MKV in AVIF umwandeln

MKV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in AVIF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Etwas Detail wird gegen Dateigröße getauscht. AVIF kann nicht alles halten, was MKV hält.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Ein Einzelbild in voller Auflösung. Ein Standbild aus komprimiertem Video trägt diese Kompression mit sich: Ein bewegter Moment wirkt weicher als ein ruhiger — das liegt an der Kodierung des Videos und nicht an dieser Umwandlung.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Warum ausgerechnet eine MKV-Datei die Bittiefe zum Thema macht

Matroska ist der Behälter, der sich durchgesetzt hat, weil er sich nie gegen etwas gesperrt hat: 10-Bit-HEVC, AV1, VP9 Profil 2, HDR10- und Dolby-Vision-Metadaten reisen alle ganz selbstverständlich in MKV-Dateien, während MP4 mit manchem davon unbeholfen umgeht und WebM von vornherein eingeschränkt ist. Genau deshalb landen UHD-Blu-ray-Sicherungen und Aufnahmen aus dem HDR-fähigen Kabel- oder Satellitenempfang deutscher Sender fast immer als MKV, mit der deutschen Synchronspur und dem HDR10-Signal eines UHD-Masters gleichzeitig im selben Behälter.

Wer aus einer solchen Datei ein Standbild zieht, hat also weit häufiger als bei jeder anderen Quelle auf dieser Website ein Material mit mehr als acht Bit je Kanal vorliegen — und wählt AVIF oft genau deshalb, weil das Format zwölf Bit und einen weiten Farbraum speichern kann. Diese Erwartung ist vernünftig, gut informiert, und für genau diesen Weg trotzdem falsch, weshalb sie hier den ganzen Inhalt der Seite ausmacht statt einer Zeile in den häufigen Fragen.

Wo die zusätzlichen Bits verloren gehen, und es passiert vor dem Encoder

Das Bild wird dekodiert und auf eine Leinwand gezeichnet, und die Pixel werden aus dieser Leinwand mit acht Bit je Kanal wieder ausgelesen. Alles danach — einschließlich des AVIF-Encoders — arbeitet bereits mit acht Bit. AVIF kann zwölf Bit und einen weiten Farbraum speichern, nur ist zu dem Zeitpunkt, an dem der Encoder gefragt wird, schlicht nichts jenseits von acht Bit mehr vorhanden, das er bekommen könnte.

Es wird auch kein Farbprofil angehängt. Die Datei enthält die Zahlen, die von der Leinwand kamen, ohne Angabe, zu welchem Farbraum sie gehören, sodass jeder Betrachter sRGB annimmt. Auf einer Webseite ist diese Annahme richtig und kostet nichts. In einer farbverwalteten Produktionskette ist sie der Unterschied zwischen einem Referenzbild und einem Bild, das ungefähr richtig aussieht.

Was zu tun ist, wenn der Farbumfang wirklich zählt

Ist das Standbild eine Farbreferenz, eine Prüfung für die Farbkorrektur oder soll es den Master des UHD-Rips repräsentieren, ist dieses Werkzeug nicht die richtige Wahl. Ein Desktop-Decoder, der direkt in einen Puffer mit hoher Bittiefe schreibt — ffmpeg auf ein 16-Bit-PNG oder ein EXR, oder ein Bildexport aus Resolve — behält, was die Aufnahme trug, und überlässt die Zuordnung einer bewussten Entscheidung statt einer stillen Vereinfachung durch den Browser.

Das ist eine deutliche Ansage wert, weil die Alternative ein Arbeitsablauf ist, der auf einem beinahe richtig aussehenden Standbild aufbaut. Achtbit-Werte ohne Profil sind für eine Illustration völlig ausreichend und als Referenz völlig ungeeignet, und der Unterschied zwischen diesen beiden Verwendungen ist der Datei selbst nicht anzusehen.

Bei acht Bit bleibt AVIF trotzdem die richtige Wahl für die Dateigröße

Nichts vom Vorherigen betrifft den Grund, aus dem die meisten Personen überhaupt zu AVIF greifen. Es ist ein Standbild, kodiert mit AV1, dem Codec, der VP9 ablösen und mit HEVC konkurrieren sollte, und bei gleicher sichtbarer Qualität erzeugt es eine deutlich kleinere Datei als JPG. Dieser Vorteil betrifft die Kompressionseffizienz und ist von der Bittiefe vollkommen unabhängig.

Geht es also um das kleinste gut aussehende Standbild aus einer Aufnahme — für eine Seite, eine Karte, eine Vorschau, eine App —, ist das hier die beste verfügbare Wahl, und die Achtbit-Grenze kostet dabei nichts, was ohnehin sichtbar gewesen wäre. Der Abschnitt oben richtet sich an die Person, die etwas anderes wollte und das erst später gemerkt hätte.

Die Kodierung dauert länger, und wie viel länger hängt von der Bildgröße ab

AV1 prüft für jeden Block deutlich mehr Möglichkeiten als ältere Codecs, und hier läuft das als WebAssembly auf dem eigenen Prozessor statt auf dem Hardware-Encoder, den das Gerät für Video sonst nutzt. Ein einzelnes Bild aus einer 4K-Aufnahme braucht spürbar länger als dasselbe Bild als JPG oder WebP — lang genug, um es zu bemerken, nicht lang genug, um währenddessen aufzustehen.

Bei Menge macht sich das bemerkbar, bei einem einzelnen Bild nicht. Ein Standbild ist eine kurze Pause; vierzig Standbilder aus einem Regal von Aufnahmen sind eine echte Wartezeit, und ab diesem Punkt lohnt es sich, die Bilder stattdessen als PNG zu ziehen und mit einem Desktop-AVIF-Encoder im Stapel zu kodieren.

Die Wahl des Einzelbilds entscheidet mehr als der Codec

Der Zeitstempel ist die einzige Einstellung dieser Umwandlung, und er verändert das Ergebnis am stärksten. Ein Bild mitten in einem Schwenk, einer Kampfszene oder einer Menschenmenge wurde vom Videocodec nur ungefähr beschrieben, und kein Standbild-Encoder kann zurückholen, was nie gespeichert wurde. Ein ruhiges Bild zwei Sekunden später kann aus derselben Datei erheblich besser ausfallen.

Das Feld nimmt Sekunden ab dem Anfang und beginnt bei null, was bei einer Matroska-Datei fast immer ein schwarzes Bild oder ein Senderlogo trifft. Aufnahme abspielen, an der gewünschten Stelle anhalten, die verstrichene Zeit in Sekunden umrechnen und eintragen — eine Stunde und vier Minuten sind 3840.

Es gibt keine Qualitätseinstellung für diesen Schritt

Anders als bei einer gewöhnlichen Bildumwandlung lässt sich die AVIF-Kodierung eines Videoeinzelbilds hier nicht regeln. Das Standbild wird mit einer festen Einstellung geschrieben, gewählt, damit gewöhnliches Material sauber und ohne sichtbare Blockbildung aussieht — es gibt keinen Regler, an dem sich das nach oben oder unten verschieben ließe.

Wer Kontrolle über die Kodierung braucht — etwa weil das Standbild für einen Druck oder eine sehr genaue Weiterverarbeitung bestimmt ist —, nimmt das Einzelbild stattdessen als PNG. Ein PNG speichert genau das, was von der Leinwand gelesen wurde, ohne eigene Kompressionsentscheidung, und lässt sich anschließend mit einem eigenen AVIF-Encoder nach den eigenen Vorstellungen kodieren.

Ein AVIF-Standbild ausliefern, und wo es abgelehnt wird

Aktuelle Browser lesen AVIF, was das Format überhaupt erst praxistauglich macht. Der sorgfältige Weg bleibt trotzdem ein `<picture>`-Element mit einer AVIF-Quelle und einem JPG als Rückfallebene, und das lohnt sich immer dann, wenn ein spürbarer Teil des eigenen Publikums auf älterer Software unterwegs ist, die man nicht selbst kontrolliert.

Außerhalb des Browsers ist das Bild dünner. Manche Desktop-Bildbetrachter, einige Vorschaufenster des Betriebssystems und nicht wenige Upload-Formulare erkennen das Format weiterhin nicht, sodass ein AVIF eine schlechte Wahl für alles ist, das versendet, angehängt oder an fremd ausgewählte Software übergeben wird. Für diese Fälle bleibt ein JPG die sichere Wahl, das AVIF gehört dorthin, wo es tatsächlich ausgeliefert wird.

Eine große Aufnahme, die liegen bleibt, während ein Bild herauskommt

Nur so viel der Datei wird gelesen, wie nötig ist, um den Zeitstempel zu erreichen, und Dekodierung wie AV1-Kodierung laufen beide im Browser-Tab. Nichts, das die Aufnahme trägt, wird irgendwohin gesendet, was für noch nicht veröffentlichtes oder farblich noch nicht abgenommenes Material meist die Voraussetzung dafür ist, dass die Arbeit überhaupt stattfinden kann.

Die kostenlose Nutzung erlaubt eine MKV-Datei bis 100 MB. Hochauflösende 4K-Aufnahmen mit hoher Bittiefe liegen meist weit darüber, was die unbequeme Eigenheit dieses Paars ausmacht — genau das Material, das die Bittiefenfrage aufwirft, passt am seltensten hinein. Passt es nicht, liefert ein Standbild aus einem Desktop-Player oder ein mit ffmpeg exportiertes PNG-Einzelbild den Ausgangspunkt, den diese Seite dann weiterverarbeitet.

MKV in AVIF umwandeln — so geht es

  1. Leg deine MKV-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl AVIF als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige AVIF-Datei herunter.

MKV und AVIF im Vergleich: was sich ändert

MKV im Vergleich zu AVIF
MKVAVIF
Vollständiger NameMatroska-VideoAV1 Image File Format
Dateiendung.mkv.avif
Medientypvideo/x-matroskaimage/avif
KompressionVerlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahltBeides, je nach Einstellung
Erstmals veröffentlicht20022019
Herausgegeben vonAlliance for Open Media
SpezifikationMatroskaAV1 Image File Format
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Bittiefe12
Kann Farbe beschreiben alsRGB, YCbCr, großer Farbraum
Größtes Bild65.536 px je Seite
Öffnet im BrowserManche BrowserAktuelle Browser
Stattdessen erwogenMP4, WebMWebP, JXL, JPG

Das Ergebnis öffnen

AVIF öffnet sich in aktuellen Browsern, in älteren nicht. MKV unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

AVIF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist AV1. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: MKV öffnest du in VLC, MKVToolNix und HandBrake, AVIF in GIMP, Squoosh und ImageMagick — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

MKV wurde 2002 veröffentlicht. Festgehalten ist das in Matroska — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

AVIF kommt von Alliance for Open Media und stammt aus 2019, festgehalten in AV1 Image File Format. GIMP, Squoosh und ImageMagick lesen das Format.

MKV wurde 2002 veröffentlicht, AVIF 2019. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.

MKV zu AVIF: häufige Fragen

Werden meine MKV-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von MKV in AVIF kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von MKV in AVIF Qualität verloren?

AVIF komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Ein Einzelbild in voller Auflösung. Ein Standbild aus komprimiertem Video trägt diese Kompression mit sich: Ein bewegter Moment wirkt weicher als ein ruhiger — das liegt an der Kodierung des Videos und nicht an dieser Umwandlung.

Welcher Codec steckt in der AVIF-Datei?

AVIF ist ein Container, kein einzelnes Format. Was tatsächlich abgespielt wird, ist der Codec darin — meist AV1. Deshalb können sich zwei Dateien mit derselben Endung auf demselben Gerät unterschiedlich verhalten.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über MKV und AVIF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.