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1 GB = 0,931322574615 GiB
Trag einen Wert ein, und die Umrechnung von Gigabyte nach Gibibyte läuft mit, während du tippst. Auf 1 GB kommen 0,931322574615 GiB — ein Verhältnis, das per Definition feststeht und nicht gemessen wurde. Gerechnet wird auf deinem eigenen Gerät: Die Zahl, die du eintippst, wird nie Teil einer Anfrage — Werbung lädt die Seite drumherum wie jede andere.
64 GB is 59,6 GiB
— ein einfaches Smartphone.
1000 GB is 931,3 GiB
— eine Festplatte, die als ein Terabyte verkauft wird.
8,59 GB is 8 GiB
— der Arbeitsspeicher eines mittleren Notebooks.
999,7 GB is 931 GiB
— das, was Windows für eine 1-Terabyte-Platte anzeigt.
| GB | GiB |
|---|---|
| 1 | 0,931322574615 |
| 2 | 1,86264514923 |
| 5 | 4,65661287308 |
| 10 | 9,31322574615 |
| 50 | 46,5661287308 |
| 100 | 93,1322574615 |
| 500 | 465,661287308 |
| 1000 | 931,322574615 |
GB in GiB umrechnen
Ein Gigabyte ist eine Milliarde Byte, im dezimalen Sinn, den Festplattenhersteller, Mobilfunktarife und Videogrößen verwenden.
Ein Gibibyte sind 1.073.741.824 Byte, rund 7 % mehr als ein Gigabyte. Windows misst in Gibibyte, schreibt aber „GB" daran — darin besteht das ganze Rätsel des verschwundenen Speicherplatzes.
Der Faktor ist 0,931323, und den trägt praktisch niemand mit sich herum. Auf 0,93 gerundet liegt er um 0,14 % daneben — bei kleinen Zahlen unsichtbar, bei etwa 1.000 GB wird daraus eine ganze Einheit.
Genau das ist die Zahl, die man vor dem Runden wissen will: nicht der Fehler selbst, sondern ab wann er aufhört, egal zu sein. Darunter ist der kurze Faktor der vernünftige; darüber nimm das Feld oben, das erst beim Ausgeben rundet.
Ein GiB sind 1.024 der Einheit darunter, ein GB sind 1.000. Auf dieser Seite ist das der Unterschied zwischen 1,0737 GB und 1 GB — 7,4 % —, und der Abstand wächst mit jeder Stufe. Bei einem Foto ist er ein Rundungsfehler, bei einer Festplatte ein sichtbares Stück.
Darin besteht das Rätsel um den fehlenden Speicherplatz vollständig. Eine Platte, die als GB verkauft wird, enthält exakt das, was draufsteht; Windows teilt anschließend durch 1.024 statt durch 1.000, behält den dezimalen Namen bei und zeigt deshalb eine kleinere Zahl an. macOS rechnet seit Version 10.6 in den dezimalen Einheiten und zeigt die Zahl von der Verpackung — dieselbe Platte, zwei Rechner, zwei Größen, und verloren geht dabei nichts.
Auf der Verpackung steht 1 TB, im Windows-Explorer erscheinen 931 GB, und der erste Verdacht ist immer derselbe: fehlende Kapazität, vielleicht ein Garantiefall. Es ist keiner. Der Hersteller zählt in echten Gigabyte — 1.000.000.000 Byte, wie es im Kleingedruckten auf jeder Verpackung steht — und Windows teilt dieselbe Bytezahl dreimal durch 1.024 statt durch 1.000, kommt auf 931,32 und schreibt trotzdem "GB" daneben. Die Datenmenge ist unverändert, nur die Rechenvorschrift hinter der Bezeichnung hat gewechselt.
Wer das einmal nachrechnet, verliert den Eindruck eines Zufalls. Ein Gibibyte sind 1.073.741.824 Byte, also 1.000.000.000 ÷ 1.073.741.824 = 0,93132257 GiB pro Gigabyte. Eine 500-GB-SSD zeigt 465,66, ein 2-TB-Laufwerk 1.862,65, ein 256-GB-Smartphone 238,42. Der Abstand liegt jedes Mal bei knapp 6,9 Prozent, unabhängig von der Kapazität.
Die Frage ist in deutschen Computerredaktionen so alt, dass c't sie über Jahrzehnte in der Rubrik "Hotline" wiederholt beantwortet hat, und die Antwort war immer dieselbe: kein Defekt, sondern zwei Normen nebeneinander. Die SI-Vorsilbe Giga bedeutet seit jeher das Tausendfache, IEC hat 1998 mit Gibi eigens eine zweite Vorsilbe für die Zweierpotenz geschaffen, damit die beiden Bedeutungen nicht mehr denselben Buchstaben teilen — durchgesetzt hat sich das in der Betriebssystemanzeige bis heute nicht.
Verbraucherzentralen bekommen die Anfrage entsprechend regelmäßig, und die Auskunft bleibt technisch: Speicherhersteller werben rechtlich zulässig mit der dezimalen Zählung, weil sie so in der Norm definiert ist, und ein Rechtsstreit über die "fehlenden" Gigabyte hat entsprechend wenig Aussicht. Wer eine Kapazität nachprüfen will, vergleicht die Byte-Zahl und nicht die gerundete Einheit — dazu weiter unten mehr.
Linux-Distributionen zeigen die Zweierpotenz oft ehrlich als GiB an — df -h unter Ubuntu oder Debian beschriftet korrekt, während dieselbe Ausgabe mit df -h --si auf die Herstellerzählung umschaltet. Wer zwischen einem deutschen Windows- und einem Linux-Rechner wechselt, sieht deshalb zwei unterschiedlich beschriftete Werte für dieselbe Festplatte, ohne dass sich an den Bytes etwas geändert hätte.
macOS zeigt seit 2009 durchgehend die dezimale Zählung und beschriftet sie korrekt mit GB, was den scheinbaren Widerspruch zwischen einem MacBook und einem Windows-Notebook am selben USB-Stick erklärt: Beide messen dieselben Bytes, nur eines der beiden Systeme rechnet in Zweierpotenzen und behält trotzdem die dezimale Bezeichnung bei.
Nach der Einheitenumrechnung kommt ein zweiter, kleinerer Abzug: Das Dateisystem beansprucht selbst Platz für seine Verwaltungsstrukturen. NTFS reserviert einen Bereich für die Master File Table, ext4 hält standardmäßig fünf Prozent des Datenträgers für den Systembenutzer zurück, und jedes Dateisystem führt Journale und Tabellen, die echte, tatsächlich belegte Bytes sind.
Der Größenordnung nach bleibt das ein Nebeneffekt: Auf einem Terabyte-Datenträger liegt die ext4-Reserve bei rund 46 GiB und lässt sich mit Bordmitteln reduzieren, der NTFS-Overhead meist bei wenigen Gigabyte. Beides ist klein gegen die 68 GB, die durch die reine Einheitenumrechnung scheinbar verschwinden — wer die Differenz aufklären will, prüft zuerst die Einheit und erst danach das Dateisystem.
Jedes Betriebssystem gibt die reine Bytezahl heraus, wenn man danach fragt, und diese Zahl trägt keine Einheitenkonvention, über die man streiten könnte. Unter Windows steht sie in Klammern unter der freundlichen Größenangabe im Eigenschaften-Dialog; unter Linux liefern lsblk -b oder blockdev --getsize64 den Wert direkt; unter macOS zeigt diskutil info dasselbe.
Eine gesunde Festplatte zeigt dabei einen Wert leicht über der beworbenen Kapazität, weil Hersteller ab- statt aufrunden — ein als 1 TB verkaufter Datenträger enthält typischerweise 1.000.204.886.016 Byte, der Überschuss kommt aus der Sektorgeometrie. Stimmt die Bytezahl mit der Packungsangabe überein, ist jede weitere Differenz eine Frage der Einheit und des Dateisystems, nicht der Hardware.
1 GB sind 0,931322574615 GiB. Das Verhältnis von Gigabyte zu Gibibyte ist per Definition festgelegt und nicht gemessen; gerundet wird allein die Anzeige, die nach zwölf signifikanten Stellen aufhört.
Nein. Die Rechnung läuft in deinem Browser. Du kannst die Verbindung trennen und weiterrechnen — das ist zugleich die einfachste Art, es nachzuprüfen.
Weil zwei verschiedene Einheiten denselben Namen tragen. Hersteller rechnen mit 1 GB = 1.000.000.000 Byte, Windows zeigt Gibibyte an, also 1.073.741.824 Byte, nennt sie aber „GB". Dieselbe Platte wirkt dadurch um etwa sieben Prozent kleiner. Verschwunden ist nichts.
Ein GiB sind 1,07374 GB. Es ist dasselbe Verhältnis rückwärts gelesen — ein Ergebnis von der einen Seite durch die andere geschickt muss also wieder dort landen, wo es losging.
Was diese Seite über Dateneinheiten behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.
Der Faktor steht als Konstante in der Seite, und die Rechnung besteht aus vier Schritten. Es wird also nichts verschickt und auf nichts gewartet — was du eintippst, verlässt den Browser nie, weil es gar keine Anfrage gibt, in der es reisen könnte.