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RAR kannst du hier kostenlos und ohne Konto in ZIP umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Datei geht verschlüsselt an unseren Server, wird dort umgewandelt und gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
RAR in ZIP
Das ist der klassische deutsche Bürofall: Ein Kollege schickt eine RAR-Datei, und der Firmenlaptop erlaubt keine Softwareinstallation ohne Freigabe der IT-Abteilung — ein Ticket, eine Wartezeit, manchmal ein Ablehnungsgrund, den niemand erklärt. Windows selbst kann eine RAR nicht öffnen, macOS bietet nur an, im App Store zu suchen, und ein privates Gerät mit installiertem WinRAR steht meist nicht zur Verfügung.
ZIP ist in fast jeder Hinsicht das Gegenteil: seit 1989 als APPNOTE.TXT offen dokumentiert, in Windows und macOS fest eingebaut, von praktisch jedem Upload-Formular und jeder Ticketsystem-Anlage akzeptiert. Diese Umwandlung ist keine Verbesserung des Inhalts — RAR komprimiert technisch sogar besser —, sondern eine Übersetzung in das Format, das der eigene Rechner ohnehin schon spricht.
Das Werkzeug dahinter heißt unrar-free, ist GPL-2+-lizenziert und Teil des offiziellen Debian-Archivs, aufgerufen als eigener Prozess auf unserem Konverter. Der naheliegende Weg wäre RARLABs eigenes unrar aus dem unfreien Teil von Debian gewesen — und damit die erste unfreie Komponente in einem sonst BSD-, MIT- und Apache-lizenzierten Stack.
Diese Abhängigkeit war nicht nötig. Die verbreitete Annahme, die freie Implementierung könne nur RAR4, ist veraltet, sodass die unfreie Alternative für nichts in Kauf genommen worden wäre. Das für alle anderen Archivformate genutzte 7-Zip-Werkzeug hilft hier ebenfalls nicht weiter: Debian baut es ohne RAR-Unterstützung, weshalb RAR auf dieser Seite einen anderen Weg durch den Konverter nimmt als jedes andere Archivformat.
RAR5 ist das Format, das seit 2013 alles schreibt, und die Unterstützung dafür wurde an einer echten Archivdatei mit verschachtelten Ordnern und komprimiertem Inhalt getestet, nicht nur angenommen. Stammt die Datei aus einer aktuellen WinRAR-Version, ist genau das der geprüfte Fall.
RAR4 ist ungetestet, und diese Seite sagt das lieber offen, als eine Abdeckung zu suggerieren, die nicht überprüft wurde. Das für Testdateien verwendete Packprogramm schreibt ausschließlich RAR5, es gab also keinen Weg, eine RAR4-Datei zum Testen zu erzeugen. Das Werkzeug wurde ursprünglich genau für dieses Format geschrieben und funktioniert deshalb höchstwahrscheinlich — aber „höchstwahrscheinlich" ist hier das ehrliche Wort, und ein Fehlschlag erscheint als gewöhnliche Fehlermeldung, nicht als etwas Alarmierendes.
Umwandlungen auf dieser Seite laufen, wo möglich, in beide Richtungen, und diese hier nicht. Die UnRAR-Lizenz erlaubt es, den Code zum Entpacken zu verwenden, verbietet aber ausdrücklich, damit ein Programm zu bauen, das RAR-Archive erzeugt — das Erstellen einer RAR ist genau das eine, was dieser Konverter nicht darf.
Das ist erzwungen, nicht nur festgehalten: Das Format ist in unserer Registrierung als nicht schreibbar markiert, die eigene Liste der schreibbaren Formate des Konverters enthält es nicht, und ein Test schlägt fehl, sollten sich beide jemals widersprechen. Deshalb findet sich rar auf dieser Seite immer nur als Quelle und niemals als Ziel, und die Antwort auf „meine ZIP zu RAR umwandeln" ist ein klares Nein.
RAR ist ein solides Format: Es komprimiert die enthaltenen Dateien als einen zusammenhängenden Strom, sodass sich in mehreren Dateien wiederholender Inhalt nur einmal speichert. ZIP komprimiert jede Datei einzeln, mit einem 32-KB-Fenster, und schreibt am Ende ein Verzeichnis aller Einträge.
Dasselbe Material braucht als ZIP deshalb meist etwas mehr Platz, und der Unterschied wächst mit der Zahl ähnlicher Dateien. Ein RAR mit zweihundert Dokumenten aus derselben Vorlage wächst spürbar, ein RAR mit einem einzelnen Film kaum, weil Video bereits vor dem Packen komprimiert war. Zählt die Größe mehr als die Kompatibilität, hält 7Z die gleiche solide Kompression in einem offenen Format.
RAR unterstützt Verschlüsselung, und ein verschlüsseltes Archiv lässt sich ohne das Passwort nicht entpacken, sodass der Auftrag mit einer Meldung stoppt. Der Entpacker ist absichtlich so eingerichtet, dass er fehlschlägt statt zu warten — es gibt kein Terminal auf dem Konverter, in dem eine Passwortabfrage erscheinen könnte, und ein Auftrag, der bis zum Abbruch hängen bleibt, wäre schlechter als eine sofortige Ablehnung.
Wer das Passwort kennt, entpackt das Archiv auf einem eigenen Rechner und komprimiert den Ordner dort zu einer ZIP. Wer es nicht kennt, dem hilft diese Seite ebenso wenig wie jede andere — jeder Anbieter, der etwas anderes verspricht, verspricht zu viel.
RAR machte mehrteilige Archive üblich — part1.rar, part2.rar und so weiter, oder die ältere .r00-Reihenfolge — aus einer Zeit, in der Dateien auf Disketten oder per Modem wanderten. Zum Entpacken müssen alle Bände gleichzeitig vorliegen.
Dieser Konverter nimmt genau eine hochgeladene Datei entgegen, ein Satz lässt sich hier also selbst mit dem ersten Teil nicht zusammensetzen — der Entpacker findet das Archiv unvollständig, und der Auftrag schlägt fehl. Der Weg führt über einen lokalen Archivierer, der die Teile wieder zusammenfügt, oder über die Bitte an den Absender, ein vollständiges Archiv zu schicken.
RAR trägt einige Dinge, die ZIP nie hatte. Ein Wiederherstellungsdatensatz — optionale, im Archiv gespeicherte Redundanz, die eine beschädigte Datei reparieren kann — hat in der ZIP-Spezifikation kein Gegenstück und überlebt die Umwandlung deshalb nicht. Ebenso wenig RARs eigene Verschlüsselung, weil ein verschlüsseltes Archiv erst gar nicht umgewandelt werden kann.
Die allgemeine Regel für Archivumwandlungen auf dieser Seite lohnt sich, im Kopf zu behalten: Die enthaltenen Dateien kommen byte für byte an, und was riskiert ist, ist das, was der Behälter über sie wusste, nicht das, was in ihnen stand. Passwörter und, bei manchen Formaten, Rechte und Zeitstempel sind die üblichen Verluste. Die eigentlichen Inhalte nicht.
Die meisten Werkzeuge dieser Seite senden nie eine Datei irgendwohin, und dies ist eine der Ausnahmen — Entpacken einer RAR braucht ein echtes Programm, keinen Browsertab. Die Datei geht über eine verschlüsselte Verbindung, wird entpackt, als ZIP neu gepackt und zurückgegeben. Alles, was der Auftrag berührt hat — Upload, entpackte Dateien und Ergebnis —, wird beim Abschluss gelöscht, und niemand sieht sich davon etwas an.
Der Arbeitsbereich liegt im Arbeitsspeicher und ist begrenzt, der Container, in dem der Auftrag lief, wird danach verworfen, und ein Auftrag, der nach sechzig Sekunden noch läuft, wird abgebrochen. Die kostenlose Nutzung erlaubt 25 MB je Datei, und ein Archiv, das laut eigener Angabe auf mehr als 2 GB entpackt, wird abgelehnt, bevor auch nur ein Byte auf Platte geschrieben wird — der übliche Schutz gegen eine Datei, die absichtlich einen Datenträger füllen soll. Ist das Archiv wirklich vertraulich, lesen 7-Zip und Keka RAR auf dem eigenen Rechner, ganz ohne irgendetwas zu versenden.
Genau diese Frage — wohin geht die Datei, wie lange bleibt sie dort, wer sieht sie — ist es, die eine deutsche IT-Abteilung vor der Freigabe eines Onlinekonverters stellt, und sie ist an dieser Stelle beantwortet, statt nur behauptet: verschlüsselte Übertragung, kein Objektspeicher, keine Datenbank hinter dem Auftrag, Löschung in einem finally-Block, der auch bei jedem Fehlerfall greift.
Für ein einzelnes von einem Kollegen zugesandtes Archiv ist das meist unproblematisch. Bei betrieblich sensiblen Unterlagen ist die lokale Alternative — 7-Zip oder Keka auf dem eigenen Rechner — trotzdem die sicherere Wahl, einfach weil dort überhaupt keine Übertragung stattfindet.
Unter Windows zeigt ein Doppelklick auf die ZIP den Inhalt wie einen Ordner an, und das ist tatsächlich nur eine Vorschau, keine Entpackung — herausgezogene Dateien werden kopiert, direkt darin bearbeitete Dateien werden oft nicht zurückgespeichert. Zuverlässig ist „Alle extrahieren" in einen echten Ordner, bevor man mit etwas darin arbeitet.
Unter macOS entpackt ein Doppelklick das gesamte Archiv sofort daneben, ganz ohne Vorschauschritt. So oder so ist an diesem Punkt der eigentliche Zweck der Umwandlung erreicht: Die Inhalte liegen als gewöhnliche Dateien in einem gewöhnlichen Ordner, und die RAR, die das Problem verursacht hat, kann gelöscht oder archiviert werden. Weitere Installationen sind nicht nötig — für die meisten, die auf dieser Seite landen, ist genau das das gesamte Ziel.
| RAR | ZIP | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | RAR-Archiv | ZIP-Archiv |
| Dateiendung | .rar | .zip |
| Medientyp | application/vnd.rar | application/zip |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 1993 | 1989 |
| Herausgegeben von | win.rar GmbH | PKWARE |
| Spezifikation | — | APPNOTE.TXT |
| Lizenzlage | Proprietär | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | 7Z | 7Z, TAR |
Es geht nichts verloren. RAR und ZIP speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
ZIP ist ein Arbeitsformat, RAR ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
RAR gehört einem Hersteller, ZIP ist eine veröffentlichte Spezifikation (APPNOTE.TXT). Das zählt für alles, was in zehn Jahren noch aufgehen soll, wenn es das Programm von damals vielleicht nicht mehr gibt.
7-Zip liest sowohl RAR als auch ZIP — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: RAR auf die Archivierung, ZIP auf den Austausch zwischen Programmen und die Weitergabe fertiger Dateien. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
ZIP kommt von PKWARE und stammt aus 1989, festgehalten in APPNOTE.TXT. Windows Explorer, Finder und 7-Zip lesen das Format.
Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten. Die Arbeit erledigt dort 7-Zip, der Archivierer, in seiner Kommandozeilenform.
Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall. Die Grenze gibt es, weil 7-Zip eine Maschine von uns braucht, um zu laufen.
Nein. ZIP speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Die Dateien kommen Byte für Byte heraus. Nicht erhalten bleibt, was der Behälter *über* sie wusste statt *in* ihnen: ein Passwort, und bei manchen Formaten die ursprünglichen Rechte und Zeitstempel.
Es geht nichts verloren. RAR und ZIP speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
ZIP ist ein Arbeitsformat, RAR ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
Was diese Seite über RAR und ZIP behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.