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MIDI
Kein Ton, sondern Anweisungen — welche Note, wie hart, wie lang. Muss erst zu Klang gerendert werden.
MIDI ist ein Binärformat, das nur einem Programm etwas sagt, das es kennt. Eingesetzt wird es für die Bearbeitung.
Die Endung lautet .mid, der volle Name MIDI Sequence. Beides sagt weniger aus als das, was die Datei halten kann — und davon handelt der Rest dieser Seite.
MIDI Manufacturers Association hat es 1983 veröffentlicht. Die Spezifikation ist Standard MIDI File.
Einem Format, das so lange lesbar geblieben ist, kann man etwas anvertrauen, das man in zehn Jahren wiederhaben will.
Jeder darf sie umsetzen, ohne zu fragen und ohne zu zahlen. Deshalb taucht das Format in so vielen Programmen auf, und deshalb gehen Dateien von vor zwanzig Jahren heute noch auf.
MIDI kann mehrere Tonspuren halten.
Wichtig wird das vor allem beim Umwandeln: Was das Ziel nicht halten kann, fällt weg, meist ohne Warnung.
MuseScore, Logic Pro und Ableton Live lesen es, und die meisten Programme derselben Art ebenfalls.
Wenn eine Datei nicht aufgeht, liegt es selten am Format — häufiger daran, dass das Programm älter ist als das Format. Die Umwandlung in etwas Älteres ist der verlässliche Weg daran vorbei, und dafür gibt es den Rest dieser Website.
Kein Browser liest es.
Das ist der häufigste Grund, es umzuwandeln: nicht dass das Format schlecht wäre, sondern dass die Stelle, an der die Datei erscheinen soll, es nicht lesen kann.
MIDI ist zum Öffnen und Ändern gedacht. Behalte die Datei in diesem Format, solange die Arbeit läuft, und exportiere daraus, wann immer eine fertige Fassung gebraucht wird.
| Endung | .mid, .midi |
|---|---|
| Medientyp | audio/midi |
| Herausgegeben von | MIDI Manufacturers Association |
| Erstmals veröffentlicht | 1983 |
| Spezifikation | Standard MIDI File |