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JPG für Fotos, PNG für alles mit Text, harten Kanten oder Transparenz.
Wann PNG?
PNG, sobald Schrift, klare Linien oder Flächen mit scharfen Rändern im Bild sind — Screenshots, Logos, Diagramme. Und immer dann, wenn der Hintergrund durchsichtig bleiben soll.
Wann JPG?
JPG für Fotografien. Bei weichen Übergängen und Bildrauschen ist es um ein Vielfaches kleiner, ohne dass man den Unterschied sieht.
Ein Screenshot als JPG bekommt Schlieren um jeden Buchstaben, und die gehen nicht mehr weg. Umgekehrt wird ein Foto als PNG riesig, ohne besser auszusehen — es ist dieselbe Aufnahme in zehnmal so vielen Bytes.
JPG kennt keinen Alphakanal. Eine transparente PNG-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in JPG holt die Transparenz zurück.
PNG speichert bis zu 16 Bit pro Kanal, JPG 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.
Adobe Photoshop und GIMP lesen sowohl PNG als auch JPG — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die Datei wird deutlich kleiner, und zwar dadurch, dass Details verworfen werden. PNG behält alles, JPG behält das, was dem Auge ohnehin kaum auffällt. Bei einem Foto ist der Tausch fast geschenkt; bei Text, einem Bildschirmfoto oder einer Strichzeichnung siehst du ihn als Schatten an den Kanten.
PNG stammt von PNG Development Group und wurde 1996 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 16 Bit pro Kanal.
JPG kommt von Joint Photographic Experts Group und stammt aus 1992, festgehalten in ITU-T T.81. Adobe Photoshop, GIMP und Preview lesen das Format.
PNG hat keinen Platz für IPTC-Felder mit Bildunterschrift, Urheber und Schlagwörtern und die GPS-Koordinaten. Diese Angaben kommen über die JPG-Datei nicht hinaus — wichtig, bevor du das Original löschst, und praktisch, wenn genau das der Zweck war.
PNG beherrscht Transparenz, JPG nicht. Das ist Platz, den das Ergebnis hat und das Original nie genutzt hat: die Umwandlung erzeugt keinen transparenten Hintergrund, sie macht ihn erst nachträglich möglich.
Adobe Photoshop und GIMP lesen sowohl JPG als auch PNG — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. JPG hat bereits Details verworfen, PNG speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
JPG stammt von Joint Photographic Experts Group und wurde 1992 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.
PNG kommt von PNG Development Group und stammt aus 1996, festgehalten in ISO/IEC 15948. Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET lesen das Format.






| PNG | JPG | |
|---|---|---|
| Full name | Portable Network Graphics | JPEG Image |
| Endung | .png | .jpg, .jpeg, .jpe |
| Medientyp | image/png | image/jpeg |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
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