Cookies für Statistik und Werbung
Wir setzen Cookies für Statistik und Werbung ein, beides geht an Google. Wenn du ablehnst, ändert sich für dich sichtbar nichts.Zur Datenschutzseite
ICO kannst du hier kostenlos und ohne Konto in JXL umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
ICO in JXL
In der deutschen Software- und Digitalisierungsarchivierung — etwa an einem Landesarchiv oder in einem Projekt zur Bewahrung alter Programmversionen, wie es beispielsweise das Computerspielemuseum betreibt — stellt sich irgendwann die Frage, in welchem Format Bildmaterial dauerhaft abgelegt wird. JPEG XL wird dort gelegentlich diskutiert, weil es verlustfreies Umpacken bestehender JPEGs erlaubt und für große fotografische Bestände Platz spart.
Ein Icon-Ordner, der in dieselbe Sammlung soll, profitiert von dieser Eigenschaft kaum, weil er kein JPEG zum Umpacken enthält. Wer trotzdem konsequent ein Format für den gesamten Bestand will, landet hier — und sollte die folgenden Abschnitte lesen, bevor die Entscheidung fällt.
Chrome führte JPEG XL testweise ein und entfernte die Unterstützung 2023 wieder; Safari ist der große Browser, der das Format heute liest. Der Encoder, der diese Seite antreibt, ist ein WebAssembly-Modul, das mit der Seite ausgeliefert wird, unabhängig davon, was der Browser selbst dekodieren kann.
Das bedeutet praktisch: Das Ergebnis lässt sich nicht zuverlässig zur Kontrolle in einen Tab ziehen, und für alles, was Besucherinnen und Besuchern angezeigt werden soll, scheidet das Format damit aus. Für eine Archivablage ist das kein Hindernis, für eine Website schon.
JPEG XL wurde für zwei Dinge entworfen, die in Archiven viel und bei einem Favicon fast nichts zählen: verlustfreies Umkodieren eines vorhandenen JPEGs, das gut ein Fünftel Platz spart, ohne einen Pixel anzurühren, und sehr hohe Bittiefen sowie enorme Abmessungen für die langfristige Ablage gescannten und fotografischen Materials.
Ein Icon bietet nichts davon. Es gibt kein JPEG zum Umkodieren, keinen Verlauf zum Modellieren, keine Bittiefe über acht und keine Abmessung über 256 Pixel. Was bleibt, ist ein Allzweck-Encoder, angewendet auf eine kleine flache Zeichnung — genau der Inhalt, an dem jeder moderne Codec am schlechtesten abschneidet.
Die Qualitätseinstellung startet bei 82, und das Format-Paar gilt als verlustbehaftet — eine ehrliche Beschreibung dessen, was der Encoder hier tun soll. JPEG XL besitzt zwar einen echten, mathematisch verlustfreien Modus, aber diese Seite bietet ihn nicht an.
Für ein Archiv, dem es um Bittreue geht, ist PNG deshalb die verlässlichere Wahl: verlustfrei von Natur aus, ohne eine einzige Einstellung, die falsch stehen könnte. Der Alphakanal wird dabei getragen, sodass ein Ausschnitt-Symbol keinen Hintergrund erhält, wie es auf dem GIF-Weg passiert.
JPEG XL kennt zwei gültige Formen: den nackten Codestream, der mit den zwei Bytes FF 0A beginnt, und die Containerform, die denselben Codestream in eine ISOBMFF-Boxstruktur einbettet und dadurch Platz für Exif, XMP und ein ICC-Profil bietet.
Hier entsteht die Codestream-Form. Beide sind gültig und libjxl liest beide, aber eine strenge Ingest-Pipeline, die die Containerform erwartet, kann eine Datei ohne Boxen zurückweisen. Verweigert eine Pipeline die Datei, ist das der erste Punkt zum Prüfen, bevor der Encoder verdächtigt wird.
Die größte. Der Browser dekodiert das Icon und liefert seinen größten Eintrag zurück — für ein Archiv ist das ein echter Verlust: Der Sinn einer Icon-Datei liegt oft gerade darin, dass jemand die 16-Pixel-Version von Hand gezeichnet hat, und genau diese Zeichnung verschwindet hier.
Soll die Sammlung das Asset bewahren und nicht nur ein Abbild davon, gehört die ICO-Datei selbst ins Archiv, nicht nur die daraus abgeleitete JXL-Datei.
Bei kleiner, flacher Symbolgrafik schneiden effiziente moderne Codecs regelmäßig schlechter ab als PNG, weil deren Stärke auf Verläufen und fotografischem Rauschen beruht, von denen ein Icon keins mitbringt. Das ist keine Aussage über die Bildqualität, sondern über die Bytegröße bei genau diesem Motivtyp.
Diese Reihenfolge gilt speziell für flache Icon-Grafik und kehrt sich bei einer Fotografie um, wo JPEG XL und AVIF deutlich vorn liegen. Das fotografische Ergebnis als Grund für eine Icon-Umwandlung anzuführen, ist genau der Fehler, den dieser Abschnitt verhindern soll.
GIMP und ImageMagick lesen JPEG XL heute problemlos, beide gehören zu der Software, die erfahrungsgemäß lange bestehen bleibt — das stärkste Argument für das Format in einer Werkzeugkette. libjxl ist quelloffen, die Spezifikation als ISO/IEC 18181 veröffentlicht, ein Decoder wird also nicht auf die Weise verschwinden, wie es bei proprietärer Software passieren kann.
Dagegen steht: Das Format ist seit 2021 standardisiert, und seine Browser-Unterstützung ist in dieser Zeit eher zurück- als vorangegangen. Archivformate werden nach der Zuversicht gewählt, dass sie in Zukunft noch gelesen werden — und gerade darin liegen PNG und TIFF derzeit klar vorn.
Dafür spricht Einheitlichkeit. Liegt eine Sammlung bereits mit Tausenden Fotografien als JPEG XL vor, bedeutet das Umwandeln der wenigen Icons darin einen einzigen Decoder, eine einzige Ingest-Regel und nur einen Fall zum Testen — ein paar zusätzliche Kilobyte pro Icon sind dann keinen zweiten Codepfad wert.
Dagegen spricht, dass Icons genau der Teil einer solchen Sammlung sind, an dem das Format am wenigsten hilft und der Verlust am größten ausfällt, weil die übrigen Einträge des Containers nicht mitkommen. Ein vernünftiger Mittelweg: die ursprünglichen ICO-Dateien als Bestandsnachweis behalten und die JXL-Datei als abgeleitete Vorschau behandeln.
Die Maximalbreite-Einstellung auf dieser Seite wirkt ausschließlich verkleinernd. Ein Icon mit einem 256-Pixel-Eintrag lässt sich damit für ein kleineres Vorschaubild in der Archivoberfläche gezielt verkleinern, ohne dass zusätzliche Software nötig wird.
Vergrößern lässt sich dagegen nichts. Ein Icon, dessen größter Eintrag bei 32 oder 48 Pixeln liegt, bleibt auch als JPEG XL bei dieser Auflösung, weil in der Quelle schlicht keine weiteren Bildpunkte vorhanden sind, die eine höhere Auflösung füllen könnten.
Den ganzen Ordner ablegen genügt, jede Datei wird einzeln kodiert, alles zusammen kommt als ZIP zurück. Der JPEG-XL-Encoder ist eines der größeren WebAssembly-Module dieser Seite, sodass die erste Datei den Download bezahlt und der Rest zügig folgt.
Bevor der ganze Ordner läuft, lohnt sich ein Blick auf eine Stichprobe in dem Werkzeug, das die Dateien später verwenden soll. Da der Browser das Ergebnis möglicherweise gar nicht anzeigt, funktioniert die übliche Kontrolle per Vorschau hier nicht, und ein Durchgang, dessen Dateien nirgends geöffnet werden, fällt teuer erst spät auf.
Der JPEG-XL-Encoder läuft als WebAssembly-Modul in diesem Tab, das Icon verlässt den Rechner also zu keinem Zeitpunkt der Umwandlung. Für ein internes Icon-Set, das noch nicht veröffentlicht ist, oder für Assets eines eingestellten Produkts, dessen Rechte unklar sind, ist das kein zusätzlicher Vorteil, sondern der Grund, warum sich diese Seite für eine Archivaufgabe überhaupt eignet.
Es gibt keine Serverkopie und kein Konto, dem die Umwandlung zugeordnet würde — was für eine dauerhafte Ablage genauso zählt wie die Frage, welches Format am Ende gewählt wird.
| ICO | JXL | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Windows-Symbol | JPEG XL |
| Dateiendung | .ico | .jxl |
| Medientyp | image/x-icon | image/jxl |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Beides, je nach Einstellung |
| Erstmals veröffentlicht | 1985 | 2021 |
| Herausgegeben von | Microsoft | Joint Photographic Experts Group |
| Spezifikation | — | ISO/IEC 18181 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Nische | Nische |
| Bittiefe | 8 | 32 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB, indizierte Palette | RGB, Graustufen, großer Farbraum |
| Größtes Bild | 256 px je Seite | — |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Manche Browser |
| Stattdessen erwogen | PNG, SVG | AVIF, WebP, PNG |
Die Transparenz bleibt. ICO und JXL speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.
Nur ein Teil der Browser liest JXL. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
GIMP liest sowohl ICO als auch JXL — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: ICO auf das Web, JXL auf die Archivierung und die Fotografie. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
ICO stammt von Microsoft und wurde 1985 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.
JXL kommt von Joint Photographic Experts Group und stammt aus 2021, festgehalten in ISO/IEC 18181. GIMP und ImageMagick lesen das Format.
ICO wurde 1985 veröffentlicht, JXL 2021. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
JXL komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher.
Nur ein Teil der Browser liest JXL. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.
Die Transparenz bleibt. ICO und JXL speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.