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WAV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in MP3 umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
WAV in MP3
Deutsche Freemail-Anbieter sind bei der Anhanggröße traditionell knapp bemessen: GMX und Web.de liegen historisch bei rund 50 MB, viele Firmenpostfächer bei 25 oder sogar 10 MB, und wer eine E-Mail an einen Empfänger mit einem dieser Anbieter schickt, ist an dessen Empfangsgrenze gebunden, nicht an die eigene. Eine WAV-Datei von einer Sprachaufnahme, einem Diktiergerät oder einem Mitschnitt reißt diese Grenze mit zehn Megabyte pro Minute sehr schnell.
Die Umwandlung nach MP3 löst das Problem an der Wurzel, nicht mit einem Cloud-Link, den der Empfänger erst öffnen und herunterladen muss: Die Datei wird klein genug für den ganz normalen Postausgang, und sie kommt an, ohne dass irgendjemand eine Freigabe klicken muss.
Eine WAV-Datei speichert jede Abtastung als reine Zahl ohne jede Kompression, weshalb ihre Größe fast ausschließlich von der Länge abhängt. CD-Qualität in Stereo liegt bei rund 10 MB pro Minute, egal ob eine ganze Kapelle spielt oder Stille aufgenommen wurde. Vierzig Minuten sind 400 MB, eine einstündige Besprechung liegt bei rund 600.
Das kollidiert mit fast jeder Grenze, die es gibt. Sprachnachrichten-Formulare, Bewerbungsportale, Podcast-Hosts und Messenger liegen alle deutlich unter der Größe einer unbearbeiteten WAV-Datei. Am Format liegt das nicht — es wurde für die Bearbeitung entworfen, nicht für den Versand —, aber die Datei bewegt sich nicht, und deshalb landen die meisten Anfragen an dieses Seitenpaar hier.
Eine Sprachnachricht, ein Diktat, ein Interview oder eine Mitschnitt einer Besprechung sind Sprache, und Sprache lässt sich außerordentlich günstig kodieren. Die genaue Bitrate hinter jeder Stufe legt der MP3-Encoder fest, nicht diese Seite, aber schon die niedrige Stufe reicht für eine Sprachaufnahme aus, bei der es auf Verständlichkeit statt auf Klangtreue ankommt, und die ausgewogene Stufe ist praktisch nicht vom Original zu unterscheiden. Eine Stunde Sprache liegt in beiden Fällen bei einem Bruchteil der rund 600 MB, die dieselbe Stunde als WAV-Datei ausmachen würde.
Musik braucht mehr Raum. Für alles mit Instrumenten lohnt sich die ausgewogene Stufe, und auf der hohen Stufe hört der praktische Unterschied fast vollständig auf. Am ehesten profitieren Live- und Akustikaufnahmen von der hohen Stufe — Publikumsgeräusche, Becken und lange Nachhallfahnen sind genau das, woran ein Encoder am schwersten trägt.
MP3 ist von Grund auf verlustbehaftet. Es modelliert, was das menschliche Gehör nicht wahrnimmt — ein leiser Ton unmittelbar nach einem lauten, Frequenzen, die von benachbarten überdeckt werden — und verwirft genau das. Was dabei entfernt wird, ist tatsächlich weg, keine spätere Umwandlung holt es zurück.
Unangetastet bleibt, worauf es meistens ankommt. Länge, Tonhöhe, Sprechgeschwindigkeit und Verständlichkeit von Sprache bleiben gleich. Eine auf der niedrigen Stufe umgewandelte Besprechung lässt sich genauso gut transkribieren wie das Original — wichtig, falls die Aufnahme im Anschluss an einen Transkriptionsdienst geht.
Jede MP3-Kodierung verwirft ein Stück Ton, und ein zweiter Durchgang verstärkt diesen Verlust. Werden mehrere Bitraten oder mehrere Anhänge für verschiedene Empfänger gebraucht, sollten alle aus der ursprünglichen WAV-Datei erzeugt werden, nicht eine kleine Version aus einer bereits komprimierten MP3-Datei.
Dieselbe Regel entscheidet, was archiviert werden sollte. Wer die Aufnahme noch bearbeiten, schneiden oder weiterverwenden will, behält die WAV-Datei — sie ist die einzige Version, die noch alles enthält. Handelt es sich um eine einmalig gehörte Sprachnachricht, ist Umwandeln und anschließendes Löschen der 600-MB-Datei eine völlig vernünftige Entscheidung.
Viele WAV-Dateien sind zwar in Stereo gespeichert, tragen aber auf beiden Kanälen dasselbe Mikrofonsignal — der Normalfall bei einem Diktiergerät, einer Videokonferenz oder einer Einzelaufnahme mit dem Smartphone. Das als Stereo zu kodieren, verbraucht die doppelte Bitrate für dieselbe Information.
Stammt die Aufnahme tatsächlich von einer einzigen Stimme, klingt Mono auf einer bestimmten Stufe genauso gut wie Stereo auf der nächsthöheren und ist dabei nur halb so groß. Stereo lohnt sich für Musik und für Aufnahmen, bei denen zwei Personen auf getrennten Kanälen sprechen.
WAV kennt kaum eine Metadaten-Konvention. Manche Werkzeuge schreiben einen kleinen INFO-Block, die meisten gar nichts, und die Felder, die MP3 dafür vorsieht — Titel, Interpret, Album, Cover —, haben deshalb meist keine Quelle. Die MP3-Datei kommt entsprechend unbeschriftet an.
Wandert die Datei in eine Musikbibliothek oder einen Podcast-Feed, lohnt sich das nachträgliche Beschriften mit einem beliebigen Tag-Werkzeug. Verloren geht dabei nichts, weil vorher schlicht nichts vorhanden war, das hätte verloren gehen können.
Bis zu hundert WAV-Dateien lassen sich in einem Zug ablegen, jede wird einzeln kodiert und am Ende gemeinsam als ZIP angeboten. Für jemanden mit einem ganzen Ordner voller Sprachmemos ist das der Normalfall — Recorder und Konferenzsoftware liefern Aufnahmen selten einzeln.
Da nichts hochgeladen wird, entstehen dabei weder Wartezeit noch Datenvolumen; die Rechenzeit fällt allein auf dem eigenen Gerät an. Bei einem Ordner mit mehreren langen Aufnahmen lohnt es sich trotzdem, die Umwandlung zu starten und in der Zwischenzeit etwas anderes zu tun.
Die Kodierung läuft vollständig im Browser-Tab, sodass die Aufnahme nirgends hochgeladen wird. Bei den Dateien, die an diesem Punkt ankommen — Beratungsgespräche, Bewerbungsvideos mit Sprachanteil, private Sprachmemos, betriebliche Besprechungen —, ist das mehr als eine Nebensächlichkeit, es ist häufig der Grund, warum überhaupt ein Browser-Werkzeug statt eines beliebigen Onlinedienstes gesucht wurde.
Die einzige Grenze der kostenlosen Nutzung ist die Dateigröße von 100 MB, was bei rund zehn Minuten Stereoaufnahme liegt. Für eine längere Datei hilft nur, sie vorher in der Aufnahmesoftware zu teilen — die Grenze liegt am Arbeitsspeicher des Browser-Tabs, nicht an einer Stufe, die sich freischalten ließe.
Die naheliegende Alternative zur Umwandlung ist ein Link zu einem Cloud-Speicher, in dem die WAV-Datei unverändert liegt. Das funktioniert, verlangt vom Empfänger aber einen zusätzlichen Klick, oft eine Anmeldung beim jeweiligen Dienst, und legt die Datei dauerhaft auf einem fremden Server ab, bis jemand daran denkt, sie wieder zu löschen.
Eine MP3-Datei im Anhang kommt dagegen ohne Umweg an, verlangt keine Anmeldung und liegt am Ende genau dort, wo E-Mails normalerweise liegen — im Posteingang, nicht in einem Konto, das jemand extra einrichten musste. Für eine einzelne Sprachnachricht ist das fast immer der einfachere Weg für beide Seiten.
| WAV | MP3 | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Waveform Audio | MPEG Audio Layer III |
| Dateiendung | .wav, .wave | .mp3 |
| Medientyp | audio/wav | audio/mpeg |
| Kompression | Unkomprimiert | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 1991 | 1993 |
| Herausgegeben von | Microsoft | Fraunhofer IIS |
| Spezifikation | RIFF WAVE | ISO/IEC 11172-3 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 32 | — |
| Audiokanäle | bis zu 65.535 | bis zu 2 |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | FLAC, AIFF | AAC, OPUS, FLAC |
MP3 hat keinen Platz für die Dokumenteigenschaften. Diese Angabe kommt über die WAV-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
WAV sieht bis zu 65535 Tonkanäle vor, MP3 bis zu 2. Eine Raumklangmischung wird heruntergerechnet, nicht mitgenommen.
Audacity liest sowohl WAV als auch MP3 — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. WAV behält alles, MP3 behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: WAV auf die Bearbeitung und die Archivierung, MP3 auf die Weitergabe fertiger Dateien, Telefone und das Streaming. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
WAV stammt von Microsoft und wurde 1991 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 32 Bit pro Kanal.
MP3 kommt von Fraunhofer IIS und stammt aus 1993, festgehalten in ISO/IEC 11172-3. Audacity, VLC und iTunes lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
MP3 komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. WAV behält alles, MP3 behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
MP3 hat keinen Platz für die Dokumenteigenschaften. Diese Angabe kommt über die WAV-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
Diese Seite wandelt das eine in das andere um. Wenn du dich noch entscheidest, statt schon umzuwandeln: WAV vs MP3 beantwortet, welches wofür taugt und was jedes schlecht kann.