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1 MiB = 1,048576 MB
Trag einen Wert ein, und die Umrechnung von Mebibyte nach Megabyte läuft mit, während du tippst. Auf 1 MiB kommen 1,048576 MB — ein Verhältnis, das per Definition feststeht und nicht gemessen wurde. Gerechnet wird auf deinem eigenen Gerät: Die Zahl, die du eintippst, wird nie Teil einer Anfrage — Werbung lädt die Seite drumherum wie jede andere.
700 MiB is 734 MB
— eine Audio-CD — daher stammt die Zahl.
8 MiB is 8,389 MB
— ein Speicherblock, wie ihn ein Programm anfordert.
4,768 MiB is 5 MB
— ein Lied in guter Bitrate.
3815 MiB is 4000 MB
— ein Film in normaler Qualität.
| MiB | MB |
|---|---|
| 1 | 1,048576 |
| 2 | 2,097152 |
| 5 | 5,24288 |
| 10 | 10,48576 |
| 50 | 52,4288 |
| 100 | 104,8576 |
| 500 | 524,288 |
| 1000 | 1048,576 |
MiB in MB umrechnen
Ein Mebibyte sind 1.024 Kibibyte, also 1.048.576 Byte. Linux-Werkzeuge und Speicherangaben meinen in aller Regel das, auch wenn „MB" dasteht.
Ein Megabyte ist eine Million Byte. Speicherhersteller haben immer dezimal gerechnet — deshalb wirken ihre Angaben größer als das, was der Rechner anzeigt.
Der Faktor ist 1,048576, und den trägt praktisch niemand mit sich herum. Auf 1,05 gerundet liegt er um 0,14 % daneben — bei kleinen Zahlen unsichtbar, bei etwa 1.000 MiB wird daraus eine ganze Einheit.
Genau das ist die Zahl, die man vor dem Runden wissen will: nicht der Fehler selbst, sondern ab wann er aufhört, egal zu sein. Darunter ist der kurze Faktor der vernünftige; darüber nimm das Feld oben, das erst beim Ausgeben rundet.
Ein MiB sind 1.024 der Einheit darunter, ein MB sind 1.000. Auf dieser Seite ist das der Unterschied zwischen 1,0486 MB und 1 MB — 4,9 % —, und der Abstand wächst mit jeder Stufe. Bei einem Foto ist er ein Rundungsfehler, bei einer Festplatte ein sichtbares Stück.
Darin besteht das Rätsel um den fehlenden Speicherplatz vollständig. Eine Platte, die als MB verkauft wird, enthält exakt das, was draufsteht; Windows teilt anschließend durch 1.024 statt durch 1.000, behält den dezimalen Namen bei und zeigt deshalb eine kleinere Zahl an. macOS rechnet seit Version 10.6 in den dezimalen Einheiten und zeigt die Zahl von der Verpackung — dieselbe Platte, zwei Rechner, zwei Größen, und verloren geht dabei nichts.
Der Windows-Explorer zeigt Dateigrößen binär an, beschriftet sie aber mit MB — genau die Vermischung, die auch der Zielserver oft nicht auflöst. Eine als „24 MB" angezeigte Anlage sind in Wahrheit 24 MiB, also 25.165.824 Byte. Ein Mailserver, der die Grenze streng dezimal mit 25.000.000 Byte prüft, weist die Datei zurück, obwohl der Explorer sie unter der Grenze zeigte.
Die Differenz beträgt 165.824 Byte — spürbar knapp bei einer Grenze, unmerklich bei einer kleinen Datei. Wer regelmäßig Anhänge nahe an einem Limit verschickt, sollte deshalb die exakte Bytezahl prüfen statt der Anzeige im Dateimanager zu vertrauen, denn genau dort steckt die Rundung, die über Annahme oder Ablehnung entscheidet.
Ein Speichermodul fasst zwangsläufig eine Zweierpotenz an Byte, weil es über binäre Adressleitungen angesprochen wird — ein Riegel mit „16 GB" enthält tatsächlich 17,18 dezimale Gigabyte, weil er in Wahrheit 16 GiB sind. Für Speicherplatz gilt diese Beschränkung nicht, und Laufwerke werden seit jeher dezimal beziffert. So trägt ein und dasselbe Datenblatt beide Konventionen gleichzeitig, ohne dass eine der beiden Angaben falsch wäre.
Wer auf einem Linux-Server free -m ausführt, bekommt trotz des „m" Mebibyte zurück; neuere Versionen der Tools schreiben inzwischen „Mi", um das kenntlich zu machen. Ein Wert von 15.846 aus einem solchen Werkzeug sind 15.846 MiB, also 16,62 GB und 15,47 GiB — und nur die letzte dieser drei Zahlen ist die, die man in einem Bericht zitieren sollte.
Deutsche Verwaltungsportale wie ELSTER oder das Bundesportal veröffentlichen ihre Upload-Grenzen in Megabyte, prüfen sie serverseitig aber gegen die tatsächliche Bytezahl der Datei. Ein Steuerberater, der einen gescannten Beleg mit 24 MiB Größe hochlädt, weil das Tool „unter 25 MB" versprach, kann an genau dieser Rundung scheitern, wenn das Portal die Grenze dezimal auslegt.
Wo die Dokumentation offenlässt, welche Lesart gemeint ist, hilft nur die konservative Annahme: dezimal rechnen und Abstand halten. Bei wiederkehrenden Uploads — etwa monatlichen Meldungen mit ähnlich großen PDF-Dateien — lohnt sich ein einmaliger Test knapp unter der vermuteten Grenze, danach ist die Frage für alle folgenden Uploads geklärt.
Wenn ein Dateimanager und ein Cloud-Client für dieselbe Datei unterschiedliche Größen anzeigen, klärt die exakte Bytezahl den Streit fast immer in einem Schritt, und meistens zeigt sich, dass beide Anzeigen für sich richtig gerechnet haben. Eine Datei von 356.515.840 Byte ist sowohl 340 MiB als auch 356,52 MB — kein Widerspruch, sondern zwei Einheiten für dieselbe Zahl.
Wer die Bytezahl in einem Ticket, einer Übergabe oder einem Änderungsprotokoll mitführt, erspart der nächsten Person genau diese Diskussion. Sie kostet ein paar Zeichen mehr und lässt sich mit keinem Werkzeug mehr falsch interpretieren, was für die gerundete, mit einem Präfix versehene Anzeige nie gilt.
Optische Medien sind ein Sonderfall, weil ihre Kapazität dezimal beworben und binär gemessen wird. Ein Rohling für eine einlagige DVD fasst 4.700.372.992 Byte — exakt die 4,7 GB der Packung, und zugleich 4.482,6 MiB, sobald ein Brennprogramm sie anzeigt. Keine der beiden Zahlen ist rund, und keine ist falsch.
Wer ein Image für ein solches Medium zusammenstellt, sollte deshalb in Dezimal-Byte gegen die Herstellerkapazität planen, nicht gegen die binäre Anzeige des Brennprogramms — sonst bleiben am Ende jene knapp fünf Prozent der Kapazität ungenutzt, die zwischen beiden Systemen verloren gehen, auf einer DVD immerhin über 200 MB an Inhalt.
1 MiB sind 1,048576 MB. Das Verhältnis von Mebibyte zu Megabyte ist per Definition festgelegt und nicht gemessen; gerundet wird allein die Anzeige, die nach zwölf signifikanten Stellen aufhört.
Nein. Die Rechnung läuft in deinem Browser. Du kannst die Verbindung trennen und weiterrechnen — das ist zugleich die einfachste Art, es nachzuprüfen.
Weil zwei verschiedene Einheiten denselben Namen tragen. Hersteller rechnen mit 1 GB = 1.000.000.000 Byte, Windows zeigt Gibibyte an, also 1.073.741.824 Byte, nennt sie aber „GB". Dieselbe Platte wirkt dadurch um etwa sieben Prozent kleiner. Verschwunden ist nichts.
Ein MB sind 0,953674 MiB. Es ist dasselbe Verhältnis rückwärts gelesen — ein Ergebnis von der einen Seite durch die andere geschickt muss also wieder dort landen, wo es losging.
Was diese Seite über Dateneinheiten behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.
Der Faktor steht als Konstante in der Seite, und die Rechnung besteht aus vier Schritten. Es wird also nichts verschickt und auf nichts gewartet — was du eintippst, verlässt den Browser nie, weil es gar keine Anfrage gibt, in der es reisen könnte.