SVG in WebP umwandeln

SVG kannst du hier kostenlos und ohne Konto in WebP umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Neu aufgebaut WebP funktioniert anders als SVG. Es ist also nicht der schleichende Qualitätsverlust eines verlustbehafteten Codecs: Was WebP ausdrücken kann, wird originalgetreu wiedergegeben — was dort keine Entsprechung hat, bleibt ganz weg.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Text wird mit den Schriften gezeichnet, die in der Datei stecken. Für alles andere wird eine Ersatzschrift genommen.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Aus Anweisungen werden einmalig Pixel

Eine SVG-Datei beschreibt Formen, keine Bildpunkte: zeichne diesen Pfad, fülle diese Fläche. Ein Renderer folgt dieser Beschreibung an einer bestimmten Größe und hält das Ergebnis als Raster fest — ab diesem Moment ist die Zeichnung weg und nur noch das Bild da.

Die beim Rendern gewählte Größe ist also die, die man danach hat. Ein WebP nachträglich zu vergrößern kann nur Pixel erfinden, die nie gezeichnet wurden — genau das, was Vektorgrafik eigentlich vermeiden soll. Die richtige Größe zu wählen ist die eigentliche Arbeit dieser Umwandlung, alles andere auf dieser Seite ist Feinabstimmung um diese eine Entscheidung herum.

Barrierefreiheit ist bei einer deutschen Behördenseite Pflicht, nicht Kür

Öffentliche Stellen in Deutschland unterliegen der BITV 2.0, die auf die europäische Norm EN 301 549 verweist und unter anderem verlangt, dass Bildinhalte mit einer sinnvollen Textalternative versehen sind. Ein WebP, das aus einer SVG gerendert wurde, braucht deshalb ein eigenes alt-Attribut — die Vektordatei selbst trägt diese Information nicht automatisch mit.

Wer ein Icon oder ein Wappen für eine Kommunal- oder Landesseite rendert, sollte den Alternativtext also gleich mit einplanen, bevor die Datei ins Content-Management-System geht. Das ist keine Eigenschaft dieses Konverters, sondern eine Frage, die jede Bilddatei unabhängig vom Ursprungsformat stellt. Bei einem rein dekorativen Icon reicht ein leeres alt-Attribut, bei einem informationstragenden Symbol — einem Warnzeichen, einem Statusicon — gehört der Inhalt in Worte gefasst.

Größer rendern als angezeigt wird

Ein Smartphone-Display packt zwei bis drei Gerätepixel in jeden CSS-Pixel, sodass ein Bild, das exakt in Anzeigegröße gerendert wurde, auf den meisten Geräten weich wirkt. Die übliche Praxis ist, mit dem zwei- oder dreifachen Faktor zu rendern und den Browser herunterskalieren zu lassen — ein flaches Icon bei zweifacher Größe kostet dabei nur einen Bruchteil dessen, was ein Foto gleicher Abmessung kosten würde.

Die Ausnahme sind große Flächen. Ein bildschirmfüllendes Motiv bei dreifacher Größe erzeugt eine Datei, die niemand herunterladen sollte; dort bleibt man bei zweifach oder liefert die SVG direkt aus, wenn die Seite das zulässt.

Schriften sind die häufigste Fehlerquelle bei Wortmarken

Eine SVG-Datei nennt ihre Schriftart, ohne sie einzubetten. Kennt der Renderer sie, wird korrekt gesetzt; kennt er sie nicht, wird ersetzt, meist mit anderen Laufweiten — eine Wortmarke in einer lizenzierten Hausschrift kann so in einer x-beliebigen Serifenlosen mit verschobenem Layout ankommen.

Der Fix gehört ins Zeichenprogramm, vor dem Export: Text in Pfade wandeln. Danach hängt nichts mehr von einer verfügbaren Schriftart ab. Bei einem Diagramm mit Beschriftung, die editierbar bleiben soll, ist stattdessen das Einbetten der Schrift in die SVG-Datei die bessere Wahl — welche der beiden Varianten der Renderer bei einer fehlenden Einbettung wählt, ist nicht dokumentiert und sollte deshalb nicht als gegeben vorausgesetzt werden.

Flache Grafik ist dort, wo die Qualitätsstufe am meisten kostet

Das hier geschriebene WebP ist immer verlustbehaftet — einen verlustfreien Modus gibt es auf diesem Paar nicht, nur den Regler, der bestimmt, wie stark komprimiert wird. Der Standardwert von 82 ist auf Fotografien abgestimmt und zeigt sich bei Vektorgrafik an der falschen Stelle: eine dünne Linie bekommt einen Schmier, und der Übergang zwischen zwei Flächenfarben einen Hof aus Zwischentönen.

Bei 95 oder höher verschwinden diese Artefakte bei einem Logo, einem Icon oder einem Diagramm, während die Datei wegen der flachen Farben trotzdem klein bleibt. Eine Illustration mit Verläufen verhält sich dagegen wie ein Foto und braucht davon nichts. Muss das Ergebnis exakt statt nur nah dran sein, ist PNG die richtige Zieldatei — das ist verlustfrei.

Wann die SVG-Datei direkt auf die Seite gehört

Oft. Ist das Motiv ein Logo, ein Icon oder eine einfache Illustration auf einer selbst betriebenen Seite, ist die SVG-Datei meist kleiner als jedes gerenderte Raster davon, auf jedem Zoomfaktor und jedem Bildschirm scharf, und lässt sich per CSS umfärben, ohne eine zweite Datei zu erzeugen.

Umwandeln lohnt sich, wo etwas SVG-Dateien ablehnt — und das kommt vor: Social-Media-Vorschaubilder verlangen PNG oder JPG in festen Maßen, E-Mail-Programme sind unzuverlässig, viele Upload-Formulare weisen das Format grundsätzlich zurück, und Plattformen mit Nutzer-Uploads sperren es aus Sicherheitsgründen — eine SVG-Datei ist XML und kann Skripte enthalten.

Transparenz aus der SVG-Datei kommt unverändert im WebP an

Der Renderer arbeitet auf vollständig durchsichtigem Grund, und WebP kann diese Transparenz als Alphakanal speichern — anders als bei JPG oder BMP wird hier nichts auf eine Hintergrundfarbe geflacht. Ein freigestelltes Icon oder ein Logo ohne Hintergrundfläche bleibt also freigestellt.

Das ist einer der Hauptgründe, WebP statt JPG als Ziel zu wählen, sobald das Motiv überhaupt eine transparente Fläche hat: JPG kennt keine Transparenz und würde sie ohne Rückfrage mit Weiß auffüllen, was bei einem Logo auf farbigem Untergrund sofort auffällt.

Der Skalierungsfaktor bestimmt die Pixelmaße, nicht ein DPI-Wert

Standardmäßig rendert diese Seite 1.024 Pixel Breite, die Höhe ergibt sich aus dem Seitenverhältnis der SVG-Datei. Der Skalierungsfaktor reicht von 0,1 bis 10, die größtmögliche Breite liegt also bei 10.240 Pixeln — mehr als genug für jede Displaygröße, die derzeit im Einsatz ist.

Es gibt keine DPI-Angabe zu setzen, weil ein Bildschirm in Pixeln denkt und nicht in Punkten je Zoll. Wer aus dem Printbereich kommt und eine Auflösung in dpi gewohnt ist, rechnet stattdessen direkt in der Zielbreite in Pixeln, die die Webseite oder die Vorlage tatsächlich braucht.

Ein ganzes Icon-Set in einem Durchgang

Icons kommen selten allein. Wird der ganze Ordner abgelegt, rendert jede Datei mit dem gewählten Faktor, behält ihren Namen bei getauschter Endung, und alles kommt als ein ZIP zurück, bereit für den Build.

Zwei Gewohnheiten halten das Ergebnis konsistent: jedes Icon mit demselben Faktor rendern statt nach Gefühl, damit das Set auf den ersten Blick zusammenpasst, und die SVG-Dateien als Quelle in der Versionsverwaltung behalten — ein neuer Satz Größen kostet dann einen Durchgang statt einer Neuzeichnung.

Die Vorlage verlässt den eigenen Rechner nicht

Das Rendern läuft im Browser-Tab auf dem eigenen Prozessor. Es wird nichts hochgeladen, es gibt also keine Warteschlange, kein Tageskontingent und kein Konto — und keine dritte Stelle, die ein unveröffentlichtes Markenzeichen zu Gesicht bekommt, was bei Logos häufiger ein Thema ist als bei den meisten anderen Dateien.

Das heißt auch: ein Ordner mit hundert Icons — mehr nimmt ein Durchgang nicht auf einmal — wird so schnell umgewandelt, wie der eigene Rechner zeichnen kann, statt so schnell, wie sie hochgeladen und wieder abgerufen werden können.

Warum die Größe nach dem Rendern nicht mehr korrigierbar ist

Ein Vektor hat, wie schon gesagt, keine feste Auflösung — das ist keine Wiederholung, sondern der Grund, warum diese Umwandlung so wenig verzeiht: Sie ist eine Einbahnstraße. Was am Bildschirm noch scharf aussah, kann als zu klein gerendertes WebP nicht mehr nachgeschärft werden, ohne zurück zur Ursprungsdatei zu gehen.

Deshalb lohnt es sich, vor dem ersten Export kurz zu überlegen, wo das Bild überall landet — Startseite, mobile Ansicht, Social-Media-Vorschau — und für den größten dieser Fälle zu rendern. Kleinere Varianten lassen sich aus einer großen WebP-Datei per CSS oder im Bildeditor ableiten, der umgekehrte Weg funktioniert nicht.

SVG in WebP umwandeln — so geht es

  1. Leg deine SVG-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl WebP als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige WebP-Datei herunter.

SVG und WebP im Vergleich: was sich ändert

SVG im Vergleich zu WebP
SVGWebP
Vollständiger NameScalable Vector GraphicsWebP-Bild
Dateiendung.svg.webp
Medientypimage/svg+xmlimage/webp
KompressionUnkomprimiertBeides, je nach Einstellung
Erstmals veröffentlicht20012010
Herausgegeben vonW3CGoogle
SpezifikationSVG 1.1RFC 9649
LizenzlageOffener StandardOffener Standard
Heutiger StandAktuellAktuell
Bittiefe8
Kann Farbe beschreiben alsRGBRGB, YCbCr
Größtes Bild16.383 px je Seite
Öffnet im BrowserJeder BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenPNG, PDFAVIF, JPG, PNG

Was verloren geht

SVG beschreibt Formen, WebP speichert Bildpunkte. Das Ergebnis ist genau in der Größe scharf, in der es gerendert wurde; späteres Vergrößern kann die Punkte dazwischen nur erfinden. Die Exportgröße entscheidet hier mehr als bei den meisten Umwandlungen.

Ebenen werden zusammengerechnet. SVG hält sie getrennt und bearbeitbar, WebP speichert nur das Ergebnis — alles, was noch ein Verschieben einzelner Ebenen braucht, muss vorher passieren.

Was erhalten bleibt

Die Transparenz bleibt. SVG und WebP speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Die Animation bleibt. SVG und WebP fassen beide mehrere Einzelbilder, das Ergebnis bewegt sich also weiterhin.

Das Ergebnis öffnen

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: SVG öffnest du in Inkscape, Adobe Illustrator und Figma, WebP in Adobe Photoshop, GIMP und Squoosh — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

SVG stammt von W3C und wurde 2001 veröffentlicht. Festgehalten ist das in SVG 1.1 — lohnt sich zu kennen, wenn die Datei das Programm überleben soll, das sie geschrieben hat.

WebP kommt von Google und stammt aus 2010, festgehalten in RFC 9649. Adobe Photoshop, GIMP und Squoosh lesen das Format.

SVG zu WebP: häufige Fragen

Werden meine SVG-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt resvg, ein strenger SVG-Renderer in Rust; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von SVG in WebP kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. resvg wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von SVG in WebP Qualität verloren?

SVG und WebP beschreiben Inhalte auf grundverschiedene Weise. Die Umwandlung ist deshalb ein Nachbau und keine Kopie: originalgetreu, aber nicht Byte für Byte dasselbe. Text wird mit den Schriften gezeichnet, die in der Datei stecken. Für alles andere wird eine Ersatzschrift genommen.

Lässt sich eine aus SVG erzeugte WebP-Datei nachträglich vergrößern?

SVG beschreibt Formen, WebP speichert Bildpunkte. Das Ergebnis ist genau in der Größe scharf, in der es gerendert wurde; späteres Vergrößern kann die Punkte dazwischen nur erfinden. Die Exportgröße entscheidet hier mehr als bei den meisten Umwandlungen.

Werden Ebenen zusammengerechnet, wenn SVG zu WebP wird?

Ebenen werden zusammengerechnet. SVG hält sie getrennt und bearbeitbar, WebP speichert nur das Ergebnis — alles, was noch ein Verschieben einzelner Ebenen braucht, muss vorher passieren.

Bleibt die Transparenz bei SVG zu WebP erhalten?

Die Transparenz bleibt. SVG und WebP speichern beide einen Alphakanal — ein Freisteller bleibt freigestellt, und hinter ihm wird nichts aufgefüllt.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über SVG und WebP behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.