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1 kB = 0,9765625 KiB
Trag einen Wert ein, und die Umrechnung von Kilobyte nach Kibibyte läuft mit, während du tippst. Auf 1 kB kommen 0,9765625 KiB — ein Verhältnis, das per Definition feststeht und nicht gemessen wurde. Gerechnet wird auf deinem eigenen Gerät: Die Zahl, die du eintippst, wird nie Teil einer Anfrage — Werbung lädt die Seite drumherum wie jede andere.
500 kB is 488,3 KiB
— eine schlanke Webseite.
64 kB is 62,5 KiB
— eine lange E-Mail.
524,3 kB is 512 KiB
— ein halbes Mebibyte.
4,096 kB is 4 KiB
— eine Speicherseite auf den meisten Systemen.
| kB | KiB |
|---|---|
| 1 | 0,9765625 |
| 2 | 1,953125 |
| 5 | 4,8828125 |
| 10 | 9,765625 |
| 50 | 48,828125 |
| 100 | 97,65625 |
| 500 | 488,28125 |
| 1000 | 976,5625 |
kB in KiB umrechnen
Ein Kilobyte sind 1.000 Byte, wenn ein Normungsgremium es definiert, und 1.024, wenn ein Betriebssystem es tut. Diese Seite rechnet mit 1.000; die Einheit für 1.024 heißt Kibibyte.
Ein Kibibyte sind exakt 1.024 Byte. Der Name wurde 1998 eingeführt, damit „Kilobyte" wieder 1.000 bedeuten kann — durchgesetzt hat sich die Gewohnheit nie ganz.
Der Faktor ist 0,976563, und den trägt praktisch niemand mit sich herum. Auf 0,98 gerundet liegt er um 0,35 % daneben — bei kleinen Zahlen unsichtbar, bei etwa 1.000 kB wird daraus eine ganze Einheit.
Genau das ist die Zahl, die man vor dem Runden wissen will: nicht der Fehler selbst, sondern ab wann er aufhört, egal zu sein. Darunter ist der kurze Faktor der vernünftige; darüber nimm das Feld oben, das erst beim Ausgeben rundet.
Ein KiB sind 1.024 der Einheit darunter, ein kB sind 1.000. Auf dieser Seite ist das der Unterschied zwischen 1,024 kB und 1 kB — 2,4 % —, und der Abstand wächst mit jeder Stufe. Bei einem Foto ist er ein Rundungsfehler, bei einer Festplatte ein sichtbares Stück.
Darin besteht das Rätsel um den fehlenden Speicherplatz vollständig. Eine Platte, die als kB verkauft wird, enthält exakt das, was draufsteht; Windows teilt anschließend durch 1.024 statt durch 1.000, behält den dezimalen Namen bei und zeigt deshalb eine kleinere Zahl an. macOS rechnet seit Version 10.6 in den dezimalen Einheiten und zeigt die Zahl von der Verpackung — dieselbe Platte, zwei Rechner, zwei Größen, und verloren geht dabei nichts.
Ein Kilobyte sind 1.000 Byte, folgt man dem Präfix wörtlich, oder 1.024, folgt man der Softwaretradition seit den 1960er-Jahren. Beide Lesarten sind weiterhin im Umlauf, mitunter im selben Programm: Ein 500-kB-Dokument wird von einem Werkzeug, das sauber trennt, als 488 KiB gemeldet, von einem anderen unter der Beschriftung "488 KB" — und keine der beiden Zahlen ist für sich genommen falsch, sie stammen nur aus unterschiedlichen Divisoren.
Gerade weil die Differenz klein ist, fällt sie kaum auf: Zwölf Byte hier, vierundzwanzig dort, das sieht nach Rundung aus, ist aber keine. Jedes Byte ist vollständig erfasst; die beiden Werkzeuge teilen lediglich durch unterschiedliche Zahlen, und genau diese Wahl ist der ganze Inhalt dieser Seite.
Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt als deutsche amtliche Metrologie-Institution folgt in ihren eigenen Veröffentlichungen konsequent der internationalen IEC-Norm: Kilo bedeutet 1.000, Kibi bedeutet 1.024, mit einem eigenen Symbol, das keine Verwechslung zulässt. Dieselbe Trennung findet sich in den meisten deutschen Linux-Distributionen und in GNU-Werkzeugen, die KiB und MiB ausdrücklich ausschreiben, statt beide Bedeutungen unter "KB" zu verstecken.
Der Windows-Explorer, mit dem die meisten deutschen Nutzer täglich Dateigrößen ablesen, tut genau das Gegenteil: Er zeigt Größen in Zweierpotenzen an, beschriftet sie aber mit dem dezimalen "KB" oder "MB". Ein Dokument, das 500.000 Byte groß ist, erscheint im Explorer als "488 KB" — korrekt gerechnet, aber falsch benannt, weil die angezeigte Zahl tatsächlich Kibibyte sind. Wer diese Anzeige mit einer Angabe aus einem norm-treuen Werkzeug oder von einer Cloud-Rechnung vergleicht, vergleicht ohne es zu merken zwei verschiedene Maßstäbe.
1.024 ist zwei hoch zehn. Speicher wird binär adressiert, und die Anzahl der Speicherplätze, die ein Baustein erreichen kann, ergibt sich zwingend aus der Zahl seiner Adressleitungen: Zehn Leitungen erreichen 1.024 Adressen, keine Verdrahtung erreicht exakt 1.000. Ein Speicherbaustein wird also in Zweierpotenzen gebaut, weil das die einzige Größe ist, die er überhaupt annehmen kann, und dieselbe Logik zieht sich durch Seitengrößen, Blockgrößen und Puffergrößen im gesamten System.
Als diese Größen in den 1960er-Jahren einen Namen brauchten, lag 1.024 nah genug an tausend, um "Kilo" auszuleihen statt einen eigenen Begriff zu prägen — bei einer Abweichung von 2,4 Prozent und Rechnern mit ein paar tausend Speicherworten war das vertretbar. Bei Giga- und Terabyte, wo dieselbe Ausleihe eine Abweichung von 7,4 beziehungsweise 10 Prozent erzeugt, ist dieselbe Bequemlichkeit deutlich teurer geworden.
Bei einer einzelnen kleinen Datei ist der Unterschied tatsächlich vernachlässigbar, und ihn zu ignorieren, ist die richtige Entscheidung. Das ändert sich in zwei Fällen: wenn die Zahl eine Grenze ist, und wenn sie mehrfach angewendet wird. Ein Upload-Limit von "500 kB", das in einem System als exakt 500.000 Byte durchgesetzt wird, weist eine Datei zurück, die dem Nutzer als "488 KiB" angezeigt wurde und tatsächlich 500.224 Byte groß ist — beide Zahlen stimmen, aber keine erklärt dem Nutzer die Ablehnung.
Größer wird der Effekt, wenn dieselbe Verwechslung mehrfach übereinandergestapelt wird: einmal 2,4 Prozent, zweimal 4,9, dreimal 7,4, viermal 10 Prozent, weil jede Stufe erneut mit 1.024 statt mit 1.000 multipliziert. Eine Speicherplanung, die kleinteilig in Kilobyte gezählt und am Ende in Terabyte ausgewiesen wird, trägt die volle Zehn-Prozent-Differenz — an dieser Stelle ist es kein Rundungsfehler mehr, sondern der Unterschied zwischen ausreichend und knapp zu wenig bestelltem Speicher.
Bei Megabyte, Gigabyte oder Terabyte ist vielen Nutzern inzwischen bewusst, dass eine "gekaufte" und eine "angezeigte" Kapazität auseinanderfallen können — die Diskussion um Festplatten, die formatiert weniger Speicher zeigen, als auf der Verpackung steht, hat diese Erwartungshaltung über Jahre eingeübt. Bei Kilobyte fehlt diese Erwartung meist, weil die Zahl auf dieser Stufe klein genug ist, dass niemand sie kritisch hinterfragt: Eine 24-Byte-Differenz bei einer 1-kB-Datei sieht nach nichts aus, egal ob sie da ist oder nicht.
Das macht die kB-zu-KiB-Seite zur richtigen Stelle, um den Mechanismus zu erklären, bevor er bei den größeren Einheiten unauffällig mitläuft: Wer einmal verstanden hat, dass 500 kB und 488 KiB dieselbe Bytezahl beschreiben, überträgt dieses Verständnis automatisch auf die Megabyte- und Gigabyte-Stufe, statt dort erneut von vorn zu rätseln, warum eine Anzeige nicht mit einer Rechnung übereinstimmt.
Praktisch heißt das: Bevor eine Kilobyte- oder Kibibyte-Zahl irgendwo weiterverwendet wird — in einer Rechnung, einem Ticket, einer Kapazitätsplanung —, lohnt sich ein Blick auf die Quelle. Ein Werkzeug, das konsequent KiB, MiB und GiB schreibt, hat sich bereits für die binäre Lesart entschieden und benennt sie korrekt; ein Werkzeug, das nur "KB" oder "MB" zeigt, hat entweder dezimal gerechnet oder binär gerechnet und die Beschriftung nicht angepasst — welcher der beiden Fälle vorliegt, verrät die Beschriftung allein nicht, nur ein Vergleich mit einer bekannten Bytezahl.
Dieser Vergleich lässt sich in einer Minute selbst durchführen: eine Datei mit einer bekannten, runden Bytezahl anlegen — etwa exakt 10.240 Byte — und nachsehen, was das jeweilige Werkzeug daraus macht. Erscheint "10 KiB" oder "10 KB" mit dem Wert 10, rechnet das Werkzeug binär; erscheint stattdessen "10,24 KB" oder ein Wert nahe 10,2, rechnet es dezimal. Dieser eine Test klärt die Frage für das jeweilige Werkzeug dauerhaft und ist verlässlicher, als sich auf die Beschriftung allein zu verlassen.
1 kB sind 0,9765625 KiB. Das Verhältnis von Kilobyte zu Kibibyte ist per Definition festgelegt und nicht gemessen; gerundet wird allein die Anzeige, die nach zwölf signifikanten Stellen aufhört.
Nein. Die Rechnung läuft in deinem Browser. Du kannst die Verbindung trennen und weiterrechnen — das ist zugleich die einfachste Art, es nachzuprüfen.
Weil zwei verschiedene Einheiten denselben Namen tragen. Hersteller rechnen mit 1 GB = 1.000.000.000 Byte, Windows zeigt Gibibyte an, also 1.073.741.824 Byte, nennt sie aber „GB". Dieselbe Platte wirkt dadurch um etwa sieben Prozent kleiner. Verschwunden ist nichts.
Ein KiB sind 1,024 kB. Es ist dasselbe Verhältnis rückwärts gelesen — ein Ergebnis von der einen Seite durch die andere geschickt muss also wieder dort landen, wo es losging.
Was diese Seite über Dateneinheiten behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.
Der Faktor steht als Konstante in der Seite, und die Rechnung besteht aus vier Schritten. Es wird also nichts verschickt und auf nichts gewartet — was du eintippst, verlässt den Browser nie, weil es gar keine Anfrage gibt, in der es reisen könnte.