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WOFF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TTF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Datei geht verschlüsselt an unseren Server, wird dort umgewandelt und gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
WOFF in TTF
Wenn eine Kommune oder Landesbehörde ihre Arbeitsplätze von Microsoft Office auf LibreOffice umstellt, taucht regelmäßig dasselbe kleine Problem auf: Die offizielle Hausschrift der Website liegt nur als WOFF im Ordner des Webauftritts, aber die neuen Dokumentvorlagen für Briefköpfe und Formulare brauchen eine installierbare Desktop-Schrift auf jedem einzelnen Rechner. Ein Webserver kennt kein „Installieren" — er liefert nur aus.
Diese Umwandlung entpackt genau dafür die WOFF wieder zu einer TTF, die sich per Doppelklick auf jedem Windows- oder Linux-Arbeitsplatz einrichten lässt, ohne dass jemand die Originaldatei der Foundry erneut beschaffen muss, falls sie überhaupt noch vorliegt.
Die erste WOFF-Spezifikation wurde 2009 vorgestellt und Ende 2012 zur W3C-Empfehlung, und in den Jahren danach lief das Einbinden einer Schrift auf einer Website fast immer über einen Generator, der aus einer Ausgangsschrift ein ganzes Web-Font-Kit baute. Fast jede einzelne WOFF-Datei, die heute in einem Projektordner gefunden wird, stammt aus so einem Kit — einem übernommenen Website-Relaunch, einer alten CMS-Vorlage, einem seit Jahren nicht mehr angefassten Repository.
Diese Herkunft ist nützlich zu kennen, weil sie den Inhalt vorhersagt: Kits dieser Zeit basierten überwiegend auf TrueType-Quellen, waren auf ein Zeichenset zugeschnitten und wurden vom Generator umbenannt. Jede dieser drei Eigenschaften bestimmt, was nach dem Entpacken als Nächstes zu tun ist.
Ein generiertes Kit enthält dieselbe Schrift üblicherweise mehrfach: eine .eot für alte Internet-Explorer-Versionen, eine .woff, eine .ttf und eine .svg. Liegt die .ttf bereits daneben, ist sie die richtige Wahl, und diese Umwandlung wird gar nicht gebraucht.
Sie ist auch die bessere Datei. Die TTF im Kit ist das, womit der Generator ursprünglich gearbeitet hat, sie hat also keinen Kompressions-Umweg durchlaufen und trägt exakt das, was die Quelle enthielt. Eine entpackte WOFF ist in der Praxis gleichwertig, aber wenn das Original zwei Zeilen weiter unten in derselben Verzeichnisliste steht, kostet der Griff danach nichts.
Liegt tatsächlich nur die Web-Datei vor, ist die Umwandlung unkompliziert und verlustfrei. Die WOFF wird auf die sfnt-Tabellen zurückgeführt, aus denen sie gebaut wurde, und als reine TTF geschrieben: gleiche Konturen, gleiche Zeichentabelle, gleiche Metriken, gleiches Kerning, gleiche Funktionsdefinitionen.
Das Einzige, was das Ergebnis verändern kann, ist die Art der Konturen selbst. Eine Schrift mit kubischen PostScript-Konturen entpackt zu einer OTF, nicht zu einer TTF, und die Umwandlung verweigert dann bewusst das falsche Zielformat, statt eine Datei mit irreführender Endung zu erzeugen. Bei Kits aus dieser Ära ist das selten der Fall — meist basieren sie auf TrueType — und wenn doch, installiert eine OTF genauso problemlos.
Generatoren haben die Namenstabelle regelmäßig umgeschrieben, weshalb alte Stylesheets Familien mit Namen wie „opensans-regular-webfont" referenzieren. Anwendungen zeigen genau diesen internen Namen an, sodass die entpackte Schrift im Schriftmenü unter einer wenig aussagekräftigen Bezeichnung erscheint.
Für ein Dokumentvorlagenprojekt lohnt sich hier eine kurze Nachbearbeitung: Wird die entpackte TTF als Hausschrift in Vorlagen für Briefkopf oder Formulare eingetragen, sollte sie unter dem tatsächlichen Familiennamen erscheinen und nicht unter dem generierten Web-Namen, damit spätere Bearbeiter die Vorlage überhaupt wiedererkennen.
Web-Font-Kits dieser Zeit wurden aggressiv zugeschnitten, meist auf ein einziges Sprachprofil — Bandbreite war damals teurer, und die meisten Generatoren boten Zeichensatzoptionen an, die selten sorgfältig geprüft wurden. Für deutschsprachige Dokumente ist deshalb der erste sinnvolle Test, ob ä, ö, ü und ß überhaupt in der entpackten Schrift enthalten sind.
Fehlen sie, liegt das nicht an der Umwandlung, sondern am ursprünglichen Web-Build, der offenbar nie für deutschen Text geschnitten wurde. Wird die Schrift für offizielle Dokumente mit Umlauten weiterverwendet, muss die vollständige Fassung der Foundry beschafft werden — die entpackte Datei ist und bleibt nur die Web-Version.
EOT war Microsofts eigener Schriftcontainer für den Internet Explorer und wurde von keiner anderen Software je unterstützt; SVG-Fonts waren eine Übergangslösung für frühe iOS-Versionen. Beide gehörten zur damaligen Fallback-Kette und sind heute vollständig bedeutungslos.
Weder lässt sich EOT hier lesen noch schreiben — fontTools kennt das Format nicht, und in der Serverumgebung ist kein Werkzeug dafür installiert. Beide Dateien lassen sich zusammen mit der alten vierfachen @font-face-Regel, zu der sie gehörten, ohne Bedenken löschen.
Eine WOFF-Datei in einem Projektordner ist keine Aussage über die Lizenz. Wurde die Website ursprünglich von einer Agentur gebaut oder ein Vorlagenpaket eingekauft, ist selten dokumentiert, ob die Weiterverwendung der Schrift außerhalb des Webauftritts — etwa in gedruckten Dokumentvorlagen — überhaupt gedeckt ist. Web-Lizenzen und Desktop-Lizenzen sind bei den meisten Foundries getrennte Produkte.
Die Namenstabelle der entpackten Datei trägt häufig noch einen Gestalter- oder Foundry-Hinweis, auch wenn der Familienname umbenannt wurde, und das ist der Ausgangspunkt, um die tatsächlichen Bedingungen zu klären. Für eine Behörde oder ein Unternehmen ist eine geklärte Lizenz kein Randthema, sondern die Voraussetzung, bevor die Schrift in offizielle Vorlagen einfließt.
Wird eine Hausschrift für ein ganzes Verwaltungsgebiet eingeführt, ist die einzelne Installation per Doppelklick auf einem Arbeitsplatz der langsame Weg. Die IT-Abteilung legt die entpackte TTF stattdessen üblicherweise als Softwarepaket an, das über die zentrale Verteilung auf alle Rechner ausgerollt wird — dafür muss die Schrift aber erst als gewöhnliche Desktop-Datei vorliegen und nicht als Web-Container.
Genau das liefert diese Umwandlung: eine Datei, die sich wie jede andere TTF in ein Paket für die zentrale Softwareverteilung einfügen lässt, statt einen Webserver als Vermittler zu brauchen.
Weil fontTools keine Browser-Version hat, läuft diese Umwandlung auf unserem Server statt lokal. Die Datei geht über eine verschlüsselte Verbindung, wird in einer isolierten Umgebung bearbeitet, und das Arbeitsverzeichnis wird gelöscht, sobald der Auftrag beendet ist. Frei sind 25 MB je Datei und 100 Server-Umwandlungen am Tag.
Bis zu 100 Dateien lassen sich in einem Durchgang ablegen und kommen gesammelt als ZIP zurück — praktisch, wenn ein ganzer alter Website-Ordner mit mehreren Schriftschnitten auf einmal geprüft werden soll, etwa vor einer Migration weg von einem stillgelegten CMS.
Eine WOFF mit PostScript-Konturen in eine TrueType-Datei umzurechnen, gehört nicht zum Angebot — nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil das jede einzelne Glyphe neu zeichnen müsste, statt nur einen Container zu entpacken, und ein halbwegs passables Ergebnis anders läuft und anders spationiert als das Original.
Auch eine unlesbare Datei, die versehentlich mit der Endung .woff gespeichert wurde — etwa eine Fehlerseite eines abgebrochenen Downloads —, wird als solche gemeldet statt als Schrift behandelt. Beides sind bewusste Grenzen, keine fehlenden Funktionen.
| WOFF | TTF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Web Open Font Format | TrueType-Schrift |
| Dateiendung | .woff | .ttf |
| Medientyp | font/woff | font/ttf |
| Erstmals veröffentlicht | 2009 | 1991 |
| Herausgegeben von | W3C | Apple |
| Spezifikation | WOFF 1.0 | TrueType Reference Manual |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Alt, wird überall noch gelesen | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | WOFF2 | OTF, WOFF2 |
Es geht nichts verloren. WOFF und TTF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
TTF ist ein Arbeitsformat, WOFF ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
WOFF stammt aus 2009 und wird kaum noch verwendet. TTF ist das, was aktuelle Software schreibt — bei der Umwandlung geht es also auch darum, lesbar zu bleiben.
FontForge liest sowohl WOFF als auch TTF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: WOFF auf das Web, TTF auf den Satz. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
WOFF stammt von W3C und wurde 2009 veröffentlicht. Festgehalten ist das in WOFF 1.0 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
TTF kommt von Apple und stammt aus 1991, festgehalten in TrueType Reference Manual. FontForge, Glyphs und FontLab lesen das Format.
TTF wurde 1991 veröffentlicht, WOFF 2009. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten. Die Arbeit erledigt dort fontTools, die Schriftbibliothek, mit der Webfonts gebaut werden.
Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall. Die Grenze gibt es, weil fontTools eine Maschine von uns braucht, um zu laufen.
Nein. TTF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Was beim Auspacken herauskommt, entscheiden die Konturen: Ein WOFF mit PostScript-Kurven wird zu OTF, eines mit TrueType-Kurven zu TTF. Verlangst du das jeweils andere, lehnen wir ab — statt eine falsch beschriftete Datei zurückzugeben.
Es geht nichts verloren. WOFF und TTF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
TTF ist ein Arbeitsformat, WOFF ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.