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SUB kannst du hier kostenlos und ohne Konto in SRT umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
SUB in SRT
Zwei völlig verschiedene Dinge teilen sich diese Dateiendung. MicroDVD-SUB ist reiner Text: Bildnummern in geschweiften Klammern, gefolgt vom Text, eine Zeile je Eintrag. VobSub-SUB ist eine von DVD gerippte Bilduntertitel-Datei, gespeichert als Grafik, und immer mit einer .idx-Indexdatei daneben.
Ein Blick in einen Texteditor klärt das in Sekunden. Lesbare Zeilen in geschweiften Klammern bedeuten MicroDVD, und diese Seite kann damit umgehen. Binäres Rauschen mit einer .idx-Datei daneben bedeutet VobSub — dort sind die Untertitel Bilder, kein Text, und keine Umwandlung hilft dabei. Die Wörter müssen zuerst mit Texterkennung wiederhergestellt werden, das ist ein anderes Werkzeug mit einer anderen Genauigkeit.
MicroDVD hält fest, bei welchem Bild eine Zeile erscheint. Eine Bildnummer wird erst durch Teilen durch eine Bildrate zu einem Zeitpunkt, und die Datei selbst nennt diese Rate meist nicht — sie ist der eine Wert, den diese Seite nicht erraten kann. Das Eingabefeld akzeptiert Werte von 1 bis 120 in Tausendstelschritten, weil ausgerechnet die beiden wichtigsten Bildraten keine ganzen Zahlen sind.
Drei Werte lohnen sich der Reihe nach: 25, europäisches Rundfunkmaß und die Voreinstellung hier; 23.976, das übliche Maß bei einer Filmabtastung und die häufigste Alternative; 29.97 für nordamerikanisches Rundfunkmaterial. Das ist keine Geschmacksfrage — die falsche Rate verschiebt die Untertitel nicht, sie streckt sie, und eine um vier Prozent gestreckte Datei stimmt am Anfang und liegt am Ende Minuten daneben.
PAL, das europäische und deutsche Fernsehnorm, läuft mit 25 Bildern pro Sekunde. Wird ein für Kino gedrehter Film mit 24 Bildern pro Sekunde für das deutsche Fernsehen abgetastet, wurde er über Jahrzehnte einfach vier Prozent schneller abgespielt — der sogenannte PAL-Speedup, gut bekannt aus der deutschen Videotheken- und Fansub-Szene, bei dem Filme minimal höher klingen und die Laufzeit merklich kürzer ist. Untertitel, die zu einer solchen deutschen PAL-Fassung erstellt wurden, sind an genau dieses beschleunigte Tempo gebunden, nicht an die Kinofassung.
Das ist der Grund, warum 25 hier die Voreinstellung ist und selten falsch: Ein Großteil der SUB-Dateien im deutschsprachigen Umlauf entstand für PAL-DVDs oder deutsche TV-Ausstrahlungen. Stammt die Untertiteldatei dagegen aus einer amerikanischen Kinofassung oder einem Blu-ray-Rip, ist 23.976 meist die richtige Wahl, weil dort kein Speedup stattfand.
Die schnellste Quelle ist das Video selbst. Jeder Player, der Medieninformationen anzeigt, nennt die Bildrate der abgespielten Datei, und wurden die Untertitel für genau diese Kopie gemacht, ist das die richtige Antwort. Es ist auch die Annahme, die ein Player trifft, wenn er eine MicroDVD-Datei direkt lädt — weshalb manche Dateien im Player funktionieren und bei der Umwandlung mit einer anderen Rate zu driften beginnen.
Wurden die Untertitel für eine andere Kopie erstellt, muss der Wert erschlossen werden. Für Kino- und Downloadquellen sind meist 23.976 richtig, für alles aus dem europäischen Fernsehen 25, für nordamerikanisches Rundfunkmaterial 29.97. Driften zwei Versuche in entgegengesetzte Richtungen, liegt die richtige Rate irgendwo dazwischen, und die Datei wurde vermutlich irgendwann von Hand nachjustiert.
Es gibt eine alte, informelle Konvention, die Bildrate innerhalb einer MicroDVD-Datei festzuhalten: ein erster Eintrag von Bild eins bis Bild eins, dessen Text die Bildrate ist und den manche Player als Deklaration statt als Anzeige lesen. Es war eine Konvention, kein Teil einer Spezifikation, und die Unterstützung dafür war nie einheitlich.
Diese Umwandlung behandelt sie nicht gesondert. Die Zeile passt zum gewöhnlichen Eintragsmuster und wird deshalb zu einem gewöhnlichen Untertitel — der erste Eintrag der SRT-Datei ist dann eine Zahl wie 23.976, für einen Wimpernschlag am ganz Anfang zu sehen. Das ist unverkennbar, und die Lösung ist, diesen ersten Eintrag zu löschen — gut zu wissen, bevor man das in einem Player entdeckt und die Umwandlung fälschlich für misslungen hält.
Die SUB-Datei direkt neben dem Video in einem Player laden und zwei Momente beobachten: den ersten Untertitel und einen gegen Ende. Stimmen beide, hat der Player die richtige Rate erraten, und genau dieser Wert gehört hier eingetragen. Sind beide um denselben Betrag daneben, liegt ein Versatz vor — ein anderer Fehler mit einer anderen Lösung, der mit der Bildrate nichts zu tun hat.
Ein wachsender Fehler ist der Bildratenfall. Beginnen die Untertitel fast richtig und liegen am Ende Minuten daneben, ist die Rate um einen kleinen Prozentsatz falsch: 25 gegen 23.976 sind 4,3 Prozent, bei einem neunzigminütigen Film fast vier Minuten. Mit der richtigen Rate umgewandelt ist der Fehler vollständig behoben, und diese zweiminütige Diagnose lohnt sich mehr, als dreimal umzuwandeln und zu vergleichen.
Die Rechnung ist eine simple Division, und sie einmal ausgeführt zu sehen macht die Wahl greifbar. Eine Zeile, die bei Bild 3210 beginnt, startet bei 128,400 Sekunden, wenn die Rate 25 ist — geschrieben 00:02:08,400. Dieselbe Bildnummer bei 23.976 startet bei 133,875 Sekunden, geschrieben 00:02:13,875.
Fünfeinhalb Sekunden Unterschied nach zwei Minuten, allein durch diese eine Einstellung. Genau das entscheidet das Feld auf dieser Seite, weshalb ein Konverter, der die Rate stillschweigend annähme, unehrlich wäre. Die Zeitstempel im Ergebnis tragen volle Millisekundengenauigkeit, weil die Division selten auf eine runde Zahl fällt — ein kleines Erkennungszeichen dafür, dass eine Datei einmal MicroDVD war.
Ein MicroDVD-Eintrag steht in einer physischen Zeile, ein erzwungener Umbruch innerhalb eines Untertitels wird also als senkrechter Strich geschrieben. Diese werden zu echten Zeilenumbrüchen in der SRT-Datei, genau das, was sie ursprünglich bedeuteten. Jeder Strich, der aus einem anderen Grund im Text stand, wird ebenfalls zu einem Umbruch, weil das Format nie eine Möglichkeit bot, ihn zu maskieren.
Eingebettete Formatierungscodes — kursiv, fett, Farbe, Schriftart, Größe, in geschweiften Klammern geschrieben — werden entfernt, nicht übersetzt. Das ist ein kleiner Verlust und meist eher eine Wohltat: Die Unterstützung dafür war über die ganze Lebensdauer des Formats uneinheitlich, eine Datei, die sich darauf verließ, sah auf jedem Gerät anders aus. Was in der SRT-Datei ankommt, sind die Wörter — genau das, wofür SubRip da ist.
Das ist der eigentliche Grund für diese Umwandlung statt einer immer neuen Reparatur der SUB-Datei. Ein Zeitstempel benennt einen Moment; er bedeutet dasselbe bei jeder Kopie desselben Schnitts, bei jeder Bildrate, auf jedem Gerät. Die Abhängigkeit, die die Datei bislang so anfällig gemacht hat, ist nach einer korrekt durchgeführten Umwandlung dauerhaft weg.
Es öffnet die Datei auch für Werkzeuge. Jeder Untertitel-Editor liest SubRip gut, die wenigsten lesen MicroDVD ohne Murren, und alles, was danach anfällt — verschieben, neu timen, übersetzen, zwei Sprachen zusammenführen — ist auf der anderen Seite dieser Umwandlung besser unterstützt. Alte Archive lohnt es sich einmal im Ganzen umzuwandeln, nicht jedes Mal aufs Neue, wenn jemand etwas sehen will.
MicroDVD-Dateien stammen oft aus einer Zeit vor UTF-8 als Standard und wurden häufig in Windows-1252 gespeichert — der einbytigen Kodierung, unter der deutsche Umlaute und das ß in älteren Windows-Programmen standardmäßig geschrieben wurden. Genau das ist der Grund, warum eine alte deutsche Untertiteldatei nach dem Öffnen in einem modernen Editor voller Fragezeichen oder falscher Sonderzeichen steckt.
Diese Umwandlung schreibt die Ausgabe als UTF-8. Waren die Umlaute schon vor der Umwandlung falsch dargestellt, wurden sie beim Einlesen falsch interpretiert, und nur ein erneutes Speichern der Quelldatei in der korrekten Kodierung stellt sie wieder her — an der Umwandlung selbst lässt sich das nicht mehr korrigieren.
| SUB | SRT | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | MicroDVD-Untertitel | SubRip-Untertitel |
| Dateiendung | .sub | .srt |
| Medientyp | text/plain | application/x-subrip |
| Erstmals veröffentlicht | 1998 | 2000 |
| Lizenzlage | Veröffentlicht, nicht standardisiert | Offener Standard |
| Heutiger Stand | Alt, wird überall noch gelesen | Aktuell |
| Öffnet im Browser | Kein Browser | Kein Browser |
| Stattdessen erwogen | VTT | VTT, ASS |
SUB stammt aus 1998 und wird kaum noch verwendet. SRT ist das, was aktuelle Software schreibt — bei der Umwandlung geht es also auch darum, lesbar zu bleiben.
VLC und Subtitle Edit lesen sowohl SUB als auch SRT — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
SRT stammt aus 2000. VLC, Subtitle Edit und Aegisub lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal.
SUB und SRT beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe.
Für die Umwandlung selbst nicht — sie läuft in dem Browser, den du ohnehin offen hast. Zum Öffnen brauchst du danach das Programm, das auf deinem Gerät üblicherweise SubRip Subtitle anzeigt.