KMZ in CSV umwandeln

KMZ kannst du hier kostenlos und ohne Konto in CSV umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Neu aufgebaut CSV funktioniert anders als KMZ. Es ist also nicht der schleichende Qualitätsverlust eines verlustbehafteten Codecs: Was CSV ausdrücken kann, wird originalgetreu wiedergegeben — was dort keine Entsprechung hat, bleibt ganz weg.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Eine Zeile je aufgezeichnetem Punkt. Alles, was die Datei über Position, Höhe und Zeit hinaus enthielt, steht in einer Tabelle nicht mehr.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Wann eine Route als Tabelle gebraucht wird

KMZ ist das Format, in dem Google Earth Touren speichert, und viele Wander- und Outdoor-Apps bieten es als Exportoption neben GPX an — eine Bergtour, ein markierter Wanderweg, eine Route für die nächste Alpenvereins-Wanderung. Für die Karte reicht diese Datei; für eine Auswertung in Excel oder ein eigenes Höhenprofil nicht.

Wer wissen will, wie viele Höhenmeter eine Etappe hat, wie weit einzelne Punkte auseinanderliegen, oder die Route in eine andere Tabelle mit Zeiten und Distanzen einbauen will, kommt an einer Tabelle nicht vorbei — genau das liefert diese Umwandlung.

Was in der Tabelle steht

Jede Zeile ist ein einzelner Punkt der Route: ob es ein einzelner markierter Ort ist oder ein Punkt auf der Strecke, dazu sein Name, Breitengrad, Längengrad, Höhe und Zeitstempel, sofern die KMZ-Datei diese Werte enthält. Bei einer Route mit tausend aufgezeichneten Punkten entstehen entsprechend tausend Zeilen.

Die Koordinaten werden mit sechs Nachkommastellen geschrieben, was einer Genauigkeit von grob elf Zentimetern entspricht — mehr, als die meisten GPS-Aufzeichnungen selbst hergeben, aber die Stellen werden nicht künstlich abgeschnitten, weil das keine zusätzliche Genauigkeit gewinnen würde.

Höhepunkte und Streckenpunkte stehen gemeinsam in der Tabelle

Eine KMZ-Datei unterscheidet oft zwischen einzelnen markierten Orten — etwa einer Berghütte oder einem Aussichtspunkt — und der eigentlich aufgezeichneten Strecke. Beides landet in derselben Tabelle, aber mit einer eigenen Spalte, die den Unterschied festhält.

Wer nur die markierten Orte auswerten will, filtert nach dieser Spalte; wer nur die Strecke selbst braucht, ebenso. Ohne diese Unterscheidung ließen sich die Berghütte und der nächste Streckenpunkt am Weg zu ihr nicht mehr auseinanderhalten.

Was eine Tabelle nicht abbilden kann

Position, Höhe und Zeitstempel — mehr überträgt diese Umwandlung nicht. Symbole, Farben, Streckenbeschreibungen und alles, was in Google Earth als eigenes Icon oder als Info-Fenster beim Anklicken eines Punktes erscheint, hat in einer Tabelle keinen Platz und wird deshalb nicht übernommen.

Auch alles, was in der KMZ-Datei nicht die eigentliche Kartendatei selbst ist — etwa eingebettete Bilder oder Symboldateien, die manche Wander-Apps mit in die KMZ packen —, bleibt außen vor. Eine KMZ ist im Kern eine gezippte KML-Datei, und diese Umwandlung liest ausschließlich diese KML-Datei aus dem Archiv.

Wenn keine Höhenangaben in der Tabelle stehen

Nicht jede Wander-App zeichnet Höhendaten auf, und manche KMZ-Dateien enthalten nur die reine Positionsspur. Steht in der KMZ-Datei keine Höhe, bleibt die entsprechende Spalte in der CSV-Tabelle für diesen Punkt leer, statt einen erfundenen Wert einzusetzen.

Dasselbe gilt für Zeitstempel: Eine geplante Route ohne tatsächliche Aufzeichnung trägt meist keine Uhrzeiten, während eine mit dem GPS-Tracker aufgezeichnete Tour sie fast immer hat. Beide Fälle werden verarbeitet, nur eben mit unterschiedlich vollständigen Spalten.

Es wird nichts hochgeladen

Die Umwandlung läuft vollständig im Browser, als reines JavaScript ohne Server dahinter. Eine Wanderroute verrät oft mehr, als auf den ersten Blick klar ist — den eigenen Standort während der Tour, unter Umständen sogar den Ausgangspunkt in der Nähe der eigenen Wohnung.

Bis zu 100 MB pro Datei sind erlaubt, was für eine einzelne Route bei Weitem ausreicht — selbst eine mehrtägige Alpenüberquerung mit dichter Aufzeichnung liegt üblicherweise im Bereich weniger Megabyte.

Mehrere Touren aus einer Saison auf einmal

Bis zu hundert KMZ-Dateien lassen sich gemeinsam ablegen und kommen als ZIP mit einer CSV-Tabelle pro Tour zurück. Für eine ganze Wandersaison mit vielen einzelnen Ausflügen lässt sich so jede Route für eine eigene Auswertung vorbereiten, ohne jede Datei einzeln zu öffnen.

Wer alle Touren später in einer einzigen großen Tabelle zusammenführen will, tut das im Anschluss in Excel oder einem Tabellenprogramm — diese Umwandlung erzeugt bewusst eine Datei pro Route, nicht eine gemeinsame.

Warum ausgerechnet KML zu KMZ hier nicht als Ausnahme gilt

Man könnte annehmen, eine KMZ sei nichts weiter als eine gezippte KML und ließe sich verlustfrei entpacken. Diese Umwandlung liest die Route jedoch in ein gemeinsames Zwischenformat aus Position, Höhe und Zeit ein, wie jede andere Umwandlung auf dieser Seite auch — und genau darin haben Formatierung, Icons und Ordnerstruktur der ursprünglichen Datei keinen Platz.

Für eine reine CSV-Tabelle spielt das keine Rolle, weil dort ohnehin nur Position, Höhe und Zeit gefragt sind. Wichtig wird der Unterschied erst, wenn jemand eine KMZ-Datei unverändert weitergeben will — dafür ist diese Umwandlung nicht gedacht, sondern für die Auswertung als Tabelle.

Was mit den Höhenmetern einer Etappe zu berechnen ist

Aus der Höhenspalte lassen sich Anstieg und Abstieg einer Etappe in Excel selbst berechnen — Zeile für Zeile die Differenz zur vorherigen bilden und positive beziehungsweise negative Werte getrennt aufsummieren. Diese Berechnung liefert diese Umwandlung nicht mit, weil sie reine Rohdaten liefert, keine Auswertung.

Wer regelmäßig Touren so auswertet, legt sich dafür einmal eine Formel in der Tabelle an, die sich auf jede neu umgewandelte Route anwenden lässt — die Spaltenreihenfolge bleibt bei jeder Umwandlung dieselbe.

Namen mit Kommas oder Anführungszeichen bleiben lesbar

Trägt eine Berghütte oder ein Wegpunkt einen Namen mit einem Komma darin — etwa „Hütte, 2.100 m" —, würde dieses Komma eine gewöhnliche CSV-Zeile durcheinanderbringen, weil Kommas dort die Spalten trennen. Diese Umwandlung erkennt solche Namen und setzt sie automatisch in Anführungszeichen, damit die Tabelle trotzdem in der richtigen Spaltenzahl ankommt.

Enthält ein Name selbst schon Anführungszeichen, werden diese verdoppelt, wie es der CSV-Standard vorsieht — ein Detail, das nur auffällt, wenn man die Rohdatei in einem Texteditor statt in Excel öffnet. In Excel selbst erscheint der Name danach genauso, wie er in der KMZ-Datei stand.

Warum GPX die bessere Wahl ist, wenn die Route weitergegeben werden soll

Soll die Route nicht ausgewertet, sondern an jemand anderen zum Nachwandern weitergegeben werden, ist eine CSV-Tabelle die falsche Wahl — kein Navigationsgerät und keine Wander-App liest eine Route aus einer Tabelle. Dafür bleibt GPX oder die ursprüngliche KMZ-Datei selbst die richtige Form.

CSV eignet sich hier ausschließlich für die Zahlen dahinter: Distanz, Höhenmeter, eine Auswertung in Excel. Für alles, was am Ende wieder auf einer Landkarte oder in einem GPS-Gerät angezeigt werden soll, bleibt ein Kartenformat die richtige Zielrichtung.

Der Rückweg funktioniert hier nicht

Aus einer CSV-Tabelle lässt sich keine KMZ-Datei zurückgewinnen, weil es dafür keinen Leseweg gibt — CSV ist auf dieser Seite ausschließlich ein Ziel für Geodaten, keine Quelle. Wer eine Route bearbeiten und danach wieder als KMZ oder GPX weitergeben will, sollte sie deshalb im ursprünglichen Format aufheben.

Diese Umwandlung eignet sich damit für die einmalige Auswertung einer Route, nicht als Zwischenschritt in einem Bearbeitungsablauf, der am Ende wieder eine Kartendatei braucht.

KMZ in CSV umwandeln — so geht es

  1. Leg deine KMZ-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl CSV als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige CSV-Datei herunter.

KMZ und CSV im Vergleich: was sich ändert

KMZ im Vergleich zu CSV
KMZCSV
Vollständiger NameGepacktes KMLComma-Separated Values
Dateiendung.kmz.csv
Medientypapplication/vnd.google-earth.kmztext/csv
Erstmals veröffentlicht1972
Herausgegeben vonKeyhole
SpezifikationOGC KML 2.3RFC 4180
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Öffnet im BrowserKein BrowserKein Browser
Stattdessen erwogenKML, GPXXLSX, JSON, Parquet

Das Ergebnis öffnen

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: KMZ öffnest du in Google Earth und QGIS, CSV in Microsoft Excel, LibreOffice Calc und pandas — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: KMZ auf Karten, CSV auf den Austausch zwischen Programmen. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

KMZ stammt von Keyhole. Festgehalten ist das in OGC KML 2.3 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

CSV stammt aus 1972, festgehalten in RFC 4180. Microsoft Excel, LibreOffice Calc und pandas lesen das Format.

KMZ zu CSV: häufige Fragen

Werden meine KMZ-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.

Ist das Umwandeln von KMZ in CSV kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.

Geht beim Umwandeln von KMZ in CSV Qualität verloren?

KMZ und CSV beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Eine Zeile je aufgezeichnetem Punkt. Alles, was die Datei über Position, Höhe und Zeit hinaus enthielt, steht in einer Tabelle nicht mehr.

Muss ich etwas installieren, um CSV-Dateien zu öffnen?

Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise Comma-Separated Values anzeigt.

Mehr über diese Formate