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WOFF2 kannst du hier kostenlos und ohne Konto in WOFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Datei geht verschlüsselt an unseren Server, wird dort umgewandelt und gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
WOFF2 in WOFF
WOFF2 ist heute der Standard für Webschriften und wird von jedem aktuellen Browser gelesen — aber nicht jede Software, die Schriften einbettet, ist ein aktueller Browser. Manche serverseitigen PDF-Generatoren für automatisch erstellte Rechnungen und Dokumente bauen auf älteren, eingebetteten Rendering-Engines auf, die WOFF2 nicht kennen, WOFF dagegen schon lange unterstützen.
Dieselbe Lücke trifft man bei älteren Fachanwendungen mit eigenem, eingebettetem Browserfenster, wie sie in Behörden und größeren Verwaltungen manchmal noch länger im Einsatz sind, als es die offizielle Update-Politik der Browserhersteller vorsieht. Für beide Fälle braucht es dieselbe Datei in einer älteren Verpackung.
WOFF2 und WOFF sind zwei Verpackungen für dieselbe Sache: die eigentlichen Buchstabenumrisse einer Schrift. Diese Umwandlung öffnet die WOFF2-Hülle, nimmt die enthaltenen Umrisse unverändert heraus und verpackt sie neu als WOFF — kein einziger Umriss wird dabei neu gezeichnet oder verändert.
Das unterscheidet diese Umwandlung deutlich von einer Umwandlung zwischen TTF und OTF, wo tatsächlich unterschiedliche Kurventypen im Spiel sind und ein Redraw nötig wäre. Zwischen den vier Container-Formaten TTF, OTF, WOFF und WOFF2 ändert sich nur die Hülle, nie der Buchstabe selbst.
Eine Schrift trägt entweder quadratische Kurven, wie sie TrueType-Schriften verwenden, oder kubische Kurven aus der PostScript-Tradition — welche der beiden Arten eine bestimmte WOFF2-Datei enthält, steht in der Datei selbst und wird beim Umwandeln erkannt, nicht angenommen.
Enthält die WOFF2-Datei PostScript-Kurven, kommt eine WOFF mit denselben PostScript-Kurven heraus; bei TrueType-Kurven entsprechend eine WOFF mit TrueType-Kurven. Ein Versuch, die falsche Kurvenart in ein Ziel zu zwingen, das sie nicht trägt, wird zurückgewiesen statt mit einer Datei beantwortet, die falsch beschriftet wäre.
WOFF2 komprimiert deutlich stärker als sein Vorgänger WOFF — das war der ganze Zweck der Weiterentwicklung. Beim Rückschritt zu WOFF wird deshalb spürbar mehr Speicherplatz gebraucht; wie viel genau, hängt von der einzelnen Schrift ab, aber spürbar mehr als bei der ursprünglichen WOFF2-Datei ist der Regelfall.
Für eine einzelne Schriftdatei in einem Rechnungslauf oder einer Fachanwendung fällt das kaum ins Gewicht. Bei vielen Schriftschnitten einer ganzen Schriftfamilie summiert sich der zusätzliche Platz, bleibt aber weiterhin klein gegenüber Bildern oder Videos auf derselben Seite.
Das Entpacken und Neuverpacken einer Schriftdatei braucht ein eigenständiges Werkzeug, das kein Browser mitbringt. Die WOFF2-Datei geht deshalb an api.quinvert.com, landet dort in einem eigenen, frisch angelegten Verzeichnis unter einem neutralen Namen und wird nach der Umwandlung gelöscht — auch dann, wenn sie fehlschlägt.
Der Container, in dem die Umwandlung läuft, hat selbst keinen Zugriff auf das Internet und kann während der Verarbeitung nichts nachladen oder weiterschicken. Bei einer Schriftdatei, die möglicherweise mit einer kommerziellen Lizenz verbunden ist, ist das ein relevanter Unterschied zu einem Dienst, der die Datei dauerhaft speichert.
Server-seitige Umwandlungen sind auf 25 MB pro Datei begrenzt. Eine einzelne Schriftschnitt-Datei liegt praktisch immer weit darunter, meist im Bereich weniger hundert Kilobyte bis niedriger einstelliger Megabyte, auch bei Schriften mit sehr vielen Sonderzeichen.
Wird eine ganze Schriftfamilie mit vielen Schnitten in einer einzigen Datei zusammengefasst hochgeladen, was unüblich, aber technisch möglich ist, lohnt sich vorher ein Blick auf die Dateigröße.
Bis zu hundert Dateien lassen sich gemeinsam ablegen und kommen als ZIP mit allen umgewandelten Schriften zurück. Für eine ganze Schriftfamilie mit Regular, Kursiv, Fett und Fett-Kursiv als separaten Dateien lässt sich so der komplette Satz in einem Rutsch umwandeln.
Jede Datei wird dabei einzeln behandelt; es entsteht keine gemeinsame Schriftdatei aus mehreren Schnitten. Die Zuordnung, welcher Schnitt zu welcher Datei gehört, bleibt über den Dateinamen erhalten, den man vorher selbst vergibt.
Das alte Internet-Explorer-eigene Format EOT lässt sich mit dieser Seite weder schreiben noch aus einer WOFF2-Datei erzeugen — nicht, weil es fehlt, sondern weil dafür kein verfügbares Werkzeug im Einsatz ist. Wer ausschließlich sehr alte Internet-Explorer-Versionen unterstützen muss, findet dafür hier keine Lösung.
Für die weit überwiegende Mehrheit der Fälle, in denen WOFF statt WOFF2 gebraucht wird — modernere, aber nicht brandneue Renderer —, ist das keine Einschränkung, weil WOFF selbst breit genug unterstützt wird.
TTF ist die unverpackte Rohform einer Schrift, ohne die Komprimierung, die WOFF mitbringt — für den Einsatz auf einer Webseite oder in einem eingebetteten Renderer, der auf kleine Übertragungsgröße achtet, ist WOFF fast immer die passendere Wahl.
TTF bleibt sinnvoll, wenn die Schrift lokal auf einem Rechner installiert werden soll, etwa in einer Layout- oder Office-Anwendung, die keine Webverpackung erwartet. Für die serverseitige Einbettung in ein automatisch erzeugtes Dokument ist WOFF die verbreitetere Zielform.
Ein üblicher Aufbau in einer @font-face-Regel benennt WOFF2 als erste, bevorzugte Quelle und WOFF als zweite — moderne Browser laden dann die kleinere WOFF2-Datei, ältere greifen automatisch auf die WOFF-Fassung zurück. Diese Umwandlung liefert genau die zweite Datei für diesen Aufbau.
Ohne diesen zweiten Eintrag fällt ein Renderer, der WOFF2 nicht versteht, in der Regel auf eine Systemschrift zurück statt auf die gewünschte — für ein Firmenlogo in einer speziellen Schrift auf einer automatisch generierten Rechnung ist das ein sichtbarer Unterschied.
Viele Schriftplattformen und kostenlose Font-Bibliotheken bieten heute für den Web-Einsatz standardmäßig nur noch WOFF2 zum Herunterladen an, weil das für den normalen Website-Betrieb die richtige Wahl ist. Wer daraus noch eine ältere WOFF-Fassung braucht, findet sie in einem solchen Download oft gar nicht mehr.
Diese Umwandlung schließt genau diese Lücke, ohne dass die Schrift dafür beim Anbieter in einem anderen Format erneut heruntergeladen werden müsste — vorausgesetzt, die Lizenzbedingungen der Schrift erlauben eine eigene Weiterverarbeitung der Datei, was bei den meisten für den Web-Einsatz freigegebenen Schriften der Fall ist.
Wer die kleinere, modernere Verpackung für den normalen Website-Betrieb zurückhaben will, findet dafür die umgekehrte Umwandlung. Auch dort gilt dieselbe Regel: Die Buchstabenumrisse bleiben unverändert, nur die Kompression und die Hülle wechseln.
Weil beide Richtungen verlustfrei arbeiten, verändert ein Hin- und Rückweg zwischen WOFF2 und WOFF die Schrift selbst nicht — nur die Dateigröße wechselt mit jeder Richtung zwischen kleiner und größer.
| WOFF2 | WOFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Web Open Font Format 2 | Web Open Font Format |
| Dateiendung | .woff2 | .woff |
| Medientyp | font/woff2 | font/woff |
| Erstmals veröffentlicht | 2018 | 2009 |
| Herausgegeben von | W3C | W3C |
| Spezifikation | WOFF 2.0 | WOFF 1.0 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Alt, wird überall noch gelesen |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | TTF | TTF |
Es geht nichts verloren. WOFF2 und WOFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
fonttools und FontForge lesen sowohl WOFF2 als auch WOFF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
WOFF2 stammt von W3C und wurde 2018 veröffentlicht. Festgehalten ist das in WOFF 2.0 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
WOFF kommt von W3C und stammt aus 2009, festgehalten in WOFF 1.0. FontForge und fonttools lesen das Format.
Ja — für diese Umwandlung braucht es Software, die im Browser nicht laufen kann. Die Datei geht deshalb verschlüsselt an unseren Server. Sie wird gelöscht, sobald der Auftrag fertig ist, das Ergebnis nach 60 Minuten. Die Arbeit erledigt dort fontTools, die Schriftbibliothek, mit der Webfonts gebaut werden.
Ja, bis zu 100 Umwandlungen am Tag für Dateien bis 25 MB. Diese eine Grenze gibt es, weil diese Umwandlung auf einem Server läuft, den wir bezahlen. Sonst ist hier nichts begrenzt, und ein Wasserzeichen gibt es in keinem Fall. Die Grenze gibt es, weil fontTools eine Maschine von uns braucht, um zu laufen.
Nein. WOFF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Was beim Auspacken herauskommt, entscheiden die Konturen: Ein WOFF mit PostScript-Kurven wird zu OTF, eines mit TrueType-Kurven zu TTF. Verlangst du das jeweils andere, lehnen wir ab — statt eine falsch beschriftete Datei zurückzugeben.
Es geht nichts verloren. WOFF2 und WOFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.