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SBV kannst du hier kostenlos und ohne Konto in SRT umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
SBV in SRT
Es gibt praktisch nur eine Quelle für eine SBV-Datei: den YouTube-Untertitel-Editor, dessen Download-Funktion sie neben SRT und WebVTT anbietet. Wer eine .sbv-Datei besitzt, hat sie also entweder selbst aus YouTube Studio geladen oder von jemandem bekommen, der genau das getan hat.
Zwei Situationen führen danach an diese Stelle. Entweder sollen die Untertitel offline korrigiert und anschließend wieder hochgeladen werden — dann ist SBV das richtige Format und diese Umwandlung überflüssig. Oder die Untertitel sollen woanders hin: in einen lokal gespeicherten Videoschnitt, auf eine zweite Plattform, an eine freie Untertitlerin. Dann steht ein Format im Weg, das außerhalb einer einzigen Firma niemand liest.
VLC, MPV und vergleichbare Player lesen SubRip, WebVTT und Advanced SubStation Alpha, aber SBV steht auf keiner dieser Listen, und um das Format herum hat sich nie eine Plugin-Kultur gebildet. Beim Ansehen wird kein Fehler gemeldet — der Player findet einfach keine passende Untertitelspur und spielt das Video ohne.
Das liegt nicht an technischer Komplexität, sondern daran, dass sich der Aufwand für die Software-Anbieter nie gelohnt hat: Das Format existiert, um Untertiteltext innerhalb einer einzigen Webanwendung zu bewegen, und hat nie die breite Unterstützung erreicht, die eine Implementierung außerhalb davon rechtfertigen würde.
SBV schreibt beide Zeiten durch ein Komma getrennt in eine Zeile; SubRip setzt zwischen sie einen Pfeil und ergänzt jede Zeit auf zwei Stellen für die Stunden sowie ein Komma statt eines Punkts vor den Millisekunden. Aus `0:04:12.500,0:04:15.100` wird `00:04:12,500 --> 00:04:15,100`.
Am Text selbst ändert sich nichts. Zeilenumbrüche innerhalb eines Untertitels bleiben Zeilenumbrüche, Zeichen werden unverändert übernommen, und die Leerzeile zwischen den Einträgen bleibt bestehen, weil beide Formate ihre Einträge auf dieselbe Weise trennen.
SubRip setzt über jede Zeitzeile eine fortlaufende Nummer, und ein strenger Player-Parser erwartet sie. SBV kennt so eine Nummerierung überhaupt nicht — die Umwandlung ergänzt sie, gezählt ab eins, in der Reihenfolge, in der die Einträge in der Datei stehen.
Weil YouTube-Untertitel chronologisch aus der Plattform kommen, stimmt diese Nummerierung normalerweise ganz von selbst mit dem Zeitablauf überein. Wurde die Datei nachträglich von Hand bearbeitet und ein Eintrag verschoben, folgt die Nummer der Dateireihenfolge und nicht der Uhrzeit — die meisten Player interessiert das nicht, ein strenger Upload-Validator schon. Ein kurzer Blick auf den ersten und den letzten Eintrag nach der Umwandlung genügt als Kontrolle.
Das ist auf einer Umwandlungsseite ungewöhnlich genug, um es klar zu sagen. SBV kennt keine Formatierung, keine Positionierung, keine Farben, keine Schriftauswahl und keine Sprecherkennzeichnung — nur einen Anfang, ein Ende und Wörter. SubRip trägt genau dieselben drei Dinge, plus eine Nummer.
Es gibt also nichts abzuwägen und keinen Hinweis darauf, was verlorengeht, weil nichts verlorengeht. Bei fast jedem anderen Untertitelpaar auf dieser Seite steht eine echte Entscheidung über Genauigkeit oder eine Warnung über einen Verlust im Weg; hier nicht.
Ein großer Teil der SBV-Dateien sind automatisch erzeugte Transkripte, keine von Hand geschriebenen Untertitel, und die Umwandlung verbessert die Wörter nicht. Spracherkennung funktioniert bei gewöhnlicher Alltagssprache zuverlässig und wird gerade bei dem unzuverlässig, was den Inhalt trägt: Eigennamen, Ortsnamen und Fachbegriffe.
Zwei Fehler lassen sich beim Feinschliff gleich mit beheben: Zeilenumbrüche entstehen an der Stelle, an der der Puffer der Erkennung geleert wurde, nicht an einer Satzgrenze, und die Einblendedauer der einzelnen Untertitel folgt keiner bewussten Wahl. Beides lässt sich in einer reinen Textdatei wie SRT leicht anpassen, und beides ist der Unterschied zwischen Untertiteln, die jemand liest, und solchen, die jemand nach zehn Sekunden abschaltet.
Spracherkennung scheitert selten auffällig — sie ersetzt ein echtes Wort durch ein anderes echtes Wort, sodass der Untertitel grammatikalisch korrekt, plausibel und trotzdem falsch ist, und das Auge gleitet darüber hinweg. Ein falsch verstandener Name, eine verlorene Verneinung, eine um eine Größenordnung verschobene Zahl: Keines davon sieht auf der Seite nach einem Fehler aus.
Diese Fehler findet nur ein Abgleich der sinntragenden Wörter mit dem tatsächlichen Ton, und genau dieser Abgleich wird am häufigsten übersprungen — gerade bei Lehrvideos oder Vorträgen, wo ein einziger falsch verstandener Fachbegriff den ganzen Satz unbrauchbar macht.
Fast jede Plattform, die Untertitel überhaupt annimmt, akzeptiert SubRip; einige zusätzlich WebVTT; so gut wie keine akzeptiert SBV. Diese Asymmetrie ist der praktische Grund für diese Umwandlung — und die Liste der akzeptierten Formate vorher zu prüfen, ist schneller als eine Ablehnung nach dem Hochladen.
Verlangt die Zielplattform einen Sprachcode im Dateinamen oder als eigenes Feld, sollte der auch korrekt gesetzt werden. Eine Untertitelspur ohne erklärte Sprache wird sonst per Rateverfahren oder nach der Kontosprache eingeordnet, und genau so landet ein deutscher Untertitel als „Englisch" markiert bei einem Publikum, für das er nie gedacht war.
Die Untertitel wurden gegen die Version zeitlich abgestimmt, die auf YouTube lag. Ist die lokale Videodatei ein anderer Schnitt — mit Intro-Karte, gekürztem Vorspann oder entferntem Sponsorenteil —, ist die SRT durchgängig um die Länge dieses Unterschieds verschoben.
Das ist ein konstanter Versatz und der einfache Fall: Stimmt der erste und der letzte Untertitel um denselben Betrag nicht, lässt sich das in einem Schritt in jedem Untertitel-Editor korrigieren. Ein zunehmender Fehler würde auf ein Bildratenproblem hindeuten, was hier nicht vorkommen kann, weil beide Formate Zeiten und keine Bildnummern speichern.
Die von der Umwandlung ergänzte Nummerierung ist der einzige Teil der Ausgabe, der bei einer späteren Bearbeitung durcheinandergeraten kann. Jede strukturelle Änderung — ein langer Untertitel wird geteilt, zwei kurze werden zusammengefügt, eine verirrte Zeile wird gelöscht — macht jede nachfolgende Nummer ungültig. Eine Datei mit zwei Einträgen, die beide die Nummer 214 tragen, bemängeln manche Player und die meisten Upload-Prüfungen.
Zwei Vorgehensweisen vermeiden das: strukturelle Änderungen in einem Untertitel-Editor vornehmen, der automatisch neu nummeriert, statt in einem reinen Texteditor. Oder die Korrektur an der SBV vornehmen, wo es gar keine Nummerierung gibt, und danach erneut umwandeln — das dauert einen Moment, verliert nichts, und die Nummern stimmen von selbst.
Deutsche Sender und professionelle Untertitler arbeiten mit deutlich engeren Vorgaben, als eine automatische YouTube-Erkennung je einhält — üblich sind Grenzen von rund 37 Zeichen pro Zeile und maximal zwei Zeilen gleichzeitig, dazu eine Mindesteinblendzeit, damit ein Satz überhaupt gelesen werden kann. Ein aus SBV gewonnenes SRT, das für eine deutschsprachige Veröffentlichung mit einem gewissen professionellen Anspruch gedacht ist, hält diese Werte selten von selbst ein.
Weil SRT eine reine Textdatei mit einer einfachen, klar erkennbaren Struktur ist, lässt sich das nachträglich in einem Untertitel-Editor korrigieren, ohne die Zeitangaben anzufassen — Zeilen umbrechen, zu lange Einblendungen aufteilen, zu kurze zusammenführen. Bei SBV wäre dieselbe Korrektur genauso möglich, nur eben in einem Format, das kaum ein Untertitel-Editor überhaupt öffnet.
Das Umschreiben der Zeitzeilen und die Nummerierung passieren als JavaScript in diesem Tab. Es gibt kein Konto, keine Warteschlange und keine Speicherfrist, weil auf einem Server nichts abgelegt wird, das eine solche Frist bräuchte.
Das gilt auch für Untertitel zu firmeninternen Schulungsvideos oder Vorlesungen, die aus Datenschutzgründen nicht auf fremde Server sollen — ein Blick in die Entwicklertools des Browsers während der Umwandlung genügt, um das selbst zu bestätigen.
| SBV | SRT | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | YouTube-Untertitel | SubRip-Untertitel |
| Dateiendung | .sbv | .srt |
| Medientyp | text/plain | application/x-subrip |
| Erstmals veröffentlicht | 2008 | 2000 |
| Herausgegeben von | — | |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Nische | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | VTT | VTT, ASS |
Subtitle Edit liest sowohl SBV als auch SRT — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
SRT stammt aus 2000. VLC, Subtitle Edit und Aegisub lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.
Nein. SRT speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise SubRip Subtitle anzeigt.