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OPUS kannst du hier kostenlos und ohne Konto in AIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
OPUS in AIFF
Wer in einem deutschen Tonstudio oder als Podcast-Produzent an einer Session sitzt, bekommt Zuspielungen selten sauber. Eine per WhatsApp geschickte Sprachnachricht, eine Aufnahme vom Android-Handy eines Gesprächspartners, ein Ausschnitt aus einem Webvideo — all das landet als .opus im Postfach, und die Software, in der geschnitten wird, will PCM.
Genau dafür ist diese Seite gedacht: eine .opus-Datei so in AIFF zu verwandeln, dass Logic, ein Sampler oder ein reines PCM-Ingest sie annimmt, ohne dass vorher jemand die Datei manuell umkodieren muss.
Opus arbeitet auf einer festen internen Uhr von 48.000 Hz. Ein Decoder meldet diese Rate unabhängig davon, mit welcher Rate ursprünglich aufgenommen wurde — eine Android-Aufnahme mit 44.100 Hz, eine Sprachnachricht mit 16 kHz und ein Musikausschnitt kommen hier alle als 48 kHz an, und genau das trägt die AIFF in ihrem COMM-Chunk ein.
Das ist kein Defekt, aber eine Tatsache, die die Session kennen muss. Läuft ein Projekt mit 44.100 Hz, wird der Import entweder im Hintergrund umgerechnet oder — bei älterer Software und bei Hardware-Samplern — in falscher Geschwindigkeit und Tonhöhe abgespielt. Vor einem größeren Import lohnt sich ein Blick auf die Projektrate.
Unkomprimiertes 16-Bit-Stereo bei 48.000 Hz kostet 192.000 Byte pro Sekunde, rund 11,5 MB pro Minute — egal ob die Minute Sprache oder Stille enthält, weil jedes Sample als reine Zahl geschrieben wird. Opus bei 64 kbit/s kostet etwa 0,5 MB pro Minute, Sprachnachrichten liegen oft noch darunter.
Der Faktor landet damit bei etwa zwanzig, bei Sprachnachrichten eher darüber. Eine zehnminütige Aufnahme, die als 5-MB-Anhang ankam, wird als AIFF rund 115 MB groß, eine Stunde entsprechend fast 700. Diese Zahl lohnt sich vor einem größeren Stapel gegen den freien Platz auf dem Projektlaufwerk gegenzurechnen.
Opus hat bei der Kodierung dauerhaft Teile des Signals entfernt, nach einem Modell dessen, was ein Hörer nicht vermissen würde, und diese Teile stehen in keiner komprimierten Ecke der Datei zum Auslesen bereit. AIFF macht danach genau das Gegenteil: Es speichert jedes übergebene Sample ohne weitere Kompression, exakt so, wie es ankam.
Das Ergebnis ist eine sehr große Datei mit genau dem Inhalt der kleinen. Nützlich ist das, wenn eine Weiterverarbeitung PCM verlangt — eine Verbesserung ist es nicht. Existiert die Quelle noch, aus der die Opus-Datei entstand — eine Aufnahme vom Feldrekorder, ein Session-Bounce —, ist eine kurze Nachfrage danach mehr wert als jede Umwandlung dieser Seite.
Opus ist ein Xiph-Codec aus dem Jahr 2012, und Apple hat ihn nie in seinen Medienpfad übernommen — Mac-Software, die älter ist als ein mitgelieferter Decoder, kommt an die Datei gar nicht heran. Bei Hardware ist es grundsätzlicher: Sampler, Groovebox und ältere Studiogeräte verstehen PCM und sonst nichts, weil ein Decoder Firmware wäre, die jemand hätte schreiben und pflegen müssen.
Aktuelles Logic, Pro Tools oder Reaper importieren inzwischen einiges direkt, ein Versuch vor dem Umwandeln lohnt sich also, wenn die Ablehnung von Software kommt. Verlangt dagegen ein Gerät oder eine schriftliche Ingest-Vorgabe explizit PCM, ist Umwandeln die vollständige Antwort und keine Diskussion wert.
Die PCM-Daten hier sind vorzeichenbehaftet 16-Bit. Bei einem 24-Bit-Master wäre das diskussionswürdig, weil die zusätzliche Tiefe dafür da ist, dass Pegeländerungen, Summierung und Limiting Raum haben, ohne dass das Rauschen hörbar wird. Bei einer Opus-Datei gibt es diese Tiefe gar nicht zu bewahren — ein verlustbehafteter Codec hat sie lange vor dem Decoder verworfen.
Eine 16-Bit-AIFF fügt sich ohne weiteren Verlust in eine 24- oder 32-Bit-Session ein, denn die Session-Tiefe bestimmt den Mix, nicht jede einzelne Quelle darin. Verlangt eine Spezifikation ausdrücklich 24-Bit-PCM, liefert diese Seite das nicht — und es lohnt sich zu fragen, was diese zusätzlichen Bits bei dieser Quelle überhaupt füllen würden.
Eine AIFF besteht aus Chunks, und die hier geschriebene enthält genau zwei. COMM nennt Kanalzahl, Framezahl, Bittiefe und Samplerate. SSND enthält die Samples. Sonst steht nichts in der Datei — kein Name, kein Vermerk, kein Aufnahmeort.
Opus-Dateien tragen Vorbis-Kommentare, eine offene Liste von Schlüsseln mit Textwerten, und in einer Sprachnachricht oder einer dokumentierten Feldaufnahme steckt darin oft Brauchbares: ein Datum, ein Ort, eine Take-Nummer. All das endet an dieser Grenze. Was zählt, gehört vor dem Umwandeln in den Dateinamen oder eine Session-Notiz, denn die AIFF lässt sich später nicht mehr danach fragen.
Ein großer Teil dessen, was als .opus ankommt, ist tatsächlich mono: eine Telefonaufnahme, eine Sprachnachricht, eine Einzelmikrofon-Aufnahme. Hier wird nichts auf Stereo hochgezogen, und das ist auch richtig so — zwei identische Kanäle verdoppeln die Dateigröße für dieselbe Information, bei 11,5 MB pro Minute kein triviales Detail.
In einer Session verhält sich eine Mono-Region auf einer Stereospur normal und wird vom Pult verteilt, nicht von der Datei. Wandelt eine Import-Kette Mono-Quellen automatisch in Stereo um, lohnt sich vor einem größeren Stapel, das abzuschalten — es verdoppelt sonst Dateien, die bereits zwanzigfach so groß sind wie das Original.
Dateien sind auf 100 MB je Datei begrenzt, und für eine Opus-Quelle ist das eine Menge Sprache — mehrere Stunden bei üblichen Sprachnachricht-Bitraten. Die Eingabegrenze wird also fast nie zum Problem. Zum Problem wird die Ausgabe: Eine zweistündige Aufnahme, die als 60-MB-Opus locker durchgeht, wird als PCM deutlich über ein Gigabyte groß.
Für Sprachnachrichten, Takes und Cues ist das unproblematisch, und ein ganzer Stapel lässt sich in einem Durchgang ablegen und als ZIP zurückholen. Bei einer langen Aufnahme lohnt sich vorheriges Teilen in einem Editor oder ein Desktop-Werkzeug — das vorher zu wissen, ist nützlicher, als den Tab an einer langen Datei den Speicher aufbrauchen zu lassen.
AIFF zu schreiben kostet keine Abhängigkeit. Die dekodierten Samples werden als WAV gemuxt und anschließend per Arithmetik umgeschrieben — Header groß-endian neu aufgebaut, die Samplerate als das von AIFF verlangte 80-Bit-Fließkommaformat geschrieben, jedes Sample byteweise gespiegelt. Opus zu dekodieren braucht ebenfalls nichts weiter, weil jeder Browser den Codec ohnehin für Telefonie mitbringt.
Nichts an dieser Umwandlung geht über das Netzwerk, in keine Richtung — im Entwicklertools-Netzwerktab lässt sich das während des Umwandelns nachvollziehen. Bei einer Aufnahme, die unter eine Vertraulichkeitsvereinbarung fällt oder noch nicht veröffentlicht ist, entscheidet genau das, ob die Arbeit überhaupt im Browser stattfinden kann.
| OPUS | AIFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Opus-Audio | Audio Interchange File Format |
| Dateiendung | .opus | .aiff, .aif |
| Medientyp | audio/opus | audio/aiff |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Unkomprimiert |
| Erstmals veröffentlicht | 2012 | 1988 |
| Herausgegeben von | Xiph.Org | Apple |
| Spezifikation | RFC 6716 | — |
| Lizenzlage | Offener Standard | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | — | 32 |
| Audiokanäle | bis zu 255 | bis zu 8 |
| Öffnet im Browser | Aktuelle Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | AAC, MP3 | WAV, FLAC |
OPUS sieht bis zu 255 Tonkanäle vor, AIFF bis zu 8. Eine Raumklangmischung wird heruntergerechnet, nicht mitgenommen.
AIFF ist ein Arbeitsformat, OPUS ein fertiges. Zurück kommt bearbeitbarer Text statt eines Bildes der Seite — meist der Grund für die Umwandlung und zugleich ihre Grenze.
Nur ein Teil der Browser liest AIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
AIFF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist PCM. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
Audacity liest sowohl OPUS als auch AIFF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. OPUS hat bereits Details verworfen, AIFF speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: OPUS auf das Streaming und das Web, AIFF auf die Bearbeitung und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
OPUS stammt von Xiph.Org und wurde 2012 veröffentlicht. Festgehalten ist das in RFC 6716 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
AIFF kommt von Apple und stammt aus 1988. Logic Pro, Audacity und Adobe Audition lesen das Format.
AIFF wurde 1988 veröffentlicht, OPUS 2012. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
AIFF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Die Datei wird deutlich größer, ohne besser zu werden. AIFF speichert jeden Abtastwert, den es bekommt — was die ursprüngliche Kompression weggeworfen hat, ist aber längst weg.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. OPUS hat bereits Details verworfen, AIFF speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Nur ein Teil der Browser liest AIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
AIFF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist PCM. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.