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M4V kannst du hier kostenlos und ohne Konto in WAV umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
M4V in WAV
Zum bloßen Anhören konvertiert niemand nach WAV. Die Datei ist ein Vielfaches der Größe der M4V-Tonspur und klingt nicht anders — sie entsteht, weil ein Programm dahinter unkomprimierte PCM-Daten verlangt: ein DAW, Audacity für einen Reparatur- oder Nivellierungsschnitt, ein Transkriptionsdienst, oder ein Podcast-Schnitt aus einer mitgeschnittenen Vorlesung oder Tagung.
Eine sehr deutsche Ausgangslage dafür ist die digitalisierte Vorlesungsaufzeichnung: Viele Hochschulen exportieren Vorträge als M4V, und wer daraus einen Podcast oder eine Abschrift bauen will, braucht genau diesen Schritt zuerst. Der ehrliche Nutzen ist nicht besserer Klang, sondern dass zwischen hier und dem fertigen Schnitt kein weiterer verlustbehafteter Kodierschritt mehr dazwischenliegt.
In diesem Ablauf resampelt nichts. Die AAC-Tonspur wird dekodiert und mit genau der Rate wieder geschrieben, mit der sie im M4V steckte — die WAV übernimmt die Rate des M4V unverändert, statt sie auf einen festen Wert zu normieren.
Bei Aufnahmen aus dem Apple-Umfeld lohnt sich ein Blick darauf, denn die Quellen streuen: iTunes-Material und vieles, was aus Musikproduktion stammt, liegt oft bei 44,1 kHz, während Kameraaufnahmen, Bildschirmmitschnitte und Final-Cut-Exporte fast immer 48 kHz nutzen. Eine 44,1-kHz-WAV in ein 48-kHz-Projekt gelegt läuft entweder zu schnell und zu hoch, oder das Programm resampelt sie still im Hintergrund. Ein Blick auf die Rate im Importdialog vor dem Schnitt erspart die Fehlersuche danach.
Die WAV ist 16-Bit-PCM in einem RIFF-WAVE-Container — dem Format, das Microsoft 1991 veröffentlicht hat und das jedes Audioprogramm ohne Diskussion liest. Sechzehn Bit ist die Tiefe, die zur Quelle passt: Das AAC war bereits verlustbehaftet und wurde zu Gleitkommazahlen dekodiert, mehr Bittiefe würde nur die Rundung des Dekoders genauer speichern, nicht mehr Information aus der eigentlichen Aufnahme.
Ein Projekt, das 24 Bit verlangt, tut das meist wegen einer echten Aufnahme mit Reserve gegen Übersteuerung, nicht wegen einer bereits fertigen Datei. Eine 16-Bit-Datei in eine 24-Bit-Sitzung zu laden ist unproblematisch und kostet nichts — das Programm hebt sie beim Einlesen an. Vorher hier künstlich auf 24 Bit hochzurechnen würde nur Speicherplatz kosten, ohne Information hinzuzugewinnen.
Ein M4V ist ein Auslieferungsformat. Es stammt aus Final Cut, Compressor, iMovie oder dem Export eines Kursanbieters, und das heißt: Irgendwo weiter oben in der Kette lag eine Timeline mit dem unkomprimierten Originalton.
Diese Quelle zu finden, ist immer besser als das, was diese Seite leisten kann. Der Ton im M4V hat bereits eine verlustbehaftete Kodierung hinter sich, und keine PCM-Umwandlung danach holt das zurück. Diese Umwandlung ist für den Fall gedacht, dass das M4V wirklich die einzige verbliebene Kopie ist — eine zugesandte Datei, ein Download, ein Archiv eines Projekts, das nicht mehr geöffnet werden kann.
Eine so geschriebene WAV enthält genau eine Tonspur. Welche Spur im M4V zuerst gelistet ist, kommt heraus, jede weitere fällt ohne Hinweis weg. Bei einer Handyaufnahme spielt das keine Rolle; bei mehrsprachig ausgelieferten Filmen, zweisprachigen Kursen oder Tagungsaufzeichnungen mit Übersetzung ist es ein echtes Risiko.
VLC zeigt in wenigen Sekunden, was in der Datei steckt — das Menü Audio listet die Spuren mit Namen und Sprache. Das lohnt sich vor einer stundenlangen Umwandlung, denn die falsche Spur erst nach dem Schnitt zu entdecken, ist teuer, vorher ist es nur ein Blick.
QuickTime Player kann Ton aus einem Video selbst exportieren, und dabei entsteht eine M4A: dasselbe AAC, in einem kleineren Behälter, weiter komprimiert. Für einen Vortrag auf dem Handy ist das der bessere Weg, und dafür braucht es keinen Browser.
Für ein DAW ist es der falsche Weg. Ein Programm, dem eine M4A vorgesetzt wird, dekodiert sie beim Import, und die Samples sind dieselben wie bei dieser Umwandlung — jeder Export danach addiert aber einen weiteren Kompressionsschritt, den dieser Weg gerade vermeiden soll. Die WAV zu wählen heißt, selbst zu bestimmen, wo dekodiert wird — was nur zählt, wenn mit der Datei noch etwas passiert.
Unkomprimierter Ton kostet eine feste Zahl an Byte pro Sekunde, unabhängig vom Inhalt — eine lange Aufnahme wird also groß, ohne Überraschung. Die Tonspur des M4V war nur ein Bruchteil seiner Größe; die WAV ist es nicht.
Was tatsächlich bremst, ist die Obergrenze auf der anderen Seite: Die kostenlose Nutzung akzeptiert Eingabedateien bis 100 MB, und lange M4V-Aufzeichnungen liegen regelmäßig weit darüber. Den benötigten Abschnitt vorab in QuickTime Player zuzuschneiden — ein Tastenkürzel, keine nennenswerte Neukodierung — ist schneller, als irgendeinen Weg zu suchen, der Gigabyte an Daten bewegt, und es ist meist ohnehin der Ausschnitt, um den es ging.
Der übliche Ablauf bei diesem Paar ist ein Hin und Zurück: Ton herausziehen, in einem Editor nivellieren oder reinigen, dann wieder unter das Video legen. Nichts an dieser Umwandlung ändert die Reihenfolge oder die Länge, also passt die WAV am Anfang exakt zum M4V, aus dem sie stammt.
Die Synchronität prüft man besser am Ende der Datei als am Anfang, denn dort zeigt sich eine angesammelte Abweichung, und genau dort verrät sich eine falsche Abtastrate zuerst. Läuft die letzte Minute aus dem Takt, während der Anfang stimmt, liegt es an der Rate, nicht am Schnitt.
Käufe aus dem iTunes Store sind mit FairPlay verschlüsselt und lassen sich in einem Browser nicht entschlüsseln, sodass die Umwandlung mit einer Meldung stoppt, dass nichts konvertierbar war. Exporte aus Apples eigenen Schnittwerkzeugen, Kameraaufnahmen und Kurs-Downloads sind normalerweise ungeschützt und laufen ohne Probleme durch.
Das ist der Grund, warum bei genau dieser Fehlermeldung kein zweiter Versuch mit derselben Datei hilft — der Schutz sitzt in der Datei selbst, nicht in irgendeiner Einstellung dieser Seite.
PCM ist kein Codec, sondern die Samples so, wie sie sind — es gibt keine Bitrate, die man wählen könnte. Was sich verändern ließe, wären Abtastrate und Bittiefe, und beides zu ändern wäre bereits Resampling und keine reine Umwandlung mehr, was in das Werkzeug gehört, das den neuen Wert tatsächlich braucht.
Diese Seite entscheidet deshalb bewusst nichts über den Klang, sondern nur über das Behältnis: unkomprimiert statt komprimiert, mit genau der Rate und Tiefe, die die Quelle und die vernünftige Praxis dafür vorgeben.
Neben der Weiterverarbeitung in einem DAW gibt es einen zweiten, ähnlich häufigen Anlass: Eine Fakultät oder ein Kulturinstitut will die Tonspur eines aufgezeichneten Vortrags getrennt vom Video im Langzeitarchiv ablegen, weil ein unkomprimiertes Format sich besser für die Aufbewahrung eignet als ein bereits verlustbehaftet kodiertes. Hier zählt nicht die Weiterbearbeitung, sondern dass die WAV das ist, was von der Aufnahme technisch noch übrig ist, ohne einen weiteren Kompressionsschritt draufzusetzen.
Für diesen Zweck ist wichtig zu verstehen, was die Umwandlung tatsächlich leistet und was nicht: Sie stellt keine verlorene Information wieder her, sie verpackt lediglich das, was im AAC bereits vorhanden war, in ein Format ohne weitere Kompression. Wer eine Archivkopie wirklich verlustfrei will, sollte nach der ursprünglichen, unkomprimierten Aufnahme suchen, statt eine bereits komprimierte Fassung nachträglich aufzuwerten.
Dekodieren und Schreiben laufen beide im Browsertab auf dem eigenen Prozessor, es geht also nichts, was das Video enthält, irgendwohin, und es gibt kein Konto. Bei diesem Paar ist das nicht nur eine Frage des Prinzips: Eine WAV aus einer langen Aufnahme ist groß, und ein Video hochzuladen, um eine noch größere Datei zurückzubekommen, ist der langsamste denkbare Weg.
Es beantwortet auch eine Frage, die bei diesem Paar häufiger auftaucht als bei den meisten: In Schnittprogrammen landen Interviews, Zeugenaussagen, Kundenaufnahmen und unveröffentlichtes Material, und solche Dateien einem unbekannten Konverter zu übergeben, geht lange gut — bis es einmal nicht mehr gutgeht.
| M4V | WAV | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | iTunes-Video | Waveform Audio |
| Dateiendung | .m4v | .wav, .wave |
| Medientyp | video/x-m4v | audio/wav |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Unkomprimiert |
| Erstmals veröffentlicht | 2005 | 1991 |
| Herausgegeben von | Apple | Microsoft |
| Spezifikation | — | RIFF WAVE |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | — | 32 |
| Audiokanäle | — | bis zu 65.535 |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, MOV | FLAC, AIFF |
WAV ist ein Arbeitsformat, M4V ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
WAV öffnet sich in jedem aktuellen Browser. M4V unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
WAV ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist PCM. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: M4V öffnest du in QuickTime Player, VLC und iTunes, WAV in Audacity, Adobe Audition und Reaper — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: M4V auf die Weitergabe fertiger Dateien und Telefone, WAV auf die Bearbeitung und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
WAV kommt von Microsoft und stammt aus 1991, festgehalten in RIFF WAVE. Audacity, Adobe Audition und Reaper lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
Nein. WAV speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Nur die erste Tonspur bleibt erhalten. Ein Film mit zweiter Sprachfassung oder Audiokommentar verliert sie.
WAV ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist PCM. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
WAV ist ein Arbeitsformat, M4V ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.