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FLAC ist verlustfrei und etwa halb so groß wie WAV; MP3 ist kleiner und eben nicht verlustfrei.
Wann MP3?
MP3 fürs Handy, fürs Auto und für alles, was wenig Platz hat.
Wann FLAC?
FLAC fürs Archiv. Es speichert jedes Sample und ist trotzdem deutlich kleiner als WAV.
FLAC aus einem MP3 zu erzeugen, ist verlorene Mühe — die Datei wird größer und trägt trotzdem nur, was das MP3 übrig gelassen hat. Verlustfrei heißt „nichts geht ab hier verloren", nicht „was fehlt, kommt zurück".
FLAC hat keinen Platz für ID3-Tags mit Interpret, Album, Titelnummer und Cover. Diese Angabe kommt über die MP3-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
FLAC ist ein Arbeitsformat, MP3 ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
Audacity und VLC lesen sowohl MP3 als auch FLAC — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. MP3 hat bereits Details verworfen, FLAC speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: MP3 auf die Weitergabe fertiger Dateien, Telefone und das Streaming, FLAC auf die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
MP3 stammt von Fraunhofer IIS und wurde 1993 veröffentlicht. Festgehalten ist das in ISO/IEC 11172-3 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
FLAC kommt von Xiph.Org und stammt aus 2001, festgehalten in RFC 9639. Audacity, foobar2000 und VLC lesen das Format.
MP3 hat keinen Platz für die Dokumenteigenschaften. Diese Angabe kommt über die FLAC-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
FLAC sieht bis zu 8 Tonkanäle vor, MP3 bis zu 2. Eine Raumklangmischung wird heruntergerechnet, nicht mitgenommen.
Audacity und VLC lesen sowohl FLAC als auch MP3 — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. FLAC behält alles, MP3 behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: FLAC auf die Archivierung, MP3 auf die Weitergabe fertiger Dateien, Telefone und das Streaming. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
FLAC stammt von Xiph.Org und wurde 2001 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 32 Bit pro Kanal.
MP3 kommt von Fraunhofer IIS und stammt aus 1993, festgehalten in ISO/IEC 11172-3. Audacity, VLC und iTunes lesen das Format.
| MP3 | FLAC | |
|---|---|---|
| Full name | MPEG Audio Layer III | Free Lossless Audio Codec |
| Endung | .mp3 | .flac |
| Medientyp | audio/mpeg | audio/flac |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
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