HEIC in SVG umwandeln

HEIC kannst du hier kostenlos und ohne Konto in SVG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Neu aufgebaut SVG funktioniert anders als HEIC. Es ist also nicht der schleichende Qualitätsverlust eines verlustbehafteten Codecs: Was SVG ausdrücken kann, wird originalgetreu wiedergegeben — was dort keine Entsprechung hat, bleibt ganz weg.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Beim Nachzeichnen wird das Bild als flächige Formen neu gezeichnet — genau deshalb bleibt das Ergebnis in jeder Größe scharf. Dazu werden die Kanten zwischen ähnlich gefärbten Flächen gesucht und um jede eine Kontur gelegt. Am besten funktioniert das, wo es solche Flächen wirklich gibt: Logo, Symbol, flächige Illustration, gescannte Strichzeichnung. Ein Foto hat keine solchen Flächen, also erfindet das Nachzeichnen welche — das Ergebnis ist grob abgestuft und größer als das, womit du angefangen hast. Die nachgezeichnete Datei wird mit deiner verglichen, und die Seite sagt dir vor dem Herunterladen, welcher der beiden Fälle eingetreten ist.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Konturen statt Linien: der Fakt, der diese Umwandlung bestimmt

Das Nachzeichnen findet Grenzen zwischen Farbflächen und zieht dort einen geschlossenen Pfad entlang. Ein gezeichneter Strich hat zwei solche Grenzen, eine auf jeder Seite — heraus kommt also eine lange, schmale Schleife um den Strich herum, nicht der Strich selbst. Schwarz gefüllt sieht das auf dem Bildschirm völlig richtig aus.

Ein Problem wird es erst, sobald eine Maschine den Pfaden folgt. Ein Stiftplotter fährt eine Seite des Strichs entlang und die andere zurück; ein Lasercutter schneidet die Kontur als Fläche aus. Wer die Linie selbst braucht, nicht ihre Umrandung, braucht ein anderes Verfahren — sogenanntes Skelettieren oder Mittellinien-Tracing —, und das ist ein anderer Algorithmus als der hinter dieser Seite.

Vom fotografierten Tafelbild zum FabLab-Zuschnitt

Ein Tafelbild aus dem Unterricht, mit dem Handy fotografiert, weil das Foto schneller geht als das Abschreiben, ist der Klassiker für diese Umwandlung — genauso eine handgezeichnete Bauskizze, die anschließend an einem Lasercutter im örtlichen FabLab oder Makerspace nachgeschnitten werden soll.

Für die reine Ablage in einem Notizprogramm genügt der Umriss völlig. Sobald dieselbe SVG-Datei aber in eine Schneid- oder Fräsdatei überführt werden soll, entsteht aus jeder Linie ein doppelter Schnitt — einmal an jeder Seite der Kontur —, was der Grund ist, warum eine für diesen Zweck vorbereitete Zeichnung nie direkt aus einer Handyaufnahme kommen sollte.

Was das Nachzeichnen aus einem fotografierten Tafelbild macht

Der Algorithmus sucht nach flachen, gleichmäßigen Bereichen, und eine mit dem Handy fotografierte Tafel hat davon weniger, als man erwartet. Die Tafel ist am Fensterlicht heller als in der Ecke, die Kreide glänzt dort, wo das Deckenlicht auffällt, Reste vom letzten Wischen bleiben als blasse Schlieren stehen, und die Aufnahme ist meist schräg von einem Sitzplatz aus entstanden.

All das wird zu eigener Geometrie. Der Helligkeitsverlauf wird zu Bändern aus leicht unterschiedlichem Weiß, der Glanz zu einer eigenen kleinen Insel mitten in einem Strich, die Wischreste zu blassen Flecken über der eigentlichen Zeichnung. Das ist keine Schwäche des Algorithmus, sondern die genaue Wiedergabe dessen, was im Bild steckt — ein Grund, das Bild vor dem Nachzeichnen zu bereinigen statt danach.

Fotografieren wie beim Scannen

Gerade von vorne, mit dem Handy parallel zur Tafel oder zum Papier, nicht schräg von der Seite. Gleichmäßiges Licht, ohne den eigenen Schatten im Bild und ohne eine Deckenlampe, die auf der Tafel spiegelt. Nichts außer der Zeichnung im Bildausschnitt.

Danach den Kontrast erhöhen: In der Fotos-App den Kontrast und den Schwarzpunkt anheben und die Helligkeit leicht senken, drückt den Untergrund Richtung Weiß und die Kreide oder Tinte Richtung Schwarz — genau die Helligkeitsschwankungen, die sonst als eigene Formen im Nachzeichnen auftauchen würden, verschwinden dabei. Zwei Minuten hier bringen mehr als jede Einstellung auf dieser Seite.

Die Farbanzahl für eine Zeichnung statt für ein Bild wählen

Die Einstellung für die Farbanzahl ist die wichtigste, und für eine Strichzeichnung ist die niedrigste Stufe, 4, die richtige Antwort. Eine Zeichnung enthält eigentlich zwei Farben — Untergrund und Stift. Alles darüber beschreibt Beleuchtung und weiche Kanten statt tatsächlich Gezeichnetem, und jede zusätzliche Stufe bedeutet mehr Pfade, eine größere Datei und mehr kleine Flecken zum Nachbearbeiten.

Die Standardeinstellung von 8 ist für flache Illustrationen gedacht — ein Logo mit wenigen Volltonfarben, ein Icon. Sechzehn und zweiunddreißig sind für Bilder mit echter Schattierung gemacht und machen aus einer Skizze eine deutlich größere Datei, ohne die gezeichneten Linien genauer zu treffen.

Die Detailstufe und das Rauschen einer Handykamera

Die Detaileinstellung steuert zweierlei: wie locker eine gerade Linie oder Kurve an einen Verlauf von Kantenpixeln angepasst werden darf, und wie klein eine Form sein muss, bevor sie verworfen wird. Weich verwirft alles unter 16 Pixeln, ausgewogen unter 8, scharf unter 2.

Genau diese Schwelle ist bei einer Handyaufnahme entscheidend, denn eine Kamerakante ist nie ganz sauber — Sensorrauschen und Kantenglättung hinterlassen an jedem Strich einen Saum aus Zwischentönen, aus dem beim Nachzeichnen ein eigener kleiner Fleck werden kann. Weich ist bei einem fotografierten Tafelbild fast immer richtig, weil es diesen Saum entfernt und Ecken leicht abrundet. Scharf gehört zu einem sauberen Ausgangsbild wie einem Screenshot, bei einer Handyaufnahme zeichnet es getreulich das Bildrauschen mit.

Warum vor dem Nachzeichnen nicht geweichzeichnet wird

Eine Weichzeichnung vor dem Nachzeichnen würde diese kleinen Flecken unterdrücken, und praktisch jedes andere Nachzeichenwerkzeug bietet dafür einen Regler. Hier ist er fest auf null gesetzt, weil eine solche Weichzeichnung genau die scharfen Kanten glättet, die der eigentliche Grund für das Nachzeichnen sind — eine leicht verschwommene Version der eigenen Zeichnung ist ein schlechter Tausch für weniger Pfade.

Die Schwelle zum Verwerfen kleiner Formen erledigt denselben Zweck ohne diesen Nachteil: Sie entfernt Formen unterhalb einer Größe, statt alles darüber zu verschmieren. Bei einer fleckigen Aufnahme ist eine höhere Detailstufe Richtung „weich" oder ein gereinigtes Ausgangsbild die passende Antwort, kein fehlender Weichzeichnungsregler.

Die Berechnung läuft bei 1.600 Pixeln, die Tafelaufnahme ist größer

Unabhängig von der Eingabegröße wird das Bild vor dem Nachzeichnen so skaliert, dass die längere Seite höchstens 1.600 Pixel misst. Eine 12-Megapixel-Aufnahme mit 4.032 Pixeln in der Breite wird also um etwa den Faktor zweieinhalb verkleinert.

Das kostet nichts Wesentliches. Die Ausgabe ist auflösungsunabhängig — Pfade, die bei 1.600 Pixeln erzeugt wurden, sehen bei jeder Größe genauso aus wie solche bei 4.032 —, was sich ändert, ist lediglich, wie eng die Konturen dem ursprünglichen Pixelraster folgen. Der Gewinn ist eine Umwandlung, die Sekunden statt Zehntelsekunden dauert, bei einer Datei im Kilobyte- statt Megabyte-Bereich.

Die beiden Dateigrößen als Prüfsumme

Der zuverlässigste Hinweis, ob das Nachzeichnen gut gelaufen ist, ist kein Vorschaubild, sondern eine einfache Rechnung. Ist die SVG-Datei kleiner oder ungefähr so groß wie das HEIC, hatte das Bild echte flache Bereiche, und der Algorithmus hat sie gefunden. Ist sie ein Vielfaches größer, hat er gegen die Struktur des Bildes gearbeitet und Textur in tausende winziger Pfade verwandelt.

Beide Werte werden nach der Umwandlung angezeigt, die Prüfung kostet also keinen zusätzlichen Aufwand. Eine gemessene Größenordnung, an der man sich orientieren kann: Ein Screenshot mit viel Text ergab eine SVG-Datei mit dem Vierzigfachen der Größe der ursprünglichen PNG-Datei, weil jeder kantengeglättete Buchstabe zu einem eigenen kleinen Pfadhaufen wurde. Handschrift auf einer Tafel verhält sich sehr ähnlich.

Die Nachbearbeitung, ohne die kein Ergebnis fertig ist

Die entstandene SVG-Datei ist ein Ausgangspunkt, keine fertige Zeichnung. In Inkscape, Illustrator oder Figma geöffnet, fallen normalerweise drei Dinge an: ein mit nachgezeichnetes Hintergrundrechteck löschen, übrig gebliebene kleine Flecken auswählen und entfernen, und Pfade zusammenführen, wo ein einzelner Strich in mehrere Teile zerfallen ist.

Für einen Bauplan oder eine technische Skizze kommt ein vierter Punkt dazu: Das Nachzeichnen weiß nichts über Maßstab oder rechte Winkel — eine Wand, die vier Meter lang war, ist jetzt eine beliebige Zahl an Einheiten. Wenn Maße wichtig sind, ist das Ergebnis eine Vorlage zum Nachzeichnen mit tatsächlichen Maßen, keine bemaßbare Zeichnung.

Die Tafelaufnahme bleibt im eigenen Klassenraum

Alles läuft direkt auf dieser Seite: libheif decodiert das HEIC, eine Leinwand skaliert es, und das eigentliche Nachzeichnen übernimmt eine 46 Kilobyte kleine JavaScript-Bibliothek. Keine Anfrage überträgt das Bild, was sich im Netzwerktab prüfen lässt oder indem man das Gerät zuvor vom Netz trennt.

Das ist bei einem fotografierten Tafelbild kein abstrakter Vorteil: Vier Einstellungen an einer Zeichnung auszuprobieren, ohne dass sie dafür einmal einen fremden Server erreicht, ist der Unterschied zwischen einem Werkzeug, das man tatsächlich benutzt, und einem, das man nach der ersten Datenschutzfrage wieder verwirft.

HEIC in SVG umwandeln — so geht es

  1. Leg deine HEIC-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl SVG als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige SVG-Datei herunter.

HEIC und SVG im Vergleich: was sich ändert

HEIC im Vergleich zu SVG
HEICSVG
Vollständiger NameHigh Efficiency Image ContainerScalable Vector Graphics
Dateiendung.heic.svg
Medientypimage/heicimage/svg+xml
KompressionVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahltUnkomprimiert
Erstmals veröffentlicht20152001
Herausgegeben vonMPEGW3C
SpezifikationISO/IEC 23008-12SVG 1.1
LizenzlageVeröffentlicht, nicht standardisiertOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Bittiefe10
Kann Farbe beschreiben alsYCbCr, großer FarbraumRGB
Öffnet im BrowserManche BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenJPG, AVIF, WebPPNG, PDF

Was erhalten bleibt

Die Transparenz bleibt. HEIC und SVG speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Die Animation bleibt. HEIC und SVG fassen beide mehrere Einzelbilder, das Ergebnis bewegt sich also weiterhin.

Was das Zielformat zusätzlich kann

SVG ist ein Arbeitsformat, HEIC ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.

Das Ergebnis öffnen

SVG öffnet sich in jedem aktuellen Browser. HEIC unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: HEIC öffnest du in Apple Photos und Adobe Lightroom, SVG in Inkscape, Adobe Illustrator und Figma — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Dateigröße und Qualität

Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIC hat bereits Details verworfen, SVG speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: HEIC auf Telefone und die Fotografie, SVG auf das Web, Logos und Strichzeichnungen und die Bearbeitung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

HEIC stammt von MPEG und wurde 2015 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 10 Bit pro Kanal.

SVG kommt von W3C und stammt aus 2001, festgehalten in SVG 1.1. Inkscape, Adobe Illustrator und Figma lesen das Format.

HEIC zu SVG: häufige Fragen

Werden meine HEIC-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt libheif, der Referenzdecoder für Apples HEIC; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von HEIC in SVG kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. libheif wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von HEIC in SVG Qualität verloren?

HEIC und SVG beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Beim Nachzeichnen wird das Bild als flächige Formen neu gezeichnet — genau deshalb bleibt das Ergebnis in jeder Größe scharf. Dazu werden die Kanten zwischen ähnlich gefärbten Flächen gesucht und um jede eine Kontur gelegt. Am besten funktioniert das, wo es solche Flächen wirklich gibt: Logo, Symbol, flächige Illustration, gescannte Strichzeichnung. Ein Foto hat keine solchen Flächen, also erfindet das Nachzeichnen welche — das Ergebnis ist grob abgestuft und größer als das, womit du angefangen hast. Die nachgezeichnete Datei wird mit deiner verglichen, und die Seite sagt dir vor dem Herunterladen, welcher der beiden Fälle eingetreten ist.

Wird die Qualität durch die Umwandlung nach SVG besser?

Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIC hat bereits Details verworfen, SVG speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.

Bleibt die Transparenz bei HEIC zu SVG erhalten?

Die Transparenz bleibt. HEIC und SVG speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Bleibt die Animation bei HEIC zu SVG erhalten?

Die Animation bleibt. HEIC und SVG fassen beide mehrere Einzelbilder, das Ergebnis bewegt sich also weiterhin.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über HEIC und SVG behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.