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RAR kannst du hier kostenlos und ohne Konto in GZ umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Datei geht verschlüsselt an unseren Server, wird dort umgewandelt und gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
RAR in GZ
RAR überquert häufiger Unternehmensgrenzen als technische. Ein Zulieferer schickt eines, eine Kundin lädt eines hoch, ein Windows-Kollege packt einen Ordner mit dem Werkzeug, das er immer benutzt hat — und landet dann auf einem Build-Server, einem schlanken vServer oder einem Container-Image mit bewusst kurzer Paketliste, auf dem nichts damit umgehen kann.
Dort ein Paket allein für diese eine Datei nachzuinstallieren klingt nach einer Kleinigkeit und entpuppt sich als Lizenzfrage, sobald ein Unternehmen dokumentierte Softwarefreigaben verlangt. Diese Seite entpackt das Archiv auf unserer Seite und liefert einen Tarball, den jedes Linux-System bereits versteht — ohne neue Installation und ohne neue Rechtfertigung dafür.
Auf Debian-Systemen gibt es zwei Wege, ein RAR-Archiv zu lesen, und sie sind nicht gleichwertig. RARLABs eigenes unrar liegt in der Non-Free-Komponente, die viele Organisationen — gerade solche mit BSI-IT-Grundschutz-orientierten Softwarefreigaben — grundsätzlich ausschließen. Selbst Debians eigenes 7-Zip-Paket wird ohne den RAR-Codec gebaut, sodass das ohnehin vorhandene Werkzeug hier nicht weiterhilft.
Die Alternative ist unrar-free, GPL-2-lizenziert und Teil der Hauptdistribution, und genau das läuft hier als eigener Prozess. Dass es angeblich nur das alte RAR4 beherrsche, stimmt inzwischen nicht mehr: Version 0.1.3 in Debian Bookworm entpackt RAR5 korrekt — geprüft an einem echten Archiv mit verschachtelten Ordnern und komprimiertem Inhalt, nicht bloß aus dem Änderungsprotokoll übernommen. Das ist der Unterschied zwischen einer Ausnahmegenehmigung und einem gewöhnlichen apt install.
RAR ist ein Container: viele Mitglieder, jedes mit Namen und Pfad, vom Archiv selbst verwaltet. GZ ist das nicht. Es ist ein Stromformat mit genau einem Mitglied und ohne Platz für einen Dateinamen oder eine Ordnerstruktur.
Die Brücke dazwischen ist TAR, das Namen, Pfade und Aufbau trägt und das gzip anschließend als einen einzigen Strom komprimiert. Das ist keine für diesen Konverter erfundene Notlösung, sondern die Anordnung, die Unix seit vor RAR und gzip verwendet — und genau deshalb hat die Zielendung zwei Teile.
Wachstum ist der wahrscheinliche Fall. RAR ist ein Solid-Format, das seine Mitglieder als einen fortlaufenden Strom komprimiert, sodass Wiederholungen zwischen Dateien nur einmal gespeichert werden. gzip komprimiert den Tarball ebenfalls als einen Strom, arbeitet dabei aber mit einem Fenster von nur 32 KB gegenüber RARs deutlich weiterer Reichweite.
Bei vielen ähnlichen Dokumenten ist der Unterschied deutlich spürbar, bei einem Archiv voller Videos oder Fotos kaum sichtbar, weil dieser Inhalt bereits komprimiert war, bevor er ins Archiv kam. Muss die Datei klein bleiben und das Ziel ist ohnehin ein Linux-System, hält eine Umwandlung zu XZ deutlich mehr vom Kompressionsverhältnis, kostet dafür aber gzips Streaming-Eigenschaft.
RAR5 ist das Format, das jede aktuelle WinRAR-Version seit 2013 schreibt, und die Unterstützung dafür wurde hier tatsächlich getestet, nicht bloß angenommen — ein reales Archiv mit verschachtelten Ordnern und komprimiertem Inhalt, entpackt und geprüft.
RAR4 ist die Lücke, und diese Seite benennt sie lieber, als eine Abdeckung vorzutäuschen. Ein Testarchiv im alten Format ließ sich nicht mit den verfügbaren Werkzeugen erzeugen. Der Entpacker wurde ursprünglich genau für dieses Format geschrieben und funktioniert deshalb höchstwahrscheinlich, und falls nicht, kommt die übliche Fehlermeldung statt eines undurchsichtigen Absturzes.
Verschlüsselte Archive scheitern sofort. Der Entpacker ist so eingerichtet, dass er direkt abbricht statt auf eine Passworteingabe zu warten — das richtige Verhalten für einen unbeaufsichtigten Dienst, denn es gibt kein Terminal für eine Eingabeaufforderung, und ein Auftrag, der bis zum Zeitlimit hängen bleibt, sagt niemandem etwas Nützliches.
Mehrteilige Archive sind der andere Fall. RAR hat das Aufteilen von Archiven populär gemacht, und das Zusammensetzen von part1, part2 und so weiter braucht alle Teile gleichzeitig — dieser Konverter erhält aber immer nur eine hochgeladene Datei. Solche Teile lokal zusammenführen oder um ein einzelnes Archiv bitten. Beides sind Eigenschaften einer automatisierten Verarbeitung, keine Fehler, und beides ist hier billiger zu lernen als nach mehreren fehlgeschlagenen Uploads.
Die heruntergeladene Datei behält den ursprünglichen Namensstamm und trägt die Zielendung — aus lieferung.rar wird also lieferung.gz, obwohl die Bytes ein gezippter Tarball sind. Die meisten Unix-Werkzeuge erkennen das am Inhalt und behandeln es korrekt, Skripte, die anhand der Endung entscheiden, tun das nicht.
In .tar.gz oder das kürzere .tgz umbenennen, bevor die Datei in eine Automatisierung geht, statt einen Sonderfall weiter hinten in der Pipeline einzubauen — der Sonderfall überlebt die Datei sonst zuverlässig.
Das ist eine der Umwandlungen auf dieser Seite, die nicht im Browser läuft, weil das Entpacken eines RAR-Archivs ein echtes Programm braucht. Die Datei wird über eine verschlüsselte Verbindung hochgeladen, mit unrar-free entpackt, getart, gezippt und zurückgeliefert. Upload, Zwischenschritte und Ergebnis werden gelöscht, sobald der Auftrag endet, in einem speicherbasierten Arbeitsverzeichnis, das mit dem Container verworfen wird.
Die praktischen Grenzen sind 25 MB je Datei auf der kostenlosen Stufe, ein festes Zeitlimit von sechzig Sekunden je Einzelschritt — Entpacken, Tarren und Gzippen laufen nacheinander als eigene Prozesse, ein besonders großes Archiv kann den ganzen Auftrag also durchaus länger als sechzig Sekunden beschäftigen —, und eine Ablehnung für jedes Archiv, das mehr als 2 GB entpackter Größe ankündigt — geprüft, bevor überhaupt ein Byte auf die Platte geschrieben wird. Von der Datei bleibt nichts, und niemand liest sie mit.
Ein Konverter ist das richtige Werkzeug für eine einzelne Datei, nicht für eine Gewohnheit. Erreichen RAR-Archive die eigene Infrastruktur regelmäßig, ist die dauerhafte Lösung, unrar-free dort zu installieren, wo sie ankommen, und den Umweg über einen Webdienst zu beenden — es liegt in der Debian-Hauptdistribution, braucht keine Ausnahmegenehmigung, und entfernt sowohl den Upload-Schritt als auch die 25-MB-Grenze aus einem Vorgang, der sich sonst immer wieder wiederholt.
Die bessere Lösung, sofern Einfluss auf die Quelle besteht, ist, gleich bei der Erstellung ein anderes Format zu verlangen. RAR lässt sich mit dieser Seite nicht schreiben und mit den meisten freien Werkzeugen ebenso wenig, jedes so ankommende Archiv verpflichtet also jemanden downstream auf Dauer zu einem Sonderfall. Ein ZIP oder ein Tarball kostet die absendende Seite eine Menüwahl und erspart allen weiteren Beteiligten die ganze Diskussion.
Auf der Empfängerseite ist nichts zu installieren und ein Befehl auszuführen: tar -xzf entfernt gzip- und Tar-Schicht in einem Durchgang. Ein vorheriges Auflisten mit tar -tzf lohnt sich bei einem Archiv aus fremder Hand, weil es jeden Pfad zeigt, bevor überhaupt etwas geschrieben wird.
Dieser Blick ist auch der Moment, um auf unerwartete Pfade zu achten — absolute Pfade oder Einträge, die aus dem Zielordner herausklettern. Moderne tar-Implementierungen weisen beides standardmäßig zurück, und ein Archiv unbekannter Herkunft ist genau der Fall, für den diese Schutzmechanismen existieren.
| RAR | GZ | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | RAR-Archiv | Gzip-Archiv |
| Dateiendung | .rar | .gz, .tgz |
| Medientyp | application/vnd.rar | application/gzip |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 1993 | 1992 |
| Herausgegeben von | win.rar GmbH | — |
| Spezifikation | — | RFC 1952 |
| Lizenzlage | Proprietär | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | ZIP, 7Z | BZ2, XZ, ZIP |
Es geht nichts verloren. RAR und GZ speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
GZ komprimiert einen einzelnen Datenstrom und kann kein Verzeichnis fassen. Genau deshalb wird GZ üblicherweise mit einem Archivformat kombiniert: das Archiv sammelt die Dateien, GZ komprimiert das Ergebnis.
RAR gehört einem Hersteller, GZ ist eine veröffentlichte Spezifikation (RFC 1952). Das zählt für alles, was in zehn Jahren noch aufgehen soll, wenn es das Programm von damals vielleicht nicht mehr gibt.
7-Zip und Keka lesen sowohl RAR als auch GZ — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
GZ stammt aus 1992, festgehalten in RFC 1952. gzip, 7-Zip und Keka lesen das Format.
Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten. Die Arbeit erledigt dort 7-Zip, der Archivierer, in seiner Kommandozeilenform.
Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall. Die Grenze gibt es, weil 7-Zip eine Maschine von uns braucht, um zu laufen.
Nein. GZ speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Die Dateien kommen Byte für Byte heraus. Nicht erhalten bleibt, was der Behälter *über* sie wusste statt *in* ihnen: ein Passwort, und bei manchen Formaten die ursprünglichen Rechte und Zeitstempel.
GZ komprimiert einen einzelnen Datenstrom und kann kein Verzeichnis fassen. Genau deshalb wird GZ üblicherweise mit einem Archivformat kombiniert: das Archiv sammelt die Dateien, GZ komprimiert das Ergebnis.
Es geht nichts verloren. RAR und GZ speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.