HEIC in PNG umwandeln

HEIC kannst du hier kostenlos und ohne Konto in PNG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustfrei Es geht nichts verloren. PNG enthält genau das, was auch HEIC enthielt.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Wann PNG die richtige Antwort ist und wann JPG

Bei einem gewöhnlichen Foto ist JPG die bessere Wahl: gleiches Aussehen, ein Bruchteil der Dateigröße. PNG lohnt, wenn das Bild noch bearbeitet wird — retuschiert, freigestellt, beschriftet — und dabei keine weitere Runde Kompression abbekommen soll.

Und es lohnt bei allem, was Kanten hat: einem abfotografierten Beleg mit Text, einem Bildschirmfoto vom iPhone, einer Aufnahme, die einen Screenshot enthält. Dort legt JPG um jeden Buchstaben ein feines Wabern, PNG nicht.

Verlustfrei heißt nicht ohne Verlust

PNG wirft nichts weg — aber HEIC hat schon etwas weggeworfen, bevor die Datei entstanden ist. Was ein HEIC an feinen Unterschieden nicht mehr enthält, kann kein Format der Welt zurückholen.

PNG bewahrt also getreu das, was da ist, einschließlich der Kompressionsspuren des HEIC. Was es leistet, ist etwas anderes und ebenso nützlich: Ab hier passiert nichts mehr, egal wie oft die Datei noch geöffnet und gespeichert wird.

Die Datei wird um ein Vielfaches größer

Ein HEIC von zwei Megabyte kann als PNG dreißig ergeben. Das ist normal: HEIC ist eines der wirksamsten Fotoformate überhaupt, PNG komprimiert verlustfrei und wurde nie für Fotografie gebaut.

Wenn das Bild in ein Formular oder an eine Mail soll, ist PNG deshalb selten richtig. Nimm dort JPG — und PNG nur, wenn ein guter Grund dafür spricht und die Größe keine Rolle spielt.

Warum das iPhone überhaupt HEIC speichert

Weil es bei gleicher Bildqualität ungefähr halb so viel Platz braucht wie JPG. Auf einem Gerät mit zwanzigtausend Fotos ist das der Unterschied zwischen voll und nicht voll, und für Apple ist es deshalb die Voreinstellung.

Der Preis ist, dass viele Programme außerhalb der Apple-Welt es nicht öffnen. Wer regelmäßig Bilder weitergibt, kann in den Einstellungen unter Kamera auf maximale Kompatibilität umstellen — dann kommen JPGs aus der Kamera und der Zwischenschritt entfällt.

Live Photos und Serienaufnahmen

Ein Live Photo ist ein Standbild mit einem kurzen Film daran. Umgewandelt wird das Standbild, weil ein PNG keine Bewegung kennt — der Film bleibt in der ursprünglichen Datei zurück.

Enthält eine Datei mehrere Bilder, etwa aus einer Serienaufnahme, wird das erste genommen. Wenn ein bestimmtes gebraucht wird, wähle es auf dem Telefon aus und sichere es einzeln; hier gibt es dafür keine Auswahl.

Durchsichtigkeit ist nicht zu erwarten

PNG kann durchsichtige Bereiche, eine Fotografie hat keine. Das Ergebnis ist deshalb überall undurchsichtig, auch wenn im Bild etwas wie ein freigestelltes Motiv aussieht.

Wenn ein Hintergrund verschwinden soll, ist das Freistellen und damit Bildbearbeitung — das Format ermöglicht es, die Aufnahme liefert es nicht. Der Weg über PNG ist dafür aber der richtige, weil das Ergebnis Durchsichtigkeit tragen kann.

Was mit den Aufnahmedaten geschieht

Ein HEIC aus einem iPhone trägt Zeitpunkt, Gerät, Belichtung und in aller Regel die Koordinaten. Im PNG steht davon nichts: Die Umwandlung liest die Aufnahme in einen Speicher aus reinen Bildpunkten und schreibt daraus ein neues PNG, und an diesem Speicher hängt keines dieser Felder.

Dass ein PNG solche Angaben grundsätzlich aufnehmen könnte, ändert daran nichts — geschrieben werden sie hier nicht. Wer Zeitpunkt und Ort behalten will, behält das HEIC; es ist nach der Umwandlung die einzige Datei, in der sie noch stehen.

Die Farben können anders aussehen

Neuere iPhones nehmen mit erweitertem Farbraum auf. Das eingebettete Farbprofil der Aufnahme wird in das PNG nicht geschrieben — es hängt am selben Anhang wie die Aufnahmedaten und geht denselben Weg —, sodass dem anzeigenden Programm die Angabe fehlt, wie die Zahlenwerte gemeint waren.

Bei kräftigen Rot- und Grüntönen kann das Ergebnis deshalb blasser wirken als auf dem Telefon. Wenn Farbtreue zählt, vergleiche das PNG dort, wo es später gebraucht wird, mit dem HEIC — und behalte das HEIC, solange dieser Vergleich noch aussteht.

Die Fotos bleiben auf deinem Gerät

Umgewandelt wird im Browser. Deine Aufnahmen werden nicht hochgeladen, nicht zwischengespeichert und von uns nie gesehen — es gibt keinen Server, auf dem sie ankämen.

Bei Fotos aus einem Telefon ist das selten nebensächlich. Dort liegen Kinder, Wohnungen, Belege und Adressen, und für eine Umwandlung in ein anderes Format muss davon niemand etwas gesehen haben.

HEIC in PNG umwandeln — so geht es

  1. Leg deine HEIC-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl PNG als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige PNG-Datei herunter.

HEIC und PNG im Vergleich: was sich ändert

HEIC im Vergleich zu PNG
HEICPNG
Vollständiger NameHigh Efficiency Image ContainerPortable Network Graphics
Dateiendung.heic.png
Medientypimage/heicimage/png
KompressionVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahltVerlustfrei — es wird nichts verworfen
Erstmals veröffentlicht20151996
Herausgegeben vonMPEGPNG Development Group
SpezifikationISO/IEC 23008-12ISO/IEC 15948
LizenzlageVeröffentlicht, nicht standardisiertOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Bittiefe1016
Kann Farbe beschreiben alsYCbCr, großer FarbraumRGB, Graustufen, indizierte Palette
Größtes Bild2.147.483.647 px je Seite
Öffnet im BrowserManche BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenJPG, AVIF, WebPWebP, SVG, JXL

Was verloren geht

PNG speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten HEIC-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.

PNG fasst eine Seite. Eine mehrseitige HEIC-Datei wird Seite für Seite umgewandelt, nicht in eine einzige Datei.

PNG hat keinen Platz für die GPS-Koordinaten. Diese Angabe kommt über die HEIC-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.

Was erhalten bleibt

Die Transparenz bleibt. HEIC und PNG speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Das Ergebnis öffnen

PNG öffnet sich in jedem aktuellen Browser. HEIC unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: HEIC öffnest du in Apple Photos und Adobe Lightroom, PNG in Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Dateigröße und Qualität

Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIC hat bereits Details verworfen, PNG speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: HEIC auf Telefone und die Fotografie, PNG auf Bildschirmfotos, Logos und Strichzeichnungen und das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

HEIC stammt von MPEG und wurde 2015 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 10 Bit pro Kanal.

PNG kommt von PNG Development Group und stammt aus 1996, festgehalten in ISO/IEC 15948. Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET lesen das Format.

PNG wurde 1996 veröffentlicht, HEIC 2015. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.

HEIC zu PNG: häufige Fragen

Werden meine HEIC-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt libheif, der Referenzdecoder für Apples HEIC; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von HEIC in PNG kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. libheif wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von HEIC in PNG Qualität verloren?

Nein. PNG speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch.

Bleibt eine animierte HEIC-Datei als PNG animiert?

PNG speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten HEIC-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.

Kann eine mehrseitige HEIC-Datei zu einer einzigen PNG-Datei werden?

PNG fasst eine Seite. Eine mehrseitige HEIC-Datei wird Seite für Seite umgewandelt, nicht in eine einzige Datei.

Wird die Qualität durch die Umwandlung nach PNG besser?

Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. HEIC hat bereits Details verworfen, PNG speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über HEIC und PNG behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.