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MKV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in OPUS umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
MKV in OPUS
Seit der BITV 2.0 müssen öffentliche Stellen in Deutschland ihre Videoinhalte barrierefrei anbieten, und für eine aufgezeichnete Vorlesung oder eine Ratssitzung heißt das in der Praxis: ein Transkript oder Untertitel dazu. Viele Hochschulen zeichnen über Opencast auf, das Matroska schreibt, und am Ende der Kette steht fast immer ein externer Transkriptionsdienst mit einer Obergrenze für die Uploadgröße.
Eine anderthalbstündige Vorlesung als MKV mit Bild ist für so einen Dienst oft schlicht zu groß. Das Bild wird für die Transkription nicht gebraucht, und genau das macht diese Umwandlung sinnvoll: Übrig bleibt eine Audiodatei, deren Größe nur noch von der Länge und der gewählten Qualitätsstufe abhängt.
Eine Vorlesungsaufnahme zeigt meist eine Folie, ein Rednerpult oder eine feststehende Kamera auf den Hörsaal — Bildinhalte, die sich kaum verändern und die trotzdem, Bild für Bild, den größten Teil der Datei ausmachen. Der gesprochene Teil ist demgegenüber winzig.
Diese Umwandlung verwirft das Bild vollständig und schreibt nur den Ton neu. Das Ergebnis hängt dann ausschließlich von der Dauer der Aufnahme und der gewählten Qualitätsstufe ab, nicht mehr von Auflösung oder Bitrate des Videos — deshalb fällt der Größenunterschied so drastisch aus.
Opus wurde 2012 als RFC 6716 standardisiert, mit Sprache bei niedrigen Bitraten als ausdrücklichem Entwurfsziel — genau das, was WebRTC für Telefonie und Videokonferenzen brauchte. Weil jeder Browser deshalb schon einen Opus-Encoder mitbringt, startet diese Umwandlung sofort, ohne dass wie bei MP3 erst ein Kodierer nachgeladen werden muss.
Für eine Spracherkennung zahlt sich das aus: Wo MP3 bei niedriger Bitrate Konsonanten ineinander verschwimmen lässt, hält Opus genau die Anteile des Signals sauber, an denen eine Erkennungssoftware sich orientiert. Die kleine Qualitätsstufe kostet hier also kaum Genauigkeit — anders als bei Musik.
Fehler in der Transkription kommen fast immer aus der Aufnahme selbst, nicht aus der Kompression: ein Mikrofon am anderen Ende des Raums, ein halliger Hörsaal, zwei Sprechende gleichzeitig, eine Klimaanlage im Hintergrund. All das ist in der Datei bereits festgeschrieben, bevor diese Seite sie überhaupt zu sehen bekommt.
Wer nach einer schlechten Transkription reflexhaft eine höhere Qualitätsstufe wählt, wird enttäuscht — das behebt nichts. Bei einer schlecht aufgenommenen Datei helfen nur Werkzeuge, die am Ton selbst ansetzen; bei einer guten Aufnahme transkribiert die kleine Stufe genauso zuverlässig wie die hohe, nur in einem Bruchteil der Uploadzeit.
Der Ogg-Container, in den Opus hier geschrieben wird, kennt keine Ein-Spur-Grenze, also landen alle Tonspuren im Ergebnis, die der Browser dekodieren kann. Bei einer Aufnahme mit einem Mikrofon spielt das keine Rolle.
Bei einer Ratssitzung mit Saalmikrofon, Rednerpult und womöglich einer Dolmetscherspur dagegen schon: Ein Transkriptionsdienst liest praktisch immer nur die erste Spur der Datei und ignoriert den Rest. Die Standard-Spur-Markierung in der Matroska-Datei wird dabei nicht berücksichtigt, weshalb sich die Reihenfolge vorher mit MediaInfo prüfen lässt — steht die falsche Spur vorn, holt MKVToolNix die richtige heraus, bevor hier umgewandelt wird.
Drei Stufen stehen zur Wahl, ausgewogen ist voreingestellt. Es ist bewusst eine Stufe und keine Bitrate in Kilobit, weil eine Zahl allein noch nichts über die Klangqualität aussagt — Opus erreicht bei gegebener Dateigröße mehr als ältere Codecs, und ein direkter Zahlenvergleich würde in die Irre führen.
Für Sprache, die an eine Erkennungssoftware geht, ist die kleine Stufe der richtige Ausgangspunkt, und nur bei enttäuschendem Ergebnis lohnt sich der Wechsel auf ausgewogen. Für ein Interview, das später auch als Audio veröffentlicht werden soll, ist ausgewogen der vernünftigere Standard.
Beide Ziele auf dieser Seite schreiben Opus-Audio in einen Ogg-Container mit demselben Muxer, sodass die Bytes identisch sind und sich nur der Name unterscheidet. Am Inhalt der Datei ändert die Wahl nichts.
Trotzdem entscheiden Uploadformulare und Transkriptionsdienste erstaunlich oft anhand der Endung, bevor sie überhaupt hineinschauen — welche der beiden gefordert wird, steht meist in der Dokumentation des Dienstes. Ohne Angabe ist .ogg die bekanntere der beiden Endungen.
Bricht die Umwandlung mit dem Hinweis ab, dass sich nichts in der Datei umwandeln ließ, steckt darin fast immer eine Tonspur in AC-3, E-AC-3, DTS oder Dolby TrueHD — Formate, für die kein Browser einen Decoder mitbringt. Ist das Bild ohnehin verworfen, bleibt dann nichts mehr zu schreiben.
Bei einer Vorlesungs- oder Sitzungsaufzeichnung kommt das praktisch nie vor: Opencast, Zoom, Teams oder ein Konferenzsystem schreiben AAC oder Opus. Das Problem betrifft eher archivierte Mitschnitte von einer DVD oder einem älteren Sendeformat, deren Ton vorher einmal mit einem Desktop-Werkzeug umgewandelt werden muss.
Am Ende dieser Umwandlung steht fast immer ein Versand an einen externen Dienst, und deshalb lohnt sich der Blick auf die Alternative: eine mehrere Gigabyte große Aufzeichnung erst zu einem Konverter hochladen, warten, den Ton herunterladen und ihn danach an die Transkription weiterschicken — dieselbe Sitzung läuft dann durch zwei fremde Server statt durch einen.
Hier laufen Dekodierung und Opus-Kodierung im Browser-Tab auf dem eigenen Rechner, sodass vor dem eigentlichen Versand nichts von der Aufnahme unterwegs ist. Die freie Nutzung erlaubt bis zu hundert Megabyte je MKV-Datei, was für eine kurze Sitzung reicht und für eine lange Vorlesung eng wird — dann hilft, den Ton vorher lokal mit ffmpeg herauszulösen und erst diesen hier umzuwandeln.
Nach § 201 StGB macht sich strafbar, wer das nichtöffentlich gesprochene Wort ohne Einwilligung aller Beteiligten aufzeichnet — bei einer Personalgespräch- oder Gremiensitzung ist die Zustimmung deshalb keine Formalie, sondern Voraussetzung für die Aufnahme selbst. Wo diese Zustimmung eingeholt wurde, benennt sie meist auch, wer eine Kopie erhalten darf.
Ein Konverter, der die Datei zwischenzeitlich auf einen fremden Server lädt, schafft genau die zusätzliche Kopie, die in einer solchen Einwilligung nicht vorgesehen ist. Läuft die Umwandlung stattdessen im eigenen Browser, bleibt die Aufnahme bis zum bewussten Versand an die Transkription auf dem eigenen Gerät — im Netzwerk-Tab der Entwicklertools lässt sich das während der Umwandlung direkt nachsehen.
| MKV | OPUS | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Matroska-Video | Opus-Audio |
| Dateiendung | .mkv | .opus |
| Medientyp | video/x-matroska | audio/opus |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt |
| Erstmals veröffentlicht | 2002 | 2012 |
| Herausgegeben von | — | Xiph.Org |
| Spezifikation | Matroska | RFC 6716 |
| Lizenzlage | Offener Standard | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Aktuell | Aktuell |
| Audiokanäle | — | bis zu 255 |
| Öffnet im Browser | Manche Browser | Aktuelle Browser |
| Stattdessen erwogen | MP4, WebM | AAC, MP3 |
OPUS öffnet sich in aktuellen Browsern, in älteren nicht. MKV unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.
VLC liest sowohl MKV als auch OPUS — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: MKV auf die Archivierung und die Weitergabe fertiger Dateien, OPUS auf das Streaming und das Web. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
MKV wurde 2002 veröffentlicht. Festgehalten ist das in Matroska — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.
OPUS kommt von Xiph.Org und stammt aus 2012, festgehalten in RFC 6716. VLC, FFmpeg und Audacity lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt mediabunny, eine Hülle um WebCodecs, die die Hardware-Decoder deines Geräts mitbenutzt; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. mediabunny wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
OPUS komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Alle Tonspuren, die der Browser dekodieren kann, kommen mit: Ein Film mit zweiter Sprachfassung oder Audiokommentar behält beide. Eine Spur in AC-3, E-AC-3, DTS oder TrueHD entfällt ohne Hinweis.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise Opus Audio anzeigt.