ICO in AVIF umwandeln

ICO kannst du hier kostenlos und ohne Konto in AVIF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. AVIF kann nicht alles halten, was ICO hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Was ICO zu AVIF tatsächlich bewirkt

A generated landscape with a low sun and three ridges, used to show what JPEG does to continuous tone. Shown as ICO.

ICO139 KB

A generated landscape with a low sun and three ridges, used to show what JPEG does to continuous tone. Shown as AVIF.

AVIF17 KB8.1× kleiner

Eine fotografische Szene — weiche Verläufe, sanfte Kanten, Bildrauschen. Das ist der Fall, für den AVIF gemacht ist oder eben nicht, und die Zahlen zeigen, welcher von beiden. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.
A generated badge: a circular gradient on a transparent background with a white bar across it, used to show what each format does with transparency and with hundreds of shades. Shown as ICO.

ICO7 KB

A generated badge: a circular gradient on a transparent background with a white bar across it, used to show what each format does with transparency and with hundreds of shades. Shown as AVIF.

AVIF3 KB2.0× kleiner

Ein durchsichtiger Hintergrund und ein Verlauf über die Form. AVIF behält entweder beides, nur eines davon, oder füllt die Transparenz mit einer festen Farbe — und das ist der Unterschied, über den die meisten stolpern. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.
A generated application window with a sidebar, a table and a bar chart, used to show what JPEG does to flat colour and hard edges. Shown as ICO.

ICO3 KB

A generated application window with a sidebar, a table and a bar chart, used to show what JPEG does to flat colour and hard edges. Shown as AVIF.

AVIF5 KB93 % größer

Flächige Farben und harte Kanten, wie in einer Oberfläche, einem Diagramm oder einem Logo. Das verhält sich völlig anders als das Foto darüber — und genau deshalb lautet die Antwort: es kommt darauf an, was in der Datei steckt. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

Eine Icon-Ausnahme in einer Regel, die für den Rest der Website stimmt

Wer eine Website nach dem Umweltzeichen Blauer Engel für ressourcenschonende Softwareprodukte ausrichtet, kennt das Grundprinzip: möglichst wenig übertragene Daten pro Seitenaufruf. Für Fotos ist das ein starkes Argument für AVIF. Für Icons ist es das Gegenteil, und diese Seite ist der Ort, an dem man das vor der Umstellung einer ganzen Bildpipeline nachprüfen sollte, statt es anzunehmen.

Der Grund liegt nicht an einer schlechten Implementierung, sondern an der Natur beider Dinge. AVIF ist gut in etwas, das ein Icon gar nicht hat, und diese Seite zeigt, was das in konkreten Byte-Zahlen bedeutet.

AVIF ist ein Videobild, und das entscheidet über das Ergebnis

AVIF ist kein Bildformat, das zufällig gut komprimiert — es ist der Intra-Frame-Pfad des Videocodecs AV1 mit einem Container drumherum. Alles, worin es stark ist, folgt daraus. AV1 wurde darauf ausgelegt, den Inhalt eines Bildblocks aus seinen Nachbarn vorherzusagen und das Restsignal zu verwerfen, das ein bewegtes Auge ohnehin nicht bemerkt — eine ausgesprochen wirksame Strategie bei Fotos und bei Filmkorn.

Ein Icon hat von beidem nichts. Es besteht aus wenigen flächigen Bereichen mit harten Kanten und ein paar Dutzend geglätteten Pixeln entlang jeder Kante. Es gibt keine Textur zu modellieren, keinen Verlauf vorherzusagen und kaum ein Restsignal zu verwerfen — die Maschinerie, die AVIF bei einem Foto gewinnen lässt, hat hier fast nichts zu tun, während ihr fester Overhead bleibt.

Die gemessenen Größen, und was sie für eine Umstellung bedeuten

An einer Testdatei mit 8.471 Byte und vier enthaltenen Größen, umgewandelt bei der Standardqualität 82: 1.737 Byte als PNG, 1.894 als GIF, 3.054 als WebP, 3.624 als AVIF und 4.005 als JPEG. Die Reihenfolge ist fast genau umgekehrt zu der, die derselbe Test an einem Foto ergeben würde.

Das ist kein kleiner Unterschied. Das AVIF ist mehr als doppelt so groß wie das PNG, und es ist die verlustbehaftete Variante. Bei zweihundert Icons in einem Verzeichnis fügt eine Umstellung auf AVIF der Website rund 380 Kilobyte hinzu, statt etwas einzusparen. Die Icons aus einer AVIF-Migration herauszunehmen und als PNG zu belassen, ist hier die konsequente Entscheidung — auch im Sinne des Grundgedankens hinter dem Umweltzeichen.

Der Alphakanal bleibt erhalten, und er kostet mit

Transparenz überlebt: An der Testdatei liest der Eckpixel des entstehenden AVIF 0,0,0,0. Das ist bei einem effizienten Format nicht selbstverständlich — der GIF-Pfad dieser Website macht aus derselben Ecke undurchsichtiges Schwarz —, muss das Ergebnis also AVIF sein und ist die Markierung ein Freisteller, funktioniert wenigstens dieser Teil.

Erreicht wird das, indem der Alphakanal als zweite Ebene neben der Farbe kodiert wird, faktisch ein zweites kleines Bild im selben Behälter. Bei einem Foto geht dieser Overhead in der Datenmenge unter. Bei einem 256-Pixel-Icon, dessen ganze Datei wenige Kilobyte umfasst, ist er ein sichtbarer Anteil der Gesamtgröße und Teil der Erklärung für die obige Zahl.

Der Encoder braucht Zeit, und ein Ordner voller Icons macht es sichtbar

Der AVIF-Encoder ist das größte WebAssembly-Modul, das diese Website ausliefert, und das langsamste in der Ausführung, weil das Kodieren eines Standbild-AVIF eine AV1-Intraframe-Suche bedeutet. Bei einer Datei ist das eine kurze Pause. Bei zweihundert Icons in einem Durchgang ist es eine spürbare Wartezeit — und es ist der eigene Prozessor, der sie leistet, nicht ein fremder Server.

Das lohnt sich gegen das Ergebnis in Byte aufzuwiegen, nicht getrennt davon. Echte Kodierzeit aufzuwenden, bei jedem Build, um am Ende jedes Icon doppelt so groß zu machen, ist in beide Richtungen ein schlechter Tausch.

Nur die größte Zeichnung im Behälter wird kodiert

Ein ICO enthält dasselbe Symbol in mehreren Größen, ein AVIF genau ein Bild — irgendetwas muss also wählen. Das übernimmt der Icon-Dekoder des Browsers, und er nimmt den größten Eintrag, geprüft mit einer Datei, die 16-, 32-, 48- und 256-Pixel-Zeichnungen in vier unterschiedlichen Farben enthielt und deren Verzeichnis in drei verschiedenen Reihenfolgen geschrieben wurde.

Die Obergrenze liegt bei 256 Pixeln, vorgegeben vom ICO-Format, nicht von AVIF, das bis 65.536 reicht. Die Eingabe für den Encoder ist also immer ein kleines Bild — genau die Bedingung, unter der jedes effiziente Format im Vergleich zu PNG am schlechtesten abschneidet.

Zwölf Bit Farbtiefe auf einer Grafik, die acht nutzt

AVIF kann zwölf Bit pro Kanal und einen erweiterten Farbraum speichern — ein echter Vorteil gegenüber WebP und JPEG bei Fotografie und HDR-Material. Eine Icon-Datei speichert acht Bit pro Kanal in einem Standardfarbraum und hat das immer getan.

Diese Fähigkeit ist also vorhanden und ungenutzt. Direkte Kosten entstehen dadurch nicht, aber es fasst das ganze Paar zutreffend zusammen: fast alles, worin AVIF besser ist, hat ein Icon gar nicht. Die eine Eigenschaft, die hier zählt — Alpha —, hatte PNG bereits.

Die Unterstützung ist gut genug und nicht flächendeckend

Jeder aktuelle Browser dekodiert AVIF, seit mehreren Jahren. Für die meisten Websites reicht das, um es direkt auszuliefern. Es ist neuer als WebP, der Anteil an Besuchern ohne Unterstützung ist also größer, und die übliche Antwort ist ein picture-Element mit Rückfalloption statt eines direkten Ersatzes.

Für ein Icon bedeutet das: Statt einer Datei liefert man jetzt zwei aus, und die Rückfalloption ist das PNG, das ohnehin schon kleiner war. Der zusätzliche Aufwand ist real, die Ersparnis dabei negativ.

Die Ausnahme, die sich aus einer AVIF-Migration herausnehmen lohnt

Eine pauschale Regel ist verlockend, weil sie zukünftigen Builds eine Entscheidung abnimmt, und pauschale Regeln zu Bildformaten liegen meistens richtig. Hier ist das der Fall, in dem sie es nicht tut. Die Regel nach Inhalt statt nach Verzeichnis aufteilen: Fotos und Screenshots zu AVIF, flache Grafik und Icons zu PNG — und die Begründung direkt neben der Regel notieren, damit sie nicht als Versehen „korrigiert" wird.

Kann eine Pipeline zwei Regeln tatsächlich nicht abbilden — manche CDN-Transformationen können das nicht —, ist die Umwandlung der Icons ein vertretbarer Preis für Einheitlichkeit. Nur sollte man wissen, dass es einer ist, und ungefähr wie hoch: ein paar Kilobyte pro Icon, in die falsche Richtung.

Einen ganzen Ordner Icons in einem Durchgang umwandeln

Den Ordner ablegen. Jede Datei wird einzeln dekodiert und kodiert, das Ergebnis kommt als ZIP zurück, mit einer Qualitätsstufe für den ganzen Stapel. Rechne mit spürbar mehr Zeit als beim gleichen Stapel zu PNG oder WebP, aus dem oben genannten Grund.

Die Abmessungen werden nicht einheitlich sein, sofern es der Quellbestand nicht war. Icon-Sammlungen mischen häufig Dateien mit einem 256-Pixel-Eintrag und Dateien, die bei 32 Pixeln enden — und weil der feste Overhead des Encoders bei kleineren Bildern stärker ins Gewicht fällt, schneiden die 32-Pixel-Mitglieder des Sets im Vergleich am schlechtesten ab.

ICO in AVIF umwandeln — so geht es

  1. Leg deine ICO-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl AVIF als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige AVIF-Datei herunter.

ICO und AVIF im Vergleich: was sich ändert

ICO im Vergleich zu AVIF
ICOAVIF
Vollständiger NameWindows-SymbolAV1 Image File Format
Dateiendung.ico.avif
Medientypimage/x-iconimage/avif
KompressionVerlustfrei — es wird nichts verworfenBeides, je nach Einstellung
Erstmals veröffentlicht19852019
Herausgegeben vonMicrosoftAlliance for Open Media
SpezifikationAV1 Image File Format
LizenzlageVeröffentlicht, nicht standardisiertOffener Standard
Heutiger StandNischeAktuell
Bittiefe812
Kann Farbe beschreiben alsRGB, indizierte PaletteRGB, YCbCr, großer Farbraum
Größtes Bild256 px je Seite65.536 px je Seite
Öffnet im BrowserJeder BrowserAktuelle Browser
Stattdessen erwogenPNG, SVGWebP, JXL, JPG

Was erhalten bleibt

Die Transparenz bleibt. ICO und AVIF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Das Ergebnis öffnen

Aktuelle Browser lesen AVIF, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

AVIF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist AV1. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

GIMP liest sowohl ICO als auch AVIF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

ICO stammt von Microsoft und wurde 1985 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.

AVIF kommt von Alliance for Open Media und stammt aus 2019, festgehalten in AV1 Image File Format. GIMP, Squoosh und ImageMagick lesen das Format.

ICO wurde 1985 veröffentlicht, AVIF 2019. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.

ICO zu AVIF: häufige Fragen

Werden meine ICO-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von ICO in AVIF kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von ICO in AVIF Qualität verloren?

AVIF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher.

Öffnet sich eine AVIF-Datei im Browser?

Aktuelle Browser lesen AVIF, ältere nicht. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

Welcher Codec steckt in der AVIF-Datei?

AVIF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist AV1. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

Bleibt die Transparenz bei ICO zu AVIF erhalten?

Die Transparenz bleibt. ICO und AVIF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über ICO und AVIF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.