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MP4 kannst du hier kostenlos und ohne Konto in GIF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
MP4 in GIF
Fast immer geht es darum, dass etwas sich von selbst bewegt und sofort da ist: eine kurze Vorführung in einer Anleitung, ein Fehler, den man einem Entwickler zeigen will, eine Reaktion in einem Chat. Ein Video braucht dafür einen Player, einen Klick und manchmal ein Zutun; ein GIF läuft einfach los.
Genau deshalb hat sich das Format gehalten, obwohl es aus den achtziger Jahren stammt und technisch von allem überholt wurde, was danach kam. Es wird überall gelesen und überall automatisch abgespielt — das ist der ganze Grund.
Das überrascht die meisten, hat aber eine einfache Ursache: Ein GIF komprimiert jedes Bild im Grunde für sich, während ein modernes Video nur die Unterschiede zwischen aufeinanderfolgenden Bildern speichert. Bei einer ruhigen Szene ist dieser Unterschied fast nichts — und genau daraus zieht ein Video seinen Vorsprung.
Zehn Sekunden Video von zwei Megabyte können deshalb als GIF zehn Megabyte ergeben. Das ist kein Fehler, sondern das Format. Wer damit rechnet, plant von vornherein kurz und klein statt sich hinterher zu wundern.
Ein GIF kann pro Bild höchstens 256 Farben zeigen. Für einen Bildschirmmitschnitt mit Menüs, Text und Flächen reicht das mühelos. Für eine Filmaufnahme mit Himmel, Haut oder einem sanften Verlauf reicht es nicht — dort entstehen Streifen und ein sichtbares Körnen.
Dagegen hilft nichts außer der Wahl eines anderen Formats. Wenn der Inhalt fotografisch ist und das Ergebnis fleckig aussieht, ist das kein schlechter Durchgang, sondern die Grenze des Formats.
An der Dateigröße lässt sich fast nur über diese beiden drehen. Zehn Bilder je Sekunde wirken bei einem Bildschirmmitschnitt flüssig genug und ergeben halb so viele Bilder wie zwanzig — also grob die halbe Datei.
Und die Länge zählt linear: Sechs Sekunden sind halb so groß wie zwölf. Ein GIF, das etwas zeigen soll, ist ohnehin selten länger als ein paar Sekunden gut. Wer vorher schneidet, muss hinterher weniger einsparen.
GIF kennt keine Tonspur. Es gibt keine Einstellung, die daran etwas ändert, und keine, die man übersehen hätte — das Format sieht schlicht nichts dafür vor.
Wenn im Video etwas Wichtiges gesagt wird, ist ein GIF also die falsche Wahl, ganz gleich wie gut es sonst passt. Dann gehört das Video hin, oder es gehört ein Text daneben, der wiedergibt, was zu hören war.
Die Breite geht quadratisch in die Dateigröße ein: Halbe Breite bedeutet ungefähr ein Viertel der Größe. Das ist der wirksamste einzelne Handgriff, und meist merkt man ihn dem Ergebnis nicht an.
Für ein GIF in einer Anleitung oder in einem Fehlerbericht reichen sechs- bis achthundert Bildpunkte Breite fast immer. Ein Mitschnitt in voller Bildschirmbreite ist nicht nur groß, er ist im Text auch unlesbar klein skaliert.
Erzeugtes Video kommt kurz, stumm und klein zurück, was ungewöhnlich gut zu GIF passt. Ein Clip von drei oder fünf Sekunden, der in ein Chatfenster, einen Issue-Verlauf oder eine Dokumentationsseite soll, ist die eine Situation, in der sich das Format seinen Platz noch verdient.
Die Warnung weiter oben ist damit aber nicht aufgehoben. Ein erzeugter Clip in voller Auflösung ergibt weiterhin ein riesiges GIF, also setz die Breite vorher auf etwa 480 und die Bildrate auf 12. Wo das Ziel überhaupt Video annimmt, bleibt die MP4-Datei selbst die bessere Wahl.
Ein animiertes WebP kann alles, was ein GIF kann, zeigt dabei alle Farben und ist bei gleicher Länge um ein Vielfaches kleiner. In jedem Browser läuft es; nur außerhalb davon nicht überall.
Und wenn der Zielort Videos ohnehin automatisch abspielt — die meisten Netzwerke tun das —, ist das Video selbst die bessere Antwort. GIF ist die richtige Wahl, wenn du nicht weißt, wo es landet, und nur eines sicher sein soll: dass es läuft.
Länger als bei den meisten anderen Umwandlungen, weil jedes einzelne Bild aus dem Video geholt, auf eine gemeinsame Farbtafel gebracht und neu gepackt werden muss. Bei ein paar Sekunden sind es Sekunden, bei einer halben Minute kann es spürbar werden.
Der Rechenaufwand liegt dabei bei dir. Das ist der Preis dafür, dass nichts hochgeladen wird — und bei einem Bildschirmmitschnitt, auf dem womöglich dein Postfach oder ein Kundenname zu sehen ist, ist das ein Preis, den man gern zahlt.
Das Video wird im Browser gelesen und dort in Einzelbilder zerlegt. Es wird nicht hochgeladen, nicht zwischengespeichert und von uns nie gesehen — es gibt keinen Server, auf dem es ankäme.
Gerade bei Bildschirmmitschnitten ist das nicht nebensächlich. Auf so einer Aufnahme steht regelmäßig mehr, als demjenigen bewusst ist, der sie macht: offene Reiter, Namen in einer Liste, eine Benachrichtigung, die im falschen Moment aufgeht.
| MP4 | GIF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | MPEG-4-Video | Graphics Interchange Format |
| Dateiendung | .mp4 | .gif |
| Medientyp | video/mp4 | image/gif |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2001 | 1987 |
| Herausgegeben von | MPEG | CompuServe |
| Spezifikation | ISO/IEC 14496-14 | GIF89a |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Alt, wird überall noch gelesen |
| Bittiefe | — | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | — | indizierte Palette |
| Größtes Bild | — | 65.535 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | WebM, MKV, MOV | WebP |
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: MP4 öffnest du in VLC, HandBrake und Adobe Premiere Pro, GIF in GIMP, Adobe Photoshop und ImageMagick — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
MP4 stammt von MPEG und wurde 2001 veröffentlicht. Festgehalten ist das in ISO/IEC 14496-14 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
GIF kommt von CompuServe und stammt aus 1987, festgehalten in GIF89a. GIMP, Adobe Photoshop und ImageMagick lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
GIF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Ein GIF speichert jedes Einzelbild vollständig, mit höchstens 256 Farben und ohne Bewegungsausgleich — es wird dadurch um ein Vielfaches größer als das Video, aus dem es stammt. Deshalb kürzen die Voreinstellungen auf zehn Sekunden bei 480 Bildpunkten und zwölf Bildern je Sekunde. Der Ton geht verloren: GIF hat keine Tonspur.
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
Was diese Seite über MP4 und GIF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.