SVG in TIFF umwandeln

SVG kannst du hier kostenlos und ohne Konto in TIFF umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Neu aufgebaut TIFF funktioniert anders als SVG. Es ist also nicht der schleichende Qualitätsverlust eines verlustbehafteten Codecs: Was TIFF ausdrücken kann, wird originalgetreu wiedergegeben — was dort keine Entsprechung hat, bleibt ganz weg.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Text wird mit den Schriften gezeichnet, die in der Datei stecken. Für alles andere wird eine Ersatzschrift genommen.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Ein Vektor hat keine Auflösung, ein TIFF schon

Eine SVG-Datei ist eine Liste von Formen und Pfaden, keine Ansammlung von Bildpunkten. Ein Renderer kann daraus ein Bild mit 200 oder mit 20.000 Pixeln erzeugen, ohne dass die Vorlage darunter leidet — genau deshalb taugt sie gleichermaßen für eine Visitenkarte und ein Messeplakat.

Beim Export in ein TIFF fällt diese Entscheidung genau einmal, und zwar unumkehrbar. Ein zu klein gerenderter Bogen lässt sich später nicht mehr nachschärfen, ein zu groß gerenderter kostet nur Speicherplatz. Die Größe gehört also vor die Umwandlung, nicht danach in die Reklamation bei der Druckerei.

Von der Millimeterangabe zur Pixelzahl, wie in der Druckvorstufe üblich

Die Rechnung ist kurz: Breite in Millimeter durch 25,4 geteilt, mal die geforderte Auflösung in dpi. Ein Logo, das 100 mm breit gedruckt werden soll, braucht bei 300 dpi genau 1.181 Pixel, bei 600 dpi das Doppelte. ISO 12647-2, an der sich die meisten deutschen Offsetdruckereien orientieren, verlangt für Halbtonbilder üblicherweise 300 dpi am Endformat.

Der Skalierungsfaktor auf dieser Seite bestimmt das Ergebnis. Die Standardbreite liegt bei 1.024 Pixeln, das sind 86,7 mm bei 300 dpi — für ein Logo auf einer Seite ausreichend, für ein Plakat deutlich zu wenig. Der Faktor reicht von 0,1 bis 10, die größtmögliche Breite sind also 10.240 Pixel.

Vier Byte pro Pixel, und warum die Datei so groß wird

Nichts wird komprimiert, und jeder Bildpunkt trägt vier Kanäle. Die Dateigröße lässt sich deshalb ausrechnen statt sie zu erraten: Breite mal Höhe mal vier, plus etwa ein Kilobyte für die Kopfdaten. Ein 1.024 Pixel großes Quadrat kommt auf 4.194.304 Byte reine Bilddaten, gemessen wurden 4.195.304 Byte — aus einer 140 Byte kleinen SVG-Datei.

Der Skalierungsfaktor geht quadratisch in die Größe ein. Bei Faktor 3 sind es schon 3.072 Pixel und knapp 38 Megabyte, bei Faktor 10 sind es 10.240 Pixel und rund 419 Megabyte — genug, um den Arbeitsspeicher eines Tablets an der Kasse einer Druckerei zu sprengen. Auf die tatsächlich benötigte Größe rendern, nicht auf Verdacht größer.

Warum das TIFF ohne Kompression geschrieben wird

TIFF ist weniger ein Format als ein Sammelbegriff, und Druckvorstufen sind sich untereinander uneinig, welche Variante sie lesen. LZW ist patentfrei und wird überall akzeptiert, Deflate nicht durchgängig, JPEG-in-TIFF ist im Grunde ein anderes Bild in einer TIFF-Hülle. Die unkomprimierte Basisvariante ist die einzige, die praktisch jedes RIP-System schluckt.

Wer in einer deutschen Druckerei anruft und "TIFF" sagt, meint fast immer genau diese Variante. Eine Datei, die an einer Stelle der Kette abgelehnt wird, kostet mehr Zeit als der zusätzliche Speicherplatz — deshalb wird hier auf Sicherheit statt auf Kompaktheit gesetzt.

Das TIFF ist RGB, die Druckmaschine rechnet in CMYK

Hier lohnt sich ein zweiter Blick, bevor die Datei weitergeht. Geschrieben werden Rot, Grün und Blau plus ein Alphakanal — keine Druckfarben. Eine Offsetmaschine kennt nur Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, und die Umrechnung zwischen beiden Welten ist keine feste Formel, sondern hängt vom Papier, der Maschine und dem ICC-Profil ab, etwa einem der gängigen Fogra-Profile.

Diese Umrechnung gehört in die Druckvorstufe, mit dem passenden Profil für den jeweiligen Bedruckstoff — nicht in diesen Konverter, der keine CMYK-Ausgabe kennt. Ein gesättigtes RGB-Blau oder -Grün hat oft kein Gegenstück im Druckfarbraum und kommt matter zurück, als der Bildschirm zeigt. Wer solche Farben als Schmuckfarbe braucht, sollte sie gar nicht erst durch die Rasterstufe schicken.

Die Transparenz wird geschrieben, ob sie ankommt, entscheidet die Software

Der Renderer arbeitet auf vollständig durchsichtigem Grund, und diese Transparenz landet als Alphakanal im TIFF — die vier Byte pro Pixel belegen das rechnerisch. So weit ist die Sache eindeutig.

Was danach passiert, hängt von der Anwendung ab, die das TIFF öffnet: manche legen den Alphakanal auf Weiß, manche zeigen ihn als eigenen Kanal an, manche ignorieren ihn und zeigen die Farbe darunter, die bei einem gerenderten SVG Schwarz ist. Vor einem größeren Auftrag lohnt sich ein Testöffnen im Zielprogramm — oder ein bewusst gesetztes Hintergrundrechteck in der Vorlage, falls Unsicherheit besteht.

Schrift gehört als Pfad in die Datei, nicht als Fontverweis

Eine SVG-Datei speichert Text als Text und nennt nur den Namen der Schriftart, ohne sie einzubetten. Fehlt sie beim Rendern, wird etwas anderes eingesetzt — was genau, legt diese Seite bewusst nicht fest, weil es vom jeweiligen Renderer abhängt. Sicher ist nur: ein Wortmarke kann in einer fremden Schrift und mit falschen Abständen ankommen.

Der Fix gehört in das Zeichenprogramm, vor dem Export: Text in Pfade umwandeln. Danach bestehen die Buchstaben aus Formen, auf die sich keine Schriftart mehr auswirkt — das ist bei Logos für den Druck Standard und kostet einen einzigen Menüpunkt.

Wann ein PDF die bessere Wahl für die Druckerei ist

Bevor gerendert wird, lohnt sich die Nachfrage, ob die Druckerei nicht ohnehin ein PDF haben möchte. Ein PDF hält die Zeichnung als Vektor, hat also keine Auflösung, die falsch gewählt werden kann, und wird auf der Maschine in deren eigener Präzision ausgegeben. Für die meisten Druckvorstufen in Deutschland ist das PDF/X-4 der eigentliche Zielstandard.

Wo die Kette aber tatsächlich Rasterdaten verlangt — manche Großformat-RIPs, manche Textil- und Keramikdrucker, manche Archivsysteme —, ist das TIFF hier die richtige Antwort, und die Rechnung von Millimeter zu Pixel weiter oben ist dann die eigentliche Arbeit.

Dieselbe Vorlage lässt sich für jede Druckerei neu rendern

Verlangt eine zweite Druckerei eine andere Auflösung als die erste, oder ändert sich das gedruckte Format nachträglich, bleibt die SVG-Datei die eine Quelle, aus der jedes Mal neu gerendert wird. Es gibt keine „beste" TIFF-Version, die man aufhebt — die richtige ist immer die, die zur aktuellen Anfrage passt.

Das lohnt sich gerade bei wiederkehrenden Aufträgen: Wer regelmäßig für dieselbe Marke bei wechselnden Druckereien bestellt, spart sich mit der SVG-Datei als Archiv jedes Mal die Rückfrage „welche Auflösung war das noch gleich" und rendert stattdessen direkt in der verlangten Größe neu.

Mehrere Motive für einen Auftrag in einem Durchgang

Wird ein ganzer Ordner abgelegt, rendert jede Datei mit demselben Skalierungsfaktor — praktisch, wenn ein Satz Motive auf einem Bogen gemeinsam bestehen muss, was auf gedrucktem Papier oft wichtiger ist als jedes einzelne Motiv für sich. Das Ergebnis kommt als ZIP zurück.

Die Gesamtgröße im Blick behalten: zwanzig Motive in Standardgröße sind über achtzig Megabyte TIFF vor dem Zippen, und unkomprimierte Bilddaten schrumpfen darin kaum. Geht der Satz per E-Mail an eine Agentur, ist das der Grund, auf die tatsächlich benötigte Größe statt auf eine vermeintlich sichere zu rendern — ein Cloud-Link statt eines Anhangs ist bei diesen Größen ohnehin oft der zuverlässigere Weg.

Die Vorlage verlässt den Rechner nicht

Das Rendern läuft im Browser-Tab auf dem eigenen Prozessor. Es wird nichts hochgeladen — bei einem Firmenlogo oder einer noch nicht veröffentlichten Kampagne kein nebensächlicher Punkt, denn niemand außer der eigenen Werbeagentur bekommt die Datei zu Gesicht.

Das bedeutet auch: ein Ordner mit fünfzig Icons oder Motiven wird so schnell umgewandelt, wie der eigene Rechner rendern kann, unabhängig von Warteschlangen oder einem Tageskontingent, das andere Anbieter setzen — bei einem Auftrag kurz vor Drucktermin ist das kein nebensächlicher Punkt.

SVG in TIFF umwandeln — so geht es

  1. Leg deine SVG-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl TIFF als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige TIFF-Datei herunter.

SVG und TIFF im Vergleich: was sich ändert

SVG im Vergleich zu TIFF
SVGTIFF
Vollständiger NameScalable Vector GraphicsTagged Image File Format
Dateiendung.svg.tif, .tiff
Medientypimage/svg+xmlimage/tiff
KompressionUnkomprimiertVerlustfrei — es wird nichts verworfen
Erstmals veröffentlicht20011986
Herausgegeben vonW3CAdobe
SpezifikationSVG 1.1TIFF 6.0
LizenzlageOffener StandardVeröffentlicht, nicht standardisiert
Heutiger StandAktuellAktuell
Bittiefe32
Kann Farbe beschreiben alsRGBRGB, CMYK, Graustufen, Lab
Öffnet im BrowserJeder BrowserManche Browser
Stattdessen erwogenPNG, PDFPNG, PDF, DNG

Was verloren geht

SVG beschreibt Formen, TIFF speichert Bildpunkte. Das Ergebnis ist genau in der Größe scharf, in der es gerendert wurde; späteres Vergrößern kann die Punkte dazwischen nur erfinden. Die Exportgröße entscheidet hier mehr als bei den meisten Umwandlungen.

TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten SVG-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.

Was erhalten bleibt

Die Transparenz bleibt. SVG und TIFF speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Das Ergebnis öffnen

Nur ein Teil der Browser liest TIFF. Damit ist es das unhandlichere der beiden. Prüfe lieber vorher, ob die Gegenstelle es annimmt.

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: SVG öffnest du in Inkscape, Adobe Illustrator und Figma, TIFF in Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Dateigröße und Qualität

TIFF packt dieselben Abtastwerte in etwa die Hälfte des Platzes. Verworfen wird nichts — entpackst du es, bekommst du die SVG-Datei bitgenau zurück —, und damit ist es die bessere Ablage für alles, was du behalten willst.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: SVG auf das Web, Logos und Strichzeichnungen und die Bearbeitung, TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

SVG stammt von W3C und wurde 2001 veröffentlicht. Festgehalten ist das in SVG 1.1 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

TIFF kommt von Adobe und stammt aus 1986, festgehalten in TIFF 6.0. Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick lesen das Format.

TIFF wurde 1986 veröffentlicht, SVG 2001. Das ältere ist in der Regel die sicherere Datei zum Weitergeben, das jüngere erledigt dieselbe Aufgabe mit weniger Bytes.

SVG zu TIFF: häufige Fragen

Werden meine SVG-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt resvg, ein strenger SVG-Renderer in Rust; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von SVG in TIFF kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. resvg wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von SVG in TIFF Qualität verloren?

SVG und TIFF beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Text wird mit den Schriften gezeichnet, die in der Datei stecken. Für alles andere wird eine Ersatzschrift genommen.

Lässt sich eine aus SVG erzeugte TIFF-Datei nachträglich vergrößern?

SVG beschreibt Formen, TIFF speichert Bildpunkte. Das Ergebnis ist genau in der Größe scharf, in der es gerendert wurde; späteres Vergrößern kann die Punkte dazwischen nur erfinden. Die Exportgröße entscheidet hier mehr als bei den meisten Umwandlungen.

Bleibt eine animierte SVG-Datei als TIFF animiert?

TIFF speichert ein einzelnes Standbild. Von einer animierten SVG-Datei bleibt das erste Bild übrig, der Rest fällt weg. Die Umwandlung ist also ein Weg, ein Einzelbild herauszuholen, kein Weg, die Bewegung mitzunehmen.

Ist TIFF kleiner, ohne dass etwas verloren geht?

TIFF packt dieselben Abtastwerte in etwa die Hälfte des Platzes. Verworfen wird nichts — entpackst du es, bekommst du die SVG-Datei bitgenau zurück —, und damit ist es die bessere Ablage für alles, was du behalten willst.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über SVG und TIFF behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.