Cookies für Statistik und Werbung
Wir setzen Cookies für Statistik und Werbung ein, beides geht an Google. Wenn du ablehnst, ändert sich für dich sichtbar nichts.Zur Datenschutzseite
WAV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in AIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
WAV in AIFF
WAV ist Microsofts RIFF-Format und speichert mehrbytige Zahlen Little-Endian, das niedrigste Byte zuerst. AIFF ist Apples IFF-Format und speichert sie Big-Endian, das höchste Byte zuerst. Beide verpacken unkomprimiertes PCM-Audio und beschreiben es mit einem Block, der Kanalzahl, Abtastrate und Bittiefe nennt. Alles andere ist dieselbe Idee, nur von zwei Firmen umgesetzt, die Ende der Achtzigerjahre nicht miteinander sprachen.
Diese Umwandlung ist deshalb Arithmetik, keine Kodierung. Jeder Sample-Wert wird mit umgedrehter Byte-Reihenfolge geschrieben, und ein neuer Kopf entsteht darum. Nichts wird analysiert oder bewertet. Eine 16-Bit-Quelle kommt bis auf ein paar Dutzend Byte Kopfdaten in derselben Länge heraus; eine 24-Bit-Quelle wird kleiner, weil die Samples hier mit 16 Bit neu geschrieben werden.
Die deutsche Synchronbranche — die Studios, die Filme und Serien für den deutschen Markt vertonen — arbeitet traditionell mit Pro Tools auf Apple-Hardware, und AIFF ist dort seit Jahrzehnten das native Lieferformat für Dialogspuren, O-Ton und Musik- und Effektbänder. Eine Vorgabe „bitte als AIFF liefern" in der Auftragsbestätigung eines Synchronstudios ist eher die Regel als die Ausnahme.
Die Anforderung kommt heute selten von der Software selbst, denn ein aktuelles Pro Tools liest WAV anstandslos. Sie kommt von einer über Jahre gewachsenen Studiovorlage, einer Lieferspezifikation eines Auftraggebers oder einer Hardware, die nur ein Format gelernt hat. Das ist eine reale Anforderung, auch wenn sie keine technische ist, und diese Seite existiert, um sie zu erfüllen.
AIFF speichert seine Abtastrate in einem Zahlentyp, den keine aktuelle Sprache direkt kennt: eine 80-Bit-Gleitkommazahl nach IEEE 754 Extended, mit Vorzeichenbit, 15-Bit-Exponent und einer 64-Bit-Mantisse, deren führendes Bit ausdrücklich mitgeschrieben statt vorausgesetzt wird. Das ist so ziemlich der einzige Grund, warum die meisten Leute für ein AIFF überhaupt eine Bibliothek brauchen.
Es ist auch der Grund, warum diese Umwandlung ohne zusätzlichen Download auskommt. Die tatsächlich vorkommenden Abtastraten — 44.100, 48.000, 8.000 — lassen sich mit dieser Kodierung exakt darstellen, sodass der Kopf mit ein paar Zeilen Arithmetik entsteht statt mit einem Codec. Das Audio selbst durchläuft in keiner Richtung einen Kompressor.
Es gibt eine echte Unverträglichkeit zwischen beiden Formaten unterhalb der Byte-Reihenfolge: WAV speichert 8-Bit-Samples vorzeichenlos, von 0 bis 255; AIFF speichert sie vorzeichenbehaftet, von −128 bis 127. Ein einzelnes Byte hat keine Reihenfolge zum Umdrehen, also würde ein reiner Kopiervorgang bei 8-Bit-Material korrekt aussehen und lautes Rauschen erzeugen.
Diese Seite trifft dieses Problem gar nicht erst, weil sie 8-Bit-Material behandelt wie jedes andere: Es wird zunächst auf 16 Bit angehoben, genau wie eine 24-Bit-Quelle abgesenkt wird. Alte Spielesounds, Telefonie-Mitschnitte und archiviertes 8-Bit-Material kommen dadurch als 16-Bit-AIFF an, nicht als vorzeichenrichtig verschobenes 8-Bit-AIFF — für ein Archiv des Originalzustands ist das der eine Fall, in dem ein anderes Werkzeug näher am Ausgangsmaterial bleibt.
Das hier geschriebene PCM hat 16 Bit je Sample. War die WAV-Datei bereits 16-Bit — CD-Rips, die meisten Exporte, die Standardeinstellung vieler Recorder —, ändert die Umwandlung am Audio nichts. War sie 24-Bit, werden diese zusätzlichen acht Bit je Sample nicht mitgenommen, und das sollte man wissen, bevor es in einer Session überrascht.
Für eine Lieferdatei an ein Synchronstudio, eine CD oder eine Sampler-Einreichung ist 16 Bit ohnehin das Ziel, und diese Ausgabe passt. Für eine Arbeitskopie in einer 24-Bit-Session ist FLAC die bessere Wahl — es behält die Bittiefe der Quelle, komprimiert auf etwa die Hälfte, und jede aktuelle DAW liest FLAC.
Eine WAV-Datei ist ein Behälter aus Blöcken, von denen nur einer das Audio ist. Recorder und Editoren schreiben weitere: einen INFO-Block mit Titel oder Datum, Cue-Punkte und Regionsmarken, und in Postproduktion und Rundfunk einen Broadcast-Wave-Block mit dem Timecode, der eine Datei an der richtigen Bildposition wieder in eine Timeline einsetzen lässt.
Die Umwandlung baut den Behälter um die Samples neu auf, also überlebt keiner dieser Blöcke. Für Musik und allgemeine Aufnahmen ist das unerheblich; in der Postproduktion kann es der wertvollste Teil der Datei sein. Trägt eine WAV-Datei Timecode, der noch gebraucht wird, bleibt sie aufgehoben, und das AIFF ist eine zusätzliche Lieferdatei, kein Ersatz.
Unter dieser Endung sind zwei verschiedene Dateien im Umlauf. Das klassische AIFF ist unkomprimiert — das, was jede Spezifikation meint und was diese Seite erzeugt. AIFF-C, gelegentlich als .aifc zu sehen, ist eine spätere Variante, die komprimierte Daten in derselben Struktur erlaubt, und deren Inhalt kann von leicht komprimiert bis zu einem Codec reichen, den das empfangende Programm noch nie gesehen hat.
Diese Unterscheidung ist der Grund, warum ein AIFF ein sicheres Lieferformat ist und ein AIFF-C nicht. Steht in einer Spezifikation „AIFF", ist das unkomprimierte gemeint, und eine Datei, die in einem Programm öffnet und im nächsten scheitert, ist meist ein getarntes AIFF-C. Hier entsteht keins.
Zwingt nichts zur Entscheidung, sind die Ausschlagsgeber praktisch, nicht klanglich. WAV wird außerhalb der Mac-Welt breiter unterstützt, und alles, was an Windows-Software, ein Web-Tool oder einen Transkriptionsdienst geht, nimmt es zuerst. AIFF hat in Apple-Software leicht bessere Metadaten-Konventionen und ist das, was ein Mac-zentriertes Studio erwartet.
Einen Klangvorteil hat keines der beiden, also kann ein Workflow, der komplett in Pro Tools läuft, sich vernünftig auf AIFF festlegen, und ein plattformübergreifender auf WAV. Nicht sinnvoll ist, wiederholt hin- und herzuwandeln, um beide zu behalten — die Dateien sind inhaltlich identisch, und jede Kopie kostet erneut rund 10 MB pro Minute.
Bis zu hundert WAV-Dateien lassen sich ablegen, jede wird zu einem eigenen AIFF, gemeinsam zurückgegeben als ZIP. Die Umwandlung ist Byte-Verschiebung statt Kodierung, ein Stapel von Stems ist deshalb schnell fertig, und der Browser rechnet dabei statt zu analysieren.
Die Grenze pro Datei liegt bei 100 MB, unkomprimiert also gut zehn Minuten Stereo. Stems, Takes und einzelne Songs passen bequem hinein; eine ganze Konzertaufnahme oder ein langes Interview nicht — die müssen vorher in einem Editor zerlegt oder mit einem Desktop-Werkzeug gewandelt werden.
Samples werden dekodiert und der AIFF-Kopf im Browsertab zusammengesetzt, ohne dass ein Server beteiligt ist. Dateien sind auf 100 MB je Stück gedeckelt, was bei Stereo etwas unter zehn Minuten entspricht, und hundert davon lassen sich auf einmal ablegen.
Für Studioaufnahmen ist das mehr als eine Randnotiz. Was noch nicht abgeliefert oder veröffentlicht ist, gehört auf keinen fremden Server, nur um in ein anderes Format zu kommen — und der Netzwerk-Tab im Browser zeigt während einer Umwandlung, dass tatsächlich nichts geschickt wird.
| WAV | AIFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Waveform Audio | Audio Interchange File Format |
| Dateiendung | .wav, .wave | .aiff, .aif |
| Medientyp | audio/wav | audio/aiff |
| Kompression | Unkomprimiert | Unkomprimiert |
| Erstmals veröffentlicht | 1991 | 1988 |
| Herausgegeben von | Microsoft | Apple |
| Spezifikation | RIFF WAVE | — |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 32 | 32 |
| Audiokanäle | bis zu 65.535 | bis zu 8 |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | FLAC | FLAC |
WAV sieht bis zu 65535 Tonkanäle vor, AIFF bis zu 8. Eine Raumklangmischung wird heruntergerechnet, nicht mitgenommen.
Es geht nichts verloren. WAV und AIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
Dokumenteigenschaften können mitkommen — WAV und AIFF haben beide einen Platz dafür.
Nur ein Teil der Browser liest AIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
AIFF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist PCM. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
Audacity und Adobe Audition lesen sowohl WAV als auch AIFF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
WAV stammt von Microsoft und wurde 1991 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 32 Bit pro Kanal.
AIFF kommt von Apple und stammt aus 1988. Logic Pro, Audacity und Adobe Audition lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
Nein. AIFF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch.
Nur ein Teil der Browser liest AIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
Es geht nichts verloren. WAV und AIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
AIFF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist PCM. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.