TIFF in BMP umwandeln

TIFF kannst du hier kostenlos und ohne Konto in BMP umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.

  • Wo es läuft In deinem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.
  • Verlustbehaftet Die Farben bleiben exakt erhalten. BMP kann keine Transparenz tragen, freigestellte Stellen werden deshalb mit der Hintergrundfarbe gefüllt.
  • Größenbegrenzung Bis 100 MB pro Datei, kostenlos und ohne Konto.
  • Gut zu wissen Nur die erste Seite wird umgewandelt — der Rest eines mehrseitigen TIFF kommt nicht mit.

Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.

Was TIFF zu BMP tatsächlich bewirkt

TIFF 601 KBBMP 450 KB 25 % kleiner

Eine fotografische Szene — weiche Verläufe, sanfte Kanten, Bildrauschen. Das ist der Fall, für den BMP gemacht ist oder eben nicht, und die Zahlen zeigen, welcher von beiden. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

TIFF 601 KBBMP 450 KB 25 % kleiner

Ein durchsichtiger Hintergrund und ein Verlauf über die Form. BMP behält entweder beides, nur eines davon, oder füllt die Transparenz mit einer festen Farbe — und das ist der Unterschied, über den die meisten stolpern. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

TIFF 601 KBBMP 450 KB 25 % kleiner

Flächige Farben und harte Kanten, wie in einer Oberfläche, einem Diagramm oder einem Logo. Das verhält sich völlig anders als das Foto darüber — und genau deshalb lautet die Antwort: es kommt darauf an, was in der Datei steckt. Beide Bilder werden im Code gezeichnet und von demselben Konverter kodiert, der auch auf dieser Seite läuft — die Größenangaben sind also unsere eigene Ausgabe.

Niemand wählt BMP freiwillig — eine Prüfanlage verlangt es

Für die Bildqualität gibt es keinen Grund für diese Umwandlung. TIFF ist in jeder Hinsicht das leistungsfähigere Format, BMP ein Microsoft-Format von 1987, das kaum mehr als ein Rechteck aus Bildpunkten speichert. Wer hier landet, hat es meist nicht mit einem Geschmacksurteil zu tun, sondern mit einer Maschine, die ein festes Dateiformat vorschreibt.

Das ist im deutschen Mittelstand keine Seltenheit: eine Koordinatenmessmaschine in der Qualitätssicherung, ein Bildverarbeitungssystem an der Fertigungslinie, ein Bedienpanel einer älteren Steuerung, dessen Firmware seit Jahren nicht angefasst wurde, weil sie läuft. Solche Systeme lesen BMP und sonst nichts, gerade weil das Format ohne Codec und ohne Bibliothek auskommt.

Genau diese Art von BMP entsteht

Eine 24-Bit-unkomprimierte BMP-Datei mit BITMAPINFOHEADER — die schlichteste Variante, die jeder Leser seit Jahrzehnten versteht. Drei Eigenschaften sind wichtig, wenn eine eigene Auswertesoftware die Datei später einliest: Die Zeilen liegen von unten nach oben, die Kanäle sind in der Reihenfolge Blau-Grün-Rot statt Rot-Grün-Blau gespeichert, und jede Zeile ist auf ein Vielfaches von vier Byte aufgefüllt.

Alle drei Punkte stehen in der Spezifikation und sind keine Eigenheit dieses Konverters — und alle drei sind die übliche Ursache, wenn ein Bild auf dem Kopf steht, blau statt rot erscheint oder diagonal verzerrt ist. Das Auflösungsfeld wird mit 2.835 Pixel je Meter geschrieben, also 72 dpi, und stammt nicht aus dem TIFF; kaum eine Software liest es, aber eine Null dort lässt manche älteren Anzeigen die Datei ablehnen.

Die BMP-Datei ist meist kleiner als das TIFF, und das überrascht

Beide Formate sind hier unkomprimiert, deshalb ist die Dateigröße reine Rechnerei statt Überraschung. Die 480 mal 320 Pixel großen Beispieldateien dieser Seite kommen als TIFF auf 615.400 Byte und als BMP auf 460.854 Byte — bei jedem Motiv gleich.

Der Unterschied ist der Alphakanal: Der TIFF-Schreiber dieser Seite speichert vier Kanäle mit je acht Bit, BMP speichert drei, ein Viertel der Bytes verschwindet also zusammen mit der Transparenz. Gegen ein mit LZW oder Deflate komprimiertes TIFF — das trifft auf die meisten Scans aus echten Geräten zu — kehrt sich das Verhältnis deutlich um.

Transparenz wird vor dem Schreiben mit einer Farbe gefüllt

BMP kennt in dieser Ausgabe keinen Alphakanal, also muss aus jeder Transparenz irgendetwas werden. Das Bild wird zuerst auf eine feste Hintergrundfarbe gelegt, im selben Durchgang wie eine eventuelle Größenänderung — das vermeidet einen Saum aus halbtransparenten Pixeln, den ein nachträgliches Füllen hinterlassen würde.

Standard ist Weiß, einstellbar ist die Farbe über die Bedienoberfläche. Bei einer Zielanlage, die auf eine bestimmte Farbe als Schwellwert reagiert, lohnt sich die bewusste Wahl: Ein Prüfsystem, das anhand einer Farbe maskiert, verhält sich gegen Weiß völlig anders als gegen Schwarz oder Magenta. War die Transparenz selbst die eigentliche Information — eine Maske, eine Segmentierung —, kann BMP das grundsätzlich nicht abbilden, und TIFF zu PNG ist dann die richtige Seite.

Sechzehn-Bit-Messdaten verlieren ihr unteres Byte

Ein großer Teil der Ausgabe aus Messtechnik und Bildverarbeitung liegt mit sechzehn Bit je Kanal vor, und oft steckt gerade dort der Messwert, nicht das Bild. Diese Pipeline dekodiert auf acht Bit, indem sie das obere Byte je Wert behält: gemessen an einer 16-Bit-Graustufen-TIFF-Datei wird aus einem gespeicherten Wert von 30.000 der Wert 117.

Für alles, was am Ende von einem Menschen betrachtet wird, ist das unsichtbar — ein Bildschirm zeigt ohnehin acht Bit. Für alles, was von einer Software ausgewertet wird — eine Intensitätsmessung, eine Höhenkarte, ein Prüfergebnis aus einer Koordinatenmessmaschine — ist es ein stiller, folgenschwerer Verlust, den BMP ohnehin nicht hätte aufnehmen können. Verlangt die Zielsoftware wirklich sechzehn Bit und wirklich nur BMP, widersprechen sich diese beiden Anforderungen, und das ist ein Punkt, den man beim Hersteller der Anlage ansprechen sollte.

Nur die erste Seite eines mehrseitigen TIFF wird zu BMP

TIFF ist ein Container und kann mehrere Bilder in einer Datei tragen, BMP genau eines. Der Leser hier nimmt Seite eins und hört auf, ohne Fehlermeldung und ohne Hinweis auf der Oberfläche, dass noch mehr vorhanden war. Scanner, Faxgateways und Dokumentensysteme erzeugen solche mehrseitigen TIFF-Dateien routinemäßig — das lohnt sich, vor einem Stapellauf zu prüfen, nicht danach.

Vorher aufteilen ist der einfachste Weg dahin — ImageMagick oder IrfanView erledigen das —, danach wird jede Seite einzeln zu BMP. Ebenen werden gleichermaßen zusammengeführt, was fast immer der gewünschte Zustand ist. TIFF zu PDF ist hier keine Abkürzung: Auch dort wird nur die erste Seite gelesen, eine einzelne BMP-Seite entspricht also genau einer einzelnen PDF-Seite.

Was ein CMYK- oder Graustufen-TIFF beim Schritt zu BMP wird

Ein Graustufen-TIFF wandelt sauber: der Grauwert wird in alle drei Kanäle geschrieben, die BMP-Datei ist also grau und dreimal größer als nötig. Ein einbittiges Schwarz-Weiß-Scan geht denselben Weg und ist der ungünstigste Fall für die Dateigröße — eine Faxseite, die als Group-4-Scan 40 Kilobyte belegte, wird als 24-Bit-BMP schnell mehrere Megabyte groß.

Ein CMYK-TIFF, wie es aus einer Druckvorstufe kommt, wird nach einer festen Formel statt über das eingebettete ICC-Profil in RGB umgerechnet. Das Bild bleibt erkennbar, die Farben sind nicht farbverbindlich — meist flach in den tiefen Schatten. Da BMP ebenfalls kein Farbprofil kennt, gibt es dafür keinen Speicherplatz, selbst wenn die Umrechnung genauer wäre. Bei farbkritischen Fällen lohnt sich die Umwandlung in Software, die das Profil beachtet, mit einem RGB-TIFF als Ergebnis, das dann hierhergeht.

Welche TIFF-Varianten die Prüfung überhaupt lesen kann

TIFF-Leser sind untereinander uneiniger als bei jedem anderen Format hier, deshalb wurde die Unterstützung an echten Dateien geprüft statt an der Spezifikation. Unkomprimiert, LZW, Deflate, PackBits, JPEG-in-TIFF sowie Group-3- und Group-4-Fax dekodieren, in Farbe, Graustufe und einbittigem Schwarz-Weiß, sowohl gekachelt als auch in Streifen.

Damit ist praktisch alles abgedeckt, was ein Dokumentenscanner, ein Kameraanschluss oder ein Archivsystem erzeugt. Nicht abgedeckt ist eine Datei, die eigentlich etwas anderes ist und nur die TIFF-Endung trägt — eine Kamera-Rohdatei, die strukturell ein TIFF ist und ein Demosaicing statt eines einfachen Dekodierens braucht. Diese haben eigene Seiten unter ihrer eigenen Endung. Wird eine Datei hier abgelehnt, liegt es meist daran.

Warum sich ein Test mit einer einzelnen Datei zuerst lohnt

Bevor ein ganzer Ordner Messreihen umgewandelt wird, lohnt sich ein einzelnes Bild als Testlauf: in der Zielsoftware öffnen und prüfen, ob Ausrichtung, Farbkanäle und Hintergrundfarbe wie erwartet ankommen. Ein Fehler, der bei einer Datei auffällt, kostet Minuten; derselbe Fehler in fünfhundert bereits verarbeiteten Aufnahmen kostet einen ganzen Nachmittag.

Das gilt besonders, wenn die Aufnahmen in eine automatisierte Auswertung einer Fertigungslinie einfließen — dort fällt eine falsch interpretierte Farbe oder ein verschobenes Bild oft erst auf, wenn die Auswertung selbst schon falsche Ergebnisse liefert, nicht beim bloßen Betrachten des Bildes.

Prüfaufnahmen werden zu BMP, ohne den eigenen Rechner zu verlassen

Beide Schritte laufen im Tab: utif2 liest das TIFF, und das BMP wird per Hand in wenigen Dutzend Zeilen geschrieben, weil das Format ein Kopf und ein Block Pixel ist und keine eigene Bildbibliothek rechtfertigt. Es wird nichts hochgeladen — wichtig, wenn die Bilder aus einer laufenden Fertigung stammen oder unter eine Geheimhaltungsvereinbarung mit einem Kunden fallen.

Die freie Grenze liegt bei 100 MB je Datei, und die BMP-Ausgabe selbst kennt keine eigene Obergrenze — anders als WebP, das bei 16.383 Pixeln je Kante endet. Ganze Ordner funktionieren: ablegen, jede Datei mit eigener Fortschrittszeile, am Ende ein ZIP. Weil BMP-Ausgabe genau drei Byte je Pixel belegt, wird aus einem Stapel großer Prüfaufnahmen ein entsprechend großes ZIP — gut zu wissen, bevor man loslegt.

TIFF in BMP umwandeln — so geht es

  1. Leg deine TIFF-Datei auf dieser Seite ab, oder klick, um eine auszuwählen.
  2. Wähl BMP als Ziel. Die Umwandlung läuft in deinem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
  3. Lade die fertige BMP-Datei herunter.

TIFF und BMP im Vergleich: was sich ändert

TIFF im Vergleich zu BMP
TIFFBMP
Vollständiger NameTagged Image File FormatWindows-Bitmap
Dateiendung.tif, .tiff.bmp, .dib
Medientypimage/tiffimage/bmp
KompressionVerlustfrei — es wird nichts verworfenUnkomprimiert
Erstmals veröffentlicht19861987
Herausgegeben vonAdobeMicrosoft
SpezifikationTIFF 6.0
LizenzlageVeröffentlicht, nicht standardisiertVeröffentlicht, nicht standardisiert
Heutiger StandAktuellAlt, wird überall noch gelesen
Bittiefe328
Kann Farbe beschreiben alsRGB, CMYK, Graustufen, LabRGB, indizierte Palette
Öffnet im BrowserManche BrowserJeder Browser
Stattdessen erwogenPNG, PDF, DNGPNG

Was verloren geht

BMP kennt keinen Alphakanal. Eine transparente TIFF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in BMP holt die Transparenz zurück.

TIFF kann CMYK speichern, BMP arbeitet in RGB. Eine für den Druck vorbereitete Datei landet damit in Bildschirmfarben, und die Auszüge müssen in der Druckvorstufe neu angelegt werden.

TIFF speichert bis zu 32 Bit pro Kanal, BMP 8. Die zusätzliche Genauigkeit ist das, was starke Korrekturen ohne Streifenbildung übersteht — wandle deshalb besser nach der Bearbeitung um als davor.

Das Ergebnis öffnen

BMP öffnet sich in jedem aktuellen Browser. TIFF unterstützen noch weniger Browser. Wenn die Datei auf eine Webseite oder in ein Formular soll, ist das meist der ganze Grund für die Umwandlung.

Die üblichen Programme überschneiden sich nicht: TIFF öffnest du in Adobe Photoshop, Affinity Photo und ImageMagick, BMP in Microsoft Paint, GIMP und IrfanView — wer das Ergebnis bekommt, braucht also eines aus der zweiten Reihe.

Dateigröße und Qualität

BMP speichert die Abtastwerte roh, die Datei wächst also deutlich, ohne dass etwas dazukommt. Sinnvoll ist die Richtung nur, wenn ein Programm auf der Gegenseite TIFF nicht annimmt — und genau das ist meist der Grund.

Wofür die beiden Formate gedacht sind

Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: TIFF auf den Druck, das Scannen und die Archivierung, BMP auf den Austausch zwischen Programmen. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.

TIFF stammt von Adobe und wurde 1986 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 32 Bit pro Kanal.

BMP kommt von Microsoft und stammt aus 1987. Microsoft Paint, GIMP und IrfanView lesen das Format.

TIFF zu BMP: häufige Fragen

Werden meine TIFF-Dateien irgendwo hochgeladen?

Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.

Ist das Umwandeln von TIFF in BMP kostenlos?

Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.

Geht beim Umwandeln von TIFF in BMP Qualität verloren?

BMP komprimiert, es gehen also Daten verloren. In der Standardeinstellung sieht man davon nichts; wenn du sichergehen willst, stell die Qualität höher. Nur die erste Seite wird umgewandelt — der Rest eines mehrseitigen TIFF kommt nicht mit.

Bleibt der transparente Hintergrund bei TIFF zu BMP erhalten?

BMP kennt keinen Alphakanal. Eine transparente TIFF-Datei kommt mit gefüllten Flächen heraus — ohne andere Angabe weiß — und keine Einstellung in BMP holt die Transparenz zurück.

Warum ist die BMP-Datei so viel größer als die TIFF-Datei?

BMP speichert die Abtastwerte roh, die Datei wächst also deutlich, ohne dass etwas dazukommt. Sinnvoll ist die Richtung nur, wenn ein Programm auf der Gegenseite TIFF nicht annimmt — und genau das ist meist der Grund.

Kann eine TIFF-Datei in CMYK auch als BMP CMYK bleiben?

TIFF kann CMYK speichern, BMP arbeitet in RGB. Eine für den Druck vorbereitete Datei landet damit in Bildschirmfarben, und die Auszüge müssen in der Druckvorstufe neu angelegt werden.

Mehr über diese Formate

Woher diese Zahlen stammen

Was diese Seite über TIFF und BMP behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.

  • TIFF, Revision 6.0

    Library of Congress, Sustainability of Digital Formats — Der Tag-Aufbau von TIFF und seine vielen Kompressionsverfahren