MP4 in MOV umwandeln

MP4 kannst du hier kostenlos und ohne Konto in MOV umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. MOV kann nicht alles halten, was MP4 hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Das Video wird neu kodiert und nicht kopiert — auch bei höchster Einstellung geht deshalb etwas Detail verloren. Untertitelspuren und Kapitel kommen nicht mit. Liegt der Ton in einem Format vor, das der Browser nicht dekodieren kann — AC-3, E-AC-3, DTS und TrueHD, üblich bei Disc- und Streaming-Rips —, wird das Bild trotzdem umgewandelt und das Ergebnis ist stumm.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Bevor du umwandelst: Braucht die Software das wirklich?

MP4 wurde 2001 direkt aus Apples eigenem QuickTime-Dateiformat standardisiert, und beide teilen sich den größten Teil ihrer Struktur. Final Cut Pro, iMovie, QuickTime Player und Motion lesen MP4 seit Jahren ohne Beanstandung.

Wer bei einer deutschen Produktionsfirma oder Werbeagentur an einem Schnittplatz sitzt, kennt trotzdem die Situation: Ein technisches Anlieferungsdokument aus 2013 verlangt MOV, obwohl niemand seither geprüft hat, ob MP4 nicht längst genauso funktioniert. Die erste sinnvolle Frage ist also nicht die Umwandlung, sondern ob jemand das Dokument einmal aktualisiert.

Wann MOV tatsächlich die richtige Antwort ist

Ältere Anwendungen und Plug-ins, die vor der breiten MP4-Unterstützung entstanden sind und die Endung prüfen statt den Inhalt. Workflows rund um ProRes, in denen jede Datei im Projekt als MOV erwartet wird. Alles mit Alphakanal, den MOV trägt und MP4 in der Praxis nicht. Und Mehrkamera-Arbeit mit Timecode-Spuren, die in MOV zuhause sind.

Das sind echte Fälle, und es sind weniger, als das Umwandlungsvolumen vermuten lässt. Trifft keiner davon zu, funktioniert das MP4, und diese Umwandlung ist ein Schritt, den niemand braucht — was aus dem nächsten Grund besonders zählt.

Diese Umwandlung kodiert neu, sie kopiert nicht durch

Die beiden Container ähneln sich so sehr, dass ein Werkzeug im Prinzip nur die Datenströme aus dem einen in den anderen heben müsste. Das passiert hier nicht: Das Bild wird dekodiert und neu kodiert, was selbst bei höchster Qualitätsstufe eine Generation Detail kostet.

Das steht hier bewusst offen und nicht in einer Fußnote, weil es die Empfehlung verändert. Eine Umwandlung ohne Kosten lässt sich beiläufig erledigen, eine mit Qualitätsverlust nur, wenn sie gebraucht wird. Am besten einmal von der besten vorhandenen Kopie umwandeln und das Original behalten — nicht von einer Datei, die schon eine oder zwei Umwandlungen hinter sich hat.

Qualität und Auflösung stehen zur eigenen Wahl

Da das Bild ohnehin kodiert wird, lohnt es sich, die Einstellungen bewusst zu setzen statt zu übernehmen. Die ausgewogene Stufe passt zu Material, das angeschaut wird; die höchste Stufe lohnt sich für alles, was in einen Schnitt geht, wo die Datei ohnehin noch geschnitten, koloriert und erneut kodiert wird.

Die Auflösung ist die zweite Einstellung, und sie geht nur nach unten. Die Originalgröße zu behalten, ist die Voreinstellung und für den Schnitt die richtige Wahl. Ein Verkleinern lohnt sich, wenn das Ziel kleiner ist als die Quelle — eine 4K-Aufnahme für eine 1080p-Timeline —, weil das einmal hier zu tun besser ist, als den Schnittplatz jedes Bild neu skalieren zu lassen.

Was diese Umwandlung nicht liefert: ProRes

Das ist das Missverständnis, das sich vorab klären lässt. ProRes ist ein Schnittcodec — sehr groß, sehr schnell scrubbar, für eine Dekodierung Bild für Bild gebaut — und genau das meinen viele deutschen Produktionsdokumente, wenn sie MOV-Dateien verlangen.

Der Container ändert sich, der Codec nicht, und ein bereits komprimiertes MP4 in ProRes zu kodieren bringt nichts: Die Datei wird um ein Vielfaches größer bei genau dem Detail, das das MP4 schon hatte. Ein Projekt, das wirklich ProRes braucht, braucht es von der Kamera oder vom Master, nicht von einer Auslieferungsdatei.

Was das MOV nicht übernimmt

Untertitelspuren und Kapitelmarken werden nicht mit übernommen, ebenso wenig die meisten Zusatzangaben auf Container-Ebene, die eine Anwendung für eigene Zwecke in die Datei geschrieben hat.

Bild, Ton und Timing dagegen schon. Für Material, das in einen Schnitt geht, ist das alles, was zählt — bei einer Datei von einem Verleih oder einer Streaming-Plattform lohnt sich trotzdem ein Blick, weil dort eingebettete Untertitel und Kapitel eher vorkommen als bei Kameraaufnahmen.

Anlieferungsvorgaben deutscher Sender und Agenturen

Technische Anlieferungsrichtlinien im deutschen Werbe- und Fernsehgeschäft nennen für Mastermaterial häufig ProRes in einem MOV-Container, während das fertige, ausgestrahlte Signal längst als MP4 oder als Broadcast-Stream läuft. Wer aus einem MP4-Rohschnitt ein Anlieferungsformat bauen muss, sollte deshalb zuerst prüfen, ob wirklich das Master oder nur eine MOV-Verpackung des vorhandenen Bildes verlangt wird.

Nur die Verpackung zu ändern, liefert diese Seite; ein echtes ProRes-Master liefert sie nicht und kann es auch nicht, weil der Codec dabei festgelegt bleibt. Steht in der Anlieferungsvorgabe ausdrücklich ProRes, braucht es ein Schnittprogramm, das diesen Codec tatsächlich kodiert.

Der umgekehrte Fall: vom iPhone kommt bereits MOV

Der meiste Verkehr zwischen diesen beiden Formaten läuft andersherum: Ein iPhone nimmt als MOV auf, und die Datei wird zu MP4, damit der Rest der Welt sie akzeptiert. In diese Richtung zu wandeln bedient meist einen Mac-Schnittworkflow, nicht ein Kompatibilitätsproblem.

Wissenswert auch für diese Richtung: Neuere iPhones nehmen standardmäßig in HEVC auf, und HEVC in einem MOV wird von mehr Software abgelehnt als H.264 in einem. Die Kameraeinstellung „Kompatibilität, höchste" nimmt stattdessen in H.264 auf und beugt diesem Problem an der Quelle vor.

Welcher Codec am Ende im MOV steckt

Unabhängig davon, was im MP4 lag, ist das Ergebnis H.264 im High-Profil mit AAC-Ton — die Kombination, die praktisch jeder Schnittplatz und jedes Wiedergabegerät ohne Zusatzsoftware dekodiert. Der Codec wird also festgelegt, nicht aus der Quelle übernommen.

Das bedeutet auch: Eine 4K-HEVC-Aufnahme von einer aktuellen Kamera kommt als H.264 heraus, mit dem üblichen Tausch aus etwas größerer Datei bei vergleichbarem sichtbaren Detail. Für einen Rohschnitt, der ohnehin noch weiterverarbeitet wird, ist das meist unerheblich; für ein Master, das die letzte Stufe sein soll, lohnt sich vorher ein Blick, ob HEVC im Zielprogramm nicht ohnehin direkt funktioniert hätte.

Mehrere Dateien aus einem Drehtag auf einmal umwandeln

Bis zu hundert Dateien lassen sich auf der kostenlosen Stufe in einem Durchgang ablegen, jede mit eigenem Fortschritt, alle am Ende gemeinsam als ZIP herunterladbar. Für einen Cutter, der mehrere Kameraclips eines Drehtags einheitlich vorbereiten muss, ist das der Unterschied zwischen einer Aufgabe und zwanzig einzelnen.

Die Qualitäts- und Auflösungseinstellung gilt dann für den gesamten Durchgang. Das passt für ein Set, das gemeinsam in ein Projekt geht — für einzelne Ausreißer mit anderen Anforderungen lohnt sich ein zweiter, separater Durchgang statt eines Kompromisses für alle.

Nichts wird hochgeladen, was bei Video besonders zählt

Die Umwandlung läuft im Browser-Tab auf dem eigenen Prozessor. Eine fünf Gigabyte große Datei wird von der Festplatte gelesen statt irgendwohin geschickt, es gibt also kein Hochladen vor der Arbeit und kein Herunterladen danach.

Bei jedem Server-Konverter ist die Übertragung der langsame Teil, meist deutlich langsamer als die Umwandlung selbst — was diese Browser-Lösung bei Video zu einem größeren praktischen Unterschied macht als bei Bildern. Auch gibt es keine Warteschlange, kein Konto und kein Tageslimit.

Ein Rohschnitt für ein Filmschulprojekt oder eine Werkstudentenstelle

An deutschen Filmhochschulen und in Post-Production-Praktika kommt die Anforderung oft nicht vom eigenen Rechner, sondern von einer geliehenen Schnittstation, deren Final-Cut-Version oder Projektvorlage strikt auf MOV eingestellt ist. Ein auf dem eigenen Laptop montiertes MP4 muss dann vor der Übergabe umgewandelt werden, damit die Zeitleiste am fremden Platz ohne Nachfragen öffnet.

In diesem Fall lohnt sich die hohe Qualitätsstufe, selbst wenn die Datei dadurch größer wird, weil die Übergabe meist über einen USB-Stick oder einen internen Server läuft und nicht über eine langsame Verbindung. Das gesparte Detail zahlt sich später beim Colorgrading eher aus als die eingesparten Megabyte beim Kopieren.

MP4 in MOV umwandeln — so geht es

  1. Leg deine MP4-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl MOV als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige MOV-Datei herunter.

MP4 und MOV im Vergleich: was sich ändert

MP4 im Vergleich zu MOV
MP4MOV
Vollständiger NameMPEG-4-VideoQuickTime-Film
Dateiendung.mp4.mov, .qt
Medientypvideo/mp4video/quicktime
KompressionVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahltVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt
Erstmals veröffentlicht20011991
Herausgegeben vonMPEGApple
SpezifikationISO/IEC 14496-14QuickTime File Format
LizenzlageOffener StandardVeröffentlicht, nicht standardisiert
Heutiger StandAktuellAktuell
Öffnet im BrowserJeder BrowserManche Browser
Stattdessen erwogenWebM, MKVMKV

Was das Zielformat zusätzlich kann

MOV ist ein Arbeitsformat, MP4 ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.

Das Ergebnis öffnen

Nur ein Teil der Browser liest MOV. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

MOV ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist H.264, HEVC und ProRes. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

MP4 lässt sich abspielen, während die Datei noch ankommt; MOV will erst die ganze Datei. Das ist der Unterschied zwischen einem Video, das auf einer Webseite sofort losläuft, und einem, das erst fertig geladen sein muss.

Adobe Premiere Pro liest sowohl MP4 als auch MOV — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: MP4 auf die Weitergabe fertiger Dateien, das Web und Telefone, MOV auf die Bearbeitung und die Ausstrahlung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

MP4 stammt von MPEG und wurde 2001 veröffentlicht. Festgehalten ist das in ISO/IEC 14496-14 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

MOV kommt von Apple und stammt aus 1991, festgehalten in QuickTime File Format. Final Cut Pro, QuickTime Player und Adobe Premiere Pro lesen das Format.

MP4 zu MOV: häufige Fragen

Werden meine MP4-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von MP4 in MOV kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von MP4 in MOV Qualität verloren?

MOV komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Das Video wird neu kodiert und nicht kopiert — auch bei höchster Einstellung geht deshalb etwas Detail verloren. Untertitelspuren und Kapitel kommen nicht mit. Liegt der Ton in einem Format vor, das der Browser nicht dekodieren kann — AC-3, E-AC-3, DTS und TrueHD, üblich bei Disc- und Streaming-Rips —, wird das Bild trotzdem umgewandelt und das Ergebnis ist stumm.

Öffnet sich eine MOV-Datei im Browser?

Nur ein Teil der Browser liest MOV. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

Welcher Codec steckt in der MOV-Datei?

MOV ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist H.264, HEVC und ProRes. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

Lässt sich eine MOV-Datei streamen?

MP4 lässt sich abspielen, während die Datei noch ankommt; MOV will erst die ganze Datei. Das ist der Unterschied zwischen einem Video, das auf einer Webseite sofort losläuft, und einem, das erst fertig geladen sein muss.

Unsicher, was du brauchst?

Diese Seite wandelt das eine in das andere um. Wenn du dich noch entscheidest, statt schon umzuwandeln: MP4 vs MOV beantwortet, welches wofür taugt und was jedes schlecht kann.

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