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JPG kannst du hier kostenlos und ohne Konto in BMP umwandeln: Datei oben ablegen, und ein, zwei Sekunden später steht das Ergebnis zum Herunterladen bereit. Die Umwandlung läuft in deinem eigenen Browser, die Datei wird also nie hochgeladen — das klappt unter Windows, macOS und Linux ebenso wie auf iPhone und Android, und es funktioniert selbst dann noch, wenn du das Netz abschaltest.
Bis zu 100 Dateien auf einmal. Gemischte Formate sind kein Problem.
Sie werden nacheinander umgewandelt und kommen zusammen als ZIP zurück.
JPG in BMP
JPG 9 KB → BMP 450 KB 51.6× größer
JPG 6 KB → BMP 450 KB 78.6× größer
JPG 16 KB → BMP 450 KB 28.1× größer
Diese Umwandlung hat im Grunde einen einzigen Auslöser: ein Programm oder ein Gerät, das nichts anderes annimmt. Häufig sind das Bedienpanels der industriellen Automatisierung — bei Siemens SIMATIC-HMI-Panels etwa, wie sie in deutschen Fabrikhallen an unzähligen Maschinensteuerungen hängen, erwartet die Projektierungssoftware für Hintergrundbilder und Symbole traditionell BMP, weil die Firmware des Panels keinen JPEG-Dekoder mitbringt.
Dasselbe Muster taucht bei Kassensystemen, kleinen Display-Controllern auf Mikrocontrollern und älterer Windows-Software auf. Gemeinsam ist all dem: Es soll kein Dekoder implementiert werden müssen. Ein BMP ist ein Header gefolgt von Pixelzeilen, und Code, der es liest, passt auf eine Bildschirmseite.
Das gehört klar gesagt, weil die Rechnung das Gegenteil vermuten lässt. Ein JPG ist verlustbehaftet: Beim Erstellen der Datei wurde Detail verworfen, nach einem Modell dessen, was das Auge vermutlich nicht vermisst. Beim Dekodieren kommt genau das heraus, was übrig blieb, und das Schreiben in einen unkomprimierten Container bewahrt es originalgetreu.
Die Ausgabe trägt also dasselbe Bild samt Artefakten, nur in einer um ein Vielfaches größeren Datei. Nichts am Format stellt wieder her, was JPEG entfernt hat, und keine Einstellung ändert das. Erkauft wird eine Datei, die die Zielsoftware liest — nicht ein besseres Bild.
Ein BMP speichert jeden Pixel als reine Bytes, ohne jedes Kodierverfahren drumherum, also hängt die Dateigröße nur von den Abmessungen ab — nicht davon, was das Bild zeigt. Ein 3000-mal-2000-Foto liegt bei rund 18 Megabyte als BMP, genauso wie ein 3000-mal-2000-Rechteck in einer einzigen Farbe.
Das überrascht, wenn man Formate gewohnt ist, bei denen ein einfaches Bild eine kleine Datei ergibt. Es erklärt zugleich, warum die einzige verfügbare Stellschraube die Pixelzahl ist: Die maximale Breite senken halbiert oder viertelt die Ausgabe zuverlässig, der Bildinhalt tut das nicht.
Die BMP-Spezifikation erlaubt eine lauflängenkodierte Form, die flache Grafiken deutlich verkleinern würde. Sie wird kaum je verwendet, und ein großer Teil der Software, die BMP liest, implementiert sie gar nicht — genau die Software also, die überhaupt erst nach BMP verlangt hat.
Die unkomprimierte Standardform zu schreiben ist deshalb kein Nachteil, sondern die richtige Voreinstellung: Sie ist die Variante, die jeder Leser der Welt akzeptiert, und genau darum geht es bei diesem Format überhaupt.
Der BMP-Schreiber legt 24-Bit-Bilder ohne Alphakanal an. Trägt das JPG-Ausgangsbild ohnehin nichts Durchsichtiges — bei einem Foto ist das der Normalfall —, ändert sich dadurch nichts sichtbar. Relevant wird das erst, wenn dieselbe Umwandlung auf einer Quelle mit transparenten Bereichen läuft, etwa nach einer Zwischenstation über PNG.
Für die typische BMP-Anfrage aus einem Automatisierungsprojekt spielt das kaum eine Rolle: Symbole und Hintergründe für Bedienpanels werden ohnehin meist als vollflächige Bilder geliefert.
BMP hat schlicht keinen Platz dafür. Kameramodell, Belichtung, Datum und die GPS-Koordinaten, die ein Smartphone in ein JPG schreibt, finden im Format keine Heimat, die umgewandelte Datei kommt also ohne all das an.
Für ein privates Archiv ist das ein Verlust, für alles, was an eine Maschine oder ein Steuerungssystem geht, eher ein Vorteil. So oder so lohnt es sich, das vorher zu wissen statt es zu entdecken: Wer Datum und Ort noch braucht, hebt das JPG auf, denn das BMP trägt sie nicht zurück.
Ein BMP ist für das Programm da, das danach gefragt hat, und für sonst nichts. Per E-Mail verschickt erhält der Empfänger eine Datei, die um ein Vielfaches größer ist als nötig, und manche Mailserver weisen sie deshalb schlicht ab. Auf einer Webseite platziert lädt jeder Besucher das volle unkomprimierte Bild.
Für alles, was ein Mensch ansehen, empfangen oder aufbewahren soll, bleibt JPG die richtige Datei — und genau die liegt bereits vor. An der Systemgrenze umwandeln, das BMP an die Software übergeben, das Original als die Kopie behalten, die weiterreist.
Manche Bedienpanels und Displays akzeptieren nur eine feste Pixelgröße für Hintergründe und Symbole — Angaben, die im Projektierungshandbuch des jeweiligen Panels stehen. Die maximale Breite hier greift genau dafür: Sie skaliert nach unten, nie nach oben, und liefert damit ein Bild, das nicht größer ist als vorgegeben.
Wird eine kleinere Größe verlangt, als das Ausgangsbild hat, lohnt es sich, vorher zu beschneiden statt nur zu skalieren — sonst verschwindet das eigentliche Motiv in einer stark verkleinerten Gesamtansicht, statt formatfüllend zu erscheinen.
Wird ein ganzer Ordner abgelegt, konvertiert jede Datei einzeln, behält ihren Namen mit getauschter Endung, und alle zusammen kommen als ein ZIP zurück. Weil nichts hochgeladen wird, gibt es weder eine Warteschlange noch ein Tageslimit.
Die praktische Besonderheit hier ist ungewöhnlich: BMP-Ausgaben sind groß, ein Satz von fünfzig Fotos ergibt schnell fast ein Gigabyte, und das muss vollständig im Arbeitsspeicher des Browsers Platz finden, während es zusammengestellt wird. Bei großen Beständen lohnt sich deshalb, in kleineren Gruppen zu arbeiten — bei den meisten anderen Umwandlungen auf dieser Seite ist das nicht nötig.
BMP kennt historisch auch eine indizierte Form mit einer festen Palette von 256 Farben, wie sie in den neunziger Jahren üblich war, um Speicherplatz zu sparen. Der hiesige BMP-Schreiber legt stattdessen durchgehend 24-Bit-Vollfarbe an — jeder Pixel bekommt seinen eigenen Rot-, Grün- und Blauwert, ohne den Umweg über eine Farbtabelle.
Für ein Foto ist das die richtige Entscheidung, weil eine 256-Farben-Palette bei einem Sonnenuntergang oder einer Hauttonverlauf sichtbare Bänder erzeugen würde. Für die Dateigröße bedeutet es aber auch, dass keine der beiden BMP-Varianten hier Platz spart — die Palette wäre kleiner, aber genau die Bildinhalte, für die man BMP heute noch braucht, sind selten reine Flächengrafik, bei der sich das lohnen würde.
Wer zum ersten Mal auf eine BMP-Anforderung stößt, findet sie selten in der Software selbst erklärt, sondern im Handbuch des Bedienpanels oder im Pflichtenheft eines Automatisierungsprojekts — bei Projekten mit WinCC flexible oder vergleichbaren Engineering-Werkzeugen steht dort oft schlicht "Bilddateien: BMP, 24 Bit" als Zeile in einer Tabelle, ohne weitere Begründung, weil die Firmware des Zielgeräts keinen anderen Decoder mitbringt.
Das lohnt sich vorab zu prüfen, gerade wenn die Anforderung von einem Kollegen weitergereicht wurde, der sie selbst nicht mehr im Detail kennt: Manche neueren Panelgenerationen lesen inzwischen auch PNG, und dann erübrigt sich der Umweg über die deutlich größere BMP-Datei ganz.
Neben Bedienpanels in der Fertigung taucht dieselbe Anforderung bei Prüfständen und Laborgeräten auf, die ein Referenzbild oder ein Firmenlogo auf ihrem eigenen kleinen Bildschirm anzeigen sollen — ein Gerät zur Materialprüfung etwa, dessen Steuersoftware Bilder direkt aus einem Ordner auf einem USB-Stick lädt, ohne einen allgemeinen Bilddecoder mitzubringen.
Auch dort ist BMP oft nicht die bevorzugte, sondern die einzige unterstützte Option, und die Vorgabe steht meist in einer technischen Anlage zum Lastenheft, nicht in einer allgemein zugänglichen Dokumentation. Ein kurzer Test mit einer einzelnen umgewandelten Datei, bevor der gesamte Bildbestand konvertiert wird, erspart hier die meiste Nacharbeit.
Die meiste moderne Software kommt mit JPG oder PNG klar, sodass sich ein Blick in die Dokumentation des Zielgeräts oder -programms lohnt, bevor der Umweg über BMP genommen wird. Nur ältere und stark eingeschränkte Systeme bestehen wirklich noch darauf.
Steht die Anforderung fest — etwa aus dem Handbuch eines HMI-Panels oder einer Kassensoftware —, ist BMP kein Kompromiss, sondern schlicht das einzige, was gelesen wird. In diesem Fall bringt es nichts, nach einer eleganteren Lösung zu suchen.
| JPG | BMP | |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | JPEG-Bild | Windows-Bitmap |
| Dateiendung | .jpg, .jpeg, .jpe | .bmp, .dib |
| Medientyp | image/jpeg | image/bmp |
| Kompression | Verlustbehaftet — Größe wird mit Qualität bezahlt | Unkomprimiert |
| Erstmals veröffentlicht | 1992 | 1987 |
| Herausgegeben von | Joint Photographic Experts Group | Microsoft |
| Spezifikation | ITU-T T.81 | — |
| Lizenzlage | Offener Standard | Veröffentlicht, nicht standardisiert |
| Heutiger Stand | Aktuell | Alt, wird überall noch gelesen |
| Bittiefe | 8 | 8 |
| Kann Farbe beschreiben als | RGB, Graustufen, YCbCr | RGB, indizierte Palette |
| Größtes Bild | 65.535 px je Seite | — |
| Öffnet im Browser | Jeder Browser | Jeder Browser |
| Stattdessen erwogen | WebP, AVIF, HEIC | PNG, TIFF |
GIMP liest sowohl JPG als auch BMP — du kannst das Ergebnis also gegen das Original prüfen, ohne ein zweites Programm zu brauchen.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. JPG hat bereits Details verworfen, BMP speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Die beiden zielen auf verschiedene Arbeit: JPG auf die Fotografie, das Web, E-Mail und die Weitergabe fertiger Dateien, BMP auf den Austausch zwischen Programmen. Das lohnt sich vorher abzuwägen — der Grund, aus dem es das eine gibt, ist meist der Grund, aus dem das andere unpraktisch ist.
JPG stammt von Joint Photographic Experts Group und wurde 1992 veröffentlicht. Aufgezeichnet wird mit 8 Bit pro Kanal.
BMP kommt von Microsoft und stammt aus 1987. Microsoft Paint, GIMP und IrfanView lesen das Format.
Nein. Diese Umwandlung läuft vollständig in deinem Browser, die Datei verlässt dein Gerät also nicht. Du kannst das selbst nachprüfen: Öffne den Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge und wandle etwas um. Zu sehen sind die Seite selbst und die Statistik- und Werbeanfragen, mit denen dieser Dienst bezahlt wird — und keine einzige, die deine Datei trägt. Hinter genau diesem Paar steckt jSquash, WebAssembly-Fassungen der Referenz-Bildcodecs; dein Browser lädt das einmal und behält es dann.
Ja. Kein Konto, kein Wasserzeichen und kein Tageskontingent, das sich verbraucht — es läuft auf deinem eigenen Rechner, du darfst also so oft wiederkommen, wie du willst. Dateien bis 100 MB verarbeitet der Browser, 100 auf einmal. jSquash wird auf deinen Rechner geladen und läuft dort — deshalb gibt es dafür keine Zählung.
Nein. BMP speichert denselben Inhalt, ohne etwas wegzuwerfen — das Ergebnis ist qualitativ mit dem Original identisch.
Das Ergebnis wird größer als das Original und nicht besser. JPG hat bereits Details verworfen, BMP speichert den Rest, ohne weiter zu verwerfen — es verhindert also weiteren Verlust, statt den ersten rückgängig zu machen.
Was diese Seite über JPG und BMP behauptet, lässt sich nachprüfen — hier stehen die Dokumente, die es festlegen.