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M4V kannst du hier kostenlos und ohne Konto in M4A umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
M4V in M4A
Viele Hochschulen und Volkshochschulen stellen aufgezeichnete Vorlesungen und Kursabende als M4V zum Download bereit — praktisch für alle, die sich das Ganze noch einmal am Bildschirm ansehen wollen, unpraktisch für alle, die die Aufzeichnung auf dem Arbeitsweg oder beim Spazierengehen einfach nur hören möchten. Eine Video-App pausiert beim Sperren des Bildschirms und lässt sich nicht in eine Playlist neben anderen Titeln einreihen.
Diese Umwandlung entfernt das Bild und behält den Ton in genau dem Container, den Apples Musik-, Bücher- und Podcast-App erwarten. Aus einer Video-Datei, die stoppt, sobald der Bildschirm dunkel wird, wird eine Audiospur, die sich wie jeder andere Titel behandeln lässt.
Ein M4V ist eine MPEG-4-Datei mit Apples eigener Endung. Ein M4A ist dieselbe Art von Datei mit einer anderen Endung, seit iTunes 4 im Jahr 2003 dafür da, dass ein Doppelklick einen Musikplayer statt eines Videoplayers öffnet. Beide tragen AAC. Strukturell ist der Unterschied zwischen der vorhandenen und der gewünschten Datei also einzig die fehlende Bildspur.
Das ist ungewöhnlich. Die meisten Audio-Extraktionen wechseln zwischen völlig verschiedenen Formatfamilien und etwas muss übersetzt werden. Hier nicht — und genau deshalb lohnt sich ein Blick darauf, was trotzdem passiert.
Im Prinzip ließen sich die bereits komprimierten AAC-Datenpakete direkt aus dem M4V herausnehmen und unverändert in das M4A schreiben — ohne Decoder, ohne Encoder, ohne Qualitätsverlust. Die zugrundeliegende Bibliothek unterstützt genau das.
Diese Umwandlung nutzt diesen Weg nicht: Jedes verlustbehaftete Ziel bietet eine Qualitätsstufe an, und die Anforderung einer bestimmten Bitrate schließt die direkte Übernahme aus. Der Ton wird also einmal zu Samples dekodiert und erneut komprimiert. Bei einer gesprochenen Vorlesung hört das niemand; bei einer eingespielten Livemusik-Aufnahme ist es messbar.
Diese Seite bietet einen zweiten Weg zum selben Ziel, und für Musikaufnahmen ist er der bessere: Das Werkzeug „Ton extrahieren" entfernt die Bildspur und schreibt ein M4A, ohne eine Bitrate anzufordern — genau die Bedingung, unter der die ursprünglichen AAC-Datenpakete unverändert übernommen werden.
Die Faustregel ist kurz: Steckt Musik im Ton — ein Konzertmitschnitt, eine musikalische Einlage —, lohnt sich der andere Weg, weil die ursprüngliche Kodierung erhalten bleibt. Ist es gesprochenes Wort und soll die Datei kleiner werden als das Original, ist diese Umwandlung die richtige, weil die zweite Kodierung dann tatsächlich etwas bringt.
Die Dateiendung entscheidet, welche Anwendung die Datei beansprucht, und diese Entscheidung hat Folgen über das Programmsymbol hinaus. Ein Titel in der Musikbibliothek bekommt einen Platz in einer Playlist, läuft mit gesperrtem Bildschirm weiter, spielt über CarPlay und lässt sich auf die Uhr synchronisieren. Ein Video kann keines davon, egal wie wenig Bild darin tatsächlich enthalten ist.
Das ist der eigentliche Grund für diese Umwandlung auf Apple-Geräten: Eine als M4V belassene Vorlesung lebt in einer Video-App, hält beim Sperren an und lässt sich nicht in eine Warteschlange einreihen. Als M4A verhält sie sich wie jeder andere Titel auf dem Gerät — genau das, was jemand auf dem Weg zur Arbeit tatsächlich braucht.
Der Container kann neben AAC auch Apple Lossless aufnehmen, und an der Endung allein lässt sich das nicht unterscheiden. Diese Umwandlung schreibt aber ausschließlich AAC, weil es keinen ALAC-Encoder gibt, den eine Webseite ansprechen könnte — und eine verlustfreie Kopie eines ohnehin schon verlustbehaftet komprimierten M4V-Tons wäre ohnehin kein sinnvolles Ziel.
Wird tatsächlich eine verlustfreie Ablage gebraucht, ist FLAC die ehrliche Antwort — nicht für dieses Paar, sondern für den entsprechenden eigenen Weg, der genau das leistet und genau das erklärt, was dabei zu erwarten ist.
Lange gesprochene Inhalte sind der stärkste Anwendungsfall für diese Umwandlung. Ein Kursabschnitt, ein Vortrag, eine mehrteilige Vorlesungsreihe — all das ist als Audio praktischer, und Apples Bücher-App merkt sich bei langen Titeln zuverlässig die Wiedergabeposition, sobald die Datei die Endung .m4b trägt. Ein fertiges .m4a einfach in .m4b umzubenennen genügt dafür; am Inhalt der Datei ändert sich nichts.
Was dabei nicht mitkommt, sind Kapitelmarken. Auch wenn eine Aufzeichnung ursprünglich in Abschnitte gegliedert war, kommen diese Marken nicht in die Audiodatei mit herüber, und eine vorher navigierbare Vorlesungsreihe wird zu einem einzigen durchgehenden Titel. Wer die Gliederung braucht, wandelt jeden Abschnitt einzeln um und erhält so tatsächlich einzeln anspringbare Titel.
Fast alles. Bei einer aufgezeichneten Vorlesung in gewöhnlicher Auflösung macht die Bildspur den weit überwiegenden Teil der Dateigröße aus, und der Größensprung kommt fast ausschließlich vom Entfernen des Bildes, nicht von etwas, das mit dem Ton passiert. Eine Stunde Video im Gigabyte-Bereich wird zu einer Stunde Ton im niedrigen zweistelligen Megabyte-Bereich.
Die Qualitätsstufe verschiebt diese Zahl danach nur noch um etwa den Faktor zwei in jede Richtung. Für gesprochenes Wort genügt die ausgewogene Stufe vollkommen; die hohe Stufe lohnt sich nur, wenn tatsächlich Musik im Ton steckt. Wer sich bei keiner der beiden Antworten sicher ist, sollte stattdessen zum Werkzeug „Ton extrahieren" greifen und die ursprüngliche Bitrate des M4V behalten.
FairPlay-Verschlüsselung betrifft die gesamte Datei, nicht nur das Bild. Ein im iTunes Store oder in der Apple-TV-App gekaufter oder geliehener Film lässt sich in einem Browser nicht entschlüsseln, weshalb die Umwandlung sofort meldet, dass nichts in der Datei umgewandelt werden konnte. Eine im Rahmen eines Kurses selbst aufgezeichnete oder von einer Lernplattform heruntergeladene Vorlesung ist davon nicht betroffen und läuft wie jede andere Datei durch.
Die Herkunft ist der verlässliche Test: Käuflich erworben bedeutet verschlüsselt und gesperrt, exportiert oder von einer Lernplattform heruntergeladen bedeutet, dass die Umwandlung ganz normal funktioniert.
Bei einer mehrteiligen Reihe lohnt es sich, die Dateinamen schon vor der Umwandlung sauber durchzunummerieren — 01, 02, 03 statt der Originaltitel der Aufzeichnungsplattform, die selten in der richtigen Reihenfolge sortieren. In der Musik- oder Bücher-App sortiert praktisch jede Ansicht zuerst nach Dateiname, bevor überhaupt ein eingebettetes Feld eine Rolle spielt.
Das kostet vor der Umwandlung eine Minute Umbenennen und erspart danach das Suchen nach Teil sieben zwischen zwölf ähnlich benannten Dateien in der Bibliothek — gerade bei einem Kurs, der über mehrere Wochen läuft und bei dem die Reihenfolge tatsächlich etwas bedeutet.
Dekodieren und Kodieren geschehen vollständig im Browser-Tab, mit der AAC-Unterstützung, die das Gerät ohnehin schon zum Abspielen der Datei mitbringt. Nichts, das die Bildspur enthält, wird irgendwohin gesendet, und es gibt kein Konto. Die kostenlose Stufe nimmt Dateien bis 100 MB an, für eine Vorlesung oder eine Kurseinheit meist ausreichend.
Das ist gerade dann praktisch, wenn die Aufzeichnung auf dem Tablet liegt, mit dem sie auch angesehen wurde, und der übliche Umweg über einen Rechner mit zweifachem Dateitransfer entfällt. Diese Seite funktioniert genauso in Safari auf dem iPad, sodass die Datei direkt von der Dateien-App in die Musik-App wandert, ohne das Gerät zwischendurch zu verlassen.
| M4V | M4A | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | iTunes-Video | MPEG-4 Audio |
| Dateiendung | .m4v | .m4a |
| Medientyp | video/x-m4v | audio/mp4 |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 2005 | 2004 |
| Herausgegeben von | Apple | Apple |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Audiokanäle | — | bis zu 48 |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, MOV | MP3, FLAC |
M4A öffnet sich in jedem aktuellen Browser. M4V unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
M4A ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist AAC und ALAC. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
VLC und iTunes lesen sowohl M4V als auch M4A — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
M4A kommt von Apple und stammt aus 2004. iTunes, VLC und FFmpeg lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
M4A komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Alle Tonspuren, die der Browser dekodieren kann, kommen mit: Ein Film mit zweiter Sprachfassung oder Audiokommentar behält beide. Eine Spur in AC-3, E-AC-3, DTS oder TrueHD entfällt ohne Hinweis.
M4A ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist AAC und ALAC. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.