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ICO kannst du hier kostenlos und ohne Konto in GIF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
ICO in GIF



In vielen deutschen Sparkassen, Behörden und Mittelstandsfirmen läuft bis heute IBM Notes, früher Lotus Notes, für Vorlagen, Rundschreiben und interne Formulare. Die Signaturvorlagen und Formularfelder solcher Notes-Datenbanken wurden oft vor zwanzig Jahren angelegt, und ihre Validierung prüft bis heute exakt die Formate, die damals galten — und GIF gehörte damals fest dazu.
Wer ein Logo oder ein kleines Symbol in eine solche Vorlage einfügen soll, bekommt selten die Wahl. Die Datenbank nimmt, was ihr Feld erlaubt, und das ändert niemand mehr, nur weil es unpraktisch ist. Diese Umwandlung ist für genau diesen Fall gedacht, nicht für eine Animation.
GIF kennt Transparenz nur in einer sehr eingeschränkten Form: Ein einzelner Palettenplatz darf als unsichtbar markiert werden. Der hier verwendete Encoder markiert keinen. Er baut eine Palette aus dem Bild, schreibt sie als Liste von Rot-Grün-Blau-Werten, und die Alphainformation ist zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden.
Deshalb wird der durchsichtige Bereich vorher gefüllt. Die durchscheinenden Pixel bekommen die eingestellte Hintergrundfarbe, standardmäßig Weiß, bevor die Palette berechnet wird. Ein rundes Logo, das im ICO frei schwebte, landet im GIF also auf einem festen Rechteck — und dessen Farbe lässt sich oberhalb des Ablagefelds einstellen.
Für eine E-Mail-Signatur ist Weiß fast immer richtig, weil Mailprogramme auf weißem Grund rendern und ein Dark-Mode-Client eher die Seite um das Bild herum invertiert als das Bild selbst. Für eine Intranetseite mit farbigem Kopfbereich sollte die Farbe stattdessen zu diesem Kopfbereich passen.
Braucht es etwas, das eine reine Füllfarbe nicht liefern kann — einen Verlauf hinter der Marke, Bildmaterial, das über den Rand reichen soll — gehört das in ein Bildbearbeitungsprogramm wie GIMP, und erst das flach zusammengesetzte Ergebnis wird hier umgewandelt.
GIF speichert pro Pixel einen Index in eine Tabelle von höchstens 256 Farben, weshalb Fotos darin sichtbare Stufen bekommen. Ein Icon ist etwas anderes: flache Flächen, wenige Markenfarben und ein Kranz aus Zwischentönen entlang der Kanten durch Antialiasing.
Selbst mit diesem Rand bleiben die meisten Icons deutlich unter der Grenze und lassen sich ohne sichtbaren Unterschied quantisieren. Auffällig wird es erst bei einem Symbol mit echtem Verlauf — einer Kugel, einer metallischen Fase, einem weichen Schein —, wo hunderte Farbwerte auf kleiner Fläche entstehen und die Reduktion als Bänderung sichtbar wird.
Weil GIF mit Bewegung verbunden wird, lohnt sich der klare Hinweis: Hier gibt es nichts zu animieren. Ein ICO enthält dieselbe Zeichnung in mehreren Größen für unterschiedliche Anzeigekontexte, nicht mehrere Momente in der Zeit. Es kennt weder Verzögerungen noch eine Schleifenzahl, und der Encoder hier schreibt genau ein Einzelbild.
Wer eine bewegte Version eines Logos braucht, ist hier falsch — das beginnt bei einer Videodatei oder einer bereits animierten Quelle und läuft über ein anderes Werkzeug. An einer Icon-Datei ändert sich daran nichts.
Die größte. Der Browser dekodiert den Container und gibt seinen größten Eintrag zurück, unabhängig davon, in welcher Reihenfolge die Einträge im Icon stehen. Ein Icon mit Einträgen zu 16, 32, 48 und 256 Pixeln liefert also ein 256-Pixel-GIF, die drei kleineren Zeichnungen bleiben ungenutzt.
Und 256 ist zugleich die feste Obergrenze, weil ein Icon-Eintrag seine Kantenlänge in einem einzigen Byte speichert, wobei 0 für 256 steht. Ein GIF aus dieser Umwandlung ist also nie größer als 256 Pixel auf der langen Seite, unabhängig davon, was das Zielformular verlangt.
GIF ist neununddreißig Jahre alt und dürfte das am universellsten lesbare Bildformat überhaupt sein. Jedes E-Mail-Programm, jede Foren-Software und praktisch jede vor 2005 geschriebene Unternehmenssoftware liest eine GIF-Datei. Deshalb steht sie noch in vielen Spezifikationen: nicht weil jemand sie bevorzugt, sondern weil sie eine Antwort war, die nicht scheitern konnte.
Der Umkehrschluss lohnt sich: Ein System, das noch GIF fordert, ist wahrscheinlich alt genug, um weitere Einschränkungen zu haben — eine maximale Pixelgröße, eine maximale Dateigröße, ein festes Seitenverhältnis. Den Rest der Spezifikation zu lesen, bevor umgewandelt wird, spart meist einen zweiten Versuch.
Einen Versuch wert, bevor die geflossene Farbe endgültig ist: Viele Systeme, deren Hilfetext GIF nennt, akzeptieren im Code trotzdem PNG, weil die Prüfung später geschrieben wurde als der Hilfetext und mehr abdeckt, als dort steht. Geht es durch, bleibt die Transparenz erhalten und nichts geht verloren.
Ist die Vorgabe wirklich fest — eine Vorlage, die von einer sehr alten Notes-Datenbank gerendert wird, ein Gerät, das Bilder über einen festen Decoder anzeigt —, ist das GIF die richtige Antwort, und die Hintergrundfarbe sollte zum tatsächlichen Zielort passen. Das Ergebnis ist dann korrekt, nicht bloß angenommen.
Den ganzen Ordner ablegen genügt. Jede Datei wird unabhängig dekodiert, quantisiert und kodiert und kommt gemeinsam als ZIP zurück. Die Palette wird pro Bild neu berechnet, nicht über das Set geteilt — zwei Icons mit derselben Markenfarbe können also an leicht unterschiedlichen Palettenstellen landen, was in der Nutzung nicht auffällt, aber bedeutet, dass die Dateien auf Byte-Ebene nicht austauschbar sind.
Die Hintergrundfarbe dagegen ist eine einzige Einstellung für den gesamten Durchgang, jedes Icon im Set wird also auf dieselbe Farbe gelegt. Genau das braucht ein Set, das in eine gemeinsame Vorlage geht — und genau deshalb entstehen zwei unterschiedliche Farbtöne, wenn ein Set heute halb und später zur anderen Hälfte umgewandelt wird.
GIF komprimiert Folgen gleicher Palettenindizes, und flache Icon-Grafik besteht fast nur aus solchen Folgen. Die Dateigröße liegt deshalb meist nah an der eines PNG aus demselben Icon — Byte-Ersparnis ist praktisch nie das Argument, das für GIF spricht.
Der Unterschied, der zählt, ist Transparenz, und dort gewinnt das PNG eindeutig. Wer beim Umwandeln nur auf die Dateigröße schaut, wird kaum einen Grund finden, GIF vorzuziehen, sofern das Zielsystem PNG überhaupt akzeptiert.
Der Browser dekodiert die Icon-Datei, eine kleine Bibliothek in dieser Seite quantisiert und kodiert sie, und nichts davon verlässt den Rechner. Der Netzwerktab bleibt während der Umwandlung leer.
Bis zu hundert Dateien lassen sich gleichzeitig ablegen, ohne Konto und ohne Tageslimit, weil keine Serverkapazität dafür verbraucht wird. Die praktische Grenze setzt allein der Arbeitsspeicher des eigenen Geräts.
Wer eine seit Jahren unangetastete Notes-Datenbank modernisiert, muss oft nicht das ganze Formular umbauen, sondern nur die eine Stelle bedienen, an der noch GIF verlangt wird. Ein einzelnes Icon so umzuwandeln kostet wenige Sekunden und lässt sich in denselben Arbeitsschritt einbauen, in dem ohnehin gerade an der Vorlage gearbeitet wird.
Sinnvoll ist, die Hintergrundfarbe dabei zu dokumentieren, damit spätere Anpassungen an der Vorlage — ein neuer Kopfbereich, eine andere Markenfarbe — direkt wissen, welcher Wert hier gesetzt wurde und warum, statt dass jemand das Icon Jahre später neu verstehen muss.
| ICO | GIF | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Windows-Symbol | Graphics Interchange Format |
| Dateiendung | .ico | .gif |
| Medientyp | image/x-icon | image/gif |
| Kompression | Verlustfrei — es wird nichts verworfen | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 1985 | 1987 |
| Herausgegeben von | Microsoft | CompuServe |
| Spezifikation | — | GIF89a |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Nische | Alt, wird überall noch gelesen |
| Bittiefe | 8 | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB, indizierte Palette | indizierte Palette |
| Größtes Bild | 256 px je Seite | 65.535 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | PNG, SVG | WebP, MP4 |
GIF kennt keinen Alphakanal. Eine transparente ICO-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in GIF holt die Transparenz zurück.
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
GIMP liest sowohl ICO als auch GIF — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
ICO stammt von Microsoft und wurde 1985 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.
GIF kommt von CompuServe und stammt aus 1987, festgehalten in GIF89a. GIMP, Adobe Photoshop und ImageMagick lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
GIF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Auf 256 Farben reduziert — bei Fotos sieht man das. Durchsichtige Stellen bleiben nicht erhalten, sondern werden mit der Hintergrundfarbe gefüllt.
GIF kennt keinen Alphakanal. Eine transparente ICO-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in GIF holt die Transparenz zurück.
GIF speichert höchstens 256 Farben pro Bild. Ein Foto wird dabei auf eine Palette reduziert — daher der stufige Himmel. Das ist keine Qualitätseinstellung, sondern das Format selbst.
Was diese Seite über ICO und GIF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.