Strecke in der Datei, und die GPX-Datei, die sie darstellen würde, gibt es folglich nicht. Bei diesen Einheiten waren die Trainingsdaten der gesamte Inhalt, und ein Umweg in ein Format, das genau diese Daten nicht hält, ergibt dann in keine Richtung Sinn.
Eine TCX-Aktivität hat kein eigenes Namensfeld. Was sie hat, ist ein Sport-Attribut, das das Schema auf eine kurze Liste beschränkt, und dieser Wert wird zum name der GPX-Strecke — die meisten umgewandelten Dateien heißen deshalb schlicht Running, Biking oder Other.
Der Titel, den man in Garmin Connect oder Strava sieht, steht in der Datenbank dieser Plattform und ist nicht Teil des Exports, kann also nicht mitgenommen werden. Bei mehreren umgewandelten Sitzungen bedeutet das in der Praxis, dass sich die Tracks am Namen nicht unterscheiden lassen und nur Dateiname und erster Zeitstempel weiterhelfen. Den name nachträglich in einem Texteditor umzubenennen ist eine Ein-Zeilen-Änderung und lohnt sich, bevor die Dateien in eine Streckenbibliothek wandern.
TCX ist das ausführlichste Format in dieser Familie. Jeder Trackpunkt umschließt seine Koordinaten in einem Position-Element mit LatitudeDegrees und LongitudeDegrees als Kindelementen — 34 Zeichen an Tag-Namen, bevor überhaupt eine einzige Ziffer folgt. An einer 7.200-Punkte-Strecke mit Zeit und Höhe, aber ohne Sensordaten gemessen, kam die TCX-Datei auf rund 2,2 MB und die entsprechende GPX-Datei auf rund 950 KB — etwa 315 gegen 132 Byte je Punkt.
Ein echter Garmin-Export ist noch größer, weil Herzfrequenz-, Trittfrequenz- und Distanzelemente, die dieser Vergleich weglässt, auf jedem Punkt vorhanden sind. Der tatsächliche Größenrückgang liegt in der Praxis also meist über dem Faktor zwei, und praktisch das Ganze davon sind die Trainingsdaten, die die Datei verlassen. Diesen Rückgang als Effizienzgewinn zu lesen wäre der falsche Schluss — er ist ein recht direktes Maß dafür, was in der Datei nicht mehr steht.
Eine TCX-Datei kann mehrere Aktivitäten in einem Dokument enthalten, so wie ein gebündelter Export aus einer Trainingsplattform ankommt. Jede Activity wird zu einem eigenen trk in der GPX-Datei, mit einem Namen aus der jeweiligen Sportart, und die Tracks erscheinen in der Reihenfolge des Dokuments.
Wie gut das Ziel damit umgeht, ist unterschiedlich. Streckenplaner zeigen meist eine Liste zum Auswählen, während Upload-Formulare, die genau eine Aktivität je Datei erwarten, oft nur die erste nehmen und den Rest still verwerfen. Soll ein Sammelexport zu einzelnen Sitzungen werden, teilt man die TCX-Datei besser vorher auf — die Aktivitätsgrenzen sind im XML klar erkennbar und verschwinden, sobald die Datei erst eine GPX ist.
Das Einlesen der TCX-Datei und das Schreiben der GPX-Datei geschehen beide lokal. Keine Anfrage trägt die Datei irgendwohin, was sich im Netzwerktab während der Umwandlung nachprüfen lässt, und die Seite funktioniert nach dem Laden auch bei getrennter Verbindung weiter.
Ein Training-File ist in einem einzigen Dokument Gesundheitsdaten und Standortdaten zugleich: Herzfrequenz gegen Zeit, Position gegen Zeit, für eine Sitzung, die höchstwahrscheinlich zu Hause begann. Konverter, die hochladen, behalten die Datei mindestens für die Dauer der Umwandlung, manchmal deutlich länger, und die entsprechenden Nutzungsbedingungen liest in dem Moment, in dem man dringend eine GPX-Datei braucht, kaum jemand. Im Browser zu arbeiten macht die Frage überflüssig, statt sie nur zu beantworten.
| TCX | GPX | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Training Center XML | GPS Exchange Format |
| Dateiendung | .tcx | .gpx |
| Medientyp | application/vnd.garmin.tcx+xml | application/gpx+xml |
| Erstmals veröffentlicht | 2007 | 2002 |
| Herausgegeben von | Garmin | Topografix |
| Spezifikation | Training Center XML | GPX 1.1 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | FIT | KML |
Strava liest sowohl TCX als auch GPX — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
TCX stammt von Garmin und wurde 2007 veröffentlicht. Festgehalten ist das in Training Center XML — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
GPX kommt von Topografix und stammt aus 2002, festgehalten in GPX 1.1. Garmin BaseCamp, Strava und QGIS lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.
TCX und GPX beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Positionen, Höhen und Zeitstempel kommen mit. Sensordaten, Gestaltung und eingebettete Bilder nicht.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise GPS Exchange Format anzeigt.