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TTF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in WOFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Datei geht verschlüsselt an unseren Server, wird dort umgewandelt und gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
TTF in WOFF
Nur dann, wenn irgendetwas dahinter die Alternative verweigert. TYPO3-Erweiterungen aus der Zeit vor WOFF2, WordPress-Themes mit einem eigenen Schriftarten-Upload, ältere Sass- oder Gulp-Pipelines und interne Styleguides, die geschrieben wurden, als der Fallback-Stapel noch Pflicht war — alle nennen ausdrücklich `.woff` und weisen alles andere als ungültig zurück.
Das ist eine echte Vorgabe und verdient eine klare Antwort statt einer Belehrung. Umwandeln, hochladen, weitermachen. Wer selbst über das Stylesheet bestimmt und nichts erzwingt, wandelt stattdessen zu WOFF2 um und lässt es dabei — der ältere Container hat sonst keinen Vorteil mehr zu bieten.
TYPO3 ist ein deutsches Produkt, und ein guter Teil der Erweiterungen und Vorlagen, die seit den frühen 2010er-Jahren im Umlauf sind, wurden geschrieben, als WOFF der aktuelle Web-Font-Standard war. Ein Backend-Modul zum Hochladen von Schriftarten, das damals fest auf `.woff` verdrahtet wurde, prüft die Dateiendung heute noch genauso streng — und ein Redakteur, der eine Hausschrift austauschen soll, bekommt kein WOFF2 hinein, egal wie modern der Browser ist, der die Seite später ausliefert.
Dasselbe Muster taucht bei Agenturen auf, die eine gewachsene Website betreuen: Eine ältere Extension oder ein selbstgebautes Formular verlangt weiterhin genau eine Endung, und niemand hat mehr Zeit, das Modul selbst zu ändern. Für diesen Fall ist die Umwandlung gedacht — nicht als Empfehlung, sondern als Weg, ein bestehendes Formular schnell zu bedienen.
WOFF und WOFF2 sind derselbe Gedanke, acht Jahre auseinander umgesetzt. WOFF verpackt die Schrifttabellen und komprimiert sie mit zlib. WOFF2 ordnet die Tabellen vorher um, speziell auf die Struktur von Schriftdaten zugeschnitten, und komprimiert danach mit Brotli. Der zweite Weg liegt am Ende üblicherweise rund ein Drittel unter dem ersten, bei derselben Schrift.
Bei einem einzelnen 25-KB-Subset sind das sieben Kilobyte, kaum der Rede wert. Bei einer ungekürzten Familie mit sechs Schnitten, die an jeden Besucher ausgeliefert wird, ist es real — und es verstärkt sich noch dadurch, dass Schriften das Anzeigen von Text blockieren, während sie geladen werden. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Containern ist die Größe; an einem Umriss ändert sich nichts.
Die Uploadfelder wollen fast immer eine Datei pro Schnitt und Stärke, mit der Stärke daneben angegeben. Eine Familie, die als einzelne reguläre Datei hochgeladen und dann fett verwendet wird, ergibt eine vom Browser synthetisch verfettete Schrift — sichtbar an geschmierten Konturen, die sich nur schwer benennen, aber im Vergleich sofort auffallen lassen.
Die zweite häufige Falle ist der Familienname. Viele Module verwenden den eingetippten Namen statt des in der Schrift hinterlegten, und stimmt dieser nicht mit dem überein, was das CSS an anderer Stelle referenziert, bleibt die Seite unbemerkt bei einer Systemschrift. Hat sich nach dem Hochladen optisch nichts geändert, ist das der erste Punkt, der zu prüfen ist.
Eine WOFF, die in derselben `@font-face`-Regel nach einer WOFF2 aufgeführt ist, lädt niemand herunter. Jeder aktuelle Browser nimmt die erste Quelle, die er versteht, und jeder aktuelle Browser versteht WOFF2 — der zweite Eintrag ist eine Datei, die dort steht, um vergessen zu werden.
Das ist schlimmer als bloß nutzlos. Wird die Schrift später aktualisiert, wird die WOFF2 ersetzt und die WOFF nicht, und die veraltete Kopie liegt bereit, sobald jemand die Reihenfolge vertauscht oder ein Werkzeug die Regel neu schreibt. Wird WOFF verlangt, dann allein; wird es nicht verlangt, gehört es entfernt.
Eine Schrift auf einem Webserver bereitzustellen, ist Web-Nutzung — egal ob die Datei auf `.woff`, `.woff2` oder `.ttf` endet. Eine Desktop-Lizenz deckt üblicherweise eine bestimmte Zahl von Geräten und die damit erstellten Arbeiten ab, mehr nicht. Web-Lizenzen werden separat verkauft und häufig nach monatlichen Seitenaufrufen bepreist, weshalb ein stilles Umwandeln so ein verbreiteter und so ein teurer Fehler ist.
Die klar markierte Ausnahme ist die SIL Open Font License, unter der ein guter Teil der frei verfügbaren Schriften steht: Umwandeln, Subsetten und Selbst-Hosten sind ausdrücklich erlaubt, solange die Schrift nicht einzeln verkauft und geschützte Namen nicht weiterverwendet werden. Die Lizenzdatei liegt der Schrift bei und ist meist eine einzige Seite.
Alles. Die quadratischen Umrisse in der glyf-Tabelle, die Zeichenzuordnung, die horizontalen Metriken, das Kerning und jedes vom Gestalter definierte OpenType-Feature werden ungeprüft übernommen. WOFF ist ein Kompressionsumschlag, kein Filter.
Das schließt auch das ein, was man vielleicht lieber losgeworden wäre — Hinting-Anweisungen, ungenutzte Sprachabdeckung und jegliche Metadaten der Foundry reisen mit, und die WOFF fällt entsprechend größer aus, als nötig wäre. Das gehört in einen Subsetting-Schritt vor dieser Umwandlung, nicht in sie hinein.
Eine gute Schrift enthält eigene Kerning-Paare für Buchstabenkombinationen, die in der jeweiligen Sprache besonders häufig oder besonders heikel sind — bei deutschem Text betrifft das vor allem Umlaute neben Großbuchstaben und das ß neben einem folgenden Kleinbuchstaben, wo ein zu enger oder zu weiter Abstand sofort auffällt. Diese Paare stehen in der GPOS-Tabelle der Schrift, nicht irgendwo außerhalb.
Weil die Umwandlung die Schrifttabellen unverändert übernimmt, wandert diese Feinabstimmung unangetastet in die WOFF hinein. Der Unterschied zwischen einer sorgfältig gesetzten Überschrift und einer, die aus der Ferne schon leicht falsch wirkt, liegt an dieser Stelle also nicht an der Umwandlung, sondern ausschließlich daran, ob die ursprüngliche Schrift diese Arbeit schon investiert hatte.
Web-Schriften werden mit langer Cache-Lebensdauer ausgeliefert, weil sie sich fast nie ändern. Das ist richtig, bis zu dem Tag, an dem die Hausschrift getauscht wird — dann behält ein Besucher mit einer bereits zwischengespeicherten Datei diese, mitunter für ein Jahr, und sieht eine Version der Seite, die niemand mehr aktiv betreibt.
Die Lösung ist dieselbe wie bei Stylesheets: einen Hash oder eine Versionsnummer in den Dateinamen aufnehmen und diese bei jeder Änderung anpassen. Ein Backend-Modul, das Dateinamen selbst verwaltet, erledigt das meist automatisch; eine handgeschriebene `@font-face`-Regel, die fest auf `fonts/hausschrift.woff` zeigt, tut das nicht — und genau die wird im nächsten Frühjahr noch die alte Datei ausliefern.
Eine Familie besteht selten aus einer Datei. Den ganzen Ordner ablegen, und bis zu 100 Schriften laufen in einem Durchgang durch und kommen als ZIP mit erhaltenen Dateinamen zurück — genau das macht den Theme-Upload erträglich: Sechs Schnitte bedeuten so oder so sechs Uploads, aber nicht sechs einzelne Umwandlungen.
Die eigentliche Arbeit übernimmt fontTools auf unserem Server statt im Browser, jede Datei reist also über eine verschlüsselte Verbindung, und das Arbeitsverzeichnis wird gelöscht, sobald der Auftrag beendet ist. Das kostenlose Kontingent liegt bei 100 Server-Umwandlungen am Tag und 25 MB pro Datei; eine Schriftfamilie verbraucht davon eine Handvoll des ersten Werts und nichts vom zweiten.
WOFF erschien 2009 als W3C-Spezifikation und löste, woran frühere Versuche gescheitert waren: Es gab Foundries einen Container, der klar als Web-Schrift erkennbar war statt als weiterverteilbare Desktop-Datei, und gab Browsern ein Format statt vier. Deshalb hörte Web-Typografie um 2011 auf, eine Randerscheinung zu sein.
WOFF 2.0 wurde 2018 zur Empfehlung und hat sich seither vollständig durchgesetzt, weshalb die erste Version heute zurecht als veraltet markiert ist. Browser, die WOFF, aber kein WOFF2 lesen, sind seit Jahren nicht mehr im Einsatz — die damals dafür geschriebenen Fallback-Stapel überleben vor allem in kopierten Codeschnipseln und alten Theme-Anleitungen.
| TTF | WOFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | TrueType-Schrift | Web Open Font Format |
| Dateiendung | .ttf | .woff |
| Medientyp | font/ttf | font/woff |
| Erstmals veröffentlicht | 1991 | 2009 |
| Herausgegeben von | Apple | W3C |
| Spezifikation | TrueType Reference Manual | WOFF 1.0 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Alt, wird überall noch gelesen |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | OTF, WOFF2 | WOFF2 |
Es geht nichts verloren. TTF und WOFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
FontForge liest sowohl TTF als auch WOFF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: TTF auf den Satz, WOFF auf das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
TTF stammt von Apple und wurde 1991 veröffentlicht. Festgehalten ist das in TrueType Reference Manual — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
WOFF kommt von W3C und stammt aus 2009, festgehalten in WOFF 1.0. FontForge und fonttools lesen das Format.
TTF wurde 1991 veröffentlicht, WOFF 2009. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten. Die Arbeit erledigt dort fontTools, die Schriftbibliothek, mit der Webfonts gebaut werden.
Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall. Die Grenze gibt es, weil fontTools eine Maschine von uns braucht, um zu laufen.
Nein. WOFF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Was beim Auspacken herauskommt, entscheiden die Konturen: Ein WOFF mit PostScript-Kurven wird zu OTF, eines mit TrueType-Kurven zu TTF. Verlangst du das jeweils andere, lehnen wir ab — statt eine falsch beschriftete Datei zurückzugeben.
Es geht nichts verloren. TTF und WOFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.