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MKV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in PNG umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
MKV in PNG
Nach einem Vortrag auf dem Chaos Communication Congress, der re:publica oder einer Fachkonferenz landet die Aufzeichnung fast immer bei media.ccc.de oder auf YouTube, die Folien selbst aber nicht immer — mancher Vortragende stellt sie nie online, oder erst Wochen später mit anderem Stand. Wer eine bestimmte Grafik oder Tabelle aus dem Vortrag braucht, muss sie sich also aus der Aufzeichnung selbst holen, und diese liegt bei den meisten Aufnahmesystemen als Matroska vor.
Die Aufgabe ist einfach und wiederholt sich: ein Zeitstempel, ein Bild, wieder und wieder für jede Folie, die gebraucht wird. Bei einem Foliensatz mit einem Dutzend Folien ist das eine Sache von Minuten, keine Sache eines eigenen Werkzeugs.
JPG wurde für Fotografien entworfen, und diese Herkunft zeigt sich an allem, was kein Foto ist. Es speichert Farbe in halber Auflösung und arbeitet blockweise, was um jede harte Kante einen leichten Schleier legt — bei einer Folie, die praktisch nur aus harten Kanten besteht, wird kleine Schrift dadurch grau und schwerer lesbar, ausgerechnet dort, wo sie ohnehin schon knapp war.
PNG speichert genau die Pixel, die es bekommt, ohne Annäherung. Bei einem Foto aus dem Publikum ist der Unterschied kaum sichtbar, und JPG erzeugt die deutlich kleinere Datei. Bei einer Folie, einer Tabelle, einem Terminal-Ausschnitt oder Quellcode ist PNG der Unterschied zwischen lesbar und beinahe lesbar.
Verlustfrei beschreibt nur den Schritt vom dekodierten Bild zur Datei, nichts davor. Das Video wurde bei der Aufzeichnung komprimiert, das Aufnahmesystem hat eine Bitrate gewählt, und was mit der kleinen Schrift auf Folie elf dabei passiert ist, liegt lange vor dieser Umwandlung. PNG gibt genau das wieder — es macht nichts davon rückgängig.
Praktisch heißt das: Auflösung und Bitrate der Aufzeichnung sind die Obergrenze, und keine Formatwahl hebt sie an. Eine in 720p aufgezeichnete Folie mit kleiner Schrift bleibt kaum lesbar, egal welches Bildformat gewählt wird — dann hilft nur, die Folien selbst zu suchen oder den Vortragenden direkt zu fragen.
Der Zeitstempel ist die ganze Bedienoberfläche, und wo er gesetzt wird, entscheidet mehr über das Ergebnis als alles andere auf dieser Seite. Nicht im Moment des Folienwechsels selbst wählen: Ein Übergang oder eine Animation ist Bewegung, und ausgerechnet bei Bewegung spart ein Codec am meisten — das dort gespeicherte Bild ist eine grobe Skizze, die erst die folgenden Bilder korrigieren.
Zwei bis drei Sekunden warten, bis die Folie ruhig steht, gibt dem Kodierer Zeit, ein echtes Standbild aufzubauen, und die Schrift ist so scharf, wie diese Aufzeichnung es überhaupt hergibt. Aus demselben Grund wirkt ein Standbild einer gestikulierenden Referentin oder eines gestikulierenden Referenten weich, während ein Standbild im Stehen es nicht ist.
Videoplayer zeigen Stunden, Minuten und Sekunden an, das Eingabefeld hier verlangt Sekunden — die einzige Rechnung auf dieser Seite. Eine Stunde und zwölf Minuten werden zu 4320, plus die angezeigten Sekunden. Kommazahlen sind erlaubt, sodass sich ein Wert wie 4320.5 auch um eine halbe Sekunde verschieben lässt, falls der erste Versuch mitten in einer Bewegung liegt.
Wer die Aufzeichnung einmal komplett durchspult und dabei jede Folienzeit in einer Notiz festhält, spart sich das Hin- und Herwechseln zwischen Ansehen und Umwandeln — aus achtzehn kleinen Unterbrechungen werden so zwei zusammenhängende Arbeitsschritte.
Eine Folie mit flachen Flächen und klarer Schrift ist für ein verlustfreies Format erstaunlich klein — bei 1080p landet sie oft im niedrigen dreistelligen Kilobyte-Bereich. Ein Standbild des Publikums oder der Bühne dagegen ist deutlich größer, weil fotografisches Rauschen fast zufällig ist und Zufälliges sich nicht gut komprimieren lässt.
Jedes Bild wird nach dem Kodieren zusätzlich optimiert statt unbearbeitet abgelegt, was noch einmal einen spürbaren Teil der Größe kostet — bei rund einer halben Sekunde Wartezeit. Diese halbe Sekunde lohnt sich: Ein Ordner mit achtzehn Folien, der zwei Drittel so groß ausfällt, ist auch für alle anderen, die den Vortrag verpasst haben, billiger zu verschicken.
Diese Umwandlung kennt keine Größeneinstellung. Eine 1080p-Aufzeichnung liefert ein PNG mit 1920 mal 1080 Pixeln, eine 4K-Aufzeichnung eines mit 3840 mal 2160 — das Bild wird in seiner ursprünglichen Größe dekodiert und genauso geschrieben. Für eine Folie ist das genau richtig, denn jedes Pixel eines Text-Standbilds kann gebraucht werden.
Das bedeutet auch, dass die Bilder größer ausfallen können, als das Zieldokument sie braucht. Sie danach in einem Bildbearbeitungsprogramm zu verkleinern ist unproblematisch und verlustfrei in die einzig relevante Richtung. Nicht möglich ist das Umgekehrte: Kein Werkzeug kann Details erfinden, die die Aufzeichnung nie festgehalten hat.
Jedes hier erzeugte PNG trägt einen Alphakanal, und dieser ist vollständig undurchsichtig — ein Videobild kennt keine Transparenz, also gibt es für den Kanal nichts zu speichern außer „vollständig sichtbar" an jeder Stelle. Wer die Datei in einem Programm öffnet, das den Kanal anzeigt, sieht deshalb keine Löcher, sondern ein durchgängig gefülltes Bild.
Das ist kein Fehler und keine verschenkte Möglichkeit, sondern schlicht die ehrliche Konsequenz daraus, dass die Quelle ein Videoframe ohne jede Transparenzinformation ist.
Dekodierung und PNG-Kodierung laufen beide im Browser-Tab. Nichts, das die Aufzeichnung enthält, wird irgendwohin gesendet — bei einem internen Vortrag, einem Betriebs-Meetup oder einer Aufzeichnung unter Sperrfrist ist das häufig der entscheidende Punkt, nicht nur ein Nebenaspekt.
Die freie Nutzung erlaubt bis zu hundert Megabyte je MKV-Datei. Aufzeichnungen von Konferenzvorträgen sind oft größer, was die ehrliche Schwäche dieses Paares ist: Ausgerechnet die Dateien, bei denen sich Folien-Extraktion lohnt, passen am seltensten hinein. Für diese hilft VLC über das Menü Video mit einem Schnappschuss an der aktuellen Position, mpv über eine einzelne Taste — beide arbeiten direkt mit der Datei, ohne Größenbegrenzung, dafür weniger genau beim Zeitstempel.
| MKV | PNG | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Matroska-Video | Portable Network Graphics |
| Dateiendung | .mkv | .png |
| Medientyp | video/x-matroska | image/png |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustfrei — es wird nichts verworfen |
| Erstmals veröffentlicht | 2002 | 1996 |
| Herausgegeben von | — | PNG Development Group |
| Spezifikation | Matroska | ISO/IEC 15948 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Bittiefe | — | 16 |
| Kann Farbe beschreiben als | — | RGB, Graustufen, indizierte Palette |
| Größtes Bild | — | 2.147.483.647 px je Seite |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, WebM | WebP, SVG, JXL |
PNG öffnet sich in jedem aktuellen Browser. MKV unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: MKV öffnest du in VLC, MKVToolNix und HandBrake, PNG in Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: MKV auf die Archivierung und die Weitergabe fertiger Dateien, PNG auf Bildschirmfotos, Logos und Strichzeichnungen und das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
MKV wurde 2002 veröffentlicht. Festgehalten ist das in Matroska — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
PNG kommt von PNG Development Group und stammt aus 1996, festgehalten in ISO/IEC 15948. Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
Nein. PNG speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch. Ein Einzelbild in voller Auflösung. Ein Standbild aus komprimiertem Video trägt diese Kompression mit sich: Ein bewegter Moment wirkt weicher als ein ruhiger — das liegt an der Kodierung des Videos und nicht an dieser Umwandlung.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise Portable Network Graphics anzeigt.
Was diese Seite über MKV und PNG behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.