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FLAC kannst du hier kostenlos und ohne Konto in AIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
FLAC in AIFF
FLAC ist auf Windows und in fast jedem Musikplayer verbreitet, aber Apples eigene Audioprogramme sind darauf nicht ausgelegt: Logic Pro und GarageBand importieren FLAC nicht direkt in ein Projekt. AIFF dagegen ist das Format, in dem diese Programme von Haus aus denken, weil es Apples eigenes verlustfreies Containerformat ist.
Das betrifft am häufigsten Aufnahmen, die von woanders kommen — ein Konzertmitschnitt, ein Sample-Paket, ein Archiv eines Orchesters oder Chors — und in einer Mac-gestützten Produktion weiterverarbeitet werden sollen. Die Umwandlung überbrückt genau diese Lücke.
FLAC und AIFF speichern dasselbe Audiomaterial ohne Qualitätsverlust; der Unterschied ist, dass FLAC dabei komprimiert und AIFF nicht. Eine AIFF-Datei aus einer FLAC-Quelle enthält also exakt dieselben Samples, nur unkomprimiert abgelegt.
Das erklärt auch, warum die Datei danach deutlich größer ist — typischerweise um die Hälfte mehr Platz oder mehr, je nach Musik. Für einen einzelnen Titel in einem laufenden Projekt spielt das kaum eine Rolle; bei einer ganzen Alben-Sammlung summiert es sich sichtbar.
Die AIFF-Ausgabe dieser Umwandlung wird immer mit 16 Bit pro Sample geschrieben, unabhängig davon, mit welcher Bittiefe die FLAC-Quelle kodiert ist. Eine 24-Bit-Aufnahme, wie sie aus professionellen Aufnahmegeräten oder hochauflösenden Downloads stammt, wird auf dem Weg auf 16 Bit gekürzt.
Für die meisten Zwecke — Abspielen, ein Mix mit gewöhnlichen Quellen, ein Podcast-Schnitt — ist der Unterschied nicht hörbar. Wer mit einer 24-Bit-Kette arbeitet und die volle Bittiefe für Mastering oder starke Lautstärkebearbeitung braucht, sollte das wissen, bevor er sich auf diese Umwandlung verlässt.
Die Umwandlung läuft über die Audiofunktionen, die der Browser selbst mitbringt, direkt auf deinem Gerät. Die FLAC-Datei verlässt dein Gerät nicht, was sich im Netzwerk-Tab des Browsers während der Umwandlung nachprüfen lässt.
Bis zu 100 MB pro Datei sind erlaubt — bei einem einzelnen Musikstück in FLAC reicht das bequem, auch bei längeren Konzertmitschnitten. Es gibt keine Warteschlange, weil kein Server im Hintergrund arbeitet.
Bis zu hundert Dateien lassen sich gleichzeitig ablegen und kommen als ZIP mit allen umgewandelten Titeln zurück. Für ein komplettes Album oder einen Ordner mit Konzertmitschnitten spart das, jede Datei einzeln durchzuklicken.
Die Reihenfolge der Titel bleibt dabei nicht automatisch erhalten — sie hängt davon ab, wie die Dateien benannt sind. Eine durchgehende Nummerierung in den Dateinamen sorgt dafür, dass die AIFF-Dateien danach wieder in der richtigen Reihenfolge im Ordner liegen.
Titel, Interpret und Album stehen in FLAC als eigene Metadaten-Felder, getrennt von den Audiodaten selbst. Diese Umwandlung entschlüsselt und schreibt die Audiosamples neu, führt aber keine eigene Übernahme dieser Tag-Felder in die AIFF-Datei durch.
In der Praxis bedeutet das: Verlass dich nicht darauf, dass Titel und Interpret nach der Umwandlung automatisch in der AIFF-Datei stehen — trag sie im Zielprogramm nach, falls sie gebraucht werden, oder benenne die Datei entsprechend vor der Umwandlung.
AIFF und WAV sind beide unkomprimierte PCM-Container und in dieser Umwandlung technisch nahezu identisch aufgebaut — der Unterschied ist vor allem, welches Programm welches Format erwartet. Windows-Programme und viele plattformübergreifende DAWs bevorzugen WAV.
Wer auf einem Mac in Apples eigenen Programmen arbeitet, ist mit AIFF meist besser bedient, weil es dort als natives Format behandelt wird — etwa bei Metadaten und beim Anzeigen im Finder. Für alles andere ist WAV die verbreitetere Wahl.
FLAC komprimiert verlustfrei, AIFF gar nicht — deshalb kann die Umwandlung die Dateigröße nur vergrößern, nie verkleinern. Wer Speicherplatz sparen will, ist mit FLAC selbst am besten bedient und sollte AIFF nur dort erzeugen, wo ein Programm es tatsächlich verlangt.
Der Tausch lohnt sich also ausschließlich für die Kompatibilität mit einem bestimmten Programm oder Arbeitsablauf, nicht für die Dateigröße. Das unterscheidet diese Umwandlung von den meisten anderen auf dieser Seite, bei denen es oft um kleinere Dateien geht.
FLAC ist das Standardformat, in dem Konzertmitschnitte in Tauschbörsen und Archiven kursieren, weil es verlustfrei ist und trotzdem komprimiert. Wer daraus in einer Mac-Produktion einzelne Songs schneiden, remastern oder für einen Podcast verwenden will, braucht dafür meist zuerst AIFF.
Bei solchen Aufnahmen lohnt sich ein Blick auf die Bittiefe vor der Umwandlung: Viele Bootlegs liegen in gewöhnlichen 16 Bit vor, dann verliert man durch die Umwandlung ohnehin nichts. Nur bei ausdrücklich als 24-Bit beworbenen Quellen gilt die Einschränkung von oben.
Die meisten Wiedergabewege — Bluetooth-Kopfhörer, gewöhnliche Audioschnittstellen, ein Podcast-Export für Streaming-Dienste — arbeiten ohnehin mit 16 Bit bei 44,1 oder 48 Kilohertz. Die zusätzliche Bittiefe einer 24-Bit-Quelle bringt dort keinen hörbaren Vorteil, weil sie auf dem Weg zum Lautsprecher sowieso gekappt wird.
Relevant wird der Unterschied vor allem bei starker nachträglicher Bearbeitung: Wird ein Titel im Mix noch deutlich lauter oder leiser gezogen, bietet mehr Bittiefe mehr Spielraum, bevor Rundungsfehler hörbar werden. Für das einfache Einlesen eines fertigen Mitschnitts in ein Schnittprogramm ist das selten der entscheidende Faktor.
Landet neben FLAC-Dateien versehentlich auch eine MP3 im selben Stapel, wird sie ebenso nach AIFF umgewandelt — nur eben mit einem wichtigen Unterschied: Die MP3 war bereits verlustbehaftet komprimiert, und dieser Verlust lässt sich durch die AIFF-Verpackung nicht rückgängig machen. Die Datei wird lediglich größer, nicht besser.
Wer eine gemischte Sammlung aus verlustfreien und verlustbehafteten Quellen hat, sollte deshalb vor der Umwandlung kurz prüfen, welche Dateien tatsächlich FLAC sind. Nur bei diesen liefert der zusätzliche Speicherplatz auch einen echten Qualitätsgegenwert.
Wer eine AIFF-Datei aus einer Mac-Produktion wieder platzsparend archivieren will, findet dafür die umgekehrte Umwandlung. Weil beide Formate verlustfrei sind, verändert der Hin- und Rückweg zwischen ihnen die eigentliche Klangqualität nicht — nur die Dateigröße wechselt mit jeder Richtung.
Eine Ausnahme bleibt bestehen: Wurde bei der Umwandlung nach AIFF eine 24-Bit-Quelle auf 16 Bit gekürzt, bringt der Rückweg zu FLAC diese zusätzlichen Bits nicht zurück. Die 16-Bit-Version ist ab diesem Punkt die neue Ausgangslage.
| FLAC | AIFF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Free Lossless Audio Codec | Audio Interchange File Format |
| Dateiendung | .flac | .aiff, .aif |
| Medientyp | audio/flac | audio/aiff |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Unkomprimiert |
| Erstmals veröffentlicht | 2001 | 1988 |
| Herausgegeben von | Xiph.Org | Apple |
| Spezifikation | RFC 9639 | — |
| Lizenzlage | Offener Standard | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | 32 | 32 |
| Audiokanäle | bis zu 8 | bis zu 8 |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | WAV, MP3 | WAV |
Es geht nichts verloren. FLAC und AIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.
Dokumenteigenschaften können mitkommen — FLAC und AIFF haben beide einen Platz dafür.
Nur ein Teil der Browser liest AIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
AIFF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist PCM. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.
Audacity liest sowohl FLAC als auch AIFF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
AIFF speichert die Abtastwerte roh, die Datei wächst also deutlich, ohne dass etwas dazukommt. Sinnvoll ist die Richtung nur, wenn ein Programm auf der Gegenseite FLAC nicht annimmt — und genau das ist meist der Grund.
FLAC stammt von Xiph.Org und wurde 2001 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 32 Bit pro Kanal.
AIFF kommt von Apple und stammt aus 1988. Logic Pro, Audacity und Adobe Audition lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
Nein. AIFF speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch.
AIFF speichert die Abtastwerte roh, die Datei wächst also deutlich, ohne dass etwas dazukommt. Sinnvoll ist die Richtung nur, wenn ein Programm auf der Gegenseite FLAC nicht annimmt — und genau das ist meist der Grund.
Nur ein Teil der Browser liest AIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
Es geht nichts verloren. FLAC und AIFF speichern ihren Inhalt verlustfrei — die Umwandlung tauscht die Verpackung, nicht die Qualität, und du kannst sie wiederholen, ohne dass sich Schäden aufsummieren.